Seat: Kooperation für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle

Seat und Saba, ein nach eigener Aussage „führender Anbieter von urbanen Mobilitäts- und Parkmanagementlösungen“, kooperieren miteinander. Der Vertrag, der passenderweise auf der Auto-Messe „Automobile Barcelona“ unterzeichnet wurde, sieht die Bereitstellung neuer Dienstleistungen für das derzeit von Seat entwickelte neue Fahrzeug-Mobilitäts-Ökosystem vor.

Seat Saba

Luca de Meo, Vorstandsvorsitzender der Seat S.A., betont „die Bedeutung dieser Partnerschaft für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Bereich Mobilität, um den Fahrern ein einfaches, vernetztes und maßgeschneidertes Erlebnis zu bieten“. Außerdem unterstrich Josep Martínez Vila, CEO von Saba: „Diese Zusammenarbeit fördert Mehrwertdienste für Kunden in einer urbanen Umgebung, wo die Verwaltung nachhaltiger Mobilität neben der Einführung neuer Technologien zu den wichtigsten Prioritäten zählt.“

Seat hat das Ziel ausgegeben, Vorreiter im Bereich der Konnektivität zu werden – die Partnerschaft mit Saba soll dazu beitragen. Gemeinsam sollen neue Angebote entwickelt werden, die die Mobilität der Fahrer erhöhen und ihnen neue Parkfunktionen zur Verfügung stellen. So prüfen die beiden Unternehmen die Möglichkeit, ein mobiles Reservierungs- und Zahlungssystem für Parkplätze anzubieten, das Saba Kunden die elektronische Bezahlung von Dienstleistungen ermöglicht und Teil der digitalen Lösungen ist, an denen Seat derzeit arbeitet.

Zehn Seat eMii auf den Straßen Barcelonas

Darüber hinaus legt die Zusammenarbeit den Grundstein für Projekte wie Parkfinder 2.0, das den Fahrern unter anderem Echtzeitinformationen über verfügbare Parkplätze anbieten und Parkplätze empfehlen soll, die ihren tatsächlichen Bedürfnissen entsprechen. Parkfinder 2.0 wird darüber hinaus weitere Dienstleistungen für die Parkzeit anbieten, wie die Zustellung von Einkäufen oder Auftanken. Schätzungen zufolge sind private Fahrzeuge 95 Prozent der gesamten Zeit geparkt.

Nicht zuletzt beabsichtigen Seat und Saba im Parkplatznetz von Barcelona auch Aufladestationen für die Mii-Flotte zu installieren, die den Mitarbeitern vom Seat Metropolis:Lab Barcelona und Pier01 zur Verfügung gestellt wird. Im Rahmen dieses Carsharing-Projekts werden zehn Seat eMii auf den Straßen von Barcelona unterwegs sein, mit denen Seat die Möglichkeiten elektrischer Antriebstechnologie in gemeinsam genutzten Fahrzeugen untersuchen wird.

Vielseitige Ausstellung auf dem Hauptstand von Seat

Im erstmals vorhandenen Connected-Hub-Bereich der Automobile Barcelona, in dem der vernetzte Seat eMii vorgestellt wird, bietet Seat der Öffentlichkeit einen tiefen Einblick in die Entwicklungen, die das Unternehmen beim jüngsten Mobile World Congress (MWC) angekündigt hatte. Die Messe bietet Seat die Möglichkeit, seine hochmodernen Technologien nicht nur einem Fachpublikum zugänglich zu machen, sondern sie auch der allgemeinen Öffentlichkeit zu präsentieren.

Auf ihrem Hauptstand zeigt die Marke den Seat Ateca FR sowie den neuen Seat Ibiza und den SEAT Leon Cupra. Zudem gibt es einen spektakulären Simulator, der das Seat ID Erlebnis hautnah spürbar macht. Dieses Tor zum digitalen Ökosystem von Seat bietet neben Mobilitätsdiensten Echtzeit-Verkehrsprognosen, Routenempfehlungen (Restaurants, Geschäfte, Services etc.) sowie Vorschläge für den Fall, dass sich der Zeitplan des Fahrers ändert. Ein liebevoll restaurierter Seat 600, ein Ducati-Motorrad, die Trophäe des spanischen Fußball-Pokals „Copa del Rey“ und ein 4D-Augmented-Reality-System runden den Auftritt am Hauptstand von Seat ab.

