Zu Besuch bei Porsche auf Sylt

„Moin!“ – So locker und freundlich wird man seit April dieses Jahrs bei Porsche auch auf der Insel Sylt begrüßt. Auch ich war so neugierig und konnte es mir nicht nehmen lassen während meines Urlaubs in dem kleinen Gebäude in Westerland vorbeizuschauen.

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Performance-Reifen im Tracktest: Michelin Pilot Sport Cup 2

Wer mit seinen Fahrzeug sportlich unterwegs sein möchte, für den zählen oft ein kräftiger Motor und ein gutes Fahrwerk. Vergessen wird dabei oft die wichtige Aufgabe der Reifen, die das Bindeglied zwischen Fahrzeug und Asphalt sind. Auf den wenigen Quadratzentimeter, mit der die Reifen auf dem Asphalt aufliegen, werden mitunter extrem hohe Kräfte übertragen. Ob nun beim Beschleunigen, Verzögern oder Querkräfte bei Kurvenfahrten – besonders hohe Anforderungen werden dabei von Sportreifen verlangt. Was ein solcher Reifen leisten aber auch aushalten muss, zeigte uns der Reifenhersteller Michelin mit dem Pilot Sport Cup 2 im südfranzösischen Le Castellet.

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Porsche und Michelin beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2014: Doku „We Are Racers“

Porsche und Michelin beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2014Das 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2014 war sicherlich eines der spannendsten in der bewegten, über 90 Jahre alten Geschichte des Langstrecken-Klassikers: vorne mit Audi, Toyota und Porsche gleich drei siegfähige Werksteams, diverse Rennfahrerlegenden, den einen oder anderen Ausfall, Wetterkapriolen und natürlich die üblichen Positionskämpfe um die besten Plätze. Porsche, nach 15 Jahren werksseitiger Abwesenheit wieder am Start in Frankreich, geigte ordentlich auf. [Weiterlesen…]

Video: Porsche testet neuen Flat-4-Motor

Porsche_Flat_4_Motor_2014_01Bei Porsche ist offenbar ein neuer turbo-aufgeladener Flat-4-Motor unterwegs, der vielleicht bald im Boxster und im Cayman eingesetzt werden dürfte. Die Zuffenhausener haben nun das neue Aggregat offenbar auf dem Nürburgring für erste Testfahrten einmal aufheulen lassen und die Spezialisten von TouriClips haben für euch ein Video bei den ersten Runden des neuen Vierzylinders gedreht. Bei der Leistung dürfte sich dieses neue Triebwerk wohl so um die 400 PS einpendeln. Wie sich diese PS-Power dann anhört, könnt ihr hier in diesem Video sehen und vor allem hören: [Weiterlesen…]

Der Porsche Panamera wird 2015 schlanker und eleganter

Wenn 2013 das Facelift des Porsche Panamera vom Stapel läuft, arbeiten die Porsche-Entwickler schon unter Hochdruck an der Panamera-Nachfolger-Generation. [Weiterlesen…]

Der neue Porsche Cayman rückt dem 911er auf den Pelz

Was soll ich sagen – die neuen Produkte der Porsche AG sind optisch (und technisch vermutlich auch) allesamt echte Knaller geworden: neuer Elfer – top, neuer Boxster – top. Jetzt kommt der neue Cayman. Und? Optisch ein weiterer Knaller. [Weiterlesen…]

Porsche Macan ungetarnt!

Porsche MacanBekanntermaßen ist die Sportwagen-Schmiede Porsche der Meinung, dass neben Cayenne und unterhalb von Cayman und Boxster noch Platz ist für einen neuen Einstiegs-Porsche: das SUV „Macan“ soll auf der Technik des Audi Q5 aufbauen und mindestens 40.000 Euro kosten. [Weiterlesen…]

Vorschau: Porsche 911 Turbo 2014

Turbo-Fans müssen sich noch etwas gedulden: Porsche will den neuen 911er in der Turbo-Version erst im Frühjahr 2014 auf den Markt bringen. Die Wartezeit soll sich lohnen, kommt der neue 991 Turbo doch mit Allradlenkung und 530 PS. [Weiterlesen…]

Porsche Macan 2014: Vorschau

Was muss das für einen Aufschrei gegeben haben, damals als Porsche mit 924 (1976), 928 (1977) und 944 (1981) plötzlich auf Frontmotoren setzte. Das Gewitter der Entrüstung hält noch bis heute vor. Und nach wie vor nehmen Hardcore-Fans und allzu Gestrige die Transaxle-Porsches aus grauer Vorzeit nicht als echte Porsche-Modelle wahr.

Einen ähnlichen Aufschrei gab es, als Porsche mit dem 996 von traditioneller Luftkühlung und moderne(re) Wasserkühlung setzte.

2002 hatten Porsches Jünger dann endlich einen weiteren Skandal zu feiern: mit dem Cayenne schickte Porsche erstmals ein SUV ins Rennen um die Käufergunst. Der Rest ist Geschichte: ohne den Cayenne wäre Porsche nicht da, wo sie heute sind. Der Cayenne machte 2011 weit über 30% der Porsche-Verkäufe aus und löst langsam aber sicher eine regelrechte SUV-Euphorie in der Post-Sportwagenära aus. So denken unter anderem Lamborghini, Bentley und Maserati laut über die Einführung renditeversprechender SUV nach. [Weiterlesen…]

Porsche Panamera S Hybrid im Fahrbericht

Schön. Schnell. Sportlich. Sparsam? Sollte es möglich sein, einen Gran Tourismo anzubieten, der sowohl den Wunsch nach Größe und Luxus erfüllt, als auch das Verlangen nach Sportlichkeit, Eleganz und Effizienz? Der Porsche Panamera S Hybrid im Fahrbericht:

Mit dem Porsche Panamera S Hybrid durch das Umland am Sachsenring.

