Test: Audi A4 allroad quattro – Ein Premium-Kombi fürs Grobe

Im Januar dieses Jahres präsentierte sich in Detroit der neue Audi A4 allroad quattro das erste Mal dem breiten Publikum, wo er auf der North American International Auto Show (NAIAS) Weltpremiere feierte. Bevor die robuste Ausführung des A4 Avant von der Showbühne zu den deutschen Händlern rollt, durften wir ans Steuer und schauen wie der höher gelegte Premium-Kombi mit gröberem Terrain zurechtkommt.

03_audi-a4-allroad-quattro_daniel

[Weiterlesen…]

Flotter Lademeister: Opel Astra Sports Tourer im Fahrbericht

Mit dem neuen Astra fährt Opel auf der Erfolgsspur. Seit der Markteinführung des Fünftürigen Kompaktwagens im letzten Herbst wurden bereits 130.000 Fahrzeuge bestellt. Neben den vielen Kunden überzeugte er auch internationale Jurys. In elf Ländern wurde der neue zum Car oft he Year gewählt und in neun bekam er das Goldene Lenkrad. Nun endlich kommt mit dem Sports Tourer eine weitere Karosserie-Variante auf den Markt. Modern und praktisch aber keinesfalls unsportlich möchte der Rüsselsheimer wirken. Neben jeder Menge Oberklasse-Innovationen steckt nun auch ein neuer Dieselmotor mit zweistufiger Turbo-Aufladung und rund 160 PS unter der Haube. Wir sind den neuen starken Kombi gefahren.

astra

[Weiterlesen…]

Sympathischer Schwede: Volvo XC90 T8 Twin Engine im Fahrbericht

Volvo zeigt mit seinem Plug-In-Hybrid-Antrieb im neuen XC90 T8 Twin Engine, dass man bei alternativen Antriebskonzepten keinesfalls an Leistung und Komfort sparen muss. Wir sind das Oberklasse-SUV in der R-Line-Ausführung gefahren und konnten die Vorzüge des Allradantriebs unter winterlichen Bedingungen testen.

DSC_0239

[Weiterlesen…]

Renault Captur – Europas erfolgreichster Mini-SUV im Alltags-Test

Für kleine Stadtflitzer ist Renault bekannt, doch seit 2013 toben sich die Franzosen in einem weiteren Fahrzeugsegment aus und sind dort ebenso erfolgreich. Der Renault Captur ist ein kompaktes Crossover-Modell, fühlt sich in der Stadt am wohlsten und ist ein wahrer Verkaufsschlager. Im Jahr 2015 war er mit 194.703 Einheiten Europas meistverkaufter SUV im B-Segment. Was macht den Franzosen so beliebt? Wir durften den Renault Captur mit der Benziner Einstiegsmotorisierung durch den Alltag bewegen.

Schaufenster3

[Weiterlesen…]

Fahrbericht Mondeo: Ford bringt den 3-Zylinder in die Mittelklasse

Sparsame Dreizylindermotoren, bringt man häufig mit Kleinwagen in Verbindung. Drei Zylinder-Benzinmotoren haben im C-Segment noch Seltenheitswert. Als effiziente Antriebslösung bietet Ford die neuste Auflage des Mondeo mit einem Dreizylinder-EcoBoost-Motor an. Doch taugen ein Liter Hubraum und 125 PS als Einstiegsmotorisierung? Wir haben uns auf die Suche nach dem „Eco-Boost“ gemacht.

AB_13_Ford-Mondeo-ECOBOOST_Vorne [Weiterlesen…]

V10 und V10 plus: Der neue Audi R8 im Fahrbericht

Es sind Zutaten, die einem das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen: ein in Mittelmotorbauweise verbauter 5,2-Liter V10 mit 540 PS, doppelte Dreieckslenker für alle vier Räder und auf spektakuläre 20-Zöller gezogene Semislicks in den Formaten 245/30 vorn und 305/30 hinten. Was Audi mit dem neuen R8 V10 auf die Räder gestellt hat, gehört zum Allerfeinsten, was die Sportwagen-Welt momentan zu bieten hat. Und mit dem Audi R8 V10 mit dem Appendix „plus“ geht’s noch eine Ecke sportlicher zu. Der hat nicht nur 70 PS mehr unter der schicken Motorhaube, sondern ist dank diverser Fahrdynamik-Gimmicks auch die deutlich schärfere Waffe.

