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Video – Fahrbericht: 2015 Audi R8 V10 Plus

Audi R8 V10 plus

Moritz hat ja bereits seinen Artikel V10 und V10 plus: Der neue Audi R8 im Fahrbericht veröffentlicht. Die Jungs von Ausfahrt.tv haben sich den 2015 Audi R8 V10 Plus im Rahmen einer Probefahrt ebenfalls angesehen und stellen Euch den Audi R8 in ihrem ausführlichen Video-Review sehr detailliert vor. Sie konnten den Audi R8 im Rahmen der internationale Fahrveranstaltung in Portimao, Portugal testen. Ihre Probefahrt mit dem R8 fand am 15.07.2015 statt.


Unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Audi R8 V10 Plus auf Youtube ansehen.

2015 Audi R8 V10 Plus – Motor- und Leistungsdaten

Der Testwagen bei der Probefahrt war ein 2015 Audi R8 V10 Plus. Sein 5.20 Liter Motor (Zehnzylinder V-90°-Ottomotor mit Trockensumpfschmierung, Benzindirekteinspritzung, Vierventiltechnik, DOHC-Zylinderkopf) verfügt über 610 PS (449 KW) und hat ein maximales Drehmoment von 560 Nm, welches bei 6.500 Umdrehungen pro Minute anliegt.

Der Audi R8 erreicht seine Höchstgeschwindigkeit bei 330 km/h. Um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen benötigt man mit dem R8 laut Hersteller 3.20 Sekunden (Wie sich die Beschleunigung anfühlt? Einfach mal ins Tacho-Video vom 2015 Audi R8 V10 Plus hineinsehen.). Der Testwagen verfügte über Allradantrieb, geschaltet wurde mittels Doppelkupplung-Automatik-Getriebe (7-stufige S tronic).

Audi R8 V10 plus

2015 Audi R8 V10 Plus – Verbrauchsangaben

Audi gibt den NEFZ-Verbrauch des 2015 Audi R8 V10 Plus mit 12.30 Litern Super Plus auf 100 Kilometern und den kombinierten CO2-Ausstoss mit 287 g/km an. Der Tank des Audi R8 V10 Plus fasst 73 Litern, rein rechnerisch ist somit eine Reichweite von etwa 590 Kilometern denkbar.

2015 Audi R8 V10 Plus – Preise

Die preiswerteste Art einen R8 startet bei 165.000 Euro. Der Testwagen kostete in der Grundkonfiguration 187.400 Euro, der tatsächliche Testwagenpreis mit allen Optionen lag schätzungsweise bei 213.910 Euro.

Alles technischen Daten zum 2015 Audi R8 V10 Plus im Überblick

Testfahrzeug 2015 Audi R8 V10 Plus
Hersteller Audi
Bauform Sportwagen
Motor Zehnzylinder V-90°-Ottomotor mit Trockensumpfschmierung, Benzindirekteinspritzung, Vierventiltechnik, DOHC-Zylinderkopf
Hubraum 5.2 Liter
Ps 610 PS
Kw 449 KW
Antriebsart Allradantrieb
Getriebeart Doppelkupplung-Automatik-Getriebe
Getriebe 7-stufige S tronic
Maximales Drehmoment 560 Nm
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 3.20 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 330 km/h
Kombinierter NEFZ-Verbrauch laut Hersteller 12.30 l/100 km
Kombinierter CO2-Ausstoss laut Hersteller 287 g/km
Kraftstoffart Super Plus
Tankinhalt 73 Liter
Länge 4.43 Meter
Höhe 1.24 Meter
Breite 1.94 Meter
Radstand 2.65 Meter
Wendekreis 11.20 Meter
Leergewicht 1.555 KG
Zulässiges Gesamtgewicht 1.895 kg
Maximale Zuladung 440 kg
Kofferraumvolumen (vorne) 112 Liter
Kofferraumvolumen (vorne und Stauraum hinter den Sitzen) 338 Liter
Einstiegspreis Audi R8 165.000 Euro
Basispreis Testwagen 187.400 Euro
Listenpreis Testwagen ca. 213.910 Euro

Foto-Quelle: Hersteller

Video: Potter & Rich Recon MC8 V10 FSI Supercharged

Mit der Sonderserie RECON mc8 bringen die Tuner von Potter & Rich einen echten Hammer. Der Rennwagen basiert auf dem Audi R8 V10 Plus, leistet mit seinem modifizierten V10 satte 950 PS. Limitierte Stückzahl: 10. [Weiterlesen…]

