Chevrolet wird seine Modellpalette um ein kompaktes Sport Utility Vehicle (SUV) erweitern. Der neue Chevrolet Trax feiert seine Premiere auf dem Pariser Autosalon im September 2012. [Weiterlesen...]
Kleiner Muskelprotz: Mini John Cooper Works GP
In limitierter Auflage soll es vom kultigen John Cooper Mini eine Sportauflage geben, die es so, zugelassen für den öffentlichen Straßenverkehr, noch nicht gegeben hat. Unter dem Titel Mini John Cooper Works GP werden bereits in diesem Jahr nicht mehr und nicht weniger als 2000 Exemplare auf die Öffentlichkeit losgelassen. [Weiterlesen...]
Toyota GT86: Hier kommt der Japan-Flitzer!
Im September wird Toyota seinen GT86 auf den Markt bringen. Der 2+2-Sitzer soll zu einem Einstiegspreis von 29.990 Euro zu haben sein. Für den Antrieb sorgt ein 2,0-Liter-Boxermotor, der 200 PS leistet und mit Automatik und Lenkrad-Schaltwippe ausgestattet ist. [Weiterlesen...]
Lust-Laster im Abt-Gewand
Bei einer Ingolstädter Kombivariante mit 313PS aus einem V6 Bi-Turbo-Diesel, kommt vermutlich nur bei den abgebrühtesten Langstrecken-Piloten der Wunsch nach noch etwas mehr Leistung auf. Zum Glück gibt es da im Allgäu eine Firma, die diesen speziellen Freunden des Drehmoments (wir sprechen über die Region in der Lokomotiven zu Hause sind) weiterhelfen kann.
Abt AS6 Avant
Die Firma Abt aus dem Allgäu hat eine lange Tradition in der Leistungssteigerung von Fahrzeugen aus dem Hause Volkswagen und Audi. Klar das man bei einer gefühlten Historie von 100 Jahren Tuning nicht in Ehrfurcht erstarrt, wenn man bei Audi den großen Avant A6 mit einem 313PS starken Power-Diesel vorstellt. Im Gegenteil. Viel ist in diesem Fall noch nicht genug und so setzt der Allgäuer Tuner noch eine kräftige Leistungsspritze an und spendiert dem Allrad-Avant eine Gesamtleistung von 360PS und beeindruckenden 700Nm.
Days of Elektro-Sound
Ein 360PS starker Kombi muss natürlich “rocken” während er wie am Gummiband gezogen die Insassen und den Familien-Hund im Kofferraum über die Autobahn katapultiert. Dummerweise hat der Erfinder des Diesel-Motors den Sound nicht als Schwerpunkt gesetzt und so klingt auch heute noch das Selbstzünder-Geräusch eher nach einem Familien-Ausflug auf den Bauernhof. Dafür kann Audi nichts und Abt erst recht nicht. Aber dagegen – und so schufen die Sound-Gestalter aus Ingolstadt einen elektronischen Sound, der sich per Bordcomputer beeinflussen lässt. Tief brabbelnd und glaubhafter im Klang als ein echter V8 Benziner, lässt sich der 3 Liter V6 Diesel durch die Ortschaft treiben. Der synthetische Sound klingt so glaubwürdig, wie das Erdbeer-Aroma in Fruchtjoghurts die nie zuvor eine Erdbeere gesehen haben.
Doch es gefällt. Schaltet man die synthetische Scheinwelt per Bordcomputer-Menu auf “comfort”, zerplatz die Blase des wohligen Motoren-Sounds. Dank perfekter Abschirmung und höchster Motorraum-Dämmkunst, dringt danach im Prinzip nichts mehr in den Innenraum was auf das Selbstzünder-Prinzip hinweisen könnte, noch im Stand die baldige Freude der Drehmoment-Explosion verrät.
