ADAC: Enttäuschung über Elektro-Gipfel

ADAC.jpgEnttäuschung machte sich beim Deutschen Automobilclub nach dem Elektro-Gipfel der Bundesregierung am Anfang der Woche breit. Es wäre weniger um die Anliegen der Verbraucher gegangen als um eine große Show der Industrie, klagt der ADAC-Präsident Peter Meyer. So mangelte es vor allem an konkreten Zusagen für die Förderung der Elektromobilität und auch seitens der Industrie gab es keine Angaben über den Zeitpunkt der Bereitstellung serienreifer Fahrzeuge. Daher will der ADAC auf seiner morgigen Verhandlung eine Resolution beschließen.

Des Weiteren appelliert der ADAC an die Hersteller, ihre Kompetenzen in der Weiterentwicklung der Batterietechnik zu stärken, um ihre Serienmodelle zu vertretbaren Kosten fertigen zu können. Das Aufladen des Fahrzeugs dürfte in keinem Falle komplizierter sein als das Betanken. Außerdem wird eine Gewährleistung der Transparenz von Strompreisen und Rechnungsstellung gefordert.

Außerdem fordert der ADAC, die Weiterentwicklung der bereits geltenden steuerlichen Vorteile für Elektromobile, so auch eine mehrjährige Befreiung von der Kfz-Steuer. Zudem fehle eine Gesamtförderungskonzept, das die Gesamtheit aller umweltfreundlichen Antriebs- und Energiegewinnungsmöglichkeiten fasst. Zuletzt warnte Meyer davor, die Lenkung und Koordination der Nationalen Plattform für Elektromobilität (NEP) der Industrie zu unterstellen.

Hybrid-Technik hat positives Image

Hybrid.jpgEine aktuelle Trendstudie des Marktforschungsunternehmens Puls über die Zukunftschancen von Elektromobilität hat ergeben, dass 46,7 Prozent der Befragten, dem Hybridantrieb eine vielversprechende Zukunft voraussagen. In der Vorjahresstudie waren nur 29,7 Prozent dieser Meinung.

Mit 37,2 Prozent reihte sich der Elektroantrieb auf dem zweiten Platz ein, der im Vergleich zum Vorjahresergebnis ebenfalls deutlich an Anklang gewonnen hat. Die Zukunftsprognosen für die Otto- und Dieselmotoren fällt hingegen düster aus.

Auf die Frage nach den Markt führenden Unternehmen für Elektromobilität wurde der Hersteller Toyota mit zehn Punkten Abstand zum Folgeplatz am häufigsten genannt.  Damit honorierten die Befragten Toyotas Erfahrung mit drei Generationen Vollhybridtechnologie, einer zwölfjährigen Serienfertigung und über 2,5 Millionen verkauften Hybridfahrzeugen.

Volkswagen präsentiert emissionsfrei fahrendes Berlin Taxi

vw_logo.jpgIm Jahr 2013 sollen die ersten Elektrofahrzeuge des Herstellers Volkswagen in Serie gehen und langfristig für eine emissionsfreie Mobilität sorgen. Aus diesem Grund zeigt Volkswagen nun im Rahmen einer Gründungsveranstaltung zur „Nationalen Plattform Elektromobilität“ in der Hauptstadt, wie beispielsweise ein mit Elektromotor betriebenes Großserien-Taxi aussehen könnte.

Nach der unter dem Titel „Berlin Taxi“ geführten Studie wurde nach dem Milano Taxis ein zweiter City-Van mit zahlreichen innovativen Details wie etwa die nach vorne zu öffnenden Schwenktüren oder einem individualisierbaren Touchscreen entwickelt. Noch ist das Berlin Taxi allerdings ein reines Konzeptfahrzeug, dessen Design an das des Volkswagen Samba Busses angelehnt wurde. Mit einem emissionsfreien Antrieb und einem kompakten Raumvolumen könnte das Fahrzeug in Zukunft zu einem sehr begehrten Fortbewegungsmittel in den Metropolenstädten dieser Welt werden.

Audi engagiert sich für regenerativen Strom

audi_logo.jpgDass es Audi mit der Investition in erneuerbare Energien ernst meint, macht der Automobilkonzern spätestens mit der Unterzeichnung eines Abkommens mit der Desertec-Industrie-Initiative deutlich. Das langfristige Ziel der Initiative ist eine klimafreundliche Energiegewinnung in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens. „Wenn wir bei Audi von nachhaltiger Mobilität sprechen, dann betrachten wir die gesamte Energiebilanz“, so der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler. Bereits im Jahr 2010 soll eine erste kleine Serie von Elektrofahrzeugmodellen in den Handel gelangen. Dabei widmet sich der Ingolstädter Automobilkonzern nicht nur der Produktion, sondern ebenso der Sicherung eines nachhaltigen Betriebes beim Kunden. „Elektroautos von Audi werden mit nachhaltig erzeugtem Strom fahren. Für dieses Ziel fördern wir den Aufbau von Solar- und Windanlagen.“, so Stadler.

