Seat: Kooperation für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle

Seat und Saba, ein nach eigener Aussage „führender Anbieter von urbanen Mobilitäts- und Parkmanagementlösungen“, kooperieren miteinander. Der Vertrag, der passenderweise auf der Auto-Messe „Automobile Barcelona“ unterzeichnet wurde, sieht die Bereitstellung neuer Dienstleistungen für das derzeit von Seat entwickelte neue Fahrzeug-Mobilitäts-Ökosystem vor.

Seat Saba

Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der Seat S.A., betont „die Bedeutung dieser Partnerschaft für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Bereich Mobilität, um den Fahrern ein einfaches, vernetztes und maßgeschneidertes Erlebnis zu bieten“. Außerdem unterstrich Josep Martínez Vila, CEO von Saba: „Diese Zusammenarbeit fördert Mehrwertdienste für Kunden in einer urbanen Umgebung, wo die Verwaltung nachhaltiger Mobilität neben der Einführung neuer Technologien zu den wichtigsten Prioritäten zählt.“

Seat hat das Ziel ausgegeben, Vorreiter im Bereich der Konnektivität zu werden – die Partnerschaft mit Saba soll dazu beitragen. Gemeinsam sollen neue Angebote entwickelt werden, die die Mobilität der Fahrer erhöhen und ihnen neue Parkfunktionen zur Verfügung stellen. So prüfen die beiden Unternehmen die Möglichkeit, ein mobiles Reservierungs- und Zahlungssystem für Parkplätze anzubieten, das Saba Kunden die elektronische Bezahlung von Dienstleistungen ermöglicht und Teil der digitalen Lösungen ist, an denen Seat derzeit arbeitet.

Zehn Seat eMii auf den Straßen Barcelonas

Darüber hinaus legt die Zusammenarbeit den Grundstein für Projekte wie Parkfinder 2.0, das den Fahrern unter anderem Echtzeitinformationen über verfügbare Parkplätze anbieten und Parkplätze empfehlen soll, die ihren tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen. Parkfinder 2.0 wird darüber hinaus weitere Dienstleistungen für die Parkzeit anbieten, wie die Zustellung von Einkäufen oder Auftanken. Schätzungen zufolge sind private Fahrzeuge 95 Prozent der gesamten Zeit geparkt.

Nicht zuletzt beabsichtigen Seat und Saba im Parkplatznetz von Barcelona auch Aufladestationen für die Mii-Flotte zu installieren, die den Mitarbeitern vom Seat Metropolis:Lab Barcelona und Pier01 zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen dieses Carsharing-Projekts werden zehn Seat eMii auf den Straßen von Barcelona unterwegs sein, mit denen Seat die Möglichkeiten elektrischer Antriebstechnologie in gemeinsam genutzten Fahrzeugen untersuchen wird.

Vielseitige Ausstellung auf dem Hauptstand von Seat

Im erstmals vorhandenen Connected-Hub-Bereich der Automobile Barcelona, in dem der vernetzte Seat eMii vorgestellt wird, bietet Seat der Öffentlichkeit einen tiefen Einblick in die Entwicklungen, die das Unternehmen beim jüngsten Mobile World Congress (MWC) angekündigt hatte. Die Messe bietet Seat die Möglichkeit, seine hochmodernen Technologien nicht nur einem Fachpublikum zugänglich zu machen, sondern sie auch der allgemeinen Öffentlichkeit zu präsentieren.

Auf ihrem Hauptstand zeigt die Marke den Seat Ateca FR sowie den neuen Seat Ibiza und den SEAT Leon Cupra. Zudem gibt es einen spektakulären Simulator, der das Seat ID Erlebnis hautnah spürbar macht. Dieses Tor zum digitalen Ökosystem von Seat bietet neben Mobilitätsdiensten Echtzeit-Verkehrsprognosen, Routenempfehlungen (Restaurants, Geschäfte, Services etc.) sowie Vorschläge für den Fall, dass sich der Zeitplan des Fahrers ändert. Ein liebevoll restaurierter Seat 600, ein Ducati-Motorrad, die Trophäe des spanischen Fußball-Pokals „Copa del Rey“ und ein 4D-Augmented-Reality-System runden den Auftritt am Hauptstand von Seat ab.

Vertrag mit Waze und Start der „Seat Drive App“

Neben der Partnerschaft mit Saba gab Seat zusätzlich die Unterzeichnung eines Vertrages mit Waze bekannt, einem GPS-gestützten Navigationssystem von Google. Die neue App für Android Auto soll in die gesamte mit Full Link ausgestatteten Fahrzeugreihe eingebaut werden. Sie optimiert das Nutzererlebnis durch ein Navigationssystem, das dazu beiträgt, mithilfe von Echtzeitinformationen der Nutzer-Community Verkehrsstaus zu umfahren.

Mit der „Seat Drive App“ für Android Auto präsentierte Seat auf der Automobile Barcelona eine weitere Innovation: Damit können Nutzer Informationen von ihrem Mobiltelefon sicher auf dem Bildschirm ihres Fahrzeugs anzeigen lassen. Die App, die demnächst im Google Play Store erhältlich sein wird, synchronisiert sich mit dem Bordbildschirm und ist ein weiterer Schritt des Unternehmens zum vernetzten Fahrzeug.

