Opel Zafira Tourer bekommt neuen Flüsterdiesel spendiert

Opel-Zafira-Tourer-120-PS-2014-01Der Rüsselsheimer Raumgleiter Opel Zafira Tourer wird leiser. Dank einem neuen Flüsterdiesel, der 120 PS leisten soll, wird der Van zum Klassenprimus in Sachen Geräuschentwicklung und Vibrationsausbreitung. Die Sache hat nur einen Haken: Die Marketingstrategen verraten natürlich nicht gleich auf Anhieb, dass der kleine 1,6 l-Selbstzünder eigentlich mehr verbraucht, als sein 136 PS großer Pate. Aber natürlich ist das Aggregat mit weniger Leistung dafür auch etwas günstiger. Wo die Preise starten, erfahrt ihr hier. [Weiterlesen…]

Neue Diesel-Technologie im Honda Civic 1.6 i-DTEC

Ende letzten Jahres präsentierte Honda die technische Philosophie seiner neuen Motor- und Antriebsgeneration mit der klingenden Bezeichnung „Earth Dreams Technology“. Der erste Vertreter dieser Motorenfamilie feiert nun im Civic seine Premiere. [Weiterlesen…]

Honda Civic 2.2 i-DTEC: Fahrbericht

Mit seiner auffälligen Lackierung in der Farbe Topaz Metallic zieht der Testwagen die Blicke der Passanten auf sich. Kaum eine Fußgänger-Ampel an der die gefällige Front, mit der Kombination aus dem unvermeidbaren LED-Tagfahrlicht und der Karosse in einem Grün-Gold-Metallic, nicht die Blicke der Passanten auf sich zieht.

Alles richtig gemacht? Fühlen wir dem neuen Kompakten aus Japan mal auf den Zahn:

HONDA CIVIC i-DTEC 150PS

Egal woher man kommt, in einer Fahrzeugklasse auf Käufersuche zu gehen, die nach dem Wolfsburger Klassenprimus benannt wurde, ist keine leichte Aufgabe. Der neue Civic will mit weniger Space, dafür mit mehr Qualität im umbauten Raum punkten. Der Testwagen kam in der besonders gut ausgestatteten Executive-Version zum Test und hatte unter der flachen Haube, den aus anderen Modellen der Japaner, bekannten 2.2 Liter 4-Zylinder Dieselmotor mit 150PS.

Die Vorgänger-Generation des kompakten Civic war sehr modern gestaltet, für manch einen möglichen Käufer eventuell sogar schlicht zu modern.  Aus dieser Vorliebe für behutsame Design-Evolutionen der deutschen Kompaktwagen-Käufern, haben die Honda-Verantwortlichen gelernt und der nun 9.ten Generation des Civic nun die Gestaltung als Dienstwagen von Captain Future erspart.

An der Front dominiert eine kräftige Querspange das Gesicht, unterstützt durch eine Keilform und interessiert dreinschauenden Xenon-Scheinwerfern. Die großen Kühlluft-Öffnungen in der unteren Stoßstangen-Hälfte wurden links und rechts mit dem allgegenwärtigen LED-Tagfahrlicht bedacht.

Die Seitenlinie des Civic spricht eine klare Sprache – nur keine Experimente mit unnötigen Sicken und Kanten. Einzig die Radhäuser werden mit einer leichten Linie optisch verstärkt. Am Heck dominieren die Rückleuchten. Ausgeformt als Heckspoiler und verbunden durch das dritte Bremslicht wirken die roten LED-Leuchten am Heck sehr dominant.

Übernommen hat HONDA leider auch in der 9.ten Generation die zweigeteilte Heckscheibe, die im oberen Teil sehr flach und im unteren kleinen Teil den steilen Heckabschluss mit formt. Wäre diese Einschränkung nicht, würde man dem Civic eine gute Rundumsicht bestätigen können

Generell ist der Innenraum des neuen Civic eine besonders freudige Überraschung. Mit dem auf der IAA 2011 zum ersten Mal präsentierten HONDA CIVIC kehrt Honda zurück in die Liga der Wohlfühl-Fahrzeug Hersteller.  Neben der Verarbeitung auf hohem Niveau ist nun endlich auch die Zeit der billigen Plastikbauteile vorbei. Das Armaturenbrett und alle anderen Berührungspunkte  überzeugen neben völliger Klapper- und Knarzfreiheit mit einer haptischen Qualität die man allgemein mit „Premium“ umschreiben will.

Alles richtig gemacht?

Nicht ganz. So ist der gefahrene 2.2 Liter Vierzylinder Dieselmotor mit 150PS ein alter Bekannter und moderne Benzin-Motoren mit Turboaufladung fehlen vollständig. Auch eine Hybrid-Version ist derzeit nicht angekündigt.  Und von einem modernen Automatik-Getriebe mit Doppelkupplung ist bislang auch nichts bekannt.

