Paukenschlag bei Hyundai Deutschland: der koreanische Hersteller importiert ab 1. Januar 2012 seine Fahrzeuge in Deutschland selbst: die Koreaner übernehmen die Mehrheitsanteile der Emil-Frey-Gruppe (EFG) an der Hyundai Motor Deutschland GmbH. Das Bank- und das Teilegeschäft werden weiterhin über die EFG abgewickelt. Struktur, Strategie, Unternehmenssitz und Mitarbeiterzahl sollen nach Angaben von Hyundai von der Übernahme unberührt bleiben. Zu weiteren Einzelheiten der Vereinbarung wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. [Weiterlesen...]
Hyundai übernimmt Vertrieb von Hyundai Motor Deutschland
Neuer Honda Civic: erste Fotos der Europa-Version
Umfrage sagt Absatzplus voraus
Die geplante Einführung des Wechselkennzeichens hat die Dekra zu einer Umfrage unter 1800 Autofahrern veranlasst. Dabei ging es um die Frage, ob PKW-Besitzer sich aufgrund der Neuerung im Zulassungsverfahren zum Kauf eines weiteren Fahrzeugs entschließen würden. Das Ergebnis der Umfrage sagt rosige Zeiten für die Automobilindustrie voraus.
Interview mit Nick Reilly: über Profit und die DTM
Von Peter Schwerdtmann
Zwei Millionen Opel und Vauxhall will Nick Reilly, Chef der beiden Marken und von General Motors Europe bis 2015 verkaufen. Damit beantwortet er die Frage, ob Opel, bisher immer noch Verlustbringer, auf dem Weg ist, eine „auskömmliche“ Größe zu erreichen. Er lässt nur eine Einschränkung zu: „Es hängt natürlich davon ab, wie der Markt läuft“. [Weiterlesen...]
Kommentar: Schießt Hyundai bald treffsicher aus der Hüfte?
Von Wolfram Riedel
Geschichte wiederholt sich nicht, jedenfalls nicht in allen Details. Nichts geht „immer so weiter“. Das zu verinnerlichen, mag demjenigen schwerfallen, der es gewöhnt ist, den Ton anzugeben; etwa als Automobilhersteller. [Weiterlesen...]
Start-Stopp-Systeme von Bosch für Automatikgetriebe
Start-Stopp-Systeme aus dem Hause Bosch sollen bei Automatik-Fahrzeugen weiter verbreitet werden. Seit dem Marktstart 2007 verkaufte Bosch bereits 1,5 Millionen Systeme, aber auch der Porsche Panamera und VW Passat mit Doppelkupplungsgetriebe, der Fiat 500 mit automatisiertem Handschaltgetriebe und der Audi A8 mit Wandlerautomatik können davon profitieren. Allein die Tatsache, dass der Kraftstoffverbrauch im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um bis zu fünf Prozent, im NEFZ-Stadtabschnitt bis zu acht Prozent einspart, spricht für das System. [Weiterlesen...]
Continental entwickelt preiswertes Start-Stopp-System für Kleinstwagen
Der Absatz von Klein- und Kompaktfahrzeugen ist stetig ansteigend, allerdings sorgen die niedrigen Fahrzeugpreise auch für ein niedrigeres Maß an Sicherheit und Umweltverträglichkeit. So sank etwa die Ausrüstungsrate an der Fahrdynamikregelung ESP, als die Abwrackprämie in Deutschland eingeführt wurde, um die Preise niedrig zu halten. Hersteller müssen in solchen Fällen günstige Varianten von Sicherheitssystemen wie ABS oder ESP sowie zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit entwickeln.
Continental schafft jetzt für Kleinstwagen das neue Motor-Start-Stopp-Steuergerät ESS (Engine Start Stop), welches es Autoherstellern erlaubt, auch in günstigen Kleinwagen ein Start-Stopp-System mit geringer Investition einzubauen. Damit könnten der Verbrauch und Schadstoffausstoß in Schwellenländern um rund 15 Prozent gesenkt werden.
ADAC Autokosten-Index: Autofahren um 3,1 % teurer geworden
Das Autofahren hat sich dem Autokosten-Index zufolge, den das Statistische Bundesamt und der ADAC quartalsweise veröffentlicht, in den letzten 12 Monaten um 3,1 Prozent erhöht, während der Preisanstieg bei der allgemeinen Lebenshaltung bei 0,9 Prozent lag. Der bedeutungsschwerste Grund für die Verteuerung beim Autounterhalt: Innerhalb eines Jahres stiegen die Kraftstoffpreise um 8,5 Prozent. Die Anschaffungskosten für Neuwagen haben sich lediglich um 0,1 Prozent erhöht, Motorräder sind beim Kauf um 4 Prozent teurer geworden.
Im Autokosten-Index sind alle Preise zwischen dem Kauf über den Unterhalt einkalkuliert. So werden neben Kraftstoffpreisen und Anschaffungskosten auch Ersatzteil-, Reparatur- und Fahrausbildungs-Kosten einbezogen, wobei 2005 der Basiswert das letzte Mal auf 100 gesetzt wurde und indes das Autofahren hierzulande 12,2 Prozent teurer geworden ist.





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