Neue Technologie zur Umwandlung von Abgaswärme in Strom und Energie

Wenn man es sich mal überlegt, dann ist es ja schon genial, Abgase – eigentlich ein klassisches Abfallprodukt – bei Verbrennungsmotoren sinnstiftend zu nutzen. Etwa im Turbolader, um durch das Antreiben einer Turbine, bzw. eines Verdichterrads noch mehr Luft anzusaugen und dadurch eine höhere Motorleistung zu erzielen. Oder die Abgaswärme zu nutzen, um den Fahrzeuginnenraum zu heizen. Eine neue Technologie setzt genau hier an – geht aber einen entscheidenden Schritt weiter. [Weiterlesen…]

IAA 2015: Renault Talisman

Renault stellt auf der IAA in Frankfurt erstmals sein Mittelklassemodell Talisman vor. Die Limousine und der Kombi mit dem außergewöhnlichen Namen unterscheiden sich deutlich von ihrem Vorgänger dem Laguna und sollen Renault helfen die Absatzzahlen im D-Segment zu steigern. Gemeinsam mit dem ebenfalls auf der IAA vorgestellten Mégane erscheinen die Modelle im neuen Markendesign.

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Der Borgward kommt wieder!

Borgward_SUV_2015_01Vor 54 Jahren war es aus mit der einst weltberühmten Automarke. Jetzt kommt der Borgward wieder, denn noch immer klingeln bei diesem Namen bei vielen Autofans die Ohren – auch nach so vielen Jahren der Abwesenheit am Markt. Und warum sollte man dieses Riesenpotential, den alleine dieser Markenname bietet, denn nicht nutzen? Das haben sich jetzt auch Investoren aus China gedacht, die nun den Wagen als SUV wiederbeleben wollen. Auf der IAA im September in Frankfurt soll das erste Serienmodell der Retro-Marke enthüllt werden. [Weiterlesen…]

Blick in die (nahe) Zukunft: E-Autos parken und laden automatisch mit V-Charge 

Volkswagen möchte gemeinsam mit dem Automobilzulieferer Bosch und Forschern mehrerer internationaler Universitäten zeigen, wie schon in naher Zukunft das Parken und Laden von Elektrofahrzeugen effizienter gestaltet werden kann. Neben einer automatisierten Parkplatzsuche in Parkhäusern kann das System auch selbstständig freie Stellflächen mit Ladeinfrastruktur finden, wo die Batterie induktiv aufgeladen wird.

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Magna fertigt jetzt auch für Jaguar Land Rover

Range Rover Evoque Cabrio_2016_01Der Aufschwung der letzten Jahre hat Jaguar Land Rover sicher ganz schön überrollt, denn die drei eigenen Werke scheinen die Nachfrage nach neuen Autos kaum noch decken zu können. Kein Wunder, wenn sich der Absatz in kurzer Zeit verdoppelt auf mittlerweile 462.000 Fahrzeuge pro Jahr. So haben sich die Briten jetzt bei Magna in Graz zusätzliche Produktionskapazitäten gesichert und dass der österreichische Zulieferer auch selbst fertigen kann, hat er ja schon mit Produktionen für Daimler, BMW, Chrysler oder Saab bewiesen. Welche Modelle in Graz vom Band laufen könnten, erfahrt ihr hier. [Weiterlesen…]

„Impress Yourself“: Die neue Marken-Positionierung von Peugeot

Wenn Peugeot über seine Kunden spricht, dann hört sich das so an: „Unsere Zielgruppen wünschen sich ein zuverlässiges und gut designtes Auto einer Marke mit Seele und Tradition zu einem überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Das sagt zumindest Lukas Dohle, Direktor Marketing bei Peugeot Deutschland. Das kennt man so sicher auch von anderen Marken. Der Manager der Löwenmarke geht jedoch noch ein Stück weiter: „Sie wünschen sich ein Auto, das zum eigenen, selbstbestimmten Lebensentwurf passt und mit dem sie sich gegenüber anderen differenzieren können. Das finden sie bei Peugeot“.

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Sensation: Miele und Nokia bringen Elektroauto! [Update]

Update 02.04.2015: Bei unserer Meldung handelte es sich natürlich (leider) nur um einen Aprilscherz. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt…?

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Technologie- und IT-Unternehmen wie Apple oder Google drängen mit Macht in den Automobilsektor. So wirklich angenehm scheint der Automobilindustrie der forsche Vorstoß nicht zu sein. Hastig wird versucht, Kooperationen mit den neuen Konkurrenten einzugehen, um Know-How zu sichern und nicht abgehängt zu werden. Jetzt stehen zwei weitere Player auf dem Plan: Nokia und Miele.