Vertrag mit Waze und Start der „Seat Drive App“

Neben der Partnerschaft mit Saba gab Seat zusätzlich die Unterzeichnung eines Vertrages mit Waze bekannt, einem GPS-gestützten Navigationssystem von Google. Die neue App für Android Auto soll in die gesamte mit Full Link ausgestatteten Fahrzeugreihe eingebaut werden. Sie optimiert das Nutzererlebnis durch ein Navigationssystem, das dazu beiträgt, mithilfe von Echtzeitinformationen der Nutzer-Community Verkehrsstaus zu umfahren.

Mit der „Seat Drive App“ für Android Auto präsentierte Seat auf der Automobile Barcelona eine weitere Innovation: Damit können Nutzer Informationen von ihrem Mobiltelefon sicher auf dem Bildschirm ihres Fahrzeugs anzeigen lassen. Die App, die demnächst im Google Play Store erhältlich sein wird, synchronisiert sich mit dem Bordbildschirm und ist ein weiterer Schritt des Unternehmens zum vernetzten Fahrzeug.

Ein weiterer Höhepunkt des Seat Messeauftritts war der Demo Day für Start-ups, die am „Seat Accelerator by Conector“-Programm teilnehmen und ihre Projekte potenziellen Investoren vorstellten. Außerdem beeindruckte das Seat Ateca Smart City Car: In diesem Fahrzeug konnten die Besucher ein System zur Lokalisierung freier Parkplätze in der Stadt und deren Reservierung und Bezahlung mithilfe der Apps Parkfinder und TraviPay erleben.

[Quelle: Seat]

Studie zeigt: Autofahrer stehen dem Autonomen Fahren immer noch skeptisch gegenüber

Die diesjährige CES in Las Vegas hat es wieder gezeigt: Das Autonome Fahren ist nach wie vor Hype-Thema Nummer 1 in der Automobilbranche: Zurzeit kommt kaum einer der großen OEM und Zulieferer um dieses Thema herum. Kein Wunder, dass gefühlt kaum ein Tag vergeht, an dem es keine News zum Autonomen Fahren gibt. Doch die Autofahrer sind dem Autonomen Fahren gegenüber durchaus skeptisch eingestellt. Das zeigt jetzt auch eine Studie von Goodyear.

Studie-Autonomes-Fahren-2017

Die aktuelle Studie „Autonomous Vehicles – Negotiating a Place on the Road“ von Goodyear und der London School of Economics (LSE) ging der Frage nach, wie Autofahrer die Interaktion mit selbstfahrenden Fahrzeugen einschätzen und welche Faktoren sich positiv auf die Akzeptanz auswirken.

Auch die Ergebnisse der Goodyear-Studie zeigen, dass die Akzeptanz für Autonomes Fahren gerade hierzulande noch eher verhalten ist, was möglicherweise den besonderen kulturellen und emotionalen Stellenwert des Autos widerspiegelt. Allerdings legt die Studie ebenfalls die Vermutung nahe, dass der Zuspruch für die neuartige Technologie steigt, sobald ein zusätzlicher Nutzen erkennbar ist, der über das eigene Fahren hinausgeht. Hierbei sehen die Befragten durchaus auch Möglichkeiten jenseits gängiger Vorstellungen vom Fahrzeug als mobilem Arbeitsplatz. “Dann kann man sein Auto zum Bäcker schicken am Samstagmorgen. Zettel reinlegen, anrufen, Zettel liegt drin, Geld auch“, so eine der befragten Personen.

Auch die steigende Sicherheit wird als rationaler Nutzen wahrgenommen. „Wenn ich von einer Fete nach Hause komme, ist mir jedes autonome Auto lieber, als dass ich selber fahren müsste“, so die Befragte weiter. Sind jedoch Einflussfaktoren im Spiel, welche die bisherige Verwendung des Autos und damit verbundene persönliche Erwartungen an das Fahrzeug verändern, sehen die Interviewten die neuen Entwicklungen eher skeptisch. So zeigt die Studie, dass laut 79% der Befragten ein Fahrer prinzipiell jederzeit die Kontrolle über sein Auto haben sollte. 72% stimmen damit überein, dass ein Fahrer in der Lage sein muss, bei Bedarf mit anderen Autofahrern kommunizieren zu können, während 57% bestätigen, dass autonome Fahrzeuge mangels nötigem gesunden Menschenverstand nicht in der Lage sind, mit menschlichen Fahrern zu interagieren.

