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Der Porsche Panamera wird 2015 schlanker und eleganter

Wenn 2013 das Facelift des Porsche Panamera vom Stapel läuft, arbeiten die Porsche-Entwickler schon unter Hochdruck an der Panamera-Nachfolger-Generation. [Weiterlesen...]

Der neue Porsche Cayman rückt dem 911er auf den Pelz

Was soll ich sagen – die neuen Produkte der Porsche AG sind optisch (und technisch vermutlich auch) allesamt echte Knaller geworden: neuer Elfer – top, neuer Boxster – top. Jetzt kommt der neue Cayman. Und? Optisch ein weiterer Knaller. [Weiterlesen...]

Porsche Macan ungetarnt!

Porsche MacanBekanntermaßen ist die Sportwagen-Schmiede Porsche der Meinung, dass neben Cayenne und unterhalb von Cayman und Boxster noch Platz ist für einen neuen Einstiegs-Porsche: das SUV “Macan” soll auf der Technik des Audi Q5 aufbauen und mindestens 40.000 Euro kosten. [Weiterlesen...]

Vorschau: Porsche 911 Turbo 2014

Turbo-Fans müssen sich noch etwas gedulden: Porsche will den neuen 911er in der Turbo-Version erst im Frühjahr 2014 auf den Markt bringen. Die Wartezeit soll sich lohnen, kommt der neue 991 Turbo doch mit Allradlenkung und 530 PS. [Weiterlesen...]

Porsche Macan 2014: Vorschau

Was muss das für einen Aufschrei gegeben haben, damals als Porsche mit 924 (1976), 928 (1977) und 944 (1981) plötzlich auf Frontmotoren setzte. Das Gewitter der Entrüstung hält noch bis heute vor. Und nach wie vor nehmen Hardcore-Fans und allzu Gestrige die Transaxle-Porsches aus grauer Vorzeit nicht als echte Porsche-Modelle wahr.

Einen ähnlichen Aufschrei gab es, als Porsche mit dem 996 von traditioneller Luftkühlung und moderne(re) Wasserkühlung setzte.

2002 hatten Porsches Jünger dann endlich einen weiteren Skandal zu feiern: mit dem Cayenne schickte Porsche erstmals ein SUV ins Rennen um die Käufergunst. Der Rest ist Geschichte: ohne den Cayenne wäre Porsche nicht da, wo sie heute sind. Der Cayenne machte 2011 weit über 30% der Porsche-Verkäufe aus und löst langsam aber sicher eine regelrechte SUV-Euphorie in der Post-Sportwagenära aus. So denken unter anderem Lamborghini, Bentley und Maserati laut über die Einführung renditeversprechender SUV nach. [Weiterlesen...]

Porsche Panamera S Hybrid im Fahrbericht

Schön. Schnell. Sportlich. Sparsam? Sollte es möglich sein, einen Gran Tourismo anzubieten, der sowohl den Wunsch nach Größe und Luxus erfüllt, als auch das Verlangen nach Sportlichkeit, Eleganz und Effizienz? Der Porsche Panamera S Hybrid im Fahrbericht:

Mit dem Porsche Panamera S Hybrid durch das Umland am Sachsenring.

Nein, von hinten kann man dem Porsche Panamera noch immer nicht die hohen Weihen des eleganten und sportlichen Fahrzeug-Designs verleihen. Zu plump geriet das Hinterteil des Gran Tourismo. Was sich jedoch herzlich gut verschmerzen lässt, hat man erst ein Mal Platz genommen hinter dem Lenkrad des großen Porsche. 4 Erwachsene reisen im Zuffenhausener GT mit dem Komfort der First-Class von Lufthansa und dem Speed eines Transrapid.

Wer von einer normalen Limousine der Oberklasse in den Porsche Panamera einsteigt, kommt nicht umhin die wundervolle Welt der perfekten Sitz-Ergonomie des großen Porsche bereits in der Sekunde des ersten Lederkontaktes zu würdigen. Zigfache Verstellmöglichkeiten für Lenkrad und Sitzmöbel geben jeder Fahrerstatur die Chance auf eine perfekte Adaption des Fahrerplatzes an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse.  Wer auf einem der beiden Sitzplätze in der zweiten Reihe Platz nimmt, verpasst die wunderbare Porsche-Welt aus der Fahrer-Perspektive, ist jedoch mit dieser Einschränkung bereits durch mit allen Nachteilen.  Über Ellenbogenfreiheit, Kopffreiheit und Oberschenkel-Auflage der Rücksitze diskutieren zu wollen, entspräche der Diskussion über die Tauglichkeit des St. Andrews Old Course als Golfplatz.

Auf Bedarf, immer zum Sprung bereit!

Willkommen in der Oberliga. 

