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KFZ-Versicherungen wollen Kasko-Versicherungen gegen Vorkasse

Einige Autoversicherer wollen bonitätsschwachen Kunden künftig automatisch einen Vorkassetarif anbieten. Derzeit bekommen Autofahrer, die beim Antrag durch die Bonitätsprüfung fallen, oft nur die Möglichkeit die Autohaftpflicht im Rahmen eines Mindestschutzes abzuschließen, was ihnen aber auch oft sehr schwer bis unmöglich gemacht wird. Bonitätsschwache Kunden sollen nun wieder Vollschutz erhalten, also sowohl eine Kfz-Haftpflicht- als auch eine Vollkasko-Police. Unklar ist, ob für die Vorkassetarife ein Aufschlag verlangt wird. Wird nicht gezahlt, trage der Autoversicherer in der Regel sechs bis acht Wochen das Schadenrisiko, bis das Fahrzeug von der Zulassungsbehörde stillgelegt werde. [Weiterlesen...]

Virale Werbekampagne von AllSecur: “Marten im Discofieber”

Der Marder „Marten“ ist Star der aktuellen Werbekampagne der KFZ-Versicherung AllSecur. Als Schrecken aller Autofahrer sorgt er auch im neuen Viral Clip für jede Menge Blechschaden – und kickt jede Menge Moves à la John Travolta und Michael Jackson. Und ganz nebenbei lüftet der Marder ein gut gehütetes, tierisches Geheimnis. Nämlich, wie sich der gemeine Marder Zugang zu den Motorräumen dieser Welt verschafft… [Weiterlesen...]

Kfz-Versicherung: Vergleichsportale im Test

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Meist sind die Dinge nicht so einfach und unkompliziert wie sie scheinen. Auch bei den Verbleichsportalen im Internet könnte man durchaus davon ausgehen. Per Mausklick die günstigste Kfz-Versicherung zu finden – leichter gesagt, als getan. Das Goslar Institut für verbrauchergerechtes Versichern hat im Auftrag der HUK-Coburg sieben Portale unter die Lupe genommen. In keinem der Fälle wurde auf Anhieb der günstigste Tarif angezeigt. Eine konkrete Anbieterempfehlung können Dr. Fred Wagner und Dr. Florian Elert vom Goslar Institut nicht geben, dafür haben sie einen Tipp parat: für die Suche sollte man immer mehrere Portale nutzen,

Der in Köln vorgestellten Untersuchung liegen neun unterschiedliche Leistungskriterien zugrunde. Hinzu kamen 15 verschiedene Versicherungsnehmer, fiktiv aber repräsentativ. Entwarnung gibt es in Sachen Seriösität, wenn es sich auch nur um ein reines Versicherungsportal handelte. Die restlichen sechs Portale waren eine allgemeine Vermittlungsplattform und kenntlich gemachte Makler.

Das für die Anfragen nicht automatisch die günstigsten Preise genannt werden, hängt mit den unterschiedlichen Parametern der einzelnen Anbieter zusammen. Dies fängt schon bei der Auswahl und Anzahl der abgeglichenen Versicherungsgesellschaften an, deren Zahl zwischen 20 und 70 schwankt. Hinzu kommen Differenzen bei den Tarifmerkmalen, welche abgefragt werden. Hier ergibt sich eine Spannbreite zwischen 60 und 124. Tendenziell lässt sich erkennen: je geringer die Abfragen, umso günstiger kann im Zweifelsfall der Tarif ausfallen. Zwei Portale lieferten 4x den günstigsten Preis. Jedes Portal schaffte dies bei mindestens einer Anfrage. Zwischen 8,3 und 28,8% lagen die Unterschiede pro Portal für die drei günstigsten Tarife der 15 fiktiven Musterkunden.

Abhängig ist vieles nicht zuletzt vom persönlichen Leistungsanspruch. Bei der Studie wurden 470 Fälle von Übererfüllung entdeckt. Dies bedeutet, der Kunde war zum Beispiel gegen Wildunfälle versichert, obwohl er dies nicht in seiner Anfrage angegeben hatte. Ebenso sind 152 Negativabweichungen zu verzeichnen. Hier erfüllte die Versicherung nicht alle Kundenwünsche. Bei der Auswertung der Studie ergab sich, dass die Portale mit den häufigsten Negativabweichungen die niedrigsten Durchschnittspreise bei den günstigsten Tarifen aufweisen.

Gab es auch einige Unzulänglichkeiten, die Versicherungswissenschaftler sind sich einig: Vergleichsportale sorgen für mehr Transparenz auf dem Markt. Ob der günstigste Tarif letztlich gefunden wird, hängt vom individuellen Fall ab oder auch von der Anzahl der genutzten Portale.

