Studie zeigt: Autofahrer stehen dem Autonomen Fahren immer noch skeptisch gegenüber

Die diesjährige CES in Las Vegas hat es wieder gezeigt: Das Autonome Fahren ist nach wie vor Hype-Thema Nummer 1 in der Automobilbranche: Zurzeit kommt kaum einer der großen OEM und Zulieferer um dieses Thema herum. Kein Wunder, dass gefühlt kaum ein Tag vergeht, an dem es keine News zum Autonomen Fahren gibt. Doch die Autofahrer sind dem Autonomen Fahren gegenüber durchaus skeptisch eingestellt. Das zeigt jetzt auch eine Studie von Goodyear.

Studie-Autonomes-Fahren-2017

Die aktuelle Studie „Autonomous Vehicles – Negotiating a Place on the Road“ von Goodyear und der London School of Economics (LSE) ging der Frage nach, wie Autofahrer die Interaktion mit selbstfahrenden Fahrzeugen einschätzen und welche Faktoren sich positiv auf die Akzeptanz auswirken.

Auch die Ergebnisse der Goodyear-Studie zeigen, dass die Akzeptanz für Autonomes Fahren gerade hierzulande noch eher verhalten ist, was möglicherweise den besonderen kulturellen und emotionalen Stellenwert des Autos widerspiegelt. Allerdings legt die Studie ebenfalls die Vermutung nahe, dass der Zuspruch für die neuartige Technologie steigt, sobald ein zusätzlicher Nutzen erkennbar ist, der über das eigene Fahren hinausgeht. Hierbei sehen die Befragten durchaus auch Möglichkeiten jenseits gängiger Vorstellungen vom Fahrzeug als mobilem Arbeitsplatz. “Dann kann man sein Auto zum Bäcker schicken am Samstagmorgen. Zettel reinlegen, anrufen, Zettel liegt drin, Geld auch“, so eine der befragten Personen.

Auch die steigende Sicherheit wird als rationaler Nutzen wahrgenommen. „Wenn ich von einer Fete nach Hause komme, ist mir jedes autonome Auto lieber, als dass ich selber fahren müsste“, so die Befragte weiter. Sind jedoch Einflussfaktoren im Spiel, welche die bisherige Verwendung des Autos und damit verbundene persönliche Erwartungen an das Fahrzeug verändern, sehen die Interviewten die neuen Entwicklungen eher skeptisch. So zeigt die Studie, dass laut 79% der Befragten ein Fahrer prinzipiell jederzeit die Kontrolle über sein Auto haben sollte. 72% stimmen damit überein, dass ein Fahrer in der Lage sein muss, bei Bedarf mit anderen Autofahrern kommunizieren zu können, während 57% bestätigen, dass autonome Fahrzeuge mangels nötigem gesunden Menschenverstand nicht in der Lage sind, mit menschlichen Fahrern zu interagieren.

Geht es um zusätzliche Komponenten, welche die Befragten auf jeden Fall in autonomen Fahrzeugen vorfinden möchten, so sind die Top drei das Lenkrad, welches 75% der Befragten wichtig ist, fortschrittliche Sicherheitstechnik zum Schutz von Fußgängern, die sich 66% wünschen, und smarte Reifen, welche 58% nicht missen möchten.