Audi R8 V10 plus

Soundtechnisch gibt’s bei beiden Varianten kaum Unterschiede. Die Experten am Straßenrand müssen es beurteilen können. Schließlich führt uns die Testfahrt mitten durch Portugal – und die Portugiesen gelten nicht erst seit seeligen Gruppe B-Zeiten als absolut begeisterungsfähige und über die Maßen kompetente Motorsport-Fans. Da wird der R8-Fahrer schnell zum Zeremonienmeister, dessen Hauptaufgabe es ist, dem Auditorium zu bieten, was es verlangt. Und das klappt mit dem neuen Audi R8 auch im gesetzlichen Rahmen bereits bei Geschwindigkeiten bei 50, 60 km/h. Der Mittelmotorsportler betört mit seinem Arrangement aus 5,2-Liter-Sauger und geöffneten Klappen der optional erhältlichen Sportabgasanlage mit einem Sound, der sämtliche Verkehrsteilnehmer und Straßencafé-Besucher in Entzückung versetzt.

Audi R8 V10 plus

Da reicht es dann schon bei Cruising-Tempo vom dritten in den zweiten Gang runter zu schalten. Die Quittung sind dutzendfach gereckte Daumen und Aufforderungen, das Gaspedal mal so richtig bis aufs Bodenblech durchzutreten. Angesichts einer Beschleunigung von null auf hundert Sachen in gerade einmal 3,2 Sekunden (beim Audi R8 V10 sind es 3,5 Sekunden) ist das zumindest in geschlossenen Ortschaften aus strafrechtlichen Gründen aber leider nicht drin. Also nichts wie raus auf die Landstraße, die uns zum Autódromo Internacional do Algarve bei Portimao führen soll.

Audi R8 V10 plus

Und dort zeigt sich, dass der V10 plus dem „gewöhnlichen“ V10 fahrdynamisch deutlich überlegen ist. Beide R8 sind dank quattro-Antrieb höchster Neutralität und höchstem Grip verpflichtet. Während der R8 V10 kaum aus der Ruhe zu kriegen ist, ist das Set-Up des mit einem festen Heckflügel aus CFK ausgerüsteten V10 plus deutlich schärfer. So mobilisiert das stärkere der beiden 5,2-Liter-Aggregate zum einem immerhin 20 Nm mehr an maximalem Drehmoment (540 Nm vs. 560 Nm). Zum anderen sorgen straffere Federn und Dämpfer für zusätzliche Steifigkeit. So sind im Dynamik-Modus des Fahrdynamiksystems „Audi Drive Select“ auch kontrollierte Drifts möglich. Im Modus „Auto“ hat hingegen maximale Traktion Vorrang.

Audi R8 V10 plus

Am schicken, (motor-)sportlichen Lenkrad können R8 V10 plus-Fahrer (optional im V10) zudem den „Performance-Modus“ aktivieren. Die Programme „Dry“, „Wet“ und „Snow“ ermöglichen noch fahrdynamischere Fahrleistungen und berücksichtigen die verschiedenen Reibwerte der Straße. „Audi Drive Select“ greift hier auch auf die Arbeitsweise des ESP zu: auf nasser und schneebedeckter Fahrbahn passt das elektronische Stabilitätsprogramm etwa die Schwellen der ASR- und ABS-Regelung an.

Moritz Nolte im Audi R8 V10 plus

An der Rennstrecke angekommen gibt´s erstmal einen Helm auf den Schädel – ein superleichter Jet-Helm aus CFK. Damit wirkt das Cockpit dann natürlich noch sportlicher. Beinahe wähnt man sich in einem echten Rennwagen, wobei Audi gottlob wieder auf ein edel-sportliches Interieur wert legte. Zentrales Element, wie sollte es anders sein, ist das (wieder einmal) sehr gelungene Sportlenkrad, das alle wesentlichen Funktionen per einmaligen Knopfdruck bereit hält. Das R8-Sportlederlenkrad mit Multifunktion plus, serienmäßig im R8 V10, integriert zwei Satellitentasten für Start und Stopp des Motors und für Audi drive select. Das R8-Performance-Lederlenkrad (hier im Bild) mit vier Bediensatelliten (Serie im V10 plus, Option im V10) bietet ergänzend eine Taste samt Drehrad für den Performance-Modus und eine weitere Taste – ganz wichtig! – für die Steuerung der Abgasanlage.