Nein, von hinten kann man dem Porsche Panamera noch immer nicht die hohen Weihen des eleganten und sportlichen Fahrzeug-Designs verleihen. Zu plump geriet das Hinterteil des Gran Tourismo. Was sich jedoch herzlich gut verschmerzen lässt, hat man erst ein Mal Platz genommen hinter dem Lenkrad des großen Porsche. 4 Erwachsene reisen im Zuffenhausener GT mit dem Komfort der First-Class von Lufthansa und dem Speed eines Transrapid.

Wer von einer normalen Limousine der Oberklasse in den Porsche Panamera einsteigt, kommt nicht umhin die wundervolle Welt der perfekten Sitz-Ergonomie des großen Porsche bereits in der Sekunde des ersten Lederkontaktes zu würdigen. Zigfache Verstellmöglichkeiten für Lenkrad und Sitzmöbel geben jeder Fahrerstatur die Chance auf eine perfekte Adaption des Fahrerplatzes an die eigenen Wünsche und Bedürfnisse.  Wer auf einem der beiden Sitzplätze in der zweiten Reihe Platz nimmt, verpasst die wunderbare Porsche-Welt aus der Fahrer-Perspektive, ist jedoch mit dieser Einschränkung bereits durch mit allen Nachteilen.  Über Ellenbogenfreiheit, Kopffreiheit und Oberschenkel-Auflage der Rücksitze diskutieren zu wollen, entspräche der Diskussion über die Tauglichkeit des St. Andrews Old Course als Golfplatz.

Auf Bedarf, immer zum Sprung bereit!

Willkommen in der Oberliga. 

Unser Panamera S Hybrid Testwagen war in der Version „volle Hütte“ zum Test angetreten.  Leder soweit die Hände fassen, die Nase riechen und die Hände tasten können. Kombiniert in der edlen Perfektion, die klare Kunde überbringt vom Reifegrad der Automobilen-Perfektion in Stuttgart-Zuffenhausen.

Doch bei Porsche überlässt man die Eindrücke vom Fahrzeug nicht nur den subjektiven Gütemessern in Form von haptischen Erlebnissen der Besatzung, sondern evolutioniert mit jedem Modelljahr die technische Reife der, in der Theorie schlicht unbegreifbaren, Faszination „Porsche“.  Nicht alles was technisch machbar ist, muss sinnvoll und zielführend sein. Was technisch Zielführend ist, wird bei Porsche jedoch auch machbar und für den Käufer eines Panamera wurde nicht schlicht ein e-Motor in Addition zum Benzinmotor summiert, sondern das gesamte Package für einen „Hybrid“ nach Porsche-Format angepasst.

Parallel-Vollhybrid.

Der 3 Liter V6-Motor unter der mächtigen vorderen Haube wird durch einen Kompressor beatmet und würde alleine mit 333Ps und 440Nm auftrumpfen. Als Parallel-Vollhybrid ist der Panamera S Hybrid in der Lage, auch rein elektrisch zu fahren. Damit dies bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 85 km/h und einer Reichweite von bis zu 2 km funktioniert, kommt ein 47PS starker Elektromotor mit einer Kraft von 300Nm zum Einsatz. In Kombination erreicht der Panamera S Hybrid damit eine Leistung von 380PS und 580NM – verbrauch im Euro-NEFZ Meßverfahren jedoch nur 7,1l auf 100km.

Effizienz im Alltag.

Der genormte Meßzyklus ist derzeit für den Deutschen Autofahrer eher eine theoretische Dimension. Umso überraschender scheint die Tatsache, dass es uns gelungen ist  auf einer Landstraßen-Etappe über 30km einen Verbrauchs-Mittel von unter 8,5 Litern zu erreichen.  Mitverantwortlich ist dabei der niedrige cW-Wert von nur 0,29.

Sport im Alltag.

Eine Porsche Panamera Hybrid S ist aufgrund seines doch immensen Leergewichtes von knapp 2 Tonnen kein Langeweiler, aber er animiert auch nicht ständig zu Spurts und Sprint-Attacken zwischen 2 Kurven. Da gibt es im Porsche-Programm Fahrzeuge die bereits im Motoren-Sound die größere Sport-Lust transportieren.  Der „Dicke“ erledigt den Standard-Sprint auf Tempo 100 dennoch in beachtlichen 6 Sekunden und verwandelt sich auf Wunsch zu einem tief fliegenden Business-Jet mit Tempo 270 auf der geeigneten Autobahn.

Mittelkonsole - Knöpfchen-Paradies. Nur im ersten Moment zuviel.

Mittelkonsole - Knöpfchen-Paradies. Nur im ersten Moment zuviel.

Facts:

Perfektion kostet Geld. Den Preis – wert? Das entscheidet jeder für sich.

Wobei der Basis-Preis von 106.291€ nur selten als Endpreis auf der Rechnung stehen dürfte – im Gegenteil, die Aufpreisliste von Porsche ist die vermutlich süßeste Versuchung seit dem es die Möglichkeit zur Individualisierung von Automobilen gibt.

 

 

Autor: Bjoern Habegger | mein-auto-blog.de | Mai 2012