Unser Panamera S Hybrid Testwagen war in der Version “volle Hütte” zum Test angetreten.  Leder soweit die Hände fassen, die Nase riechen und die Hände tasten können. Kombiniert in der edlen Perfektion, die klare Kunde überbringt vom Reifegrad der Automobilen-Perfektion in Stuttgart-Zuffenhausen.

Doch bei Porsche überlässt man die Eindrücke vom Fahrzeug nicht nur den subjektiven Gütemessern in Form von haptischen Erlebnissen der Besatzung, sondern evolutioniert mit jedem Modelljahr die technische Reife der, in der Theorie schlicht unbegreifbaren, Faszination “Porsche”.  Nicht alles was technisch machbar ist, muss sinnvoll und zielführend sein. Was technisch Zielführend ist, wird bei Porsche jedoch auch machbar und für den Käufer eines Panamera wurde nicht schlicht ein e-Motor in Addition zum Benzinmotor summiert, sondern das gesamte Package für einen “Hybrid” nach Porsche-Format angepasst.

Parallel-Vollhybrid.

Der 3 Liter V6-Motor unter der mächtigen vorderen Haube wird durch einen Kompressor beatmet und würde alleine mit 333Ps und 440Nm auftrumpfen. Als Parallel-Vollhybrid ist der Panamera S Hybrid in der Lage, auch rein elektrisch zu fahren. Damit dies bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 85 km/h und einer Reichweite von bis zu 2 km funktioniert, kommt ein 47PS starker Elektromotor mit einer Kraft von 300Nm zum Einsatz. In Kombination erreicht der Panamera S Hybrid damit eine Leistung von 380PS und 580NM – verbrauch im Euro-NEFZ Meßverfahren jedoch nur 7,1l auf 100km.

Effizienz im Alltag.

Der genormte Meßzyklus ist derzeit für den Deutschen Autofahrer eher eine theoretische Dimension. Umso überraschender scheint die Tatsache, dass es uns gelungen ist  auf einer Landstraßen-Etappe über 30km einen Verbrauchs-Mittel von unter 8,5 Litern zu erreichen.  Mitverantwortlich ist dabei der niedrige cW-Wert von nur 0,29.

Sport im Alltag.

Eine Porsche Panamera Hybrid S ist aufgrund seines doch immensen Leergewichtes von knapp 2 Tonnen kein Langeweiler, aber er animiert auch nicht ständig zu Spurts und Sprint-Attacken zwischen 2 Kurven. Da gibt es im Porsche-Programm Fahrzeuge die bereits im Motoren-Sound die größere Sport-Lust transportieren.  Der “Dicke” erledigt den Standard-Sprint auf Tempo 100 dennoch in beachtlichen 6 Sekunden und verwandelt sich auf Wunsch zu einem tief fliegenden Business-Jet mit Tempo 270 auf der geeigneten Autobahn.

Mittelkonsole - Knöpfchen-Paradies. Nur im ersten Moment zuviel.

Mittelkonsole - Knöpfchen-Paradies. Nur im ersten Moment zuviel.

Facts:

Perfektion kostet Geld. Den Preis – wert? Das entscheidet jeder für sich.

Wobei der Basis-Preis von 106.291€ nur selten als Endpreis auf der Rechnung stehen dürfte – im Gegenteil, die Aufpreisliste von Porsche ist die vermutlich süßeste Versuchung seit dem es die Möglichkeit zur Individualisierung von Automobilen gibt.

 

 

Autor: Bjoern Habegger | mein-auto-blog.de | Mai 2012

 

Fahrbericht Porsche Boxster S

Mit 315PS in einem Mittelmotor-Sportwagen auf den Traditionsreichen Asphaltkurven in den Französischen Seealpen unterwegs. Es sind diese Momente die in keinem sachlichen Fahrbericht enden können.

Porsche Boxster S im ersten Fahrbericht

Kurz nach dem starten des Flat-Six direkt im Rücken des Fahrers ist es bereits vollständig über einen gekommen, das typische Porsche-Gefühl. Der 3,5 Liter Sechszylinder schnauft nach dem anlassen kurz durch, um daraufhin in ein herzhaftes röcheln im Leerlauf zu verfallen. Autofahrer die nicht an jedem Tag über das Vergnügen der Porschefahrt verfügen können, werden durch die im Takt der Boxer-Zündfolge 1–6–2–4–3–5 pulsierenden Nackenhaare enttarnt.

Im neuen Boxster S dürfen nun auch Männer offen zu Ihrer Leidenschaft stehen. Die 3.te Generation des ehedem als Sekretärinnen-Porsche verhöhnten Einsteigermodells der Zuffenhausener, verkörpert bereits von außen durch deutlich maskulinere Formen die Ernsthaftigkeit des gesteigerten Performance-Anspruchs.   Natürlich eignet sich auch das aktuellste Modell der schwäbischen Sportwagenschmiede noch immer vorzüglich um vor der Eisdiele in der zweiten Reihe zu parken.  Doch jetzt erfüllt der ehedem “kleine Porsche” auch höchste Ansprüche an die Fahrdynamik.

