Racechip: Chiptuning per Smartphone-App

Wenn ich an „Chiptuning“ denke, dann fallen mir in erster Linie die ganzen mehr oder weniger seriösen Hinterhof-Tuner der 90er Jahre ein. Dass sich die Branche mittlerweile extrem professionalisiert hat, zeigt jetzt auch ein fesches Video der beiden Blogger-Kollegen Jens Stratmann und Bjoern Habegger.

Chiptuning-Smartphone-AppMittlerweile haben sich viele der weniger seriösen Chiptuner aus dem Markt verabschiedet. An ihre Stelle sind innovative Unternehmen gerückt, die das Thema Chiptuning auf eine völlig neue Ebene gehoben haben.

Heute funktioniert Chiptuning nach dem „Plug&Play“-System. Unternehmen wie „Racechip“ aus Göppingen liefern neben einem Zusatzsteuergerät, das die Leistungssteigerung übernimmt, auch geich eine Smartphone-App mit, die es ermöglicht, die einzelnen Leistungsstufen bequem mit dem Handy zu steuern.

Bei aller Evolution auf dem Gebiet des Leistungstunings bleibt – wie in den 90ern – eine zentrale Frage: Wer übernimmt die Garantie im Falle von Schäden durch die Leistungssteigerung? Die etablierten Chiptuner geben mittlerweile eine Garantie für das eigene Produkt sowie eine für Bauteile am bestehenden Antriebsstrang. Bei Racechip sind es 5 Jahre für die Leistungssteigerung per Chip und 2 Jahre für Motor und Getriebe.

Was Jens und Bjoern mit dem satte 480 PS starken Porsche Macan und dem VW Golf R mit 376 PS erlebt haben und viele, viele Infos zum Thema Chiptuning seht ihr in diesem Video:

Porsche 718 Boxster wird zum Vierzylinder-Sportler

Porsche 718 Boxster_2016_01Der Porsche 718 Boxster wird zum Vierzylinder-Sportler, aber auch deutlich stärker als der Vorgänger. Die Freunde des Frischluft-Zweiers können sich auf 35 PS mehr freuen. Aus dem aufgeladenen Vierzylinder-Boxermotor mit zwei Litern Hubraum kitzeln die Entwickler der neuen Variante satte 300 PS. Für den Boxster S gibt es sogar 350 PS, die einem 2,5-Liter-Vierzylinder mit Turboaufladung entspringen. Und wo es mehr Leistung gibt, steigt naturgemäß auch der Preis. Was ihr an Mehrbelastung für die Haushaltskasse einplanen müsst, das erläutern wir euch in diesem Artikel. [Weiterlesen…]

Tokyo Motor Show: Porsche Macan GTS

Auf der Tokio Motorshow, die heute beginnt, wird man erstmals die GTS-Ausführung des Macan zu sehen bekommen. Porsche bringt den Crossover durch die sportlich-komfortable Modifizierung auf 360 PS und reiht ihn somit zwischen den 340 PS starken Macan S und den 400 PS starken Macan Turbo ein. Der Allrader bringt es mit dem Doppelkupplungsgetriebe in 5,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Schluss ist, wenn man denn will, erst bei 256 km/h. [Weiterlesen…]

Sicher durch den Winter – mit Armin Schwarz: Winterreifen bei SUV und Sportwagen

Winterreifen sind Sommerreifen bei winterlichen Straßenbedingungen deutlich überlegen. Das gilt auch bei SUVs und gerade bei Sportwagen.

Auch wenn Allradantrieb deutlich mehr Traktion bietet, kommen selbst SUVs nicht ohne Winterreifen aus. Denn spätestens wenn Schnee liegt, geht auch bei SUVs mit Sommerreifen nichts mehr. Schließlich ist das beste elektronische Assistenzsystem immer nur so gut, wie die Reifen, die die Kräfte übertragen. Rallyeprofi Armin Schwarz erklärt, warum gerade schwere SUVs in der kalten Jahreszeit Winterreifen brauchen.