(Foto: Auto-Medienportal.NET)

Zur "Auto Trophy" mit Direct Line

Direct LineZur diesjährigen “AUTO TROPHY”, der begehrten Auszeichnung der “Autozeitung” für Autos in den verschiedenen Fahrzeug-Klassen, verlost der Autoversicherer Direct Line exklusiv die Teilnahme an der Verleihung der Trophäen. Unter dem Motto „Warum bist Du der größte Auto-Fan?“ können sich Auto-Fans in der Gewinnspiel-Box im Direct Line Blog und auf Twitter per @-Reply bewerben. Am 09. November 2010 wählt dann eine unabhängige Jury die besten Ideen aus und kürt den Gewinner. [Weiterlesen...]

Winterreifenpflicht und KFZ-Versicherung?

Wer sein Fahrzeug im Winter bei Schnee und Glätte nicht stehen lassen will, sollte immer auf Winterreifen umrüsten. Das gilt unabhängig von einer gesetzlichen Winterreifen-Pflicht in Deutschland. Darauf weist der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin hin. [Weiterlesen...]

Direct Line: iPhone-App "Autounfall"

Nach der “Pannen-App” vom GDV kommt nun mit der iPhone-App “Autounfall” eine weitere App, die in erster Linie mit eher pragmatischer Hilfeleistung, denn großem Entertainment punktet. [Weiterlesen...]

iPhone-App: virtuelle Pannenhilfe mit "Pakoo"

Pakoo iPhone-AppEine weitere interessante, da hilfreiche iPhone-App ist Ende Juni 2010 im iTunes-Store erschienen: die App “Pakoo” der GDV Dienstleistungs-GmbH(*) bietet Hilfe im Falle einer Panne. Bei einer Kfz-Panne genügt ein Tastendruck auf dem iPhone um mit einem GDV-Service-Mitarbeiter verbunden zu werden, der dann einen entsprechenden Pannenservice vor Ort vermittelt. Dank der iPhone-Ortungsfunktion wird der genaue Standort direkt angezeigt.

Darüber hinaus kann GDV auf Wunsch Hilfeleistung im Rahmen der bestehenden KFZ-Versicherung vermitteln. [Weiterlesen...]

Wer zahlt bei Sturmschäden?

rainer_sturm.jpgStürme, wie es sie das aktuelle Unwetter mit sich bringt, führen zu Fahrzeugschäden und Betroffene fragen sich, wer dafür aufkommt. Grundsätzlich liegen Schäden, die unmittelbar durch Sturm und Hagel zustande kommen, bei der Kaskoversicherung. Die Teilkasko kommt für Schäden auf, die durch den Verlust von Dachpfannen, herabfallende Äste oder umgestürzte Bäume entstehen. Für Schäden, die mittelbar, also selbstverschuldet entstehen, kommt die Teilkasko nicht auf.

Die Vollkaskoversicherung springt in solchen Fällen ein, ebenfalls bei fahrlässigen Schäden. Als Beispiel: Ein Autofahrer ist kurz unaufmerksam und schleudert in ein anderes Auto; dieses wiederum fuhr vorher schon gegen einen umgefallenen Baum.

Ineas: Versicherung vor der Insolvenz

logo_ineas.jpgDie niederländische Versicherung Ineas betreut rund 50.000 deutsche Kunden und offerierte auch eine Kfz-Versicherung, die auf Frauen abgestimmt war und gerne genutzt wurde, die “LadyCarOnline”. Nun aber gibt es finanzielle Probleme; der Sonderverwalter Paul Versteeg kümmert sich nun. Aktuell wird ein Käufer gesucht, der die Versicherungsverträge der Kunden übernimmt – bislang gibt es aber noch nichts Konkretes.

Versteeg verspricht: “Alle Haftpflichtschäden können bezahlt werden”, sagt aber im selben Atemzug: “Wir können noch nicht mit Sicherheit sagen, ob alle Kaskoschäden voll bezahlt werden.” Heißt: Kunden sollten aufpassen und im Schadenfall empfiehlt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), sich an die Verkehrsopferhilfe (VOH) zu wenden; diese übernimmt die Schäden, bis die Ineas zahlungsunfähig ist.

GDV: Gewinnlage bei der Kfz-Versicherung stabil

gdv_logo.jpgDer Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hat seine Kalkulation für 2010 vorgelegt; demzufolge wird der Schadenaufwand bei der Schaden- und Unfallversicherung, aber auch die Beitragseinnahmen jeweils leicht steigen. Zwar ist nicht mit großartigen Gewinnen zu rechnen, aber immerhin bleibt die Kfz-Sparte in diesem Jahr relativ stabil.

Der Halbjahresbericht des Berliner Verbands beziffert die Steigerung des Schadenaufwands mit zwei Prozent. Insgesamt werden die versicherungstechnischen Gewinne um ca. 700 Millionen Euro geringer ausfallen als 2009, wobei man von einem Gewinn von rund eine Milliarde Euro ausgeht. Die Einnahmen werden auch davon beeinflusst, dass viele Versicherungsnehmer eine Schadenfreiheitsklasse besser eingestuft werden.