V10 und V10 plus: Der neue Audi R8 im Fahrbericht

Es sind Zutaten, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen: ein in Mittelmotorbauweise verbauter 5,2-Liter V10 mit 540 PS, doppelte Dreieckslenker für alle vier Räder und auf spektakuläre 20-Zöller gezogene Semislicks in den Formaten 245/30 vorn und 305/30 hinten. Was Audi mit dem neuen R8 V10 auf die Räder gestellt hat, gehört zum Allerfeinsten, was die Sportwagen-Welt momentan zu bieten hat. Und mit dem Audi R8 V10 mit dem Appendix „plus“ geht’s noch eine Ecke sportlicher zu. Der hat nicht nur 70 PS mehr unter der schicken Motorhaube, sondern ist dank diverser Fahrdynamik-Gimmicks auch die deutlich schärfere Waffe.

Audi R8 V10 plus

Soundtechnisch gibt’s bei beiden Varianten kaum Unterschiede. Die Experten am Straßenrand müssen es beurteilen können. Schließlich führt uns die Testfahrt mitten durch Portugal – und die Portugiesen gelten nicht erst seit seeligen Gruppe B-Zeiten als absolut begeisterungsfähige und über die Maßen kompetente Motorsport-Fans. Da wird der R8-Fahrer schnell zum Zeremonienmeister, dessen Hauptaufgabe es ist, dem Auditorium zu bieten, was es verlangt. Und das klappt mit dem neuen Audi R8 auch im gesetzlichen Rahmen bereits bei Geschwindigkeiten bei 50, 60 km/h. Der Mittelmotorsportler betört mit seinem Arrangement aus 5,2-Liter-Sauger und geöffneten Klappen der optional erhältlichen Sportabgasanlage mit einem Sound, der sämtliche Verkehrsteilnehmer und Straßencafé-Besucher in Entzückung versetzt.

Audi R8 V10 plus

Da reicht es dann schon bei Cruising-Tempo vom dritten in den zweiten Gang runter zu schalten. Die Quittung sind dutzendfach gereckte Daumen und Aufforderungen, das Gaspedal mal so richtig bis aufs Bodenblech durchzutreten. Angesichts einer Beschleunigung von null auf hundert Sachen in gerade einmal 3,2 Sekunden (beim Audi R8 V10 sind es 3,5 Sekunden) ist das zumindest in geschlossenen Ortschaften aus strafrechtlichen Gründen aber leider nicht drin. Also nichts wie raus auf die Landstraße, die uns zum Autódromo Internacional do Algarve bei Portimao führen soll.

Audi R8 V10 plus

Und dort zeigt sich, dass der V10 plus dem „gewöhnlichen“ V10 fahrdynamisch deutlich überlegen ist. Beide R8 sind dank quattro-Antrieb höchster Neutralität und höchstem Grip verpflichtet. Während der R8 V10 kaum aus der Ruhe zu kriegen ist, ist das Set-Up des mit einem festen Heckflügel aus CFK ausgerüsteten V10 plus deutlich schärfer. So mobilisiert das stärkere der beiden 5,2-Liter-Aggregate zum einem immerhin 20 Nm mehr an maximalem Drehmoment (540 Nm vs. 560 Nm). Zum anderen sorgen straffere Federn und Dämpfer für zusätzliche Steifigkeit. So sind im Dynamik-Modus des Fahrdynamiksystems „Audi Drive Select“ auch kontrollierte Drifts möglich. Im Modus „Auto“ hat hingegen maximale Traktion Vorrang.

Audi R8 V10 plus

Am schicken, (motor-)sportlichen Lenkrad können R8 V10 plus-Fahrer (optional im V10) zudem den „Performance-Modus“ aktivieren. Die Programme „Dry“, „Wet“ und „Snow“ ermöglichen noch fahrdynamischere Fahrleistungen und berücksichtigen die verschiedenen Reibwerte der Straße. „Audi Drive Select“ greift hier auch auf die Arbeitsweise des ESP zu: auf nasser und schneebedeckter Fahrbahn passt das elektronische Stabilitätsprogramm etwa die Schwellen der ASR- und ABS-Regelung an.