Geht es um zusätzliche Komponenten, welche die Befragten auf jeden Fall in autonomen Fahrzeugen vorfinden möchten, so sind die Top drei das Lenkrad, welches 75% der Befragten wichtig ist, fortschrittliche Sicherheitstechnik zum Schutz von Fußgängern, die sich 66% wünschen, und smarte Reifen, welche 58% nicht missen möchten.

Da den Reifen als einzige physische Verbindung zwischen Fahrzeug und Straße auch künftig weiterhin eine wichtige Rolle zukommt, beschäftigt sich Goodyear bereits seit vielen Jahren mit smarten Reifen, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung betont. „Wir sehen eine Zukunft, in der sich unsere Produkte stärker mit dem Fahrzeug, anderen Straßenteilnehmern oder der Infrastruktur vernetzen und so situativ auf die jeweiligen Straßenverhältnisse reagieren. Damit bieten sie gerade in Sachen Sicherheit einen echten Mehrwert“, so Jürgen Titz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Goodyear für Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Dass es bei Autofahrern aktuell noch Vorbehalte gegen autonome Fahrzeuge gibt, geht aus der Studie zweifelsohne hervor. Dabei veranschaulicht sie deutlich, welchen Einfluss der Faktor Mensch neben Hard- und Software auf die Bewertung künftiger Mobilitätskonzepte hat und unterstreicht gleichsam die Relevanz der Straße als sozialer Raum. Sie legt außerdem nahe, dass die Fahrer, sobald sie einen klaren Nutzen für Verkehrssicherheit und die eigene individuelle Mobilität erkennen, eher bereit sind, sich gedanklich auf die neue Technologie einzulassen. Dies ist nicht nur eine wichtige Grundlage dafür, bestehende Vorbehalte zu überkommen, sondern auch ein erster Schritt dahin, künftig das Lenkrad aus der Hand zu geben.

[Studie, Bild: Goodyear]

Seat reduziert Energieverbrauch in den eigenen Werken um mehr als 20 Prozent

Seat konnte in den letzten fünf Jahren im Produktionsprozess den Energieverbrauch um 23,2 Prozent und den Wasserverbrauch um 24,5 Prozent reduzieren. Beide Ergebnisse sind essentieller Teil der 2011 initierten  ECOMOTIVE FACTORY-Strategie. Sie hat das Ziel der Ressourcenoptimierung, so dass die drei Seat-Werke in Spanien (Martorell, Barcelona und Seat Componentes) effizienter und noch nachhaltiger wirtschaften. Seat ist nach eigenen Angaben auf einem guten Weg, die bis 2018 gesteckten Ziele von 25 Prozent Einsparung in diesen Bereichen zu erreichen.

Seat-Werk

Prozessoptimierung und Nachhaltigkeit sind zwei Aspekte, die auch zu einer besonderen Erwähnung bei den „Factory of the Year“-Awards führte. Es ist einer der prestigereichsten Preise für die verarbeitende Industrie. Neben der Produktivität eines Werkes wird zusätzlich die Qualität, Innovation, Digitalisierung und die ökonomische Nachhaltigkeit bewertet. Zusätzlich fallen die Performance der letzten drei Jahre und die Aussicht auf die nächsten drei Jahre ins Gewicht. Das Werk in Martorell wurde für seine Strategie besonders gelobt.

Dr. Andreas Tostmann, Vorstand für Produktion von Seat, äußerte sich zufrieden: „Eine Auszeichnung wie ‚Factory of the Year‘ ist Ausdruck der Arbeit des gesamten Seat- Teams, sowie des Engagements in Sachen Produktivität, Innovativität und Umweltbewusstsein.“

Für den Preis werden sowohl Aspekte der Produktion, als auch die der Logistikkette berücksichtigt. Außerdem fallen die Qualität der Arbeitsbedingungen, der Lieferanten und des Werkumfelds ins Gewicht. Das Gremium erwähnte die 2012 initiierte PQT Strategie (Produktion, Qualität, Team). Diese hatte das Ziel, die Produktivität und Qualität der Seat-Produktion zu steigern, um so für die sich wandelnden Herausforderungen der Automobilindustrie gewappnet zu sein.