Wie diverse Medien berichten, arbeiten der finnische Smartphone- und Multimediaspezialist Nokia und der deutsche Premium-Hersteller von Haushaltsgeräten Miele an einem gemeinsamen Elektroauto. Unbestätigten Gerüchte zufolge soll das E-Auto-Merger als „MiKi“ firmieren, die erste Baureihe „i6110“ heißen. Elektroauto von Miele und Nokia - MiKi i6110 Die Grafiker von mein-auto-blog.de konnten eine Computergrafik erstellen, die dem Elektroauto sehr nahe kommen könnte. Bereits auf der IAA im September 2015 soll die Serienversion präsentiert werden. Und die hat es in sich: so wie es aussieht, könnte das deutsch-finnische Elektroauto der E-Mobilität hierzulande zum Durchbruch verhelfen. Wieder einmal müssen sich die deutschen Automobilhersteller den Vorwurf gefallen lassen, nicht schnell genug gewesen zu sein. Das Joint Venture mag im ersten Moment überraschen. Allerdings besitzen Nokia und Miele umfangreiches Know-How in den Bereichen Multimedia, Connectivity, Design und nicht zuletzt in der Elektrotechnik. Die Elektromotoren der Miele Industrie-Waschmaschinen etwa gelten als langlebig, robust und kraftvoll. Die Antriebstechnik des MiKi i6110 soll deshalb auf Elektromotoren der Miele Professional-Serie basieren, die über eine Lebensdauer von rund 20 Jahren verfügen sollen. Miele soll vier Radnabenmotoren mit je 32 kW liefern, sodass die Systemleistung bei 128 kW liegen wird. Nokia wird die Batterietechnik beisteuern. Die Reichweite des deutsch-finnischen E-Autos soll bei absolut praxistauglichen 600 Kilometern liegen. MiKi i6110 blau Zu Preisen, Lieferzeiten und über die Details der Ausstattung wurde bislang noch nichts bekannt. Ebenso ist es derzeit noch fraglich ob man den MiKi i6110 über die bestehenden Vertriebswege von Miele oder den ehemaligen Vertriebswegen von Nokia, sprich: Elektromärkte vertreiben will. Ein besonderes Feature steuert Nokia bei: da E-Autos kaum Geräusche machen und nahezu lautlos fahren wird der MiKi i6110 aus Sicherheitsgründen mit einem künstlichen Motorsound ausgestattet, der den bekannten Nokia-Handy-Klingelton imitiert.

Interview mit Seat Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Bauer

Seit dem 1. Oktober 2014 hat Seat Deutschland mit Bernhard Bauer (49) einen neuen Geschäftsführer. Im Interview mit Automobil-Blog verrät der Automobilmanager, der vorher unter anderem bei BMW und Volvo arbeitete, wie sich Chefs einarbeiten und was von Seat in den nächsten Jahren zu erwarten ist.

Automobil-Blog: Sie sind nun bereits einige Monate bei Seat – wie muss man sich Ihre Einarbeitung vorstellen?

Seat Deutschland-Chef Bernhard BauerBernhard Bauer: „Gleich am ersten Arbeitstag war ich bei der Weltpremiere des Seat Leon X-Perience auf dem Automobilsalon in Paris und konnte hier mit großer Freude die sehr positiven Reaktionen und Rückmeldungen der Besucher und Journalisten entgegennehmen. Gleich danach folgte die internationale Fahrpräsentation für Medienvertreter rund um Barcelona – mit ebenso positiven Urteilen. Eine Einarbeitung im Sinne von Coaching oder Anleitung ist aber auch gar nicht nötig. Ich bin seit über zwei Jahrzehnten mit Führungsaufgaben in der Automobilbranche betraut und zeichnete vor meinem Wechsel zu Seat als Geschäftsführer für Volvo Car Germany verantwortlich.“

Haben Sie schon „Baustellen“ entdeckt, die es zu bearbeiten gilt?

„Seat ist auf dem richtigen Kurs. Es gilt, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuführen.“

Seat war in Deutschland zuletzt sehr erfolgreich. Was sind Ihre Ziele? Wie bleibt Seat so erfolgreich wie zuletzt.

„Oberste Priorität haben der qualitative und quantitative Ausbau des Vertriebsnetzes sowie eine weitere Steigerung des Absatzvolumens. Die neue Leon Baureihe mit ihren erstmals drei Karosserievarianten bietet der Marke Seat ein riesiges Potenzial, das wir längst noch nicht ausgeschöpft haben. Hinzu kommen neue Modelle wie beispielsweise der Leon X-Perience und der Leon ST Cupra, mit denen wir erneut zusätzliche Kundengruppen für Seat ansprechen.“

Seat Leon Cupra ST

Was muss Seat besser machen als in der Vergangenheit?

