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Der brandneue Audi RS3 Sportback im Fahrbericht

Downsizing. Ein Trend, bei dem Fahrdynamik-Freaks Ausschlag bekommen. Und zum Glück gibt´s in der Automobilindustrie offenbar doch noch genug Entwickler, die ebenfalls einen Dermatologen aufsuchen müssen, sobald sie mit diesem – zumindest aus sportiven Gesichtspunkten – leidigen Thema konfrontiert werden. Bei Audi haben sie offensichtlich einige davon. Und das ist gut so, denn auch der neue Audi RS3 verfügt entgegen anfänglich grassierender Gerüchte wieder über den klasse 2,5-Liter-Fünfzylinder-Motor, der die erste RS3-Generation bereits auszeichnete.

Neuer Audi RS3 2015

Manchmal geht Tradition eben über Moderne. Potente Fünfzylinder haben bei Audi schließlich eine große Tradition, die es zu pflegen gilt: In den 80er Jahren trieben sie die Rallyeautos, Tourenwagen und Serienmodelle von Audi an die Spitze des Wettbewerbs. Insbesondere der kultige Gruppe B-Audi Sport quattro S1 wird nicht nur Rallye-Fans unvergessen bleiben.

30 Jahre später sitze ich im brandneuen Audi RS3 Sportback und kann es kaum erwarten, den 367 PS starken, turbobefeuerten Fünfzylinder zu starten – und vor allem die beiden Auspuffklappen im Fahrdynamiksystem “Audi Drive Select” auf Durchzug zu stellen. Glücklicherweise führt uns die erste Route heute über schnurgerade Straßen, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Tunnel. Besser geht es nicht, um sich mit dem kompakten Dampfhammer anzufreunden. Der Allradler schiebt wirklich bestialisch an und der Sound, der dem Audi RS3 Sportback aus den Bereichen Motorhaube und Heck entfährt, ist einfach zu göttlich!

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Das Problem: die entsprechende Reaktion der Fahrzeuginsassen ist für Verkehrsmitteilnehmer vermutlich nur sehr schwer zu deuten. Ich kann an dieser Stelle nicht mit allerletzter Überzeugung sagen, dass mein Mitfahrer und ich nicht wie entflohene Häftlinge einer geschlossenen Anstalt ausgesehen haben könnten. Zuviel Spass hatten wir in den Backen. Früher hätte man unseren Gesichtsausdruck wohl als “grenzdebil” bezeichnet.

Das Cockpit steht dem Sound in nichts nach. Audi-traditionell wirkt das RS3-Cockpit extrem hochwertig und sehr sportlich. Im Vergleich zum gewöhnlichen A3 und S3 ist das Interieur noch etwas exklusiver: die Sportsitze tragen Bezüge aus Leder Feinnappa mit grauen Kontrastnähten, das unten abgeflachte RS-Multifunktions-Sportlenkrad ist mit Leder und Alcantara bezogen. Das Fahrerinformationssystem (FIS) bringt ein Ölthermometer und einen Laptimer mit, eine Ladedruckanzeige befindet sich in der Uhr des Drehzahlmessers.

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Die zum Teil bedingt guten Straßen unserer Route fördern eine wichtige Erkenntnis zu Tage: das im Vergleich zum Audi A3 Sportback um 25 Millimeter tiefergelegte Fahrwerk im neuen RS3 arbeitet zusammen mit den 19-Zoll-Alu-Gussrädern straff. Sehr straff. Für ausgewiesene Sportfahrer wahrscheinlich genau das Richtige, um sportliche Ambitionen zu unterstreichen. Alle anderen sollten sich überlegen, beim adaptiven Fahrwerksystem “Audi Magnetic Ride” ein Häkchen in der Ausstattungsliste zu setzen – denn hier kann aus verschiedenen Dämpferkennlinien gewählt werden.

Auf der Rennstrecke von Vallelunga, scusa: auf dem “Autodromo Vallelunga” können wir den neuen RS3 mal im/am Grenzbereich fahren. Hier soll ihm auch sein konsequenter Leichtbau zugute kommen. Immerhin 55 Kilogramm soll die neue RS3-Generation im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt haben, ist mit 1.550 Kilogramm (leer) aber immer noch kein Fliegengewicht.

