Peugeot e-Legend Concept: Elektro-Studie mit 49-Zoll-Monitor

PSA stellt auf dem Pariser Autosalon (04. bis 14. Oktober 2018) die Elektro-Studie Peugeot e-Legend Concept vor, die an das legendäre 504 Coupé erinnern soll. Dabei ist nicht nur der 462 PS starke E-Motor, der das Fahrzeug in unter vier Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen soll, spektakulär, sondern auch ein 49-Zoll-Monitor im Fußraum des Konzeptfahrzeuges. [Weiterlesen…]

Peugeot Rifter 4×4 Concept: Ab 2019 auch mit Allrad-System

Die aktuelle Modellgeneration ist noch nicht einmal auf dem Markt (Verkaufsstart am 15. September), da wird mit dem Peugeot Rifter 4×4 Concept schon eine Version mit Allrad-System vorgestellt. Die kommt 2019 und wird in wenigen Tagen auf dem Düsseldorfer Caravan-Salon (25. August bis 02. September) präsentiert. Neben einer um acht Zentimeter höhergelegten Karosse gibt es für den Hochdachkombi dann auch den starken 1,5-Liter-Blue-HDi-Dieselmotor mit 130 PS und weitere Extras. [Weiterlesen…]

Peugeot 308 GTi: 263 PS starkes Racing-Baguette kommt ab 35.800 Euro

Um sich als sportlicher Kompaktwagen in der eigenen Gewichtsklasse gegen VW Golf GTI, Honda Civic Type R oder Renault Mégane R.S. durchsetzen zu können, braucht es schon das gewisse Etwas. Das bringt das 263 PS starke Racing-Baguette Peugeot 308 GTi mit, in dem es zwar beim Basispreis ein wenig über den Mitbewerbern liegt, diese dann aber mit seiner umfangreichen Serienausstattung aussticht. Was ihr bei dem ab 35.800 Euro erhältlichen Hothatch mitgeliefert bekommt, erfahrt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Sondermodell Peugeot 208 Signature mit umfangreichem Ausstattungspaket

Auch wenn der Nachfolger schon in den Startlöchern steht, so hauen die Franzosen bei ihrem Sondermodell Peugeot 208 Signature in Verbindung mit einem umfangreichem Ausstattungspaket noch einmal ordentlich Einen raus. Die Edelvariante vom stylischen Kleinwagen bietet gegenüber dem Einzelkauf einen Preisvorteil von rund 670 Euro. Was ihr dafür erwarten könnt, erklären wir euch in unseren News. [Weiterlesen…]

Peugeot 508: Extravagantes Designerstück startet bei 31.250 Euro

Nach drei Jahren Pause ist die edle Mittelklasse-Limousine Peugeot 508 nun wieder da. Das extravagante Designerstück startet bei 31.250 Euro und wird von Oktober 2018 an erhältlich sein. Die im Werk in Mulhouse gefertigte Coupé-Limousine mit dem Etikett „Origine France Garantie“ ist dabei schon in der Basisversion mit Extras wie Alurädern, Spurhalteassistent, digitalem Kombiinstrument, Tempomat und Verkehrszeichen-Erkennung ausgerüstet. Alle Fakten zum Marktstart bekommt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Peugeot Partner: Nutzfahrzeug mit i-Cockpit

Im November bringen die Franzosen die neue Generation vom Nutzfahrzeug Peugeot Partner auf den Markt. Mit dem Konzern-Bruder vom Opel Combo und Citroën Berlingo startet PSA in eine neue Nutzfahrzeugoffensive, denn auch die neuen Modelle der anderen Marken werden bald erscheinen. In den neuen Liebling der Gewerbekunden packen die Entwickler das i-Cockpit, sechs Motoren und viele Fahrassistenzsysteme. Alle Fakten bekommt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Peugeot Rifter: Hochdachkombi mit moderner Technik

Bei Familien, Lieferdiensten und anderen praktisch denkenden Menschen war das bislang als Partner bezeichnete Modell durchaus beliebt. Mit dem Peugeot Rifter kommt nun im September 2018 der Nachfolger, ein Hochdachkombi mit moderner Technik, auf den Markt. Alle Details und Fakten gibt es in unseren News. [Weiterlesen…]

Peugeot 508 SW: Premiere vom Mittelklasse-Kombi in Paris

Auf dem Autosalon Paris (Publikumstage: 04. – 14.10.2018) wird der Mittelklasse-Kombi Peugeot 508 SW seine Premiere feiern. Im Vergleich zum Vorgänger schrumpft die Kombiversion der Mittelklasselimousine ein ganzes Stück, will aber eben auch mit der neuesten Generation vom vollelektronischen Anzeigekonzept „i-Cockpit“, neuen Fahrerassistenzsystemen wie Night Vision sowie einem dank dem Achtgang-Automatikgetriebe EAT8 verringerten Kraftstoffverbrauch glänzen und neue Kunden gewinnen. Alle Fakten zum französischen Lifestyle-Lastesel bekommt ihr in diesem Artikel. [Weiterlesen…]

Peugeot 508: Luxuriöses Fließheck-Coupé

Schon seit 2011 versuchen die Franzosen ein Mittelklassemodell in Deutschland zu etablieren. Bislang mit eher mäßigem Erfolg, doch jetzt wagt man mit dem luxuriösen Fließheck-Coupé Peugeot 508 einen neuen Anlauf. Seine Premiere feiert die Mittelklasse-Limousine Anfang März auf dem Genfer Autosalon 2018. [Weiterlesen…]

Elektro-Rallycross: Konkurrenz für die Formel E?