Da den Reifen als einzige physische Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße auch künftig weiterhin eine wichtige Rolle zukommt, beschäftigt sich Goodyear bereits seit vielen Jahren mit smarten Reifen, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung betont. „Wir sehen eine Zukunft, in der sich unsere Produkte stärker mit dem Fahrzeug, anderen Straßenteilnehmern oder der Infrastruktur vernetzen und so situativ auf die jeweiligen Straßenverhältnisse reagieren. Damit bieten sie gerade in Sachen Sicherheit einen echten Mehrwert“, so Jürgen Titz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Goodyear für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dass es bei Autofahrern aktuell noch Vorbehalte gegen autonome Fahrzeuge gibt, geht aus der Studie zweifelsohne hervor. Dabei veranschaulicht sie deutlich, welchen Einfluss der Faktor Mensch neben Hard- und Software auf die Bewertung künftiger Mobilitätskonzepte hat und unterstreicht gleichsam die Relevanz der Straße als sozialer Raum. Sie legt außerdem nahe, dass die Fahrer, sobald sie einen klaren Nutzen für Verkehrssicherheit und die eigene individuelle Mobilität erkennen, eher bereit sind, sich gedanklich auf die neue Technologie einzulassen. Dies ist nicht nur eine wichtige Grundlage dafür, bestehende Vorbehalte zu überkommen, sondern auch ein erster Schritt dahin, künftig das Lenkrad aus der Hand zu geben.

[Studie, Bild: Goodyear]

Seat reduziert Energieverbrauch in den eigenen Werken um mehr als 20 Prozent

Seat konnte in den letzten fünf Jahren im Produktionsprozess den Energieverbrauch um 23,2 Prozent und den Wasserverbrauch um 24,5 Prozent reduzieren. Beide Ergebnisse sind essentieller Teil der 2011 initierten  ECOMOTIVE FACTORY-Strategie. Sie hat das Ziel der Ressourcenoptimierung, so dass die drei Seat-Werke in Spanien (Martorell, Barcelona und Seat Componentes) effizienter und noch nachhaltiger wirtschaften. Seat ist nach eigenen Angaben auf einem guten Weg, die bis 2018 gesteckten Ziele von 25 Prozent Einsparung in diesen Bereichen zu erreichen.

Seat-Werk

Prozessoptimierung und Nachhaltigkeit sind zwei Aspekte, die auch zu einer besonderen Erwähnung bei den „Factory of the Year“-Awards führte. Es ist einer der prestigereichsten Preise für die verarbeitende Industrie. Neben der Produktivität eines Werkes wird zusätzlich die Qualität, Innovation, Digitalisierung und die ökonomische Nachhaltigkeit bewertet. Zusätzlich fallen die Performance der letzten drei Jahre und die Aussicht auf die nächsten drei Jahre ins Gewicht. Das Werk in Martorell wurde für seine Strategie besonders gelobt.

Dr. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion von Seat, äußerte sich zufrieden: „Eine Auszeichnung wie ‚Factory of the Year‘ ist Ausdruck der Arbeit des gesamten Seat- Teams, sowie des Engagements in Sachen Produktivität, Innovativität und Umweltbewusstsein.“

Für den Preis werden sowohl Aspekte der Produktion, als auch die der Logistikkette berücksichtigt. Außerdem fallen die Qualität der Arbeitsbedingungen, der Lieferanten und des Werkumfelds ins Gewicht. Das Gremium erwähnte die 2012 initiierte PQT Strategie (Produktion, Qualität, Team). Diese hatte das Ziel, die Produktivität und Qualität der Seat-Produktion zu steigern, um so für die sich wandelnden Herausforderungen der Automobilindustrie gewappnet zu sein.

Im Rahmen der PQT Strategie hat Seat Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und Qualität, sowie der Verringerung von Energieressourcen implementiert. In den letzten Jahren hat Seat seine Nachhaltigkeitsinitiativen auf alle Bereiche ausgeweitet, dazu zählen Produktion, Forschung und Entwicklung, Logistik sowie Sales.

Neben dem Rückgang des Wasser- und Energieverbrauchs um 24,5 Prozent bzw. 23,2 Prozent hat sich auch die Konzentration an flüchtigen organischen Verbindungen um 17,2 Prozent verringert. Der Produktionsabfall wurde um 41,6 Prozent und der CO2-Ausstoß um 65,2 Prozent gesenkt. Mit all diesen Verbesserungen nähert sich Seat ein Jahr früher als erwartet dem Ziel an, die Umweltauswirkungen seiner Produktionsprozesse bis 2018 um 25 Prozent zu senken. „Dies zeigt, dass die Produktions-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie von Seat auf Kurs ist“, ergänzt Tostmann.

