Kommentar: Schießt Hyundai bald treffsicher aus der Hüfte?
21. August 2010 von Automobil-Blog
Abgelegt unter Automobilwirtschaft, Editor´s Choice, Hyundai
Von Wolfram Riedel
Geschichte wiederholt sich nicht, jedenfalls nicht in allen Details. Nichts geht „immer so weiter“. Das zu verinnerlichen, mag demjenigen schwerfallen, der es gewöhnt ist, den Ton anzugeben; etwa als Automobilhersteller. Weiterlesen…!
Start-Stopp-Systeme von Bosch für Automatikgetriebe
15. Juli 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Zulieferer
Start-Stopp-Systeme aus dem Hause Bosch sollen bei Automatik-Fahrzeugen weiter verbreitet werden. Seit dem Marktstart 2007 verkaufte Bosch bereits 1,5 Millionen Systeme, aber auch der Porsche Panamera und VW Passat mit Doppelkupplungsgetriebe, der Fiat 500 mit automatisiertem Handschaltgetriebe und der Audi A8 mit Wandlerautomatik können davon profitieren. Allein die Tatsache, dass der Kraftstoffverbrauch im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) um bis zu fünf Prozent, im NEFZ-Stadtabschnitt bis zu acht Prozent einspart, spricht für das System. Weiterlesen…!
Continental entwickelt preiswertes Start-Stopp-System für Kleinstwagen
9. Juli 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Zulieferer
Der Absatz von Klein- und Kompaktfahrzeugen ist stetig ansteigend, allerdings sorgen die niedrigen Fahrzeugpreise auch für ein niedrigeres Maß an Sicherheit und Umweltverträglichkeit. So sank etwa die Ausrüstungsrate an der Fahrdynamikregelung ESP, als die Abwrackprämie in Deutschland eingeführt wurde, um die Preise niedrig zu halten. Hersteller müssen in solchen Fällen günstige Varianten von Sicherheitssystemen wie ABS oder ESP sowie zur Verbesserung der Umweltverträglichkeit entwickeln.
Continental schafft jetzt für Kleinstwagen das neue Motor-Start-Stopp-Steuergerät ESS (Engine Start Stop), welches es Autoherstellern erlaubt, auch in günstigen Kleinwagen ein Start-Stopp-System mit geringer Investition einzubauen. Damit könnten der Verbrauch und Schadstoffausstoß in Schwellenländern um rund 15 Prozent gesenkt werden.
ADAC Autokosten-Index: Autofahren um 3,1 % teurer geworden
9. Juli 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Automobilwirtschaft, Studien
Das Autofahren hat sich dem Autokosten-Index zufolge, den das Statistische Bundesamt und der ADAC quartalsweise veröffentlicht, in den letzten 12 Monaten um 3,1 Prozent erhöht, während der Preisanstieg bei der allgemeinen Lebenshaltung bei 0,9 Prozent lag. Der bedeutungsschwerste Grund für die Verteuerung beim Autounterhalt: Innerhalb eines Jahres stiegen die Kraftstoffpreise um 8,5 Prozent. Die Anschaffungskosten für Neuwagen haben sich lediglich um 0,1 Prozent erhöht, Motorräder sind beim Kauf um 4 Prozent teurer geworden.
Im Autokosten-Index sind alle Preise zwischen dem Kauf über den Unterhalt einkalkuliert. So werden neben Kraftstoffpreisen und Anschaffungskosten auch Ersatzteil-, Reparatur- und Fahrausbildungs-Kosten einbezogen, wobei 2005 der Basiswert das letzte Mal auf 100 gesetzt wurde und indes das Autofahren hierzulande 12,2 Prozent teurer geworden ist.
A.T.U erhöht Umsatz durch WM-Fanartikel
7. Juli 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Auto-Gadgets, Automobilwirtschaft, Events
So, wie “unsere Nationalelf” aktuell bei der Weltmeisterschaft in Südafrika spielt und von Runde zu Runde den nächsten Konkurrenten raus kickt, ist es wenig verwunderlich, dass sich WM-Fanartikel verkaufen wie geschnitten Brot. Dass Deutschland fähig ist, den WM-Titel zu holen, ist spätestens seit dem überwältigenden Sieg über Argentinien ganz klar. Davon profitieren aber nicht nur all diejenigen, die im direkten Kontakt zum Fußball als Sport stehen, sondern auch diejenigen, die indirekt damit zu tun haben.
So auch Auto-Teile-Unger (A.T.U): Die Verkäufe der WM-Fanartikel lassen sich auch schon als weltmeisterlich bezeichnen! Außen-Fahnen gehen genauso gut wie Spiegel-Überzieher oder Vuvuzelas – die Werkstattkette verkaufte jetzt schon 30 Prozent mehr Fanartikel als bei der gesamten WM vor vier Jahren. Gerade die Spiegel-Überziehen als Deutschlandfahne sind der Renner.
Kraftstoffpreise entspannen sich leicht
7. Juli 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Automobilwirtschaft
Der ADAC veröffentlicht eine Grafik (Stand: 06. Juli 2010), aus der hervorgeht, dass sich die Kraftstoffpreise in dieser Woche etwas entspannt haben. Ein Liter Diesel kostet jetzt im bundesweiten Durchschnitt 1,208 Euro, das entspricht einem Minus von 2,6 Cent – und der Benzinpreis ist um 2,1 Cent auf einen Durchschnitt von 1,406 Euro gesunken.