Die Zukunft des Motorsports liegt in der Elektrifizierung. Vielleicht nicht nur, aber mehr denn je. Spätestens nach dem Diesel-Skandal haben Verbrennungsmotoren ein Imageproblem. Plötzlich erscheinen Engagements im Motorsport vielerorts politisch ziemlich unkorrekt. Mercedes stieg aus der DTM aus, Audi fährt nicht mehr in der WEC und in Le Mans und VW cancelte Ende 2016 kurzfristig das Rallye-WM-Programm – der fertig entwickelte VW Polo R WRC des Jahrgangs 2017 wanderte ohne einen einzigen Rennkilometer ins Museum.

Bild: FIAWorldRallycross.com

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Während die Traditionsserien also empfindliche Verluste hinnehmen mussten, boomt mit der Formel E eine neue Rennserie. Mit Audi ist zum Start in die  Saison 2017/18 erstmals auch ein deutscher Autobilhersteller werksseitig in der Serie involviert. Die Konkurrenz von BMW, Mercedes und Porsche steht bereits in den Startlöchern. Kein Wunder, legitimiert die Elektrifizierung des Antriebs doch wieder Rennerei auf höchstem höherem Niveau. Motorsport ist politisch wieder überaus korrekt – und die Formel E der große Profiteur.

Die Formel E boomt

Eine Folge: Auch bei den öffentlich-rechtlichen TV-Sendern ist die Formel E in den Fokus gerückt. Nach dem Ausstieg aus der DTM-Übertragung prüfen ARD und ZDF neue Motorsport-Optionen. „Ob und in welcher Form die Formel E in der ARD stattfinden kann, prüfen wir in der nächsten Zeit“, sagte ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky kürzlich dem Portal Motorsport-Total.com.

Von einer regelmäßigen Berichterstattung im (deutschen) Fernsehen kann die Nischen-Motorsportart Rallycross nur träumen. Während Rallycross in anderen Ländern wie Schweden oder England boomt, interessieren sich in Deutschland nur Hardcore-Fans für die Sportart, bei der eine Handvoll Autos auf kurzen Rundkursen sowohl auf Asphalt als auch Schotter gegeneinander antreten.

Dass das Potenzial  aber riesig ist, zeigt vor allem die Einführung und Entwicklung der FIA Rallycross WM (WRX) in den letzten Jahren. Zahlreiche große Namen, darunter ehemalige Rallye-Weltmeister und DTM-Champions, tummeln sich mittlerweile in der WRX: Mattias Ekström, Sébastien Loeb, Petter Solberg, Timo Scheider etwa, nur um ein paar zu nennen.

Rallycross nur Nischen-Sportart

Auch Audi-Motorsport-Chef Dieter Gass bestätigt die positive Entwicklung: „In den vergangenen Jahren hat Rallycross unglaublich an Popularität gewonnen. Man sieht das auch daran, dass wir nicht der einzige Hersteller sind, der sich engagiert.“ Denn in der Tat sind Marken wie Volkswagen, Audi oder Peugeot wohl mehr als nur unterstützende Unternehmen.

Dennoch ist Rallycross selbst bei Motorsport-Fans noch weitgehend unbekannt. Doch zukünftig dürfte die Bedeutung und der Bekanntheitsgrad des Rallycross weiter steigen.

Großes Potenzial

Bereits jetzt bietet Rallycross – insbesondere nach der Einführung der WM mit zahlreichen Stars und werksunterstützten Teams – ein Unterhaltungspotenzial, das nicht viele andere Serien erreichen. Dem knallharten Duell Mann-gegen-Mann und spektakulären Driftwinkeln sei dank. „Es sind spektakuläre Veranstaltungen, die zuschauerfreundlich sind und Motorsport zum Anfassen bieten“, schwärmt Audi-Mann Gass.

Bild: FIAWorldRallycross.com

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Was das Format angeht, dürfte Rallycross sogar die fernsehfreundlichste Motorsport-Disziplin überhaupt sein. Die häppchenweise gereichte Darbietung spektakulären Motorsports auf höchsten Niveau eignet sich hervorragend für die Werbevermarktung durch die Sender: Dank der zahlreichen, zwar actiongeladenen, aber nur wenige Minuten langen Rennen können Werbeblöcke eingestreut werden, die – anders als in anderen Serien – die Action eben nicht unterbrechen.