Neuer Audi RS3 2015

Der Allradler ist auf der Rennstrecke wirklich verdammt schnell. Als die Reifen nach ein paar Runden auf Betriebstemperatur sind und richtig arbeiten, macht der Audi RS3 richtig Spaß. Der “Hot Hatch” lässt sich präzise in die Kurven werfen und bleibt immer neutral. Sein Grenzbereich ist extrem breit, der RS3 damit weitgehend narrensicher. Wer zu schnell unterwegs ist, kann den Sportler entweder problemlos dank der offenbar endlich ohne nennenswerte Hitze- und Fadingprobleme arbeitenden Achtkolben-Bremsanlange einfangen und/oder muss mit stärkerem Untersteuern kämpfen.

Neuer Audi RS3 2015

Eine mechanische Differenzialsperre könnte dieser Untersteuerneigung entgegen wirken. Diese wird es im aktuellen Audi RS3 aber nicht geben. Vielmehr vertraut Audi auf eine eine radselektive Momentenverteilung, die mit kleinen Bremseingriffen an den jeweils entlasteten kurveninneren Räder arbeitet. Die Haldexkupplung soll laut Audi-Angaben, abhängig von Fahrstil und Reibwert des Untergrundes, zwischen 50 und 100 Prozent des Antriebsmoments auf die Hinterachse schicken und somit kontrollierte Drifts ermöglichen. Drifts dürften allerdings nur auf Untergründen mit wirklich richtig niedrigem Reibwert wie etwa Schnee und Eis möglich sein. Interessierte Querfahrer sollten sich also nicht von allzu euphorischen Fahrberichten (“Am liebsten fährt er quer“) täuschen lassen.

Die Auslieferung des starken Fünftürers beginnt im Sommer 2015, der Grundpreis in Deutschland liegt bei 52.700 Euro.

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Automobilmarketing: Seat-Roadtrip zum Wörthersee-Treffen

Eins muss man den Leuten bei Seat ja lassen: sie verstehen es, die Werte ihrer spanischen Marke erlebbar zu machen. So geschehen etwa beim GTI-Treffen am Wörthersee.

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Im Rahmen mehrerer Gewinnspiele konnten Seat-Fans die Teilnahme an einem exklusiven Roadtrip zum GTI-Treffen am Wörthersee gewinnen. Mit dem nagelneuen Seat Leon ST Cupra haben die Spanier passenderweise auch seit Neuestem ein überaus adäquates “Reise-Mobil” am Start. Nach dem Motto “Mit 280 PS zum GTI-Treffen” ging es für die Gewinner im Leon ST Cupra auf die Reise von München nach Reifnitz.

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Auf den 340 Kilometern konnten die Roadtripper, die von TV-Moderatorin und Seat-Markenbotschafterin Laura Wontorra verstärkt wurden, die Vorzüge des schnellen Kombis bereits kennenlernen. Natürlich alles im Rahmen der Straßenverkehrsordnung! Um dem heißen Leon ST genauer auf den Zahn zu fühlen, ludt Seat ins Fahrsicherheitszentrum Kärnten. Der Besuch eines Fahrsicherheitszentrums ist erfahrungsgemäß ein großer Spaß, den meine Wenigkeit mit dem Leon Cupra im FSZ Nürburgring 2014 erleben durfte.

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Unter anderem im schnellen Slalom und beim Kurventraining bei unterschiedlichen Kurvenradien und Reibwerten konnten die Gewinner den Seat Leon ST Cupra im Grenzbereich kennenlernen. Eine richtige “Schweinerei” dürfte die gefürchtete Rüttelplatte gewesen sein. Dabei handelt es sich um eine bewässtere, hydraulisch betriebene Asphaltplatte, die dir urplötzlich den Fahrzeughintern “wegzieht”. Vielleicht liegt es an meinem biblischen Alter, aber ich war letztes Jahr mit dem Leon Cupra nicht einmal (!) in der Lage, schnell genug durch Gegenlenken zu reagieren, um den Wagen wieder auf Spur zu bringen.

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Im österreichischen Reifnitz angekommen, konnte der Roadtrip-Tross den Seat-Stand mit den sportlichsten aller Seat-Modellen, aber auch den VW-, Audi-, und Skoda-Stand besuchen und die spezielle Atmosphäre des GTI-Treffens schnuppern.

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Und weil Seat nicht nur eine sportliche Automarke sein will und sich auch emotional und lifestylig positioniert, gab es zum Abschluss ein besonderes Highlight: Auf dem Seat-Partyboot wurde bei bestem Wetter ordentlich geschwoft und Party gemacht.

