GM dementiert Opel-Verkauf "derzeit"…

GMGM-Chef Dan Akerson hat laut Handelsblatt Opel-Chef Karl-Friedrich Stracke zugesichert, dass es „derzeit“ weder Gespräche noch Kontakte mit anderen Herstellern über einen Verkauf gebe. Wenn wir uns in Erinnerung rufen, wie oft schon ein dementierendes „derzeit“ zu gravierenden Veränderungen geführt hat, dann lässt auch diesmal GM alles offen. Schon morgen könnte also der GM-Verwaltungsrat zur Überzeugung kommen, Opel bei einem guten Angebot zu verkaufen. Dass ausgerechnet der chinesische Daimler-Partner BAIC Interesse an Opel haben soll, ließ die Analysten aufhorchen. BAIC ist Joint-venture-Partner von Daimler in der BeijingBenz Automotive Ltd. (BBDC). Sollte BAIC Opel kaufen, so wird spekuliert, hätte Daimler über den chinesischen Partner eventuell sogar Zugriff auf Opel Technik. [Weiterlesen...]

Chevrolet Volt soll in weiteren US-Staaten verkauft werden

chevrolet_logo.jpgDer Chevrolet Volt hat in den gesamten Vereinigten Staaten großes Interesse auf sich gezogen, deshalb will General Motors nun den Verkauf auf weitere US-Staaten ausweiten. Ed Whitacre, Chef des US-Herstellers, bestätigte letzte Woche, dass der Verkauf Ende 2010 in Kalifornien, Washington D.C., Austin (Texas) und New York City startet. Im weiteren Verlauf sind Markteinführungen in Michigan, New Jersey, Connecticut, ganz Texas und New York geplant.

Bis Ende 2011 will GM 10.000 Exemplare, bis 2012 weitere 30.000 produzieren. Spätestens nach 18 Monaten soll der Volt überall in Amerika erhältlich sein; weiter soll der Kundendienst flächendeckend mit Volt-Vertragshändlern ausgebaut werden.

Positive Bilanz für GM

gm-logo.jpgDer durch die weltweite Wirtschaftskrise stark angeschlagene US-Konzern General Motors kann eine positive Bilanz ziehen: am Donnerstag konnten die Autobauer in Detroit ankündigen, dass die staatlichen Kredite in Höhe von knapp 8 Milliarden US-Dollar bereits im Juni zurückbezahlt wären – ganze fünf Jahre vor dem anvisierten Zieltermin. Das Unternehmen hatte im Rahmen eines Rettungsplans große Kredite vom US-Schatzministerium und von der kanadischen Regierung erhalten und wird zum Ende des Monats eine weitere Milliarde US-Dollar an die USA und 192 Millionen US-Dollar an Kanada zurückzahlen – der Erhalt des Konzerns ist somit geglückt.

GM: 1,9 Milliarden Euro für Zukunft von Opel

Opel.jpgGeneral Motors (GM) wird der kriselnden Tochter Opel ein Finanzierungspaket in Höhe von 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Damit soll der Zukunftsplan in Europa umgesetzt werden. Dieser GM-Beitrag zur Sanierung von Opel wird nach Angaben von Opel-Chef Nick Reilly vom Dienstag in Form von Krediten als auch über GM-Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Ursprüngliche Planungen sahen Unterstützungen in Höhe von 600 Millionen Euro vor. Mit der Zusage von General Motors über die 1,9 Milliarden Euro sind sämtliche eventuelle Liquiditätsrisiken während der Neuorientierung von Opel im Jahr 2010 ausgeräumt.

Opel-Betriebsrat fürchtet Abbau weiterer 2000 Stellen

Opel.jpgIm Konflikt um die geplante Rettung des in Schieflage geratenen deutschen Autobauers Opel spitzt sich das Verhältnis zwischen Betriebsrat und Führungsspitze offenbar zu. Der Betriebsrat wirft dem neuen GM-Europa-Chef Nick Reilly Wortbruch vor, weil dieser Mitarbeiter in Altersteilzeit schicken will. Diese waren in der genannten Zahl von 8.300 abgebauten Stellen bisher nicht enthalten und somit befürchtet der Betriebsrat den Abbau von zusätzlichen 2.000 Stellen. Der Betriebsrat kündigt daher an, den angestrebten Lohnverzicht der Belegschaft auf jährlich rund 265 Millionen Euro nicht zu akzeptieren. Dies würde zunächst Reillys Sanierungsplan zunichte machen. Dieser ist jedoch notwendig, um einen staatlichen Kredit zur Sanierung von den europäischen Regierungen zu erhalten.

