Polestar 2 mit gut 500 Kilometern Reichweite für rund 40.000 Euro

Der Ableger der Schweden von Volvo öffnet ein wenig den Vorhang und gewährt uns einen Einblick in seine Modellpalette. In den nächsten vier Jahren sollen zwei rein elektrische Fahrzeuge auf den Markt kommen: Der Polestar 2 und 3. Ersteres soll schon 2020 für rund 40.000 Euro auf den Markt kommen und mit gut 500 Kilometern Reichweite auch durchaus praxistauglich werden. [Weiterlesen…]

Cupra e-Racer: Erster Test für das Elektro-Monster

Die Sportmarke von Seat hatte erst im März beim Genfer Autosalon den Ableger Cupra e-Racer vorgestellt. Jetzt hat das Elektro-Monster den ersten Test auf einer Rennstrecke in Kroatien erfolgreich absolviert. Wie sich der bis zu 680 PS Elektrosportler auf dem Asphalt geschlagen hat, lest ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Mobilitätstrends und Digitalisierung beeinflussen auch mittelständische Automobilzulieferer

Technologie-Trends wie die Elektromobilität, Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Robotik oder das Internet-of-things  verändern Gesellschaft und Industrie ganz wesentlich. Vor allem Automobilhersteller oder TIER-1-Zulieferer treiben diese – und weitere – Technologien voran. Doch was bedeuten die aktuellen Mobilitäts- und Produktionstrends für kleinere und mittelständische Automobilzulieferer? Eine ganze Menge – auch für die Oberflächentechnik-Branche.

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Vor allem das Thema „Industrie 4.0“ hat in den vergangenen Jahren für viele Diskussions-Stoff in der globalen Wirtschaft gesorgt. Die Verzahnung industrieller Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik hat sich in vielen Industrien und hauptsächlich in Großunternehmen bereits jetzt durchgesetzt. Der deutsche Mittelstand zögert noch. Auch die mittelständisch geprägte Oberflächentechnik-Branche muss die Vor- und Nachteile der investitionsintensiven Technologie genau abwägen. Schließlich erfordert Industrie 4.0 ein radikales Umdenken.

Zwar können Produktionsprozesse durch die digitale Vernetzung von Maschinen, Produkten und Anwendungen – teilweise ohne Beteiligung des Menschen –  effizienter und effektiver gestaltet werden. Allerdings ergeben sich eben auch Risiken, die vor allem in der Komplexität des Themas begründet liegen. Die Implementierung der entsprechenden Prozesse ist teuer, aufwändig und erfordert viel Know-how. Und nicht zuletzt ergeben sich überall da potenzielle Risiken hinsichtlich der Datensicherheit, wo Maschinen online miteinander kommunizieren.

Auch mit Themen wie Robotik und Künstliche Intelligenz muss sich die Branche zunehmend auseinandersetzen. Welche Potenziale Industrieroboter als Industrie-4.0-Werkzeuge auch in der Oberflächentechnik bieten, hat eine experimentelle Machbarkeitsstudie zur Bestückung von Galvanikgestellen gezeigt:

„Die reflektierenden und zum Verhaken neigenden Werkstücke konnten von der 3D-Sensorik zuverlässig erkannt und so vereinzelt werden. Über eine weitere 3D-Kamera wird das Galvanisierungsgestell erkannt und eventuelle Verformungen der Haken ausgeglichen.“

Durch den Einsatz maschineller Lernverfahren werde die Leistungsfähigkeit von Robotern zukünftig weiter steigen. Adaptive Greifer, die ihre Form dem Werkstück anpassen, können eine weitere Möglichkeit sein.

„Wir befassen uns schon länger mit Systemen wie beispielsweise Robotertechnik, um Gestelle automatisiert mit Bauteilen zu bestücken. Auch das Abnehmen der Bauteile und ihr Verpacken kann mit automatisierten Lösungen umgesetzt werden“, weiß Michael Kolb, Innovationsmanager bei der Holzapfel Group, einem führenden Unternehmen der Oberflächentechnik-Branche. Bei mehreren Kundenprojekten, die sich in der Anlaufphase befinden, werde man solche Technologien einsetzen, so Kolb.

Doch nicht nur neue Technologien und Prozesse in der Produktion werden die Oberflächentechnik in den nächsten Jahren verändern. Auch neue Mobilitätstrends wie etwa die Elektromobilität ziehen bereits heute ein Umdenken nach sich.

Dass sich die E-Mobilität durchsetzen wird, daran dürfte es kaum noch Zweifel geben. Zwar wird auch die Brennstoffzelle in größeren Zeitabständen immer wieder als eine Option gehandelt. Stand heute scheint sich aber das batterieelektrische Automobil durchzusetzen. Beim „Verband Deutscher Maschinenbau“ (VDMA) geht man für 2030 mit einem Anteil von 22 % rein elektrisch angetriebener Fahrzeuge aus. Ein Wachstumsmarkt, der allerdings auch Herausforderungen birgt: So hat der Antriebsstrang des Elektroautos deutlich weniger Komponenten als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor.

Die Schwerpunkte für die Oberflächentechnik-Branche werden sich Experten zufolge deutlich zu Elektro-Komponenten und in die Fertigung von Batteriesystemen verlagern. Ein Bereich mit erheblichem Wachstumspotenzial. Denn die Leistungsfähigkeit der Batteriesysteme, welche die Reichweite des E-Autos bestimmt, stellt eine unmittelbare Limitierung für das gesamte System dar. Die Automobilindustrie arbeitet unter Hochdruck daran, die Leistungsfähigkeit zu verbessern.