Im Rahmen der PQT Strategie hat Seat Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität und Qualität, sowie der Verringerung von Energieressourcen implementiert. In den letzten Jahren hat Seat seine Nachhaltigkeitsinitiativen auf alle Bereiche ausgeweitet, dazu zählen Produktion, Forschung und Entwicklung, Logistik sowie Sales.

Neben dem Rückgang des Wasser- und Energieverbrauchs um 24,5 Prozent bzw. 23,2 Prozent hat sich auch die Konzentration an flüchtigen organischen Verbindungen um 17,2 Prozent verringert. Der Produktionsabfall wurde um 41,6 Prozent und der CO2-Ausstoß um 65,2 Prozent gesenkt. Mit all diesen Verbesserungen nähert sich Seat ein Jahr früher als erwartet dem Ziel an, die Umweltauswirkungen seiner Produktionsprozesse bis 2018 um 25 Prozent zu senken. „Dies zeigt, dass die Produktions-, Qualitäts- und Nachhaltigkeitsstrategie von Seat auf Kurs ist“, ergänzt Tostmann.

Die Anstrengungen von Seat, die Effizienz und Nachhaltigkeit der Produktionsprozesse zu verbessern, zeigen sich deutlich in den optimierten Produktivitätsraten. Als Indikator dienen die Herstellungskosten pro Fahrzeug, die von 2012 bis 2015 um 10,6 Prozent gesunken sind. Als weiterer Parameter gilt die Anzahl an Fahrzeugen, die pro Werksarbeiter gebaut wurden. In den letzten fünf Jahren ist dieser Wert um 17,2 Prozent gestiegen.

Maximal 4.000 Euro Zuschuss für ein Elektroauto

Jetzt kommt sie doch, die Kaufprämie für Elektroautos. Schon ab Mai soll es maximal 4.000 Euro Zuschuss für ein Elektroauto geben und 3.000 Euro für Plug-in-Hybride. Das hat jetzt die Bundesregierung zusammen mit der Automobilindustrie beschlossen, mit der man sich auch in die Kosten reinteilt. Ob das allerdings den erhofften Schwung für die Elektromobilität in Deutschland bringen wird, ist fraglich. Neben mehr Autos soll auch die Infrastruktur mit Ladestationen deutlich ausgebaut werden. [Weiterlesen…]

Der letzte VW Phaeton rollt vom Band

In wenigen Tagen wird in Dresden in der Gläsernen Manufaktur der letzte VW Phaeton vom Band rollen. Waren die Erwartungen in den Oberklasse-Boliden anfangs noch ganz groß, so konnte er diese leider nie ganz erfüllen. Was neben dem Abgasskandal noch zum Aus beigetragen hat und was die Zukunft für das kleine Dresdner Werk bringen könnte, das erklären wir in diesem Beitrag. [Weiterlesen…]

Das Auto der Zukunft: Von Künstlicher Intelligenz, Big Data und Hacker-Angriffen

Die Anforderungen an das Auto der Zukunft sind immens. Vor allem semi- oder komplett automatisiert fahrende Autos müssen riesige Datenmengen verarbeiten – und diese zudem noch vor Hacking-Angriffen schützen. Das intelligente Auto der Zukunft und IT-Sicherheit waren zwei wesentliche Themen auf dem 16. CAR-Symposium 2016.

Daimler-CEO Dr. Dieter Zetsche zeigte sich in Bochum als großer Fan des „Internet of Things“. Zumindest dann, wenn „Smart Technology“ auch wirklich smart eingesetzt wird und „das Leben einfacher machen kann“.

Zetsche

Für den gewohnt lässig und stilvoll gekleideten Daimler-Boss steht fest: „Daten werden ein entscheidender Treibstoff für das Auto der Zukunft sein. Künstliche Intelligenz ist der Motor, der es zum Laufen bringt.“

Bei allem Hype um Big Data müsse sich vor allem die Automobilindustrie die Frage stellen, wie Daten sinnvoll und intelligent genutzt werden.“ Das gelte vor allem im besonders datenintensiven Bereich des (teil-)automatisierten Fahrens. Bei Daimler kümmern sich in einer eigenen Unit 600 Experten um diese Fragestellungen, verriet „Dr. Z.“

Wo sensible Daten gesammelt werden und Online-Schnittstellen existieren, sind Hacker meist nicht weit entfernt. Deshalb kommt dem Thema IT-Sicherheit enorme Bedeutung zu.