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Alles in allem sicherlich ein tolles Beispiel, wie Autohersteller die eigenen Markenwerte erlebbar machen und ihre Fans noch mehr an die Marke binden können.

Seat auf dem Wörthersee-Treffen 2015

Wie sportlich die Marke Seat mittlerweile positioniert ist, konnten die Besucher des berühmt-berüchtigten GTI-Treffens am Wörthersee am letzten Wochenende erfahren. Die Spanier fuhren alles auf, was vier Räder und mindestens 280 PS unter der Haube hat.

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Im Fokus stand dabei die Premiere des brandneuen Seat Leon ST Cupra, der kurz zuvor mit 7:58 Minuten eine neue Rekordrunde für Kombis auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren sein soll. Auch am Start: ein mit dem Performance-Pack „Black“ ausgestatteter Leon ST Cupra. Damit passte der in “Dynamic Grey” lackierte Kombi mit seinen 19-Zoll- Leichtmetallrädern, seiner Brembo 4-Kolben-High-Performance-Bremsanlage und den in Wagenfarbe lackierten Seitenschwellern natürlich bestens zum Kult-Treffen.

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Insgesamt zeigte Seat fünf Varianten des aktuellen Leon im österreichischen Reifnitz. Unter anderem die extremste Version des Leon. Der österreichische Rennfahrer Mario Dablander, der als Tourenwagen-Rennfahrer beim Seat Leon Eurocup 2015 antritt, zeigte seinen Seat Leon Cup Racer nach dem Rennen in Portugal.

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In den Lackierungen Dynamic Grey und Nevada präsentiert Seat in diesem Jahr zwei besonders individuelle Fahrzeuge. Für ein optisches Highlight sorgte der mit dem Color Pack „Performance Orange“ ausgestattete Seat Leon SC Cupra. Der Dreitürer setzt mit dem orange lackierten Frontgrill, den farblich angepassten Spiegeln und den orange bearbeiteten Felgen sportliche Akzente auf der grauen Unilackierung. Darüber hinaus sorgt die Hochleistungsbremsanlage zusammen mit den 19-Zoll-Michelin Cup Reifen für fahrdynamische Akzente.

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[Fotos: Seat, Rolf Klatt]

Die beliebtesten Youngtimer-Marken

Mitte April waren Jens und ich ja auf der Techno Classica und hatten in Kooperation mit “ichwillmeinautoloswerden.deein bißchen “Auto-Quartett in echt” gespielt. Wir hatten unseren Spaß – und mit uns 190.000 weitere Besucher auch. Und egal mit wem man sprach: jeder bestätigt, dass Youngtimer im Allgemeinen und die Techno Classica im Speziellen weiterhin immer beliebter werden. Eine aktuelle Statistik der Online-Vertriebsplattform “ichwillmeinautoloswerden.de” hat jetzt die beliebtesten Youngtimer-Marken identifiziert.

Techno Classica - Bild 099

Von Januar 2014 bis März 2015 waren 25,2% der auf dem Portal gelisteten Automobile bereits 16 bis 30 Jahre alt. Immerhin 10% dieser älteren Modelle wurden als Schrott- und Exportautos oder als Youngtimer und Liebhaberfahrzeuge verkauft. Die Mehrheit der Verkäufe machten hier die Autos aus, die verschrottet oder exportiert werden. Aber immerhin rund ein Drittel dieser Automobile wurde als Youngtimer oder Liebhaberfahrzeug verkauft.

Je nach Zustand bekamen die privaten Verkäufer für ihren Youngtimer Angebote von einigen hundert Euro und sogar fünfstellige Summen. Den besten Preis erzielte ein Mercedes-Benz 300 Baujahr 1987 mit 25.500 Euro.

Die meistverkauften Youngtimer-Marken sind Mercedes-Benz (26%), Volkswagen (22%) und Audi (9%).

 

Skoda auf dem GTI-Treffen am Wörthersee

Wie es sich für die Volumenmarken des Volkswagenkonzerns gehört, war auch Skoda beim GTI-Treffen am Wörthersee am Start. Und die Tschechen zeigten ein paar wirklich außergewöhnlich sportliche Autos.