Dass der Reifen bei leistungsstarken Fahrzeugen eine große Rolle spielt, ist Autofahrern mit sportlichen Ambitionen klar. Das gilt auch in der kalten Jahreszeit. Warum Sportwagen auch im Winter High Performance-Reifen brauchen, zeigt Armin Schwarz in diesem Video.

Porsche 911 Targa erstmals mit Turbo

Erst vor Kurzem stellte Porsche seine 911 mit Heckantrieb auf Turbo-Motoren um, jetzt nimmt man sich auch die Allrader vor. Damit werden die Modelle Carrera 4, 4S und die Targas zwar stärker und sparsamer, dafür aber auch teuer. Der klassische Saugmotor im Heck des Targa hat somit ausgedient. [Weiterlesen…]

Performance-Reifen im Tracktest: Michelin Pilot Sport Cup 2

Wer mit seinen Fahrzeug sportlich unterwegs sein möchte, für den zählen oft ein kräftiger Motor und ein gutes Fahrwerk. Vergessen wird dabei oft die wichtige Aufgabe der Reifen, die das Bindeglied zwischen Fahrzeug und Asphalt sind. Auf den wenigen Quadratzentimeter, mit der die Reifen auf dem Asphalt aufliegen, werden mitunter extrem hohe Kräfte übertragen. Ob nun beim Beschleunigen, Verzögern oder Querkräfte bei Kurvenfahrten – besonders hohe Anforderungen werden dabei von Sportreifen verlangt. Was ein solcher Reifen leisten aber auch aushalten muss, zeigte uns der Reifenhersteller Michelin mit dem Pilot Sport Cup 2 im südfranzösischen Le Castellet.

Michelin_03_pr

[Weiterlesen…]

IAA 2015: Porsche 911-Facelift (Typ 991 II)

Mit dem auf der IAA 2015 gezeigten Facelift des 911 verabschiedet sich Porsche vom Sauger und setzt jetzt komplett auf Turbomotoren. Ein aus Effizienzgründen wohl unausweichlicher Schritt, auf die Downsizing-Karte zu setzen. Porsche-Fans und -Fahrern dürfte dennoch das Herz bluten.

Porsche 991 II IAA 2015 01

Trotz des von 3,6 auf 3,0 Lieter reduzierten Hubraums leistet das Basis-Aggregat nunmehr 20 PS mehr und stemmt insgesamt 370 PS (272 kW) auf die Kurbelwelle. 420 PS (309 kW) leistet jetzt das Triebwerk des 911 Carrera S. Auch bei diesem 3-Liter-Motor gab es ein Leistungsplus von 20 PS (15 kW). Die höhere Leistung des 911 Carrera S resultiert aus Turboladern mit geänderten Verdichtern, einer spezifischen Abgasanlage und einer abgestimmten Motorsteuerung.

Charakteristisch für die neuen Porsche-Motoren ist das um jeweils 60 Nm gesteigerte Drehmoment, dessen Maximum von nun 450 Nm beziehungsweise 500 Nm in beiden Fällen bereits ab 1.700/min konstant bis 5.000/min zur Verfügung steht. Gleichzeitig soll die neue Motorengeneration mit einer Maximaldrehzahl von 7.500/min die Spitzendrehzahlen üblicher Turbomotoren deutlich übertreffen. Porsche verspricht nach wie vor einen gewohnt Porsche-typischen sonoren Motorklang.