Beam me up, Rudolf Diesel
Der Erfinder des Diesel-Motors dürfte auf einer ekstatischen Welle des Glücks schwimmen, würde er erfahren können, was Audi und die Allgäuer Buben von Abt aus dem schnöden und 120 Jahre alten Prinzip des Selbstzünders für Motorfahrzeuge gemacht haben. Mit dem Drehmoment von 700Nm erinnert der Anzug des an eine 8-Gang Automatik gekoppelten Triebwerks mehr an den Dampfhammer eines startenden Flugzeuges. Dank des in Serie gelieferten Allradantriebes “quattro” bekommt jeder Reifen die ihm verträgliche Leistungsdosis zugeteilt. Wäre das “beamen” nicht bereits in den 60zigern durch die Besatzung des Raumschiffes Enterprise erfunden worden, die Testfahrt im Abt’schen Drehmoment-Laster wäre ein guter Anlass gewesen, nach einem neuen Synonym für das Wort Beschleunigung zu suchen. Und “beamen” wäre just das passgenaue Adjektiv hierfür.
Eulen nach Ingolstadt tragen
Erwarten Sie einen Kommentar über die Verarbeitung im Audi A6? Oder über den Luxus eines Testwagens der mit allem geliefert wurde was das Leben auf der linken Spur des Lebens angenehm und schön macht? Sicher nicht. Audi ist schon lange in der Liga der “glücklichen Premium-Hersteller” angekommen. Anstelle über die Eulen, sollten wir daher über den Kuckuck reden.
Wer den selbigen nicht auf seinem Hab und Gut sehen möchte, der sollte sich über die Finanzierung des Dienstwagen-Fahrers-Traum ein paar Gedanken machen. Ein 313PS starker Audi A6 Avant schlägt bereits mit dem Basispreis von knapp 60.000€ über die Portokasse hinaus einen tiefen Krater in die übliche Firmenfahrzeug-Kalkulation. Dank einer beeindruckend ausführlichen Aufpreis-Liste beim Hersteller Audi und einer, noch einmal – besondere Fahrfreude und Nachbars-Neid versprechenden Zubehör-Liste aus dem Hause Abt kann man, wer sich an beidem ungeniert bedient, den Kaufpreis des Abt AS6 locker an die 100.000€ Grenze und darüber treiben.
Was bleibt nach der Testfahrt im Abt AS6?
Neben dem Abdruck der Ledernarbung im Fahrer-Hemd, ist es vor allem eines was im Hinterkopf des Fahrers verbleibt. Der zwanghafte Versuch, die richtigen Argumente für die nächste Dienstwagen-Verhandlung zu finden.
Vorstellung: BMW 1er Dreitürer
BMW adelt die vermeintliche “Importeursmesse” AMI Leipzig und stellt gleich zwei lang ersehnte Weltpremieren vor: den neuen BMW 3er Touring und den dreitürigen 1er. [Weiterlesen...]
Video: Lamborghini Aventador LP 700-4
Unserem Namen wirklich gerecht zu werden dürfen kompromisslose, italienische Supersportwagen nicht fehlen. Wir freuen uns sehr, Euch bei dieser Ausgabe von AutoEmotionenTV die 6. Generation des Zwölfzylinders aus Sant’Agata präsentieren zu können. Allerdings ist dies nur ein Vorgeschmack auf den ganzen Fahrbericht, diesmal in englisch. Wir haben sehr viel Material, aber die Rufe nach einer ersten Version verstummen einfach nicht.
Die Daten kennt Ihr sicherlich alle. 1575 kg Leergewicht, 700 PS, Allradantrieb, Pushrodaufhängung, V12 – 6,5l. Wir haben den Kampfstier auf einem Flugplatz geärgert und sind durch den Rheingau gerollt. Der Lamborghini ist zu jeder Zeit, an jedem Ort, sofort im Mittelpunkt des Geschehens, ob man möchte oder nicht.