Skoda am Wörthersee

Drei Wochen nach seinem ersten Rallye-Einsatz zeigte sich der neue Skoda Fabia R5 am Wörthersee. Kurz zuvor feierte das brandneue Rallyegerät einen Sieg zum Auftakt der diesjährigen tschechischen Rallye-Meisterschaft. In dem kompakten Kraftpaket steckt viel Hightech: 1,6-Liter-Turbomotor, Allradantrieb, sequenzielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine.

Skoda Fabia R5

Als Showcar Skoda Fabia R5 Combi zeigt sich der neue Hightech-Bolide am Wörthersee auch in überraschender Kombi-Form. Für die Studie haben die Designer dem Fabia R5 das Karosseriekleid eines Kombi übergestreift und neu interpretiert.

Skoda Fabia R5 Combi

Der neue Skoda Octavia Combi RS 230 komplettiert den großen Auftritt der Tschechen am Wörthersee. Der dank 230 PS schnellste Octavia Combi aller Zeiten erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 247 km/h und beschleunigt in nur 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Als erster Skoda erhält das Fahrzeug serienmäßig eine elektronisch geregelte Vorderachs-Quersperre für besonders dynamische Kurvenfahrten.

Skoda Hostessen

Fotos: © Skoda Deutschland / Enes Kucevic (enes-kucevic.com) via Rad-Ab.com

Wörthersee 2015: Audi zeigt Studie “TT clubsport quattro” mit 600 PS

Auch Audi gab sich beim GTI-Treffen am Wörthersee die Ehre und präsentierte neben den aktuellen Rennboliden, Performance-Cars und Serienmodellen ein ganz besonderes Highlight: den TT clubsport turbo.

Audi TT clubsport quattro

Der Audi TT clubsport turbo kombiniert einen kraftvollen TFSI-Motor mit einem elektrischen Biturbo. Optisch fallen vor allem die dicken Backen auf: breite Anbauteile, mächtiger Heckflügel und eine Leistung von 600 PS. Die Inspiration zu dem Showcar stammt vom kultigen Audi 90 IMSA GTO der späten 1980er Jahre.

Der leistungsgesteigerte 2.5 TFSI-Motor mobilisiert 650 Nm maximales Drehmoment. Von 3.000 bis 7.000 1/min stehen mehr als 600 Nm zur Verfügung. Pro Liter Hubraum erzielt er 176 kW (240 PS) und 260 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsganggetriebe.

Audi TT clubsport quattro

Dabei soll die Studie lediglich 1.396 Kilogramm wiegen. Den Standardsprint von 0 auf 100 km/h erledigt der TT clubsport quattro in 3,6 Sekunden, erst bei 310 km/h endet der Vortrieb. Für den schnellen Standardsprint mit verantwortlich: ein elektrisch angetriebener Verdichter. Der große Vorteil dieses Bauteils: der Wegfall des Turbolochs. Denn der Verdichter dreht spontan und ansatzlos auf Maximaldrehzahl und erhöht immer dann den Ladedruck, wenn für den konventionellen Abgasturbolader zu wenig Antriebsenergie im Abgas zur Verfügung steht. Durch dieses Prinzip kann der herkömmliche Lader stärker auf hohe Ladedrücke und damit hohe Motorleistung ausgelegt werden – der e-Turbo stellt das spontane Ansprechverhalten und kraftvolle Sprints aus niedrigen Drehzahlen jederzeit sicher.

Über den permanenten Allradantrieb quattro, dessen Lamellenkupplung wegen der besseren Gewichtsverteilung an der Hinterachse sitzt, gelangt die Power des Audi TT clubsport turbo auf die Straße. Ein Gewindefahrwerk erlaubt es, die Trimmlage der Karosserie sowie die Zug- und Druckstufe der Dämpfer hochpräzise einzustellen. Eine elektrische Liftfunktion schützt die Technik vor Beschädigungen durch Bordsteinkanten. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle ESC und die radselektive Momentensteuerung runden die dynamischen Qualitäten des Fahrwerks ab.

Die Räder des Showcars haben das Format 9,5 J x 20. Ihr Sechs-Doppelspeichen-Design ist in Bicolor-Optik – glanzgedreht und Schwarz matt – gehalten, die Bereifung stammt aus der Serie 275/30. Hinter allen vier Rädern sitzen Bremsscheiben aus Kohlefaser-Keramik, die besonders leicht und abriebfest sind. Die vorderen Scheiben weisen 370 Millimeter Durchmesser auf.