Bringen E-Autos den Rallycross-Durchbruch?

Die Vorzeichen stehen also schon jetzt ganz gut. Doch den internationalen Durchbruch dürfte die Elektrifizierung des Rallycross in den nächsten Jahren bringen. Der zweifache DTM-Champion und Rallycross-Weltmeister von 2016 Mattias Ekström bestätigt: „Ich denke mit einer eigenen Elektroserie kann Rallycross was richtig Großes werden. Davon bin ich überzeugt“. Mit herkömmlichen Benzinmotoren bliebe die Serie in der Nische. Elektroautos seien nötig, um die Hersteller in die Serie zu ziehen. „Als Komplementär zur Formel E könnte Rallycross eine Vorreiterrolle im Elektrorennsport spielen.“ An einer Rallycross-E-Serie arbeiten WRX-Promoter IMG und die FIA bereits.

Bild: FIAWorldRallycross.com

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Acht Hersteller arbeiten an einem E-Rallycross-Format

Wenn die beiden Parteien ab 2020 eine eigene Rallycross-Elektro-Kategorie an den Start bringen, könnten die Hersteller – wie bei der Formel E – Schlange stehen. Die bereits im Rallycross aktiven Werke, Volkswagen, Audi und Peugeot haben ihre Forderungen bereits deutlich formuliert.

  • Audi-Motorsportchef Dieter Gass: „Ein wichtiger Faktor für uns ist (…) auch, dass im Rallycross mittelfristig der Einsatz von Elektrofahrzeugen möglich sein könnte. Das Thema Elektrifizierung steht bei uns im Fokus.
  • Volkswagen Motorsport-Chef Sven Smeets spricht vor dem Hintergrund der neuen VW-Produktstrategie, bei der Elektro-Autos im Vordergrund stehen, bewusst von einer Neuausrichtung der Motorsport-Aktivitäten. „Eine E-WRX wäre eine der ersten Serien, die wir uns genau anschauen würden, weil sie unsere Anforderungen erfüllen würde“, verriet Smeets Autosport.
  • PSA-Europachef Maxime Picat:Rallycross ist ein Format mit viel Potenzial. Wir werden definitiv zur Entwicklung einer Elektroauto-Kategorie beitragen. Wir können viel gewinnen, wenn wir die neuen Energien in den Motorsport bringen. Das sollten wir im Rallycross so schnell wie möglich tun“, sagte Picat gegenüber Interex Motorsport.

Schon jetzt arbeiten mit Audi, BMW, Ford, Jaguar, Nissan, Peugeot, Volvo und Volkswagen acht Marken in der FIA E-Rallycross-Projektgruppe am Reglement. Im Frühjahr 2018 sollen die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen stehen.

Mattias Ekström: Leistung in der Formel E stimmt nicht

Gegenüber der Formel E, die bei den meisten Hardcore-Fans schlicht nicht ernst genommen wird, habe E-Rallycross laut Audi S1 WRX Fahrer Mattias Ekström einen wesentlichen Vorteil: Ihre Leistung. Zwar sei die Formel E „toll, aber die Leistung stimmt nicht“. Für die E-Kategorie der Rallycross-WM sind Autos im Gespräch, die mit 800 PS ganze 200 PS mehr leisten würden als die heute bekannten Verbrenner-Supercars der Rallycross-WM. „Die Elektroautos, über die wir für Rallycross diskutieren, die würden schneller sein als die, die wir heute fahren“, so Ekström.

Bild: FIAWorldRallycross.com

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800 PS starke Elektro-Renner in der Rallycross-WM

Zudem zieht Rallycross einen Großteil seiner Faszination nicht (nur) aus dem Sound der 600 PS starken Boliden, sondern aus den kurzen Rennen, bei denen stets eine Handvoll Piloten – meistens im spektakulären Drift – um den Sieg fährt. Dabei wird der ein oder andere Lackaustausch gerne in Kauf genommen – sehr zur Freude der Fans.

Einen weiteren Vorteil nennt VW-Motorsport-Chef Smeets: Für seine Marke sei klar, „dass wir uns nur dann als Werksteam engagieren, wenn die Autos sehr nah dran sind an den Straßenprodukten“ – eine klare Absage an die Formula E als weitere, theoretisch mögliche E-Motorsport-Alternative.

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Bild: FIAWorldRallycross.com

Ex-Rallye-Weltmeister und Rallycross-WM-Pilot Petter Solberg freut sich bereits auf diese Zukunft: „World Rallycross kommt jetzt wirklich, wir haben das in den letzten paar Jahren gesehen und das Elektro-Auto ist der nächste Schritt für die Serie“.

Der Artikel erschien in einer ähnlichen Version bereits auf worldrallyx.de.