Opel Karl 1.0 LPG: Ab sofort auch mit Autogas

Opel Karl 1.0 LP_2016_01Auch wenn Kleinwagen ja nicht unbedingt dafür bekannt sind, dass sich ihre Besitzer mit ihnen zum Kilometerfressen auf stundenlange Autobahnfahrten einlassen, so könnte man das, wenn man denn wollte, mit dem Opel Karl durchaus auch machen, denn dank dem kombinierten Antrieb aus Autogas und Benzin steigt die Reichweite des Minis aus Hessen auf über 1.000 Kilometer. Damit der Übergang so harmonisch wie möglich abläuft, sorgen zwei Steuergeräte für ein reibungsloses Umschalten zwischen den Antriebsarten. [Weiterlesen…]

Opel: Autogas-Offensive

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Die LPG-Modelle von Opel bieten Kunden Alternativen für kostengünstiges und umweltbewusstes Fahren. Den Anfang der neuen Autogas-Offensive macht der Corsa LPG Ecoflex, welcher für einen Preis von 14 630 Euro ab sofort bestellt werden kann. Die Liquefied Petroleum Gas-Versionen von Zafira Tourer, Astra, Insignia und Meriva sollen folgen.

Der Corsa 1.2 LPG Ecoflex leistet 83 PS im Autogas- und 85 PS bei Benzinbetrieb. Alle Modelle sind Euro 5-zertifiziert und  funktionieren sowohl im LPG-, als auch im Benzinbetrieb. Sind beide Tanks gut gefüllt, können bis zu 1 500 Kilometer in einem Stück zurückgelegt werden. Die Autogassysteme werden von Opel mit zahlreichen Tests und Crashversuchen streng geprüft. Für die neuen LPG-Versionen zeichnet auch das Tochterunternehmen, die Opel Special Vehicles GmbH verantwortlich.

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schreibt bis 2018 eine Steuerbegünstigung für Autogas-Fahrzeuge vor. Autogas wird mit 9,45 Cent pro Liter besteuert. Bereits mehr als 5,5 Millionen Autogasfahrzeuge sind in Europa im Einsatz. In Deutschland können die Wagen an 6 200 Tanksstellen mit Autogas versorgt werden. Der Literpreis für LPG beträgt durchschnittlich 0,72 Euro.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/Opel)

Kia Picanto jetzt mit Flüssiggasantrieb

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Ab sofort kann der Kia Picanto mit Flüssiggasantrieb bestellt werden. Kia vervollständigt damit die Motorisierungs-Palette des im Mai 2011 auf den Markt gekommenen Kleinwagens. Für den Antrieb des Picanto 1.0 LPG sorgt ein 82 PS starker Dreizylinder. Bis zu 150 km/h sind möglich. Die CO2-Emission beträgt, in Kombination mit dem optional erhältlichen Start-Stopp-System, 90 Gramm pro Kilometer. Der Dreitürer ist zu einem Basispreis von 10 930 Euro zu haben. Für den Fünftürer müssen 11 330 Euro bezahlt werden. Ausgeliefert wird der Wagen voraussichtlich ab Oktober 2011.

Der mit einem Start-Stopp-System ausgerüstete Picanto 1.0 LPG verbraucht durchschnittlich 5,6 Liter Flüssiggas auf 100 Kilometer. Flüssiggas kostet etwa halb soviel wie Benzin. Somit sparen Kunden mit dem LPG 30% der Kraftfahrzeugkosten gebenüber dem 1,0 Liter Benziner.

Neben dem großen 35 Liter Flüssiggastank verfügt der Picanto zusätzlich über einen zehn Liter Benzintank. Falls das Flüssiggas einmal zur Neige gehen sollte, kann der Picanto LPG noch 150 Kilometer auf der Suche nach der nächsten Tankstelle zurücklegen. Das Volumen des Kofferraumes bleibt trotzt zweier Tanks unverändert. Auch für das LPG-System gewährt Kia seine Herstellergarantie von sieben Jahren oder 150 000 Kilometern Fahrleistung.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/Kia)

Autogas für den Daihatsu Terios

daihatsu.jpgDaihatsu lässt seinen Kompakt-SUV Terios auf den Zug alternativer Antriebe springen und bietet das Modell nun auch mit Autogas an. Der seit 1997 auf dem Markt befindliche Daihatsu Terios wurde in der zweiten Generation zusammen mit Toyota gefertigt und 2010 gehen die Japaner den alternativen Weg mit Autogas. Dabei beeindrucken die Zahlen: Durch das automatische Umschalten auf Benzinbetrieb, wenn das Autogas leer ist, kann der Daihatsu Terios daiLPG 950 Kilometer fahren, die knapp 30 Euro kosten sollen.

Dass der Autogas-Antrieb den CO2-Ausstoß reduziert und für eine Steuerreduzierung sorgt, ist ebenfalls positiv. Die Basisversion des Daihatsu Terios daiLPG schlägt mit ebenfalls günstigen 19.240 Euro zu Buche.