Moritz Nolte im Audi R8 V10 plus

An der Rennstrecke angekommen gibt´s erstmal einen Helm auf den Schädel – ein superleichter Jet-Helm aus CFK. Damit wirkt das Cockpit dann natürlich noch sportlicher. Beinahe wähnt man sich in einem echten Rennwagen, wobei Audi gottlob wieder auf ein edel-sportliches Interieur wert legte. Zentrales Element, wie sollte es anders sein, ist das (wieder einmal) sehr gelungene Sportlenkrad, das alle wesentlichen Funktionen per einmaligen Knopfdruck bereit hält. Das R8-Sportlederlenkrad mit Multifunktion plus, serienmäßig im R8 V10, integriert zwei Satellitentasten für Start und Stopp des Motors und für Audi drive select. Das R8-Performance-Lederlenkrad (hier im Bild) mit vier Bediensatelliten (Serie im V10 plus, Option im V10) bietet ergänzend eine Taste samt Drehrad für den Performance-Modus und eine weitere Taste – ganz wichtig! – für die Steuerung der Abgasanlage.

Audi R8 V10 plus

Das Cockpit im Audi R8 wirkt wie eine zweite Haut. Maßgeblich dafür verantwortlich: die neu konzipierten, tief montierten Sitze. Beim Audi R8 V10 plus sind Schalensitze mit besonders hohen Wangen Standard (Option beim V10).

Ein weiteres Highlight ist das „Audi virtual cockpit“. Eingerahmt in das Tachoelement, präsentiert der TFT-Monitor mit 12,3 Zoll Diagonale alle wichtigen Informationen in hoch aufgelösten Grafiken. Der Fahrer kann zwischen drei Ansichten wählen. In der Performance-Ansicht gruppieren sich um den Drehzahlmesser herum weitere Anzeigen – etwa über Drehmoment sowie Leistung, die Öl- und Reifentemperaturen, die g-Kräfte oder die Rundenzeiten auf der Rennstrecke. Der Fahrer kann dabei die Anzeigen um Tacho und Drehzahlmesser je nach Bedarf und Nutzung individuell konfigurieren.

Audi R8 V10 plus

Genug geguckt, ab auf den Track. Am Ende der Boxengasse wird durchgestartet. Und da isser wieder, dieser unnachahmliche Punch, der dich in 3,2 Sekunden von null auf hundert und in unter zehn Sekunden sogar auf 200 km/h beschleunigen kann. Da kommt man mit dem rechten Schaltpaddel kaum nach, vernünftig hochzuschalten!

Der R8 zeigt sich auch auf der Rennstrecke als absolutes Präzisionswerkzeug und filetiert Kurven wie ein Steakmesser aus Solingen. Der Mittelmotor-Sportwagen lenkt präzise und superdirekt ein, Wankbewegungen scheinen ihm komplett fremd zu sein. Dabei bleibt der Audi R8 V10 plus immer kontrollierbar – und trotz Allradantrieb überraschend neutral mit einer leichten Übersteuer-Tendenz.

Audi R8 V10 plus

Apropos Antrieb: Abhängig von Fahrsituation, Fahrerbefehlen und Umgebungsbedingungen ermittelt die intelligente Allradsoftware permanent die jeweils ideale Momentenverteilung. Die in das Vorderachsgetriebe integrierte elektrohydraulische Lamellenkupplung überträgt das berechnete Moment innerhalb weniger Millisekunden auf die Räder der Vorderachse. Anders als das Vorgänger-Bauteil kann die neue Kupplung die Momente vollvariabel zwischen den Achsen verteilen.

Durch das neue Laserlicht im 2015er-Audi R8 kann der Fahrer auch bei Dunkelheit noch sicherer (und – natürlich im Rahmen der StVO – noch zügiger) fahren. Denn der „Laserspot“ verdoppelt mal eben die Reichweite des Fernlichts: In jedem Scheinwerfer sitzt hier ein Modul mit je vier leistungsstarken Laserdioden, die einen blauen Laserstrahl generieren, der von einem Phosphorkonverter in weißes Licht umgewandelt wird. Eine intelligente Kamerasensorik erkennt andere Verkehrsteilnehmer und blendet entsprechend ab.

Soviel Technik und soviel Performance haben natürlich ihren Preis: Der Einstiegspreis für den Audi R8 V10 liegt bei 165.000 Euro, für die Top-Variante Audi R8 V10 plus werden mindestens 187.400 Euro fällig. Im Herbst 2015 sollen die Auslieferungen starten.

Audi E-Tron Quattro Concept: Wird das der neue Elektro-Q6?