Ein weiterer Höhepunkt des Seat Messeauftritts war der Demo Day für Start-ups, die am „Seat Accelerator by Conector“-Programm teilnehmen und ihre Projekte potenziellen Investoren vorstellten. Außerdem beeindruckte das Seat Ateca Smart City Car: In diesem Fahrzeug konnten die Besucher ein System zur Lokalisierung freier Parkplätze in der Stadt und deren Reservierung und Bezahlung mithilfe der Apps Parkfinder und TraviPay erleben.

[Quelle: Seat]

Der Seat Ibiza wird teurer

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Seat Ateca FR: Sportlicher SUV mit neuem 190 PS-Motor

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MWC 2017: Seat zeigt Konnektivitätslösungen – und das Elektroauto „e-Mii“

Seat schickt sich an, auch bei den Themen Digitalisierung und Connectivity eine Rolle zu spielen. Auf dem Mobile World Congress in Barcelona zeigen die Spanier unter anderem ihre aktuellen Konnektivitätslösungen und ihr neues Elektroauto Seat e-Mii.

Der Seat e-Mii auf dem MWC 2017. Bild: Hyyperlic.com

Der Seat e-Mii auf dem MWC 2017. Bild: Hyyperlic.com

Der Hauptbereich des Seat-Standes auf dem „MWC“ ist mit einem beeindruckenden Simulator ausgestattet.  Seat zeigt so seine neuesten Technologien, die als Türöffner zu einer neuen Form der Interaktion zwischen dem Auto, dem Fahrer und ihrer Umgebung fungieren sollen. Mit der eigenen Vision, ein Vorreiter in der Fahrzeugkonnektivität zu werden, will das Unternehmen ein ganzheitliches digitales Ökosystem schaffen. Über dieses wird auf die „Seat ID“ zugegriffen. So will das Unternehmen die Nutzererfahrung anpassen und verbessern.

Zudem können Besucher des Seat-Standes am Steuer eines Simulators Platz nehmen und auf einem 88-Zoll-Bildschirm die Applikationen und On-Demand-Funktionen erleben, an denen die Marke derzeit arbeitet. Ein vorausschauender Assistent hilft Fahrern, ihr Zeitmanagement zu optimieren, antizipiert ihre Bedürfnisse und bietet in diesem Kontext automatisch verschiedene Handlungsoptionen an. Features wie Real-Time-Verkehrsprognosen, Zwischenstopp-Empfehlungen (Restaurants, Geschäfte, Dienstleistungen, etc.) und Vorschläge zu Zeitplanänderungen sind in dem digitalen Ökosystem, das die Marke entwickelt, ebenfalls integriert.

Bis alle diese Anwendungen in das Fahrzeug integriert sein werden, wird Seat diese Funktionen über einen Dongle anbieten. Das Gerät ermöglicht, Fahrzeuge mit Konnektivitätsdiensten zu versorgen, die nicht für die Unterstützung digitaler Technologien ausgelegt sind. Das gilt für jene Fahrzeuge, die vor allem in der Vergangenheit verkauft wurden. Auf diese Weise können Fahrer älterer Autos ebenfalls diese Technologien erleben, noch bevor das entsprechende  Fahrzeug verfügbar sein wird.

Das Highlight in Barcelona ist aber der Seat e-Mii. Lisa von Hyyperlic hat sich das erste Elektroauto von Seat schon angesehen:

„Der Seat e-Mii besitzt einen 83 PS Motor (61 kW), kann bis zu 130 km/h schnell fahren und die Batterien sind in 30 Minuten über Schnelladen wieder aufgeladen. Weitere Details sind aktuell nicht bekannt, allerdings wird es eh nur 10 Prototypen in Barcelona geben, die eh auch nicht von der Öffentlichkeit gefahren werden können. Besonderheiten des kleinen Elektrofahrzeuges ist aber der “digital access” über eine Smartphone App. Ohne Schlüsel oder Karten kann man das Fahrzeug einzig mit seinem persönlichen Mobiltelefon entriegeln oder verschließen. Weitere Innovationen und Technologien werden aber getestet, und auch in künftigen Seat-Modellen folgen. Das Auto wird uns bald sagen welche Parkhäuser noch verfügbarkeiten haben, und auch gleich beim einfahren uns selbst erkennen, und beim herausfahren sofort das Geld von unserer Kreditkarte abbuchen.“

Seat Leon Cupra: 10 PS mehr nach dem Facelift

Dem starken Kompaktmodell haben die Spanier jetzt ein Facelift spendiert. Leistete der alte Seat Leon Cupra noch 290 PS, sind es jetzt schon 10 PS mehr. Mit seinen nun 300 PS ist der feurige Spanier gleichzeitig das stärkste Serienmodell der Firmengeschichte. Ebenfalls neu: Den Kombi Leon Cupra ST gibt es nun auch mit Allradantrieb (4Drive) und Sechsgang-DSG-Getriebe. All das beschert dem kleinen Kraftprotz beeindruckende Fahrleistungen. [Weiterlesen…]

Der neue Seat Ibiza: Premiere in Barcelona

Am 1. Februar 2017 zeigte Seat erstmals seinen neuen Ibiza. Im Rahmen eines exklusiven Launch-Events wurde der neue Seat Ibiza in Barcelona erstmals der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Einige der wichtigsten Auto-Blogger und -Youtuber waren mit dabei.