Audi R8 V10 plus

Das Cockpit im Audi R8 wirkt wie eine zweite Haut. Maßgeblich dafür verantwortlich: die neu konzipierten, tief montierten Sitze. Beim Audi R8 V10 plus sind Schalensitze mit besonders hohen Wangen Standard (Option beim V10).

Ein weiteres Highlight ist das „Audi virtual cockpit“. Eingerahmt in das Tachoelement, präsentiert der TFT-Monitor mit 12,3 Zoll Diagonale alle wichtigen Informationen in hoch aufgelösten Grafiken. Der Fahrer kann zwischen drei Ansichten wählen. In der Performance-Ansicht gruppieren sich um den Drehzahlmesser herum weitere Anzeigen – etwa über Drehmoment sowie Leistung, die Öl- und Reifentemperaturen, die g-Kräfte oder die Rundenzeiten auf der Rennstrecke. Der Fahrer kann dabei die Anzeigen um Tacho und Drehzahlmesser je nach Bedarf und Nutzung individuell konfigurieren.

Audi R8 V10 plus

Genug geguckt, ab auf den Track. Am Ende der Boxengasse wird durchgestartet. Und da isser wieder, dieser unnachahmliche Punch, der dich in 3,2 Sekunden von null auf hundert und in unter zehn Sekunden sogar auf 200 km/h beschleunigen kann. Da kommt man mit dem rechten Schaltpaddel kaum nach, vernünftig hochzuschalten!

Der R8 zeigt sich auch auf der Rennstrecke als absolutes Präzisionswerkzeug und filetiert Kurven wie ein Steakmesser aus Solingen. Der Mittelmotor-Sportwagen lenkt präzise und superdirekt ein, Wankbewegungen scheinen ihm komplett fremd zu sein. Dabei bleibt der Audi R8 V10 plus immer kontrollierbar – und trotz Allradantrieb überraschend neutral mit einer leichten Übersteuer-Tendenz.

Audi R8 V10 plus

Apropos Antrieb: Abhängig von Fahrsituation, Fahrerbefehlen und Umgebungsbedingungen ermittelt die intelligente Allradsoftware permanent die jeweils ideale Momentenverteilung. Die in das Vorderachsgetriebe integrierte elektrohydraulische Lamellenkupplung überträgt das berechnete Moment innerhalb weniger Millisekunden auf die Räder der Vorderachse. Anders als das Vorgänger-Bauteil kann die neue Kupplung die Momente vollvariabel zwischen den Achsen verteilen.

Durch das neue Laserlicht im 2015er-Audi R8 kann der Fahrer auch bei Dunkelheit noch sicherer (und – natürlich im Rahmen der StVO – noch zügiger) fahren. Denn der „Laserspot“ verdoppelt mal eben die Reichweite des Fernlichts: In jedem Scheinwerfer sitzt hier ein Modul mit je vier leistungsstarken Laserdioden, die einen blauen Laserstrahl generieren, der von einem Phosphorkonverter in weißes Licht umgewandelt wird. Eine intelligente Kamerasensorik erkennt andere Verkehrsteilnehmer und blendet entsprechend ab.

Soviel Technik und soviel Performance haben natürlich ihren Preis: Der Einstiegspreis für den Audi R8 V10 liegt bei 165.000 Euro, für die Top-Variante Audi R8 V10 plus werden mindestens 187.400 Euro fällig. Im Herbst 2015 sollen die Auslieferungen starten.