„Seit Januar 2011 hat Seat in Deutschland um 58 Prozent zugelegt – bei stagnierendem Gesamtmarkt. Insbesondere der Zuwachs bei den Leon-Verkäufen macht diese eindrucksvolle Entwicklung möglich. Mit der neuen Baureihe ist Seat nicht nur erfolgreich im A-Segment angekommen – die Marke hat sich damit eine zweite starke Säule neben den erfolgreichen Ibiza Modellen geschaffen. Aber wir haben noch längst nicht all unsere ehrgeizigen Ziele erreicht. Vor allem in puncto Markenbekanntheit und –sympathie müssen wir noch besser werden – da ist Seat noch nicht auf dem Niveau, das der erstklassigen und hervorragenden Qualität unserer Fahrzeug entsprechen würde.“

Seat Leon X-Perience_2014_01

Wann werden wir das angekündigte Seat-SUV im Showroom sehen – und wie will sich Seat hier von den Wettbewerbern abgrenzen?

„Auch unser SUV wird sich als unverkennbares Seat-Modell vom Wettbewerb abheben. Sie dürfen also einen SUV erwarten, der alleine schon durch sein innovatives Design Emotionen weckt und begeistert. Darüber hinaus wird auch der Seat-SUV eine große Bandbreite an Highend-Technologien sowie eine außerordentliche Präzision und Qualität bieten. Und natürlich kommt auch hier der Seat-typische Fahrspaß nicht zu kurz. Das alles zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis, denn Seat macht dadurch modernste Technologien allgemein verfügbar.“

Die Marke Seat ist sehr lifestylig und emotional positioniert. Wie wichtig ist Lifestyle-Kommunikation für Seat?

„Design und Styling ist für unsere Kunden sehr wichtig, aber bei Weitem nicht der einzige Kaufgrund. Auch die Fahrdynamik und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zählen zu den wesentlichen Kaufgründen der Seat-Kunden. Deshalb setzen wir in unserer Kommunikation auf Differenzierung und unverwechselbare Eigenständigkeit. Der kommunikative Auftritt ist jung, frech und innovativ. Damit trifft Seat den Lebensnerv seiner Zielgruppen: Es sind junge Menschen – Menschen, die unabhängig vom Lebensalter jung und frech denken – manchmal unkonventionell, aber immer frisch und neugierig.“

Bernhard Bauer arbeitete vor seinem Wechsel zu Seat seit 2003 in verschiedenen Führungspositionen für die schwedische Marke Volvo, zuletzt rund vier Jahre als Geschäftsführer bei Volvo Deutschland. Von 2007 bis 2010 leitete er als Präsident die Volvo Vertriebsregion East Central Europe mit Sitz in Wien, zuvor gehörte er vier Jahre in der Position des Direktors Vertrieb der Geschäftsleitung der deutschen Vertriebsgesellschaft an. Vor seinem Eintritt in die Volvo Organisation hatte Bauer Führungsaufgaben in Handelsbetrieben bzw. Importeurs-Unternehmen der Marken BMW, Rover und Saab inne.

CAR Symposium 2015 in Bochum: Automotive Branche diskutierte über aktuelle Trends

Nach der Schließung des Opel-Werks hatte Bochum sicherlich schon bessere Zeiten erlebt. Dennoch konnten Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz und Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor „Center Automotive Research“ Anfang Februar 2015 einmal mehr das Who-is-Who der Automotive-Branche in der Ruhrgebietsstadt begrüßen: bereits zum 15. Mal traf sich die Branche beim „CAR Symposium“.

Car Symposium 2015

Ottilie Scholz ließ es sich bei ihrer Begrüßung nicht nehmen, das Thema Opel anzusprechen. Strukturwandel sei keine einmalige Angelegenheit, sondern ziehe sich auch durch die Stadtgeschichte Bochums hindurch. Wenn man so will ist Bochum besonders erfahren darin, strukturellen Veränderungen zu begegnen. Nach den Wegbrechen alter Industriezweige wie der Montan- oder Stahlindustrie und nachdem sich Nokia und der Blackberry-Hersteller RIM wenig ruhmreich aus Bochum verabschiedeten, wird auch der Schließung des Bochumer Opel-Werks pragmatisch, um nicht zu sagen „kämpferisch“ begegnet. [Weiterlesen…]

CAR Symposium 2015 – Ford-CEO Mark Fields: „Wollen das erste autonom fahrende Auto für jedermann auf den Markt bringen“

Die erste Keynote beim diesjährigen CAR Symposium vor 1.100 Gästen in Bochum hielt Mark Fields, President und Vorstandsvorsitzender der Ford Motor Company. [Weiterlesen…]