Doch auch die Energien für die Fertigung müssen bei einer universellen Betrachtung mit einbezogen werden. So stammt die Stromversorgung der Produktionsanlagen zu einem hohen Anteil aus regenerativen Energiequellen. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit den neuen Photovoltaikzellen an der Einspeisung „grünen“ Stroms in das deutsche Stromnetz. Des Weiteren sollen in Zukunft 14.000 Megawattstunden pro Jahr aus Windkraft gewonnen und die Nutzung von Biogas in die Projektplanungen miteinbezogen werden.

Nissan präsentiert Webportal zu Elektrofahrzeugen

nissan_logo.jpgNissan führt ein neues Webportal zu Elektrofahrzeugen in englischer Sprache ein. Ab sofort können sich interessierte User unter www.electric-mobility.com über die Funktionsweisen elektrisch angetriebener Automobile informieren. Zudem soll mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen und ihrer innovativen Antriebsform die Ära eines neuen Bewusstseins eingeläutet werden.

Das neue Webportal soll der erste Schritt zur großangelegten Informations- und Bildungskampagne Nissans sein, mit dem der Automobilhersteller über die Vorzüge elektronisch angetriebener Autos informieren will. In Zukunft soll das Webportal Electric-Mobility.com mit allen europäischen Websites von Nissan und den zahlreichen Portalen der Zero-Emission-Partner aus Wirtschaft und Politik verlinkt werden. Mit der Unterstützung der Social Media Netzwerke Facebook, Twitter und YouTube soll durch die verlässlichen und umfangreichen Informationsquellen eine stetige Interessensteigerung an elektrischer Mobilität stattfinden.

Audi e-tron 2: Ausblick auf neuen Audi-Roadster R4?

Audi präsentiert in Detroit eine weitere Version der e-tron-Studie. Zwei Elektromotoren mobilisieren zusammen 150 kW (204 PS), 2.650 Newtonmeter sollen die Coupé-Studie mit Aluminium-Karosserie in ASF-Bauweise in nur 5,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. [Weiterlesen…]

Elektroauto-Hersteller Think will Fahrzeuge in den USA bauen

Der norwegische Hersteller von Elektroautos, Think, will offenbar ein neues Werk zur Herstellung von Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten bauen. Das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben derzeit in Gesprächen mit acht Staaten in den USA in entsprechenden Gesprächen. Die ursprüngliche Planung des Baus von 16.000 Autos pro Jahr soll dabei erhöht werden. Nach neuesten Planungen wollen die Norweger von Think nämlich nun 60.000 Elektrowagen im Jahr herstellen und bis zu 900 Mitarbeitern in dem Werk in den USA beschäftigen. Geplant ist dabei die Herstellung des THI! NK-City, einem kompakten elektrischen Auto, das kürzlich für den Britt Design Award in England nominiert wurde.

ADAC mit kostenlosen Strom-Ladestationen

ADAC_Ladestation_Elektroauto.jpgBesitzer von Elektroautos können bald kostenlos beim ADAC Strom tanken. Der Stromkonzern RWE, der bis Anfang 2011 insgesamt 1.000 Ladestationen im gesamten Land errichten will, wird 50 davon mit dem ADAC betreiben. Diese sollen nahe der ADAC-Geschäftsstellen errichtet werden, teilte Deutschlands größter Verkehrs-Club am Freitag mit. An diesen Säulen können Besitzer von Elektroautos bis Ende 2011 kostenlos den Strom für Ihr Fahrzeug betanken. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Autobesitzer ADAC-Mitglied seien oder nicht, hieß es weiter. Die ersten 114 RWE-Strom-Ladestationen sollen bereits im Januar 2010 in Betrieb gehen. 25 davon sind den Angaben zufolge ADAC-Ladestationen.

"Marktpotenzial für Elektroautos übertrifft Zielvorgaben der deutschen Politik". Wirklich?

Eine reißerische Pressemeldung der Unternehmensberatung Accenture tönt heute morgen:

„Accenture-Untersuchung: Marktpotenzial für Elektroautos übertrifft Zielvorgaben der deutschen Politik“.

Der Meldung zufolge gehen knapp 28 Millionen deutsche Verbraucher davon aus, dass sie in den nächsten zehn Jahren ein Elektrofahrzeug kaufen werden. Diese besonders fortschrittlichen 28 Millionen – von Accenture dem Marktpotenzial gleichgesetzt – überschreiten das Ziel der deutschen Politik, bis 2020 rund eine Million Elektro- und Hybridfahrzeuge auf die Straße zu bringen, dann doch deutlich. [Weiterlesen…]

Förderung für Mercedes Elektro-Transporter

MercedesDas Bundesumweltministerium fördert die Mercedes-Benz Elektro-Transporter mit bis zu neun Millionen Euro. Die Mittel erhält Mercedes für die Entwicklung, Forschung und Erprobung sowie auch für den Testeinsatz der Transporter mit Elektro-Antrieb. Die Gelder, die Mercedes-Benz erhält, stammen aus dem Konjunkturprogramm 2. Für das Projekt werden bis zu 50 Transporter des Unternehmens aufgebaut und an Kunden geliefert. Der Antrieb der Fahrzeuge erfolgt dabei ausschließlich elektrisch. Die Fahrzeuge des schwäbischen Autobauers verzichten komplett auf die Möglichkeit, mit einem Verbrennungsmotor angetrieben zu werden. [Weiterlesen…]