Martin Borrett, CTO bei IBM Security Europe, zeichnete in seiner Keynote ein düsteres Bild. Im Grunde sei jeder Anwesende im Auditorium des CAR-Symposiums ein potenziellers Ziel für Hacking-Attacken, die auch zukünftig weiterhin zunehmen werden. Auch die Automobilindustrie sei besonders gefährdet. Denn insbesondere das „Connected Car“ eröffne neue Möglichkeiten für Hacker. Bei IBM arbeite man deshalb am dynamischen und „immunen System“, um die „Bad Guys“ auszusperren.

Um nachhaltigen Erfolge gegen diese Bad Guys zu haben, müsse die Automobilindustrie aber bereit sein, Erfahrungen zu teilen, jeden Tag dazuzulernen und auch von anderen Industrien zu lernen.

Mary Barra auf dem 16. CAR-Symposium: „So wollen GM und Opel die Mobilität der Zukunft gestalten“

Die Automobilindustrie steht vor einem Umbruch: Die speziellen Anforderungen an die Mobilität von morgen, darunter alternative Antriebe und Connectivity stellen Automobilhersteller und -zulieferer schon heute vor große Herausforderungen. GM-CEO Mary Barra sprach auf dem 16. CAR-Symposium in Bochum über die Mobilität der Zukunft – und wie GM und Opel den Herausforderungen begegnen.

Mary-Barra

Mary Barra erwartet für die nächsten fünf Jahre größere Veränderungen als in den letzten 50 Jahren. Die Chefin des US-Autoriesen sprach von nicht weniger als einer Revolution. Für den US-Konzern gestaltet sich die automobile Zukunft dabei auf der Basis von mehreren Säulen.

„General Motors und Opel sind bestens daüf gerüstet, diesen Wandel voranzutreiben. Dies beinhaltet sowohl autonomes Fahren, als auch Elektroautos sowie lückenlose digitale Vernetzung bis hin zu Carsharing.

Mit „OnStar“ habe das Unternehmen schon heute eine Konnektiviätstechnologie der Zukunft im Portfolio, die aktuell von 500.000 Kunden genutzt werde. Der Online- und Service-Assistent sei aktuell auf vier Kontinenten und in 13 europäischen Ländern nutzbar.

Konnektivität sei zudem ein Wegbereiter für das Autonome Fahren. Vehicle-To-Vehicle-Communication und Vehicle-To-Infrastructure könnten laut Barra bis zu 80% aller Unfälle vermeiden. Mit dem Cadillac SuperCruise-Programm arbeite GM am semi-automatisiertem Automobil.

Ein weiteres Zukunftsthema werde bei GM bereits heute intensiv genutzt: Im Rahmen diverser Carsharing-Programme weltweit biete GM der „Sharing Economy“ schon heute eine Vielzahl an Möglichkeiten. Als bestes Beispiel nannte Barra das brandneue „Maven“-Programm, das verschiedene Carsharing-Programme aggregiere und somit die „passende Mobilitätslösung für den jeweiligen Einsatzzweck zum richtigen Zeitpunkt“ biete.

„Carsharing-Programme werden für die meisten Autofahrer die allererste Möglichkeit sein, Autos mit alternativen Antrieben fahren zu können“, so Barra. Stolz präsentierte Barra den Opel Ampera-e, ein auf dem Chevrolet Bolt basierendes Elektroauto.

Opel-Ampera-e

Mary Barra: „Die Entscheidung fiel uns leicht, ein kompaktes E-Fahrzeug auch in Europa anzubieten. Die Resonanz auf den Chevrolet Bolt war durchweg positiv und oft kamen die Fragen ob ein solches Modell auch gut zur Marke Opel passen würden.“ Angaben zur Reichweite und genaue Preise sollen in Kürze veröffentlicht werden. Auf der CES 2016 in Las Vegas, wo die Serienversion des Chevrolet Bolt Anfang Januar der Öffentlichkeit präsentiert wurde, versprachen die Amerikaner eine Reichweite von etwa 320 Kilometern und Preise ab etwa 30.000 Dollar. Die Produktion soll 2017 anlaufen.