Während unserer ersten Ausfahrt konnten wir das dramatisch gesteigerte Erfüllungsniveau an Längs- und Querdynamischen-Versprechen auf einer geschichtsträchtigen Route, im Geiste der Rallye Monte-Carlo durch die Seealpen, erfahren.

Wer das Vergnügen nicht kennt und zum ersten Mal in einem Porsche mit 7-Gang Doppelkupplungsgetriebe im ersten/zweiten/dritten Gang ohne Unterbrechung der Dramatik von Kurve zu Kurve springt, wird an seiner bisherigen  automobilen Leidenschaft zweifeln. In der Zukunft wird man bei Benzin-Gesprächen am Stammtisch die Frage nach der Oktanzahl des im Blut enthaltenden Sprits beim Gegenüber fragen und sofort nachsetzen, ob er denn bereits einmal in der Königsklasse der automobilen Fortbewegung das Gefühl der Explosionsartigen Vollzug von Beschleunigungsbefehlen erlebt hat.

Porsche hat per kluger Evolution, aus dem kleinen Boxster, einen ernsthaften Landstraßen-Enthusiasten geformt. Die Schmach von Spiegel-Eier Scheinwerfern scheint endlich vergessen. Die flacher stehende Windschutzscheibe, die in Blech geformte Spannung der Kotflügel, die optional bis zu 20 Zoll großen Räder und der knackige Heckabschluss sprechen bereits im Stand die verständliche Sprache der sportlichen Dramatik.

Dank breiterer Spur, dynamischen Motorlager und dem Porsche-Torque Vectoring-System erfüllt nun auch der Boxster alle Ansprüche die man in Addition der Formensprache und des traditionsreichen Hersteller-Namens im Hinterkopf behält.

Ein gut gemeinter Ratschlag: Legen Sie Ihren Führerschein immer gut sichtbar in die nun nach Porsche 911 und Panamera geformten Mittelkonsole.  Denn das könnte die letzte Hürde im ausleben der im Blut des Sportwagenfan liegenden Dynamik auf öffentlichen Straßen sein und sollte Sie daran erinnern, nicht dem Rausch aus Boxermotor-Dynamik, Doppelkupplungs-Getriebe-Perfektion und weit geöffneter Frischluft-Lust, mit der Porsche-Eigenen Leichtigkeit, die Grenzen der StVzo zu überqueren.

Nach den ersten 200km See-Alpen, einer Erfahrung über die Grenzen der Querdynamik oberhalb von 1.000m Meereshöhe und in der Handbreiten-Nähe zu tiefen Schluchten erkennt auch der letzte Roadster-Ignorant, welche Sinne im offenen Automobil noch angesprochen werden. Sobald sich der Magen des Beifahrers meldet und die querdynamischen Grenzerfahrungen des im Mittelohr befindlichen Sinnesorgans verdaut hat, schaltet man das optionale und empfehlenswerte Sportfahrwerk in die softe Stufe, überlässt dem Getriebe außerhalb des Sport-Modus die Schaltstrategie und atmet tief die frische Luft ein.

Neben der Erfahrung wie auf der Route durch die Seealpen die frische Bergluft, auf der Etappe zum Mittelmeer, immer salzhaltiger wird, empfiehlt sich der Genuß auch einmal den perfekt umgesetzten Spagat zwischen Erlebnis-Roadster und Sportwagen unterhalb aller querdynamischen Erlebniswelten zu genießen.

Der neue Boxster kann beides. Ernsthaft sportlich. Ausgeprägt Tourentauglich.

 

 

 

 

Autor: Bjoern Habegger | mein-auto-blog.de | April 2012

Porsche Boxster 2012

Auf dem Genfer Autosalon wird Porsche in der kommenden Woche seine neuen Boxster Modelle das erste Mal der Weltöffentlichkeit präsentieren. Das Design des Wagens wird ein großes Stück markanter werden als beim Vorgängermodell. Die Ingenieure aus Zuffenhausen haben aus weniger Hubraum mehr PS herausgekitzelt. [Weiterlesen...]

Neuer Porsche-SUV trägt den Namen Macan

Macan ist der Name des neuen Sportwagens im SUV-Segment der Porsche AG. Das Wort stammt aus dem Indonesischen und bedeutet “Tiger”. Damit verbunden sind Kern-Eigenschaften des neuen Geländewagens wie Kraft, Geschwindigkeit und Dynamik. [Weiterlesen...]

Want: Porsche 991-Speedster

Wenn Porsche irgendwann einmal eine neue Speedster-Variante für seinen aktuellen 911er (Code 991) bringen sollte, dann sähe das in etwa so aus:

Porsche 991 Speedster

Porsche 991 Speedster

… zumindest wenn es nach unserem Lieblings-”Auto-Manipulator” Theophilus Chin geht.

[Bilder: Theophiluschin.com]