Der neue Seat Ibiza

Auf dem Genfer Autosalon (7.–19.3.2017) feiert der neue Seat Ibiza, den es künftig nur noch als Fünftürer geben wird, seine offizielle Premiere, ehe die neue Generation dann im Juni 2017 zu den Händlern rollen wird.

Seat Ibiza: Nur noch als Fünftürer

Den neuen Seat Ibiza wird es ab Juni 2017 nur noch als Fünftürer geben. Dann haben der Dreitürer SC (Sportcoupé) sowie der Kombi ST (Sporttourer) ausgedient. Warum das so ist und was euch bei der neuen Generation erwartet, erfahrt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Seat setzt 2016 positiven Trend fort: Ateca soll Absatz weiter steigen lassen

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Seat reduziert Energieverbrauch in den eigenen Werken um mehr als 20 Prozent

Seat konnte in den letzten fünf Jahren im Produktionsprozess den Energieverbrauch um 23,2 Prozent und den Wasserverbrauch um 24,5 Prozent reduzieren. Beide Ergebnisse sind essentieller Teil der 2011 initierten  ECOMOTIVE FACTORY-Strategie. Sie hat das Ziel der Ressourcenoptimierung, so dass die drei Seat-Werke in Spanien (Martorell, Barcelona und Seat Componentes) effizienter und noch nachhaltiger wirtschaften. Seat ist nach eigenen Angaben auf einem guten Weg, die bis 2018 gesteckten Ziele von 25 Prozent Einsparung in diesen Bereichen zu erreichen.

Seat-Werk

Prozessoptimierung und Nachhaltigkeit sind zwei Aspekte, die auch zu einer besonderen Erwähnung bei den „Factory of the Year“-Awards führte. Es ist einer der prestigereichsten Preise für die verarbeitende Industrie. Neben der Produktivität eines Werkes wird zusätzlich die Qualität, Innovation, Digitalisierung und die ökonomische Nachhaltigkeit bewertet. Zusätzlich fallen die Performance der letzten drei Jahre und die Aussicht auf die nächsten drei Jahre ins Gewicht. Das Werk in Martorell wurde für seine Strategie besonders gelobt.

Dr. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion von Seat, äußerte sich zufrieden: „Eine Auszeichnung wie ‚Factory of the Year‘ ist Ausdruck der Arbeit des gesamten Seat- Teams, sowie des Engagements in Sachen Produktivität, Innovativität und Umweltbewusstsein.“

Für den Preis werden sowohl Aspekte der Produktion, als auch die der Logistikkette berücksichtigt. Außerdem fallen die Qualität der Arbeitsbedingungen, der Lieferanten und des Werkumfelds ins Gewicht. Das Gremium erwähnte die 2012 initiierte PQT Strategie (Produktion, Qualität, Team). Diese hatte das Ziel, die Produktivität und Qualität der Seat-Produktion zu steigern, um so für die sich wandelnden Herausforderungen der Automobilindustrie gewappnet zu sein.

Im Rahmen der PQT Strategie hat Seat Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und Qualität, sowie der Verringerung von Energieressourcen implementiert. In den letzten Jahren hat Seat seine Nachhaltigkeitsinitiativen auf alle Bereiche ausgeweitet, dazu zählen Produktion, Forschung und Entwicklung, Logistik sowie Sales.

Neben dem Rückgang des Wasser- und Energieverbrauchs um 24,5 Prozent bzw. 23,2 Prozent hat sich auch die Konzentration an flüchtigen organischen Verbindungen um 17,2 Prozent verringert. Der Produktionsabfall wurde um 41,6 Prozent und der CO2-Ausstoß um 65,2 Prozent gesenkt. Mit all diesen Verbesserungen nähert sich Seat ein Jahr früher als erwartet dem Ziel an, die Umweltauswirkungen seiner Produktionsprozesse bis 2018 um 25 Prozent zu senken. „Dies zeigt, dass die Produktions-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie von Seat auf Kurs ist“, ergänzt Tostmann.

Die Anstrengungen von Seat, die Effizienz und Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse zu verbessern, zeigen sich deutlich in den optimierten Produktivitätsraten. Als Indikator dienen die Herstellungskosten pro Fahrzeug, die von 2012 bis 2015 um 10,6 Prozent gesunken sind. Als weiterer Parameter gilt die Anzahl an Fahrzeugen, die pro Werksarbeiter gebaut wurden. In den letzten fünf Jahren ist dieser Wert um 17,2 Prozent gestiegen.