Audi verbindet im E-Tron Quattro Concept technische Innovation mit Kreativität. Das Elektroauto könnte bei der Verringerung des Luftwiderstandes in Kombination mit einem ästhetischen Design neue Maßstäbe setzen und erreicht zudem einem spitzenmäßigen cw-Wert von 0,25. Um die Aerodynamik zu begünstigen kommen an der Front, den Seiten und am Heck bewegliche Elemente zum Einsatz. Zur besseren Luftumströmung ist sogar der Unterboden gänzlich geschlossen. Der cw-Wert sucht im SUV-Bereich seinesgleichen und ermöglicht eine Reichweite von mehr als 500 Kilometern. [Weiterlesen…]

Preise für den neuen Audi A4 stehen fest

Audi hat nun die Preise für den neuen A4 offiziell gemacht. Die Limousine und der Avant werden auf der IAA in Frankfurt Premiere feiern. Schon im November will man mit der Auslieferung beginnen. Das Basismodell, der Benziner A4 1.4 TFSI, wird 30.6050 Euro kosten. Er leistet 150 PS und ist mit einem Sechsganggetriebe ausgestattet. Der Kombi wird 1850 Euro mehr kosten. Die Preise für den A4 Avant 1.4 TDSI beginnen somit bei 32.500 Euro. Abgesehen vom Basisbenziner und dem drei Liter großen TDI mit 218 PS, kann man den neuen A4 schon jetzt bestellen. Allerdings sollen auch diese Varianten noch im Laufe dieses Monats im Konfigurator landen. [Weiterlesen…]

Der neue Audi A4: höchste Qualität und jede Menge Technik-Highlights

Der neue A4 steht in den Startlöchern und Audi lud Automobil-Blog.de zum Fotoshooting ein. Noch vor der offiziellen Weltpremiere durften wir uns selbst von den Qualitäten des neuen Ingolstädters mit der internen Bezeichnung B9 überzeugen.

Audi-A4_02 [Weiterlesen…]

Der brandneue Audi RS3 Sportback im Fahrbericht

Downsizing. Ein Trend, bei dem Fahrdynamik-Freaks Ausschlag bekommen. Und zum Glück gibt´s in der Automobilindustrie offenbar doch noch genug Entwickler, die ebenfalls einen Dermatologen aufsuchen müssen, sobald sie mit diesem – zumindest aus sportiven Gesichtspunkten – leidigen Thema konfrontiert werden. Bei Audi haben sie offensichtlich einige davon. Und das ist gut so, denn auch der neue Audi RS3 verfügt entgegen anfänglich grassierender Gerüchte wieder über den klasse 2,5-Liter-Fünfzylinder-Motor, der die erste RS3-Generation bereits auszeichnete.

Neuer Audi RS3 2015

Manchmal geht Tradition eben über Moderne. Potente Fünfzylinder haben bei Audi schließlich eine große Tradition, die es zu pflegen gilt: In den 80er Jahren trieben sie die Rallyeautos, Tourenwagen und Serienmodelle von Audi an die Spitze des Wettbewerbs. Insbesondere der kultige Gruppe B-Audi Sport quattro S1 wird nicht nur Rallye-Fans unvergessen bleiben.

30 Jahre später sitze ich im brandneuen Audi RS3 Sportback und kann es kaum erwarten, den 367 PS starken, turbobefeuerten Fünfzylinder zu starten – und vor allem die beiden Auspuffklappen im Fahrdynamiksystem „Audi Drive Select“ auf Durchzug zu stellen. Glücklicherweise führt uns die erste Route heute über schnurgerade Straßen, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Tunnel. Besser geht es nicht, um sich mit dem kompakten Dampfhammer anzufreunden. Der Allradler schiebt wirklich bestialisch an und der Sound, der dem Audi RS3 Sportback aus den Bereichen Motorhaube und Heck entfährt, ist einfach zu göttlich!

Neuer Audi RS3 2015 - Bild 007

Das Problem: die entsprechende Reaktion der Fahrzeuginsassen ist für Verkehrsmitteilnehmer vermutlich nur sehr schwer zu deuten. Ich kann an dieser Stelle nicht mit allerletzter Überzeugung sagen, dass mein Mitfahrer und ich nicht wie entflohene Häftlinge einer geschlossenen Anstalt ausgesehen haben könnten. Zuviel Spass hatten wir in den Backen. Früher hätte man unseren Gesichtsausdruck wohl als „grenzdebil“ bezeichnet.