Dass die Preise für Kraftstoff zurückgegangen sind, steht mit den sinkenden Rohölpreisen im Zusammenhang; dieser ist innerhalb der vergangenen Woche um rund vier US-Dollar gefallen. Der ADAC empfiehlt immer noch, regional die Kraftstoffpreise zu vergleichen und beim günstigsten zu tanken. Der ADAC erstellt eine solche Statistik wöchentlich und nachdem die Sommerferien in vielen Bundesländern schon vor der Türe stehen, ist davon auszugehen, dass bald über steigende Kraftstoffpreise berichtet werden kann.
Euro-Anleihe von Continental geplant
5. Juli 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Automobilwirtschaft, Zulieferer
Der Automobilzulieferer Continental plant, eine in Euro denominierte Anleihe zu beauftragen. Dazu wurde ein Bankenkosortium unter der Leitung von Citi und Royal Bank of Scotland zusammengestellt, die die Anleihe im In- und Ausland platzieren. Binnen mindestens fünf Jahren soll das Volumen der Emission bei mindestens 500 Millionen Euro liegen. Die endgültigen Konditionen und das Emissionsvolumen können erst nach Abschluss der Investoren-Roadshow benannt werden; geplant ist, dass die Schuldverschreibungen, die Teil vom Refinanzierungspaket von Continental sind, von 50.000 Euro in den kleinsten handelbaren Einheiten an der Frankfurter Börse eingeführt werden.
Die Erlöse will Conti zur vorzeitigen Tilgung des syndizierten VDO-Kredits verwenden, der nun seit 2007 läuft. Ziel ist es laut Finanzvorstand Wolfgang Schäfer, die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten der Conti zu verbessern.
BP und seine Tochterfirmen werden nicht mehr von Liqui Moly beliefert
1. Juli 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Zulieferer
Ernst Prost, Inhaber des Motorenölherstellers Liqui Moly, verweigert BP und seinen Tochterfirmen die Lieferung. Es ginge darum, “ein Zeichen gegen Verantwortungslosigkeit und Umweltzerstörung” zu setzen. “Wir bemühen uns hier im Kleinen im Umgang mit unseren Rohstoffen Tag für Tag, Umweltbelastungen zu vermeiden. Aber im Großen lässt der BP-Aral-Castrol-Konzern jedes Verantwortungsgefühl vermissen. Das kann und möchte ich nicht mittragen.”
Ginge es um Öl als umweltschädigenden Rohstoff, müsse man “alles Menschenmögliche tun, damit die Auswirkungen so gering wie möglich sind. Und das macht BP eben gerade nicht. Für BP spielt sich die eigentliche Katastrophe nicht im Golf von Mexiko ab, sondern im Kurs der eigenen Aktien.” Zudem werden aktuell zahlreiche Stellen von Deutschland nach Ungarn verlegt, um Kosten zu sparen. “Kennzahlen statt Anstand, Dividende statt Verantwortung – nein, mit solchen Leuten möchte ich keine Geschäfte machen”, resümiert Prost.
Ford reduziert Schuldenlast
30. Juni 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Automarken, Automobilwirtschaft, Ford
Der amerikanische Automobilhersteller Ford kann seine Schuldenlasten schneller reduzieren als geplant. Insgesamt vier Milliarden US-Dollar tilgte Ford bereits in diesem Quartal bei dem Rentenfond der United Auto Workers (UAW) und der Krankenkasse der Autoarbeiter-Gewerkschaft.
Die Rückzahlungen betreffen zuvor gewährte Kredite der jeweiligen Gewerkschaftsinstitutionen. Jetzt hofft Ford, die Schulenlast bereits vor dem vereinbarten Termin abtragen zu können.
Produktion des Skoda Octavia 1 im Herbst eingestellt
29. Juni 2010 von Michael Boening
Abgelegt unter Automarken, Automobilwirtschaft, Skoda
Nach 14 Jahren und 1,4 Millionen verkauften Fahrzeugen geht der Skoda Octavia 1 in diesem Herbst in den Ruhestand. Bis einschließlich 30. Juni ist das inzwischen als Skoda Tour angebotene Modell noch bestellbar.
Mit der Aufnahme von Skoda in den VW-Konzern am 16. April 1991 wurde auch das erste auf einer gemeinsamen Konzernplattform entwickelte Modell des Skoda Octavia 1 produziert, der 1996 im Pariser Salon seine Weltpremiere feierte. Auf der ein Jahr später stattfindenden Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt präsentierte Skoda seinen Octavia Combi. Es folgten 1999 der Octavia mit Allradantrieb sowie der 2000 vom Band laufende Octavia RS:
Auch mit der Markteinführung des neuen Octavia blieb der Octavia 1 im Sortiment des Herstellers und wurde für einen Zeitraum von weiteren sechs Jahren als günstiges Einsteigermodell unter dem Namen „Tour“ angeboten.