Für die Oberflächentechnik ergeben sich vor allem durch die Beschichtung von Verbundmaterialien sowie Leichtmetallen und die Herstellung von elektrotechnischen Komponenten zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten. Entsprechende Schichten müssen einen hohen Verschleißschutz, gute Beständigkeit gegen Korrosion und gute Übergangs­widerstände aufweisen. Und auch das zu bewegende Fahrzeuggewicht beeinflusst die Reichweite unmittelbar. Das Thema Leichtbau wird also auch zukünftig eine wichtige Rolle spielen.

Auch die Holzapfel Group stellt sich darauf ein, dass Veränderungen in der mobilen Antriebstechnik hin zu Batterie- oder Brennstoffzellen-Technologie in der Oberflächentechnik ein ganz anderes Bauteilspektrum mit sich bringen. Innovationsmanager Michael Kolb: „Zwar verfügen wir beispielsweise über Verfahren wie Zink-Nickel (mehr über das Zink-Nickel-Verfahren), Zinn oder Silber, die auch in der E-Mobilität ihre Daseinsberechtigung haben. Gleichzeitig arbeiten wir beispielsweise auch an Beschichtungskonzepten zur Erzeugung von Wasserstoff, welcher in Brennstoffzellen-Stacks Verwendung findet, wenn auch derzeit auf größerer Skala. Für Power-to-Gas-Anlagen haben wir zusammen mit Partnern schon ein Fertigungskonzept zur Wasserstoff-Erzeugung durch Elektrolyse entwickelt. Die Übertragung dieses Know-hows auf kleinere Elektroden-Packages, die bspw. für Brennstoffzellen-Fahrzeuge eingesetzt werden können, ist der logische nächste Schritt.“

Elektroauto Hyundai Kona Elektro startet bei 34.600 Euro

Das Elektroauto Hyundai Kona Elektro startet im Spätsommer 2018 bei mindestens 34.600 Euro. Dafür gibt es die 136 PS starke Einstiegsversion mit einer Reichweite nach dem neuen WLTP-Zyklus von 312 Kilometern. Wem das zu wenig ist, der kann auch eine stärkere und mit einem noch größeren Akku ausgestattete Version wählen. Was ihr hierfür hinblättern müsst, erfahrt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Porsche Taycan: 2019 kommt das erste Elektroauto der Schwaben

Die Schwaben haben jetzt den Namen für ihr erstes Elektroauto verraten: 2019 kommt der Porsche Taycan. Der Name nimmt auch Bezug auf die Ausdauer und den unbedingten Willen zu sportlicher Leistung, den der 600-PS-Sportler unbedingt mitbringen soll. Alle bislang bekannten Fakten gibt es in unseren News. [Weiterlesen…]

Elektroauto Kia Niro EV: Viel Neues im Innenraum

Vor kurzem wurde das Elektroauto Kia Niro EV auf der Busan International Motor Show in Südkorea vorgestellt. Neben neuen technischen Fakten gab es dort auch viel Neues im Innenraum zu entdecken. Das E-Auto mit einer Normreichweite von 450 Kilometern kommt in der zweiten Jahreshälfte 2018 zunächst im Heimatland auf den Markt, ehe es dann später, aber eben auch noch in diesem Jahr, auch zu uns kommen soll. Alle Neuigkeiten dazu bekommt ihr in diesem Artikel. [Weiterlesen…]

Jaguar I-Pace: Hier kommt der Tesla-Jäger

Die Briten zeigen mit dem Elektro-SUV Jaguar I-Pace, wie Elektromobilität funktionieren kann. Sowohl die deutschen Hersteller als auch der Platzhirsch aus den USA hinken wohl spätestens mit der Einführung des luxuriösen E-Autos hinterher und so wird das Elektroauto von der Insel bald zum Tesla-Jäger Nummer 1. Alle Fakten zum 400 PS starken Elektro-Kraftprotz bekommt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Nissan e-NV200: Größere Reichweite beim Elektro-Van

Der Elektro-Van Nissan e-NV200 kommt jetzt mit einer größeren Reichweite auf den Markt. Dank stärkerer Lithium-Ionen-Batterien steigt die Akku-Kapazität um rund 60 Prozent, was im städtischen WLTP-Zyklus bis zu 300 Kilometer Fahrtstrecke mit einer Akkuladung bedeutet. Alle Fakten zum in Barcelona gebauten Elektro-Transporter bekommt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Kleines Elektroauto SEAT eMii rollt durch Barcelona

Die Spanier haben jetzt eine Carsharing-Flotte mit dem Prototyp vom kleinen Elektroauto SEAT eMii in Barcelona in Betrieb genommen. Über 1.000 Mitarbeiter vom hauseigenen Metropolis:Lab und von Pier 01 Tech City können sich jetzt jederzeit ein Fahrzeug aus der Flotte über eine mobile App reservieren und dann von bis zu 160 Kilometern rein elektrischer Reichweite profitieren. Alle Fakten dazu bekommt ihr in unserem Artikel. [Weiterlesen…]

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In ihrem Heimatland haben die Koreaner jetzt den Elektro-Crossover Kia Niro EV vorgestellt. Der bekommt zwei verschiedene Akku-Kapazitäten spendiert, so dass der Kunde bei der Suche nach der passenden Version die Qual der Wahl hat. Die Europa-Premiere für den sportlichen Stromer aus Asien wird dann im Oktober auf dem Pariser Salon stattfinden. Alle bisher bekannten Details bekommt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]