7:58 Minuten: Seat Leon ST Cupra “schnellster Kombi auf der Nordschleife”

Vor etwas mehr als einem Jahr machte Seat mit seinem Leon Cupra Schlagzeilen, als Rennfahrer Jordi Gené mit dem schnellen Dreitürer einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings aufstellen konnte. Die damalige Rekord-Rundenzeit für serienmäßige Fronttriebler wurde relativ schnell erneut unterboten. Jetzt kontern die Spanier.

Seat Leon ST Cupra Nordschleife

Und zwar mit einem neuen Rekord: wie Seat mitteilt,  konnte der brandneue Seat Leon ST Cupra die Nordschleife in 7:58 Minuten umrunden. Laut Seat ist der Leon ST Cupra damit der schnellste Kombi auf der Nürburgring-Nordschleife. Unterwegs war der 280 PS-Kombi auf Michelin Sport Cup-Reifen. Hilfreich waren sicherlich auch die elektronisch gesteuerte mechanische Vorderachsquersperre und das 6-Gang-Schaltgetriebe.

„Es war ein unbeschreibliches Gefühl, das Beste aus diesem Fahrzeug herauszuholen und Derjenige zu sein, der diesen Rekord fährt“, sagte Jordi Gené, der sich offenbar auch in schnellen, frontgetriebenen Kombis zuhause fühlt.

Vorstellung: Neuer Seat Ibiza kommt im Sommer 2015

Neuer Seat Ibiza 2015Seit nunmehr fast genau sieben Jahr ist der Seat Ibiza mit dem internen Code 6J jetzt auf dem Markt. Zeit also für die neue Generation – die im Sommer 2015 in den Seat-Showrooms stehen wird. Rein optisch wirkt der neue Seat Ibiza wie ein Facelift. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Denn vor allem unter der Karosserie haben die Spanier Hand angelegt. Neue Motoren, neue Sicherheitssysteme und vor allem das komplett neue Connectivity- und Infotainment-Angebot sollen den 2015er Seat Ibiza zum Kassenschlager machen.

Neuer Seat Ibiza 2015

Im neuen Seat-Kleinwagen kommt die zweite Generation der Easy Connect Infotainment Systeme zum Einsatz. Dabei können das neue Media-System Plus und das Navigationssystem durch die Full Link Funktion ergänzt werden. Über die Full Link Verbindung, die Mirror Link, Android Auto und Apple CarPlay beinhalten wird, sind Fahrer und Beifahrer “always on(line)”,  können sich aber weiterhin auf das Verkehrsgeschehen konzentrieren.

Neuer Seat Ibiza 2015

Dank Full Link lassen sich die Funktionen von Handy und zahlreichen Apps auf sichere Weise im Fahrzeug bedienen. Speziell für Mirror Link hat Seat die exklusive “Seat Drive App” entwickelt. Auf diese Weise ist die Verbindung mit allen verbreiteten Smartphone-Systemen möglich. Exklusive Connectivity-Funktionen entstehen zudem aus der neuen Partnerschaft von Seat und Samsung, in der die technischen Lösungen für die volle Connectivity der gesamten Seat-Modellpalette erarbeitet werden.

Neuer Seat Ibiza 2015

Angetrieben wird der neue Seat Ibiza von einer neuen Motoren-Generation, die sowohl Benzin- als auch TDI-Motoren umfasst. So kommt als Basis-Benziner ein Dreizylinder mit 1,0 Liter-Hubraum zum Einsatz, der als Saugmotor 75 PS und als EcoTSI-Turbotriebwerk 95 PS oder 110 PS leistet. Mit einem maximalen Drehmoment von 160 oder gar 200 Nm ist der kleine 1.0 TSI überraschend durchzugsstark. Im Laufe des Jahres folgt der Vierzylinder 1.4 TSI ACT mit aktivem Zylindermanagement. Seine verbesserte Leistung von 150 PS und sein Drehmoment von 250 Nm sollen dynamischen Fahrspaß auf hohem Niveau garantieren, seine Zylinderabschaltung bei Teillast soll den Kraftstoffkonsum auf 4,8 Liter im Normzyklus beschränken.