Das Cockpit steht dem Sound in nichts nach. Audi-traditionell wirkt das RS3-Cockpit extrem hochwertig und sehr sportlich. Im Vergleich zum gewöhnlichen A3 und S3 ist das Interieur noch etwas exklusiver: die Sportsitze tragen Bezüge aus Leder Feinnappa mit grauen Kontrastnähten, das unten abgeflachte RS-Multifunktions-Sportlenkrad ist mit Leder und Alcantara bezogen. Das Fahrerinformationssystem (FIS) bringt ein Ölthermometer und einen Laptimer mit, eine Ladedruckanzeige befindet sich in der Uhr des Drehzahlmessers.

Neuer Audi RS3 2015 - Bild 012

Die zum Teil bedingt guten Straßen unserer Route fördern eine wichtige Erkenntnis zu Tage: das im Vergleich zum Audi A3 Sportback um 25 Millimeter tiefergelegte Fahrwerk im neuen RS3 arbeitet zusammen mit den 19-Zoll-Alu-Gussrädern straff. Sehr straff. Für ausgewiesene Sportfahrer wahrscheinlich genau das Richtige, um sportliche Ambitionen zu unterstreichen. Alle anderen sollten sich überlegen, beim adaptiven Fahrwerksystem „Audi Magnetic Ride“ ein Häkchen in der Ausstattungsliste zu setzen – denn hier kann aus verschiedenen Dämpferkennlinien gewählt werden.

Auf der Rennstrecke von Vallelunga, scusa: auf dem „Autodromo Vallelunga“ können wir den neuen RS3 mal im/am Grenzbereich fahren. Hier soll ihm auch sein konsequenter Leichtbau zugute kommen. Immerhin 55 Kilogramm soll die neue RS3-Generation im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt haben, ist mit 1.550 Kilogramm (leer) aber immer noch kein Fliegengewicht.

Neuer Audi RS3 2015

Der Allradler ist auf der Rennstrecke wirklich verdammt schnell. Als die Reifen nach ein paar Runden auf Betriebstemperatur sind und richtig arbeiten, macht der Audi RS3 richtig Spaß. Der „Hot Hatch“ lässt sich präzise in die Kurven werfen und bleibt immer neutral. Sein Grenzbereich ist extrem breit, der RS3 damit weitgehend narrensicher. Wer zu schnell unterwegs ist, kann den Sportler entweder problemlos dank der offenbar endlich ohne nennenswerte Hitze- und Fadingprobleme arbeitenden Achtkolben-Bremsanlange einfangen und/oder muss mit stärkerem Untersteuern kämpfen.

Neuer Audi RS3 2015

Eine mechanische Differenzialsperre könnte dieser Untersteuerneigung entgegen wirken. Diese wird es im aktuellen Audi RS3 aber nicht geben. Vielmehr vertraut Audi auf eine eine radselektive Momentenverteilung, die mit kleinen Bremseingriffen an den jeweils entlasteten kurveninneren Räder arbeitet. Die Haldexkupplung soll laut Audi-Angaben, abhängig von Fahrstil und Reibwert des Untergrundes, zwischen 50 und 100 Prozent des Antriebsmoments auf die Hinterachse schicken und somit kontrollierte Drifts ermöglichen. Drifts dürften allerdings nur auf Untergründen mit wirklich richtig niedrigem Reibwert wie etwa Schnee und Eis möglich sein. Interessierte Querfahrer sollten sich also nicht von allzu euphorischen Fahrberichten („Am liebsten fährt er quer„) täuschen lassen.

Die Auslieferung des starken Fünftürers beginnt im Sommer 2015, der Grundpreis in Deutschland liegt bei 52.700 Euro.

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Die beliebtesten Youngtimer-Marken

Mitte April waren Jens und ich ja auf der Techno Classica und hatten in Kooperation mit „ichwillmeinautoloswerden.deein bißchen „Auto-Quartett in echt“ gespielt. Wir hatten unseren Spaß – und mit uns 190.000 weitere Besucher auch. Und egal mit wem man sprach: jeder bestätigt, dass Youngtimer im Allgemeinen und die Techno Classica im Speziellen weiterhin immer beliebter werden. Eine aktuelle Statistik der Online-Vertriebsplattform „ichwillmeinautoloswerden.de“ hat jetzt die beliebtesten Youngtimer-Marken identifiziert.