Viel Spass mit unserem Teaser “Raging indoor Bull” und bleibt gespannt auf mehr Geschichten von Automobili Lamborghini. Ein Werksbesuch und eine Ausfahrt dort sind auch in Planung. (DM, AutoEmotionenTV)
Fahrbericht: BMW 116i (F20)
Ein aufgebrochenes und um einen Airbag erleichtertes Auto bescherten mir jetzt eine ausgiebige Probefahrt mit dem neuen BMW 1er. Und immerhin sicherten Toto und Harry höchstpersönlich ein sehr netter Kollege von Toto und Harry vom Polizeipräsidium Bochum die Spuren am Tatort. [Weiterlesen...]
Social Media reloaded? Opel bringt “Opel-Blog” an den Start
Eigentlich ist Opel im Social Web zuhause. Oder war es – immer mal wieder. 2006 und 2007 machte die Marke aus Rüsselsheim mit einigen gelungenen Social-Media-Aktionen (damals firmierten diese noch unter dem wenig attraktiven Sammelbegriff “Web 2.0″) auf sich aufmerksam. Ich hatte das Glück, damals im Opel-Marketing meine Diplomarbeit schreiben zu dürfen und hatte das Gefühl, dass da richtig was gehen könnte, dass Opel auf dem richtigen Weg sei. Ich erinnere mich, dass Opel/GM Europe bereits 2007 erstmals Blogger zur IAA einlud und ihnen unter anderem die Möglichkeit gab, den damaligen GM-Vize Bob Lutz zu sprechen, oder ich mit Opel-Manager Keith Childs per Twitter diskutierte – kurz: dass Opel Social Media im Allgemeinen und Blogger im Speziellen als einer der allerersten Automobilhersteller überhaupt wirklich ernst nahm.
Dann aber mehr oder minder Funkstelle in den sozialen Kanälen. [Weiterlesen...]
Porsche Panamera S Hybrid im Fahrbericht
Schön. Schnell. Sportlich. Sparsam? Sollte es möglich sein, einen Gran Tourismo anzubieten, der sowohl den Wunsch nach Größe und Luxus erfüllt, als auch das Verlangen nach Sportlichkeit, Eleganz und Effizienz? Der Porsche Panamera S Hybrid im Fahrbericht:
Mit dem Porsche Panamera S Hybrid durch das Umland am Sachsenring.
Nein, von hinten kann man dem Porsche Panamera noch immer nicht die hohen Weihen des eleganten und sportlichen Fahrzeug-Designs verleihen. Zu plump geriet das Hinterteil des Gran Tourismo. Was sich jedoch herzlich gut verschmerzen lässt, hat man erst ein Mal Platz genommen hinter dem Lenkrad des großen Porsche. 4 Erwachsene reisen im Zuffenhausener GT mit dem Komfort der First-Class von Lufthansa und dem Speed eines Transrapid.
Wer von einer normalen Limousine der Oberklasse in den Porsche Panamera einsteigt, kommt nicht umhin die wundervolle Welt der perfekten Sitz-Ergonomie des großen Porsche bereits in der Sekunde des ersten Lederkontaktes zu würdigen. Zigfache Verstellmöglichkeiten für Lenkrad und Sitzmöbel geben jeder Fahrerstatur die Chance auf eine perfekte Adaption des Fahrerplatzes an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse. Wer auf einem der beiden Sitzplätze in der zweiten Reihe Platz nimmt, verpasst die wunderbare Porsche-Welt aus der Fahrer-Perspektive, ist jedoch mit dieser Einschränkung bereits durch mit allen Nachteilen. Über Ellenbogenfreiheit, Kopffreiheit und Oberschenkel-Auflage der Rücksitze diskutieren zu wollen, entspräche der Diskussion über die Tauglichkeit des St. Andrews Old Course als Golfplatz.
Willkommen in der Oberliga.
Unser Panamera S Hybrid Testwagen war in der Version “volle Hütte” zum Test angetreten. Leder soweit die Hände fassen, die Nase riechen und die Hände tasten können. Kombiniert in der edlen Perfektion, die klare Kunde überbringt vom Reifegrad der Automobilen-Perfektion in Stuttgart-Zuffenhausen.