Jaguar F-Type S Coupé und F-Type R Coupé im Fahrbericht

F-Type Coupe-003Von den ersten Sonnenstrahlen eines, wie sich später zeigen wird, wunderbaren Frühsommertages werde ich sanft geweckt. Verschlafen trotte ich Richtung Fenster. Der elegant-rustikale Holzboden knarzt leise unter meinen Füßen. Es duftet nach Holz und frischem Kaffee, der ein Stockwerk tiefer in der Hotelküche offenbar schon frisch aufgesetzt wurde. Ich öffne das Fenster mit dem altmodischen Schließmechanismus und blicke auf den friedvollen und absolut ruhigen Schlosspark. Vereinzelt zwitschern die ersten Vögel, Morgentau hat sich auf den Blättern gesammelt. Verträumt lasse ich meinen Blick über Flora und Fauna wandern, regelrecht entzückt stelle ich fest, dass es schon richtig warm ist. Diese Ruhe. Herrlich. Hier sagen sich also Hasen und Rentner „Gute Nacht“. Oder „Guten Morgen“. Zumindest war das mal so, hier in Bad Driburg. Und zwar solange, bis ein verrückter Graf entschloss, sich ein paar Kilometer weiter eine permanente Rennstrecke in die Botanik auf den Resten britischer Besatzung pflanzen zu lassen. Seitdem fallen regelmäßig Heerscharen ambitionierter Gentleman-Driver in das beschauliche Städtchen ein. Die Strecke mit dem klingenden Namen „Bilster Berg“ soll heute unser Ausflugsziel sein. Als fahrbarer Untersatz wird mit dem nagelneuen Jaguar F-Type Coupé eine der faszinierendsten Sportwagen-Neuheiten der letzten 10 Jahre dienen. Geht natürlich schlechter. [Weiterlesen…]

Fahrbericht: Mazda MX-5 Yusho Prototyp

Fahrbericht Mazda MX-5 Yusho 006Von allzu ignoranten Zeitgenossen gerne als sogenanntes „Frauenauto“ diffamiert, sieht sich der Mazda MX-5 immer wieder geradezu machohafter Kritik ausgesetzt. Diverse Studien sollen schließlich belegen, dass sich weibliche Kaufmotive erheblich von denen ihrer männlichen Kollegen unterscheiden. Die Damen sollen demnach hauptsächlich auf optische Reize achten, technische Details, gar fahrdynamische Fähigkeiten hingegen unterdurchschnittlich interessant sein.

Klar, hübsch ist er ja, der kleine Japaner: kompakt und als waschechter Roadster trotzdem schick. Gleichzeitig verfügt der MX-5 über einen tiefen Schwerpunkt, einen kurzen Radstand, immerhin 160 PS und über einen aus fahrdynamischen Gesichtspunkten durchaus relevanten Heckantrieb. Richtig gefahren ist der agile Roadster also – um im Jargon zu bleiben – nichts für Weicheier. Das fahrdynamische Potenzial des MX-5-Konzepts auf die Spitze treibt das Concept Car „Yusho“. Und für den braucht es wirklich Cojones. [Weiterlesen…]

Herrlich anstößig: der neue Kia cee’d GT im Fahrbericht

Kia cee´d GT Fahrbericht - Bild 12„Seine Proportionen geben dem Kia cee´d einen sehr dynamischen Reiz. Er tritt nicht laut und anstößig auf, sondern überzeugt durch Reife“. Zutreffende Worte zur Markteinführung der neuen cee´d-Generation von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer. Erfrischend laut und herrlich anstößig kommt dagegen der neue Kia cee´d GT daher!

Wie sich Kias 204 PS-Sportwagen im hart umkämpften Segment der Hot Hatches wirklich schlägt, zeigt unser Fahrbericht. [Weiterlesen…]

Die neue Mercedes S-Klasse im Fahrbericht

Für die neue S-Klasse hat Mercedes-Benz das bedingt bescheidene Ziel ausgegeben, einmal mehr das beste Automobil der Welt zu entwickeln. Der charismatische Mercedes-Boss Dieter „Dr. Z“ Zetsche wird nicht müde zu betonen, welch großer Wurf der Marke mit der neuen S-Klasse gelungen sei. Design-Chef Wagener spricht vom neuen Mercedes-Benz Luxusliner als „Design-Ikone“ und für Dr. Joachim Schmidt, bei Mercedes-Benz verantwortlich für Vertrieb und Marketing, markiert die S-Klasse des Jahrgangs 2014 nicht weniger als die Speerspitze „der automobilen Entwicklung schlechthin“. Starke Worte also. Ob berechtigt, klärt unser Mercedes S-Klasse Fahrbericht. [Weiterlesen…]