Die Anstrengungen von Seat, die Effizienz und Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse zu verbessern, zeigen sich deutlich in den optimierten Produktivitätsraten. Als Indikator dienen die Herstellungskosten pro Fahrzeug, die von 2012 bis 2015 um 10,6 Prozent gesunken sind. Als weiterer Parameter gilt die Anzahl an Fahrzeugen, die pro Werksarbeiter gebaut wurden. In den letzten fünf Jahren ist dieser Wert um 17,2 Prozent gestiegen.

Wie klappt’s eigentlich ohne Turbo? Mazda3 im Alltagstest

Der Mazda3 – die japanische Antwort auf den Golf? Wir haben diesen Vertreter der Kompaktklasse im Alltagstest bewegt und geschaut ob man in der heutigen Zeit auch ohne Turbo glücklich wird. Der Mazda3 SKYACTIV-G 120 Sports-Line im Alltagstest.   

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Reifen-Tests 2016: Winterreifen und Ganzjahresreifen von Michelin und Kleber ausgezeichnet

Michelin hat in diesem Jahr mit seinem Reifen bei den Auto-Bild-Reifentests abgesahnt. Und auch die Zweitmarke von Michelin, Kleber, wurde (nicht nur) als Preis-Leistungssieger ausgezeichnet.

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Das ist neu am VW Golf 7

Neuer Motor, noch sparsamer und noch bessere Infotainment-Systeme. Das sind die Attribute, die auf das Facelift vom VW Golf 7 auf die Versionen Drei- und Fünftürer sowie GTI, GTE und Variant zutreffen. Was das im Detail bedeutet, erfahrt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Škoda Kodiaq: Preise starten bei 25.490 Euro

Zum Marktstart vom neuen Škoda Kodiaq im März 2017 führen die Tschechen auch gleich ein neues Konnektivitätsangebot ein. Beim Auftakt kann der Kunde im Infotainmentpaket Connect Infotainment Online für Information und Navigation, Care Connect für Assistenz und Fahrzeugfernzugriff buchen. Die Preise für das Einstiegsmodell mit einem 125 PS starken 1.4 TSI sollen bei 25.490 Euro starten. [Weiterlesen…]

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Das Matrix-Licht war bei den Rüsselsheimern bislang dem Astra K vorbehalten, aber nun gibt es die neuen LED-Scheinwerfer auch für den im nächsten Jahr erscheinenden Opel Insignia. Die Entwicklung ist weiter vorangeschritten als noch vor drei Jahren und so bekommt nun der Neue die zweite Intelli-Lux-Generation. [Weiterlesen…]

Ratgeber: So wird das Auto winterfit

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Vorbereitung ist auch im Winter alles: Neben Frostschutzmittel im Wischwasser, dem Eiskratzer und einer leistungsstarken Batterie sollten rechtzeitig Winterreifen aufgezogen werden, um bei einem plötzlichen Wintereinbruch gewappnet zu sein.

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Weniger niedlich, dafür mehr praktisch – der neue Ford KA+

Niedlich war gestern! Der Ford Ka wird erwachsen. Bei der dritten Generation des Stadtflitzers aus dem Hause Ford hat sich eine Menge getan. Wir haben uns den Neuzugang KA+ unter die Lupe genommen und uns auf die Suche nach dem „Plus“ gemacht.

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Relaunch beim Autolichtblog: Spannende Themen, mehr Infotainment und mehr Übersicht

Am 11.07.2011 erblickte das Autolichtblog sozusagen das Licht der Welt. Seitdem erschienen über 400 Artikel für Auto-Freaks, Tuning-Fans und „normale“ Autofahrer, die sich Tipps, Tricks und Anregungen zum Thema Autolicht holen wollten. Nach fünf Jahren gab es jetzt einen Relaunch für das Autolichtblog. Und der kann sich sehen lassen.