Audi engagiert sich für regenerativen Strom

audi_logo.jpgDass es Audi mit der Investition in erneuerbare Energien ernst meint, macht der Automobilkonzern spätestens mit der Unterzeichnung eines Abkommens mit der Desertec-Industrie-Initiative deutlich. Das langfristige Ziel der Initiative ist eine klimafreundliche Energiegewinnung in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens. „Wenn wir bei Audi von nachhaltiger Mobilität sprechen, dann betrachten wir die gesamte Energiebilanz“, so der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler. Bereits im Jahr 2010 soll eine erste kleine Serie von Elektrofahrzeugmodellen in den Handel gelangen. Dabei widmet sich der Ingolstädter Automobilkonzern nicht nur der Produktion, sondern ebenso der Sicherung eines nachhaltigen Betriebes beim Kunden. „Elektroautos von Audi werden mit nachhaltig erzeugtem Strom fahren. Für dieses Ziel fördern wir den Aufbau von Solar- und Windanlagen.“, so Stadler.

Doch auch die Energien für die Fertigung müssen bei einer universellen Betrachtung mit einbezogen werden. So stammt die Stromversorgung der Produktionsanlagen zu einem hohen Anteil aus regenerativen Energiequellen. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit den neuen Photovoltaikzellen an der Einspeisung „grünen“ Stroms in das deutsche Stromnetz. Des Weiteren sollen in Zukunft 14.000 Megawattstunden pro Jahr aus Windkraft gewonnen und die Nutzung von Biogas in die Projektplanungen miteinbezogen werden.

Zehn Jahre OSV: Spezialfahrzeuge von Opel

Opel.jpgDie Opel Special Vehicles GmbH (OSV) feiert ihr zehnjähriges Jubiliäum. Mehr als 400.000 Ein- und Umbauten haben die rund 250 Mitarbeiter in den letzten zehn Jahren vorgenommen. Die Aufgabenbereiche des Unternehmens reichen dabei vom sportlichen OPC-Trim über Erdgas- oder Autogastechnik bis hin zu Behördenfahrzeugen, Taxen oder Fahrschul- sowie Rettungswagen.

Das Hauptaufgabenfeld des Opel-Herstellers sind individuelle, maßgeschneiderte Sonderausstattungen für Fahrschulen, Behörden und Taxiunternehmen ebenso wie für Feuerwehren, Rettungsdienste, die Bundeswehr und US-Armee. Zudem beteiligt sich die OSV an der Weiterentwicklung von Serienfahrzeugen wie den Opel Zafira 1.6 CNG und die Autogas-Modelle

Das Rüsselheimer Werk modifiziert etwa 50.000 Fahrzeuge im Jahr. Auch andere europäische Länder gehörten zu den Kunden der Opel Special Vehicles GmbH. In der Schweiz ist vor allem die Umrüstung ihrer Polizeiwagen durch die OSV gefragt, während die Fahrschulen und Taxiunternehmen Mitteleuropas besonderen Wert auf entsprechend ausgestattete Opel-Modelle legen.

ADAC: Gasfahrzeuge kostengünstiger

Wie ein aktueller Kostenvergleich des ADAC aufweist, lässt sich mit Gasfahrzeugen offenbar ordentlich Geld einsparen. Bereits bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern jährlich lassen sich bei einer Haltedauer von vier Jahren im Durchschnitt 2,6 Cent pro Kilometer mit Autogas gegenüber Superbenzin einsparen, teilte der ADAC mit. Und dies auch trotz der höheren Anschaffungskosten. Im Vergleich mit Dieselfahrzeugen lassen sich immerhin noch 2,1 Cent einsparen, hieß es weiter. Ein noch größerer Unterschied zeige sich bei Erdgasfahrzeugen. Diese sparten im Vergleich zu Benzinern durchschnittlich 3,4 Cent und im Vergleich zu Dieselfahrzeugen 2,3 Cent. Die Kosten pro gefahrenem Kilometer wurden in der Studie des ADAC für einen Zeitraum von vier Jahren ermittelt. Hierbei wurden auch Kosten für Inspektionen und Ölwechsel sowie für Inspektionen berücksichtigt. Ebenso flossen Verschleißteile, Versicherungsprämie, Steuern, Öl und Kraftstoff in die Berechnungen mit ein.

Škoda Octavia als Autogasvariante

Skoda Octavia

Škoda wird auf der IAA nicht nur den Superb Combi präsentieren, sondern auch den Octavia LPG vorstellen. Der Mittelklassewagen, der in Frankfurt erstmals präsentiert wird, kann mit dem kostengünstigen Autogas LPG betankt werden. Dabei macht Škoda den Umstieg vom Benziner zur Autogasvariante sogar nicht sonderlich teuer, kostet der Škoda Octavia LPG mit 18.190 Euro doch nur gut 1.500 Euro mehr als der Benziner. [Weiterlesen…]