Techno Classica - Bild 099

Von Januar 2014 bis März 2015 waren 25,2% der auf dem Portal gelisteten Automobile bereits 16 bis 30 Jahre alt. Immerhin 10% dieser älteren Modelle wurden als Schrott- und Exportautos oder als Youngtimer und Liebhaberfahrzeuge verkauft. Die Mehrheit der Verkäufe machten hier die Autos aus, die verschrottet oder exportiert werden. Aber immerhin rund ein Drittel dieser Automobile wurde als Youngtimer oder Liebhaberfahrzeug verkauft.

Je nach Zustand bekamen die privaten Verkäufer für ihren Youngtimer Angebote von einigen hundert Euro und sogar fünfstellige Summen. Den besten Preis erzielte ein Mercedes-Benz 300 Baujahr 1987 mit 25.500 Euro.

Die meistverkauften Youngtimer-Marken sind Mercedes-Benz (26%), Volkswagen (22%) und Audi (9%).

 

Wörthersee 2015: Audi zeigt Studie „TT clubsport quattro“ mit 600 PS

Auch Audi gab sich beim GTI-Treffen am Wörthersee die Ehre und präsentierte neben den aktuellen Rennboliden, Performance-Cars und Serienmodellen ein ganz besonderes Highlight: den TT clubsport turbo.

Audi TT clubsport quattro

Der Audi TT clubsport turbo kombiniert einen kraftvollen TFSI-Motor mit einem elektrischen Biturbo. Optisch fallen vor allem die dicken Backen auf: breite Anbauteile, mächtiger Heckflügel und eine Leistung von 600 PS. Die Inspiration zu dem Showcar stammt vom kultigen Audi 90 IMSA GTO der späten 1980er Jahre.

Der leistungsgesteigerte 2.5 TFSI-Motor mobilisiert 650 Nm maximales Drehmoment. Von 3.000 bis 7.000 1/min stehen mehr als 600 Nm zur Verfügung. Pro Liter Hubraum erzielt er 176 kW (240 PS) und 260 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsganggetriebe.

Audi TT clubsport quattro

Dabei soll die Studie lediglich 1.396 Kilogramm wiegen. Den Standardsprint von 0 auf 100 km/h erledigt der TT clubsport quattro in 3,6 Sekunden, erst bei 310 km/h endet der Vortrieb. Für den schnellen Standardsprint mit verantwortlich: ein elektrisch angetriebener Verdichter. Der große Vorteil dieses Bauteils: der Wegfall des Turbolochs. Denn der Verdichter dreht spontan und ansatzlos auf Maximaldrehzahl und erhöht immer dann den Ladedruck, wenn für den konventionellen Abgasturbolader zu wenig Antriebsenergie im Abgas zur Verfügung steht. Durch dieses Prinzip kann der herkömmliche Lader stärker auf hohe Ladedrücke und damit hohe Motorleistung ausgelegt werden – der e-Turbo stellt das spontane Ansprechverhalten und kraftvolle Sprints aus niedrigen Drehzahlen jederzeit sicher.

Über den permanenten Allradantrieb quattro, dessen Lamellenkupplung wegen der besseren Gewichtsverteilung an der Hinterachse sitzt, gelangt die Power des Audi TT clubsport turbo auf die Straße. Ein Gewindefahrwerk erlaubt es, die Trimmlage der Karosserie sowie die Zug- und Druckstufe der Dämpfer hochpräzise einzustellen. Eine elektrische Liftfunktion schützt die Technik vor Beschädigungen durch Bordsteinkanten. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle ESC und die radselektive Momentensteuerung runden die dynamischen Qualitäten des Fahrwerks ab.

Die Räder des Showcars haben das Format 9,5 J x 20. Ihr Sechs-Doppelspeichen-Design ist in Bicolor-Optik – glanzgedreht und Schwarz matt – gehalten, die Bereifung stammt aus der Serie 275/30. Hinter allen vier Rädern sitzen Bremsscheiben aus Kohlefaser-Keramik, die besonders leicht und abriebfest sind. Die vorderen Scheiben weisen 370 Millimeter Durchmesser auf.

Unsere Highlights der Techno Classica 2015

Die Techno-Classica 2015 war einmal mehr bestens besucht: 190.000 Besucher aus aller Welt konnten in Essen rund 3.000 Old- und Youngtimer bestaunen. Wir haben ein paar der Highlights für euch zusammengetragen. [Weiterlesen…]