Neuer Seat Ibiza 2015

Eine Fülle neuer Sicherheitssysteme, die bei vielen Kleinwagen der Konkurrenz schon Einzug gehalten hat, ist ab Sommer auch in der neuen Seat Ibiza-Generation erhältlich. Dazu gehört die neue Müdigkeitserkennung, die nachlassende Konzentration des Fahrers an seinem Lenkverhalten erkennt und rechtzeitig warnt. Ein weiteres neues Sicherheitssystem im Ibiza ist die Multikollisionsbremse. Nach einer schweren Kollision verlangsamt sie das Fahrzeug automatisch, um die restliche Bewegungsenergie abzubauen. Wird der Airbag durch die erste Kollision ausgelöst, bremst die elektronische Stabilitätskontrolle das Fahrzeug ab und schaltet die Warnlichtfunktion ein.

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Das nur leicht überarbeitete Exterieur-Design des neuen Seat Ibiza, der zum Marktstart im Sommer 2015 direkt als Fünftürer, Dreitürer Ibiza SC und als Kombi Ibiza ST erhältlich sein wird, wirkt auch sieben Jahre nach Einführung des Seat Ibiza 6J kaum weniger frisch. Ein Indiz dafür, dass man beim Design vieles richtig gemacht zu haben scheint! Seat begründet die leichten Retuschen damit, dass die Optik des Ibiza nach wie vor tatsächlich eine “sehr hohe Akzeptanz bei Kunden und Interessenten” besitzt. Somit beschränken sich die Modifikationen auf neue Scheinwerfer mit LED Tagfahrlicht, neue Räderdesigns in 16 und 17 Zoll sowie die neuen Lackfarben Moonstone Silber und Chilli Rot.

Neuer Seat Ibiza 2015

Dafür können sich Seat Ibiza-Käufer nun beim Individualisieren ihres Wunsch-Ibiza austoben. Mit diversen “Color Packs” genannten Design-Paketen soll sich der neue Ibiza dem persönlichen Geschmack anpassen lassen. Zu jedem Color Pack – dazu gehören Farben wie Bismuth, ein eleganter Bronzeton odere Velvet, ein zarter Purpur-Ton – gehören zahlreiche Dekorelemente in der jeweiligen Farbe: Außen glänzen die Umrandung des Kühlergrills und die Gehäuse der Außenspiegel in Velvet, Bismuth oder einer der weiteren Farben. Im Interieur gehören beispielsweise die Umrandungen der Luftdüsen oder die Dekoreinlagen im Lenkrad und am Schalthebel zum Farbpaket, ebenso wie bei den Farben Velvet und Bismuth farbige Akzente in den Sitzen Teil der Pakete sind. Ein charakterstarkes Element sind die zweifarbigen Leichtmetallräder im Format 16 oder 17 Zoll. Dabei sind Kombinationen zwischen der Lackfarbe des Ibiza und der einzelnen Exterieur- oder Interieur-Color Packs möglich.

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[Bilder: Seat]

Autoblogger bei Instagram

Vorhang auf für eine neue gemeinsame Aktion deutscher Auto-Blogger. In diesem Rahmen stellen wir ein paar coole Instagram-Accounts vor und zeigen zudem jeweils besonders eindrucksvolle oder typische Fotos.

Jan hat als ambitionierter Youtuber und Fotograf sicherlich einen gewissen Anspruch an seine Bilder bei Instagram. Insofern hoffe ich nicht, dass er verschnupft ob meiner Auswahl reagiert. Schließlich handelt es sich weniger um ein besonders künstlerisch Bild. Aber sein Foto vom Navi des neuen Audi TTS Roadster ist einfach spitze, verspricht es doch eine Menge Spaß angesichts dieser unfassbaren Serpentinen-Straße, oder?

Jan

Jens von Rad-Ab.com hat eine schöne Mischung aus Auto-Neuheiten und etwas “anderen” Motiven. Dieses hier finde ich besonders gelungen. Ist wohl eher nicht das klassische Auto-Motiv, transportiert aber prima die pure Dekadenz des Maybach-Mercedes S600…

Jens

Matthias von Motoreport.de dokumentiert auf seinem Instagram-Account vor allem seine Ausflüge mit Testwagen. Einen guten Foodblogger würde er auch abgeben! 😉 Was immer geht, sind Autos und Passstraßen!

Motoreport

An Lisas Instagram-Account gefällt mir, dass sie oft skurille, seltene oder besonders schöne Autos zeigt – und ihre Fotos ohne übertriebene Filter auskommen. Ein typisches Carspotting Motiv ist dieser wunderbare Opel C-Kadett City von der Bodensee Oldtimer Rallye.