Porsche 991 II IAA 2015

Das neue Serienfahrwerk mit zehn Millimeter Tieferlegung und PASM (Porsche Adaptive Suspension Management) senkt den Schwerpunkt für noch mehr Kurvenstabilität ab, die weiterentwickelten adaptiven Dämpfer regeln noch feinfühliger. Agilität und Stabilität sollen durch die erstmals als Option für den 911 Carrera S angebotene aktive Hinterachslenkung signifikant gestiegen sein. Gleichzeitig dürfte sie die Handlichkeit durch einen verringerten Wendekreis steigern. Bewährt hat sich diese innovative Technologie bereits in den aktuellen 911 Turbo- und 911 GT3-Modellen. Mit der serienmäßigen Multikollisionsbremse steigert Porsche darüber hinaus einmal mehr die aktive Sicherheit des Sportwagen-Klassikers.

Serienmäßig in den neuen 911 Carrera-Modellen ist das neu entwickelte Porsche Communication Management System (PCM) mit Online-Navigation, Sieben-Zoll-Multitouch-Bildschirm und Sprachbedienung. Das PCM lässt sich analog zu einem Smartphone mit Multitouch-Gesten bedienen.
Porsche 991 II IAA 2015

So ist zum Beispiel auch die Eingabe per Handschrift möglich. Mobiltelefone und Smartphones lassen sich nun auch per W-LAN verbinden. Die erstmals integrierte Smartphone-Ablagefläche sorgt zudem für akkuschonendes Laden und optimierten Mobilfunk-Empfang. Neu ist auch die Möglichkeit zur Verbindung des iPhones mit dem PCM zur Nutzung von Apple CarPlay. Dem Fahrer stehen zudem Echtzeit-Verkehrsinformationen zur Verfügung, die ihm permanent den aktuellen Überblick über die Verkehrslage in seinem Umfeld und auf seiner Route ermöglichen.

Kern des neuen PCM ist der Touchscreen mit Multitouch-Bedienung. Er verarbeitet neben kurzem, langem und mehrfachem Fingertippen auch Wischen und Verschieben sowie Skalieren oder Rotieren mit zwei Fingern.

Vorgestellt: Porsche 911 Carrera (2015)

Kontrovers diskutiert die Porsche-Fangemeinde dieser Tage den Wechsel vom Saugmotor zum Turbo. Schließlich bricht man beim 911 Carrera hier mit einer Tradition. Dabei ist der Sechs-Zylinder-Boxer mit drei Liter Hubraum wohl durchaus annehmbar. Erste Prototypen wurden bereits getestet und konnten sich bewähren. 370 PS leistet der Turbo und legt in fünf Sekunden immerhin zehn Prozent mehr Wegstrecke zurück als sein Vorgänger. Der Carrera S leistet sogar 420 PS. [Weiterlesen…]

Porsche Boxster 2016 als Vierzylinder?

Porsche-Boxster981Da die dritte Generation des Porsche Boxster (981) bereits seit 2012 auf den Straßen rollt, wird es Zeit ihn ein wenig aufzubügeln. Im kommenden Jahr wird es wohl ein Facelift geben und schenkt man den Spekulationen Glauben, so wird Porsche erstmals den neue Vierzylinder-Boxer-Motor im Boxster und auch im Cayman auf die Straße bringen. Wie man auf ersten Erlkönig Bildern von Auto Motor Sport erkennen kann, wird der überarbeitete Boxster neue Lufteinlässe an der Front und neue LED-Tagfahrlichter erhalten, wie man sie schon vom Cayman Coupé kennt. [Weiterlesen…]

Mit Nummer 918 ist Schluss: Letzter Porsche 918 Spyder vom Band gelaufen

Porsche 918 Spyder_2015_01„Sag zum Abschied leise Servus“, wird es wohl durch die Fabrikhallen gehallt haben, denn mit Nummer 918 ist nun endgültig Schluss. Die Zuffenhausener haben die Produktion vom Porsche 918 Spyder eingestellt. Nach 21 Monaten voller Handarbeit lief der Letzte seiner Art vom Band. Damit ist die Zeit der alternativen Antriebe wie Hybrid und Co. bei den Schwaben aber noch lange nicht vorbei. Jetzt sollen auch andere Modelle von den Erfahrungen mit dem Spyder profitieren. [Weiterlesen…]