Der 150PS Dieselmotor ist jedoch – trotz seines Alters – ein echter Wonnebrocken. Kräftig und in allen Lebenslagen ein ausgewogener Motor, dessen lange Karriere zu einer überzeugenden Reife geführt hat.  Zumal der gute Schallschutz im neuen Civic dazu führt, das man am Stadt-Tempo kaum noch akustische Notiz vom 350Nm Triebwerk nehmen kann.  Und das man einen Dieselmotor fährt, lässt sich auch beim Tanken nur selten fest stellen. Im Test war es kaum möglich, einen Verbrauch von über 6 Liter ja 100 Kilometer durch zu halten.  Und so erfüllt der „eigentlich alte“ Dieselmotor seine Rolle als Vorzeige-Antrieb erfolgreich.

Als Getriebe wird derzeit nur ein 6-Gang Schaltgetriebe angeboten – ein Mangel an Optionen, der vom Getriebe durch vorbildliche Bedienbarkeit aufgewogen werden will. Knackig. Perfekt gestuft. Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks. Was der Civic hier anbietet, lässt den Klassenprimus von BMW in einem neuen Licht erscheinen. Dachte man doch immer, ein perfektes Handschaltgetriebe könnte nur aus München kommen.

Zu diesem fast schon beängstigend perfekt arrangierten Motor- und Getriebe-Package gesellt sich eine überzeugende Fahrwerksabstimmung.  Verbindlich in der Mitteilung, verlässlich in der Ausführung – ambitioniert in der Leistung.

HONDA hat mit der 9.ten Generation des Civic, dank der Kombination aus kraftvollem Diesel, knackigem Getriebe und talentiertem Fahrwerk, einen völlig unerwarteten Mitbewerber in die Klasse der Premium- Kompakten geschickt.

 

Da verwundert dann auch nicht: Der gefahrene Testwagen hatte, in der vollständigen Ausstattung, auch einen Premium-Preis: 35.240€

Autor: Bjoern Habegger | mein-auto-blog.de | April 2012

 

 

Der Audi A6 von Abt im Fahrbericht

Bei einer Ingolstädter Kombivariante mit 313PS aus einem V6 Bi-Turbo-Diesel, kommt vermutlich nur bei den abgebrühtesten Langstrecken-Piloten der Wunsch nach noch etwas mehr Leistung auf.  Zum Glück gibt es da im Allgäu eine Firma, die diesen speziellen Freunden des Drehmoments (wir sprechen über die Region in der Lokomotiven zu Hause sind) weiterhelfen kann.

Abt AS6 Avant

Die Firma Abt aus dem Allgäu hat eine lange Tradition in der Leistungssteigerung von Fahrzeugen aus dem Hause Volkswagen und Audi. Klar das man bei einer gefühlten Historie von 100 Jahren Tuning nicht in Ehrfurcht erstarrt, wenn man bei Audi den großen Avant A6 mit einem 313PS starken Power-Diesel vorstellt. Im Gegenteil. Viel ist in diesem Fall noch nicht genug und so setzt der Allgäuer Tuner noch eine kräftige Leistungsspritze an und spendiert dem Allrad-Avant eine Gesamtleistung von 360PS und beeindruckenden 700Nm.

 

Days of  Elektro-Sound

Ein 360PS starker Kombi muss natürlich „rocken“ während er wie am Gummiband gezogen die Insassen und den Familien-Hund im Kofferraum über die Autobahn katapultiert. Dummerweise hat der Erfinder des Diesel-Motors den Sound nicht als Schwerpunkt gesetzt und so klingt auch heute noch das Selbstzünder-Geräusch eher nach einem Familien-Ausflug auf den Bauernhof. Dafür kann Audi nichts und Abt erst recht nicht. Aber dagegen – und so schufen die Sound-Gestalter aus Ingolstadt einen elektronischen Sound, der sich per Bordcomputer beeinflussen lässt. Tief brabbelnd und glaubhafter im Klang als ein echter V8 Benziner, lässt sich der 3 Liter V6 Diesel durch die Ortschaft treiben. Der synthetische Sound klingt so glaubwürdig, wie das Erdbeer-Aroma in Fruchtjoghurts die nie zuvor eine Erdbeere gesehen haben.

Doch es gefällt. Schaltet man die synthetische Scheinwelt per Bordcomputer-Menu auf „comfort“, zerplatz die Blase des wohligen Motoren-Sounds. Dank perfekter Abschirmung und höchster Motorraum-Dämmkunst, dringt danach im Prinzip nichts mehr in den Innenraum was auf das Selbstzünder-Prinzip hinweisen könnte, noch im Stand die baldige Freude der Drehmoment-Explosion verrät.