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autolichtblog

Die Beleuchtung ist sehr wahrscheinlich eines der wichtigsten Sicherheitsfeatures überhaupt bei Autos. Wenn es dunkel draußen ist, aber auch schon am Tag, etwa bei bewölktem Himmel oder Regen wird schnell deutlich, wie wichtig es ist, funktionierende Lichttechnik an Bord zu haben: Ohne leistungsstarke Scheinwerfer fehlt schnell der Durchblick. Und selbstverständlich tragen die „lichttechnischen Einrichtungen“ erheblich dazu bei, selbst gesehen zu werden.

Zudem ist das Thema Autolicht recht komplex und daher auch ziemlich spannend. Schon zum Standard gehören mit dem Abblendlicht, dem Standlicht, dem Fernlicht, Nebelscheinwerfern, Heckleuchten, Bremslichtern, Nebelschlussleuchten und den Nebelscheinwerfern, Innenbeleuchtung und den Blinkern (offiziell: „Fahrtrichtungsanzeiger“) eine Flut an Elementen. Hinzu kommen Innovationen, etwa das Kurvenlicht oder das sogenannte „Welcome Light“, bei dem Fahrer und Mitfahrer von einer Lichtinstallation begrüßt werden. Und auch Tuning-Fans haben die Lichttechnik selbstverständlich mittlerweile für sich entdeckt.

„Powered by OSRAM“

Bei der Fülle an Themen also kein Wunder, dass sich seit fünf Jahren ein eigenes Blog dem Thema Licht annimmt. Das Autolichtblog war bislang ein eigenständiges, journalistisches Angebot, das von OSRAM inhaltlich und finanziell unterstützt wurde. Das Ziel dieser Maßnahme: Lichtthemen mehr in den Fokus von Autofahrern zu rücken und entsprechende Informationen in einem redaktionellen Rahmen zu vermitteln. Mit dem Relaunch wird das Autolichtblog offiziell als „powered by OSRAM“ stärker im Netz positioniert und direkt mit der Marke verknüpft.

Das Autolichtblog zeigt sich nach dem erfolgreichen Relaunch deutlich frischer und etwas aufgeräumter. Auf der Startseite können die User jetzt noch schneller für sie spannende Themen und Artikel entdecken: Die jeweils aktuellsten Artikel werden prominent und übersichtlich dargestellt. Ganz unten auf der Startseite werden die aktuellsten Inhalte auf den Social-Media-Plattformen von OSRAM Automotive angezeigt. Die Hauptnavigation deckt die Themen „Aktionen“, „Expertentalk“, „Innovation“, „Ratgeber“, „Technik“ und „Tuning“ ab.

Mehr Infotainment!

Mit Hintergrundberichten verschiedener Messen, etwa von der „Automechanika“ bis hin zu Einbauhilfen und der direkten Verknüpfung mit OSRAM-Produkten wird das Blog-Angebot stetig erweitert. Neben den bisher oft technischen und erklärenden Artikeln stehen seit Kurzem auch unterhaltende Inhalte auf dem Redaktionsplan. Zu nennen ist da zum Beispiel der Artikel über Europas größtes Tuning-Treffen für Import-Fahrzeuge, das kultige „Reisbrennen“ oder der klasse Artikel zur „Schrankwand aus Graz“.

Der Mix aus Ratgeber-Themen und Infotainment funktioniert, das darf man den Licht-Spezialisten von OSRAM gerne attestieren. Besonders angenehm dabei: Bei fast allen Artikeln dreht es sich naturgemäß zwar um das Thema Autolicht, die Redaktion schafft es aber, das Thema interessant aufzubereiten und nicht verkrampft zu überdehnen. So kann es sein, dass das Thema Autolicht bei dem einen oder anderen Artikel sogar etwas in den Hintergrund rückt.

Unser Fazit: Gut gemacht, liebe Autolichtblog-Redaktion – wir werden ab sofort öfter vorbeischauen. Und ihr, liebe Leser, könnt das auch: Ihr findet das Blog unter http://www.autolichtblog.de!