Wirtschaft: Gute Zahlen bei Seat – Neues SUV soll Geschäft weiter ankurbeln

Gute Zahlen bei Seat: Wie die Seat S.A. mitteilt, hat das spanische Unternehmen 2015 mehr als 400.000 Fahrzeuge verkauft und damit die Absätze innerhalb von drei Jahren um 25 Prozent gesteigert. Damit konnte Seat drei Jahren in Folge seinen Absatz erhöhen.

Seat_LogoLuca de Meo, Vorstandsvorsitzender SEAT S.A., stellte die Jahresergebnisse jetzt beim ersten “Encuentros Seat”-Meeting des Jahres 2016 vor. Der neue starke Mann bei den Spaniern hatte gleich eine Reihe von Erfolgsmeldungen zu berichten.

Zum ersten Mal seit 2007 wurden bei Seat in einem Jahr mehr als 400.000 Fahrzeuge verkauft (+2,4 Prozent), was einem Wachstum von 25 Prozent seit 2012 gleichkommt (321.000 Fahrzeuge). Die Absatzsteigerung resultiert aus der Erholung der spanischen (77.200 Fahrzeuge; +14,3 Prozent) und italienischen Märkte (15.900; +22,1 Prozent), dem fünften Jahr Wachstum in Folge in Deutschland (87.800; +3,8 Prozent) und dem Erfolg am mexikanischen Markt (24.100; +13,2 Prozent).

Bei den Modellen konnte der Absatz des Leon um 4,4 Prozent gesteigert werden (insgesamt 160.900 Stückzahlen). Somit war er erneut das meistverkaufte Auto der Marke. Unterdessen verzeichnete der Alhambra den höchsten Anstieg (17,2 Prozent) der Modelle und erzielte das zweitbeste Absatzergebnis seiner Geschichte (27.000). Auch der Ibiza entwickelte sich mit einem Wachstum von 2,4 Prozent und 153.600 ausgelieferten Fahrzeugen positiv.

Diese Absatzsteigerungen sowie der Erfolg des Audi Q3 führten in Martorell zu einer Erhöhung der Produktion um 7,8 Prozent (insgesamt: 477.077 Autos) – das ist der höchste Wert seit 2001.

Mit Blick auf 2016 erklärte Luca de Meo, dass das Highlight des Jahres die Einführung des ersten Kompakt-SUV in der Geschichte des Unternehmens sein werde, welcher ab Mitte des Jahres im Handel verfügbar sein wird. 2016 und 2017 werden außerdem drei weitere neue Modelle eingeführt. “Der SUV wird neben dem Leon und dem Ibiza die dritte tragende Säule der Marke werden und es uns ermöglichen, das am schnellsten wachsende Segment der letzten Jahre zu bedienen”, sagte der Seat-Vorstandsvorsitzende.

 

Seat präsentiert Firmen-Strategie bis 2025 und Effizienzprogramm „LEAP“

Das nennt mal wohl eine „Elefantenrunde“: Seat-Vorstandsmitglied Dr. Francisco Javier García Sanz und der neue Vorstandsvorsitzende Luca de Meo stellten in Barcelona vor 550 (!) Vorständen und Direktoren der verschiedenen Seat-Märkte die neue Firmenstrategie vor. Diese soll bis 2025 gelten und vor allem eine nachhaltige Profitabilität sicherstellen. [Weiterlesen…]

Performance-Reifen im Tracktest: Michelin Pilot Sport Cup 2

Wer mit seinen Fahrzeug sportlich unterwegs sein möchte, für den zählen oft ein kräftiger Motor und ein gutes Fahrwerk. Vergessen wird dabei oft die wichtige Aufgabe der Reifen, die das Bindeglied zwischen Fahrzeug und Asphalt sind. Auf den wenigen Quadratzentimeter, mit der die Reifen auf dem Asphalt aufliegen, werden mitunter extrem hohe Kräfte übertragen. Ob nun beim Beschleunigen, Verzögern oder Querkräfte bei Kurvenfahrten – besonders hohe Anforderungen werden dabei von Sportreifen verlangt. Was ein solcher Reifen leisten aber auch aushalten muss, zeigte uns der Reifenhersteller Michelin mit dem Pilot Sport Cup 2 im südfranzösischen Le Castellet.

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