 

Beam me up, Rudolf Diesel

Der Erfinder des Diesel-Motors dürfte auf einer ekstatischen Welle des Glücks schwimmen, würde er erfahren können, was Audi und die Allgäuer Buben von Abt aus dem schnöden und 120 Jahre alten Prinzip des Selbstzünders  für Motorfahrzeuge gemacht haben.  Mit dem Drehmoment von 700Nm erinnert der Anzug des an eine 8-Gang Automatik gekoppelten Triebwerks mehr an den Dampfhammer eines startenden Flugzeuges. Dank des in Serie gelieferten Allradantriebes „quattro“ bekommt jeder Reifen die ihm verträgliche Leistungsdosis zugeteilt. Wäre das „beamen“ nicht bereits in den 60zigern durch die Besatzung des Raumschiffes Enterprise erfunden worden, die Testfahrt im Abt’schen Drehmoment-Laster wäre ein guter Anlass gewesen,  nach einem neuen Synonym für das Wort Beschleunigung zu suchen. Und „beamen“ wäre just das passgenaue Adjektiv hierfür.

 

Eulen nach Ingolstadt tragen

Erwarten Sie einen Kommentar über die Verarbeitung im Audi A6? Oder über den Luxus eines Testwagens der mit allem geliefert wurde was das Leben auf der linken Spur des Lebens angenehm und schön macht? Sicher nicht. Audi ist schon lange in der Liga der „glücklichen Premium-Hersteller“ angekommen. Anstelle über die Eulen, sollten wir daher über den Kuckuck reden.

Wer den selbigen nicht auf seinem Hab und Gut sehen möchte, der sollte sich über die Finanzierung des Dienstwagen-Fahrers-Traum ein paar Gedanken machen. Ein 313PS starker Audi A6 Avant schlägt bereits mit dem Basispreis von knapp 60.000€ über die Portokasse hinaus einen tiefen Krater in die übliche Firmenfahrzeug-Kalkulation.  Dank einer beeindruckend ausführlichen Aufpreis-Liste beim Hersteller Audi und einer, noch einmal – besondere Fahrfreude und Nachbars-Neid versprechenden Zubehör-Liste aus dem Hause Abt kann man, wer sich an beidem ungeniert bedient,  den Kaufpreis des Abt AS6 locker an die 100.000€ Grenze und darüber treiben.

 

Was bleibt nach der Testfahrt im Abt AS6?

Neben dem Abdruck der Ledernarbung im Fahrer-Hemd,  ist es vor allem eines was im Hinterkopf des Fahrers verbleibt. Der zwanghafte Versuch, die richtigen Argumente für die nächste Dienstwagen-Verhandlung zu finden.

 

 

 

Video: Italia meets America. Lancia Thema + Voyager 2012

Rund um Berlin sind wir die beiden ersten, grossen Töchter der Fiat&Chrysler Ehe für AutoEmotionenTV gefahren. Lancia Thema und Lancia Voyager 2012. Die beiden sind keine Unbekannten, der neue Thema basiert auf dem Chrysler 300C. Jedoch hat die Mutter Fiat viel investiert, um die beiden auf dem europäischen Markt konkurrenzfähig zu machen. Unser Testwagen Thema hatte den 3,0l V6 Turbodiesel mit 239 PS und 550 NM Drehmoment von VM Motori an Bord. Kraft in allen Lebenslagen, die der staatlichen, über 5 Meter langen Luxulimousine gut bekommt. Auch ansonsten spürt man deutlich den neuen, italienischen Einfluss. Es ist nicht mehr einfach eine geräumige Limousine, hinten wie vorne. Nein, die Italiener verwöhnen uns mit feinen Details und einer schönen Poltrona-Frau Lederausstattung. Die Instrumentenbeleuchtung erstrahlt in einem feinen blau, wie es sich für Lancia gehört. Auch die analoge Uhr ist mittig geblieben. Alles in allem sind natürlich bei beiden die amerikanischen Gene natürlich nicht verschwunden und vieles ist übernommen worden. Jedoch unserer Meinung nach ist die Symbiose perfekt gelungen. Bitte einsteigen – We amarla!
(DM, AutoEmotionenTV)

Video: Renault Laguna Coupé GT ? Bien Sûr, mit Vitamin 4Control !