Doch bei Porsche überlässt man die Eindrücke vom Fahrzeug nicht nur den subjektiven Gütemessern in Form von haptischen Erlebnissen der Besatzung, sondern evolutioniert mit jedem Modelljahr die technische Reife der, in der Theorie schlicht unbegreifbaren, Faszination “Porsche”. Nicht alles was technisch machbar ist, muss sinnvoll und zielführend sein. Was technisch Zielführend ist, wird bei Porsche jedoch auch machbar und für den Käufer eines Panamera wurde nicht schlicht ein e-Motor in Addition zum Benzinmotor summiert, sondern das gesamte Package für einen “Hybrid” nach Porsche-Format angepasst.
Parallel-Vollhybrid.
Der 3 Liter V6-Motor unter der mächtigen vorderen Haube wird durch einen Kompressor beatmet und würde alleine mit 333Ps und 440Nm auftrumpfen. Als Parallel-Vollhybrid ist der Panamera S Hybrid in der Lage, auch rein elektrisch zu fahren. Damit dies bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 85 km/h und einer Reichweite von bis zu 2 km funktioniert, kommt ein 47PS starker Elektromotor mit einer Kraft von 300Nm zum Einsatz. In Kombination erreicht der Panamera S Hybrid damit eine Leistung von 380PS und 580NM – verbrauch im Euro-NEFZ Meßverfahren jedoch nur 7,1l auf 100km.
Effizienz im Alltag.
Der genormte Meßzyklus ist derzeit für den Deutschen Autofahrer eher eine theoretische Dimension. Umso überraschender scheint die Tatsache, dass es uns gelungen ist auf einer Landstraßen-Etappe über 30km einen Verbrauchs-Mittel von unter 8,5 Litern zu erreichen. Mitverantwortlich ist dabei der niedrige cW-Wert von nur 0,29.
Sport im Alltag.
Eine Porsche Panamera Hybrid S ist aufgrund seines doch immensen Leergewichtes von knapp 2 Tonnen kein Langeweiler, aber er animiert auch nicht ständig zu Spurts und Sprint-Attacken zwischen 2 Kurven. Da gibt es im Porsche-Programm Fahrzeuge die bereits im Motoren-Sound die größere Sport-Lust transportieren. Der “Dicke” erledigt den Standard-Sprint auf Tempo 100 dennoch in beachtlichen 6 Sekunden und verwandelt sich auf Wunsch zu einem tief fliegenden Business-Jet mit Tempo 270 auf der geeigneten Autobahn.
Facts:
Perfektion kostet Geld. Den Preis – wert? Das entscheidet jeder für sich.
Wobei der Basis-Preis von 106.291€ nur selten als Endpreis auf der Rechnung stehen dürfte – im Gegenteil, die Aufpreisliste von Porsche ist die vermutlich süßeste Versuchung seit dem es die Möglichkeit zur Individualisierung von Automobilen gibt.
Autor: Bjoern Habegger | mein-auto-blog.de | Mai 2012
Video: Rallye-Peugeot 207 S2000 am Limit [aka "wie überquere ich einen Bahnübergang STVO-konform"]
Einen eindrucksvollen Beweis dafür, wie nah dran Zuschauer am Geschehen einer Rallye wirklich sind, zeigt folgendes Video. Die unmittelbare Nähe zur Action kann in Grenzfällen auch zu einem (un-)wohligen Thrill führen. Dann nämlich, wenn sich ein Teilnehmer maximal am Limit bewegt – wie dieser junge Herr hier in seinem Peugeot 207 S2000, der nach einem gewagten Sprung relativ hart landet und anschließend auszubrechen droht.
Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=3KiwGXo2RLA
Andererseits: sicherlich die stilistisch eindrucksvollste Art, einen Bahnübergang zu überqueren…



