Lisa

Als großer Freund bajuwarischer Hecktriebler weiß ich, dass ich auf dem Instagram-Account von “Bimmertoday-Benny” immer gute Bilder finde. Dieses hier vom kultigen BMW 635 CSi etwa ist gut gelungen!

Benny

Sebastian von Passiondriving.de ist ein ausgewiesener Fahrdynamik-Aficionado. Bei ihm gibt´s also eine Fülle sportlicher Autos. Und wie ich gerade sagte: Autos und Passstraßen funktionieren immer. Vor allem dann, wenn der fahrbare Untersatz auf den Namen “Elise” hört!

Sebastian

Auch Thomas Gigold hat einen gewissen Schwerpunkt auf Autos aus München. Dieses Bild hier sieht nach einer Menge Spaß aus: ein BMW M4 in unmittelbarer Nähe zur Nordschleife, warm, trocken und eine stimmungsvoll untergehende Sonne. Passt!

Gigold

Auf dem Instagram-Account von “Auto-Diva” Nicole habe ich diesen wunderschönen, top-restaurierten BMW M3 E30 gefunden. Eine ungewöhnliche Perspektive aus der man aber perfekt die dicken Backen des kultigen Coupés erkennen kann!

Nicole

Mit Mikhail von Newcarz und ein paar anderen Autobloggern war ich bei der Michelin Winter Experience in Finnland. Das Programm, das Michelin zusammen mit den Rallye-Profis Armin Schwarz und Mark Wallenwein zusammengestellt hatte, bot eine Menge Spaß. Ein Highlight war sicherlich die Fahrt mit diversen Spike-bereiften Subaru Impreza WRX STi. Die Rallye-Teile sehen wir hier in seinem Instagram-Account, unmittelbar bevor sie den Fotografen in einer Eiswolke einhüllen…

Mikhailo

Haha, und wieder Autos und Berge! Dazu noch bestes Wetter, Schnee und Eis sowie ein paar 4×4-Nissans. Ein sicherlich netter Zeitvertreib, den uns Stefan hier zeigt!

Stefan

“Der-Auto-Blogger” Oli Walther ist offenbar ein Meister des investigativen Foto-Journalismus. Wusste ich vorher gar nicht. Scheint aber so zu sein, wenn man sich durch seinen Instagram-Account klickt. Hier hat der Fan eines Bundesligaclubs in der Nähe von Lüdenscheid-Nord aufgedeckt, wie “Kölsch” an seinen Geschmack kommt.

Oli

Daniel ist der Energie- und Alternative Antriebe-Spezialist unter den Autobloggern. Und mag offenkundig Bier. Gut so! Auf diesem Bild hat er die beinahe perfekte Netzabdeckung an Ladesäulen in Hessen dokumentiert…

Daniel

Mario ist eher Spezialist für neuere Autos. Hält aber auch bei älteren Schätzken drauf. Ein tolles Foto ist dieses hier AMG-V12-Motorblock, den er in der “Manufaktur” in Affalterbach ablichten konnte.

Mario

Lifestyle- und Auto-Blogger Milos ist viel in der Welt unterwegs und neigt dazu, alles abzulichten, was im vor die Smartphone-Linse kommt. Entsprechend gefüllt ist sein Instagram-Account. Hin und wieder laufen/fahren einem bei Milos auch automobile Schönheiten über den Weg – wie diese MB-Heckflosse!

Milos

Bei Tom Schwede von 1300ccm.de kann man sicher sein, auf seinem Instagram-Account neue Autos und schöne Rennstrecken-Klassiker zu finden – wie diese grüne und wunderschöne Alfa Romeo Giulia GT Am!

Tom

Hier gibt´s die Favorites der anderen teilnehmenden Blogger:

Jan Gleitsmann
Jens Stratmann
Matthias Luft
Lisa Lisa
Benny
Sebastian Bauer
Thomas Gigold
Nicole auf Auto-Diva
Mikhail Bievetskiy
Stefan Maaß
Oli Walther
Daniel Bönninghausen
Mario von Berg
Milos Willing
Tom Schwede

Unsere Highlights der Techno Classica 2015

Die Techno-Classica 2015 war einmal mehr bestens besucht: 190.000 Besucher aus aller Welt konnten in Essen rund 3.000 Old- und Youngtimer bestaunen. Wir haben ein paar der Highlights für euch zusammengetragen. [Weiterlesen…]