Gespannt sind wir auf das Laguna Coupé GT mit den vielversprechenden Kürzeln. Unser Testwagen hat den dCi 180 FAP Dieselmotor an Bord. Schlüssel im Visitenkartenformat in die Hosentasche und los. Als erstes fällt uns das aufgeräumte Cockpit positiv ins Auge, alles ist da wo man es vermutet. Das dicke, unten abgerundete Lederlenkrad à la Düsenjet liegt gut in der Hand. Das ist auch notwendig, denn das 4Control Fahrwerk im GT lässt erstaunliche Kurvenhatz zu. Unterhalb von 60 Stundenkilometern lenken die Räder entgegensetzt den vorderen, um den Wendekreis zu verkleinern. Ab 60 geht es dann in Richtung der Vorderräder, um durch Kurven schnell und sicher zu gelangen.
Ein weiterer Pluspunkt sind die straffen Sitze, zudem bieten Sie den erforderlichen Seitenhalt. Das Dieseltriebwerk lässt sich faul durch die Gegend rollen aber auch mit satter, kerniger Akustik in hohen Drehzahlen bewegen. Dazu ein Schnitt von 7,0 l auf 100 km. Die Lenkung könnte, in Zusammenhang mit dem straff, aber nie zu hart abgestimmten Fahrwerk, einen Tick genauer sein für unseren Geschmack. Aber nun Vorhang auf für Vitamin 4Control!
(DM, AutoEmotionenTV)

Video: Jeep Wrangler – seit 1941, der beste Jahrgang an diesem Weinberg?

Herzlich willkommen zur ersten Ausgabe von AutoEmotionenTV.  Die Eindrücke unserer Testfahrten transportieren wir direkt zu euch, steigt ein, lehnt Euch zurück und Los!

Wir waren unterwegs in den Weinbergen mit dem Jeep Wrangler Unlimited Sahara 2,8 CRD. Die Offroadlegende Jeep feiert dieses Jahr 70-jährigen Geburtstag. Ein über die Jahre gereifter Klassiker mit echtem Urlaubsfeeling auf jeder Piste, auch abseits davon. Und ja, nicht nur an diesem Weinberg ist der Jeep der beste Jahrgang. Abgesehen von  kleinen, konstruktionsbedingtem Gefummel mit dem Verdeck, hatten wir an diesem Tag im Spätherbst eine Menge Spaß mit dem charakterstarken Geländewagen. Auch das lässt sich mit ein wenig Übung meistern. Gelassenheit macht sich breit,  auch auf der Autobahn. Tempomat an, Radio an und vom erhöhten Thron aus die Landschaft geniessen, dafür ist der Jeep auch gebaut. Der Verbrauch hat sich durchschnittlich auf knapp unter 10l auf 100 km eingependelt, was angesichts der Grösse und der erfrischend barocken, zeitlosen Form nicht zuviel ist.  Aber nun genug der Worte und folgt uns in den Rheingau.
(DM, AutoEmotionenTV)

Preis für Diesel- und Super steigen

Den Preissprüngen beim Rohöl ist es erneut zu verdanken: der Preis für Dieselkrafstoff steigt mal wieder. [Weiterlesen…]

Was bitteschön ist "Winterdiesel" ?

Autofahrer finden heutzutage an nahezu jeder Tankstelle zu Marketingzwecken zahlreiche Wort-Neuschöpfungen wie „fuelsave“, „V-power“ oder „ultimate“ vor. Die Ölunternehmen versprechen sich dadurch eine besonders hochwertige Bezeichnung für Ihre individuellen Kraftstoffe. Doch anstatt die Kunden über die besonderen Eigenschaften des Diesels oder des Benzins zu informieren, wissen viele Autofahrer nicht mehr was sie tanken sollen.

[Weiterlesen…]

Kraftstoffpreise entspannen sich leicht

ADAC.jpgDer ADAC veröffentlicht eine Grafik (Stand: 06. Juli 2010), aus der hervorgeht, dass sich die Kraftstoffpreise in dieser Woche etwas entspannt haben. Ein Liter Diesel kostet jetzt im bundesweiten Durchschnitt 1,208 Euro, das entspricht einem Minus von 2,6 Cent – und der Benzinpreis ist um 2,1 Cent auf einen Durchschnitt von 1,406 Euro gesunken.

Dass die Preise für Kraftstoff zurückgegangen sind, steht mit den sinkenden Rohölpreisen im Zusammenhang; dieser ist innerhalb der vergangenen Woche um rund vier US-Dollar gefallen. Der ADAC empfiehlt immer noch, regional die Kraftstoffpreise zu vergleichen und beim günstigsten zu tanken. Der ADAC erstellt eine solche Statistik wöchentlich und nachdem die Sommerferien in vielen Bundesländern schon vor der Türe stehen, ist davon auszugehen, dass bald über steigende Kraftstoffpreise berichtet werden kann.