650 Millionen Euro für Opel von GM

Opel.jpgOpel erhält von seinem US-amerikanischen Mutterkonzern General Motors 650 Millionen Euro. Nach Angaben des Opel-Betriebsrates soll das Geld in neue Modelle investiert werden. Dabei geht es den Angaben zufolge beispielsweise um den Produktionsstart des Minivans Meriva im spanischen Werk Saragossa. Zudem steht auch die Entwicklung neuer Motoren und Fahrzeuge im Vordergrund. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Demnach sei der Betrag bereits am 4. Januar an Opel überwiesen worden. Der US-Mutterkonzern will Opel damit – genauso wie der britischen Schwestermarke Vauxhall – die Zeit überbrücken, bis eine endgültige Finanzierung steht. Die 650 Millionen Euro hätten Opel den Angaben ohnehin zugestanden und seien vorgezogene Zahlungen für Entwicklungsleistungen.

Amerikanische Variante des Opel Insignia OPC: Buick Regal GS

gm-logo.jpgDie General Motor Tochter Buick wird auf der Detroit Motor Show (11. bis 24.1.2010) die amerikanische Variante des Opel Insignia OPC vorstellen. Der Buick Regal GS kommt nach Angaben des Unternehmens mit 255 PS daher – deutlich weniger als der Insignia. Und dies, obwohl der Buick Regal GS auch in Rüsselsheim gefertigt wird. Das maximale Drehmoment liegt bei 400 Newtonmetern. Mit an Bord sind bekannte Elemente aus dem Opel Insignia wie Flexride oder das adaptive Allradsystem. Angetrieben wird der Buick Regal GS nach Firmenangaben von einem Zweiliter-Turboaggregat. Der Wagen soll im Laufe dieses Jahres in den USA auf den Markt kommen.

Russische Sberbank verlangt Schadenersatz

gm-logo.jpgDie russische Sberbank will nach der gescheiterten Übernahme des Autobauers Opel eine Entschädigung von General Motors. Notfalls will die Bank vor Gericht ziehen. Wie der Chef der Bank, German Gref, russischen Medien unmissverständlich erläuterte, seien der Sberbank erhebliche Kosten zur Vorbereitung der Übernahme entstanden, ehe GM den Verkauf an das russische Institut und seine Partner abblockte. Genaue Zahlen zur Höhe eines möglichen Schadenersatzes nannte Gref nicht. Den Worten des Sberbank-Chefs zufolge habe das Moskauer Institut die Kosten genau aufgelistet und GM zu einer freiwilligen Erstattung der Kosten aufgefordert. Grund hierfür sei vor allem, dass General Motors nicht ausreichend erklären konnte, warum der Opel-Deal vom GM-Verwaltungsrat nicht abgesegnet wurde.

Opel-Sanierungsplan erst 2010

Opel.jpgDer längst erwartete Sanierungsplan für den angeschlagenen Autobauer Opel wird General Motors erst im kommenden Jahr vorlegen. Der GM-Europachef Nick Reilly kündigte dies auf einer GM-Internetseite an. Ursprünglich sollte der Sanierungsplan noch in diesem Jahr stehen. Mit dem Sanierungskonzept will GM bei europäischen Regierungen um Staatshilfen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro werben. Da die Sanierungspläne jedoch tausende von Mitarbeitern betreffen würden, stehe Opel eine komplexe Restrukturierung ins Haus, die Zeit benötigte, hieß es weiter. Von daher könne der Zukunftsplan im Dezember nicht mehr fertig gestellt werden. Da beim Aufstellen des Sanierungskonzeptes nichts überstürzt werden soll, könne wohl erst im Januar 2010 mit dem Sanierungsplan gerechnet werden.

Chevrolet: Volt-Produktion startet 2010

chevrolet_logo.jpgEnde des kommenden Jahres startet General Motors mit der Produktion des Elektroautos Chevrolet Volt. Die ersten Prototypen sollen in den Vereinigten Staaten sogar bereits im Frühjahr 2010 hergestellt werden. Dafür wird GM 336 Millionen US-Dollar in das Werk in Detroit-Hamtramck investieren. Dieser Produktionsstandort wurde im Jahr 1985 eröffnet und gut 1.200 Mitarbeiter stehen hier in Lohn und Brot. Insgesamt sind für die Volt-Produktion Investitionen im Wert von 700 Millionen US-Dollar geplant. In Deutschland soll das Elektroauto als Opel Ampera auf den Markt kommen. Die Planungen sehen ein Beginn der Volt-Produktion für Europa Ende des Jahres 2011 vor.