Zetsche handelt: Korruptionsaffäre in den USA abgemildert

mercedes-logo.jpgDaimler-Vorstand Dieter Zetsche stand unter Zugzwang und hat gehandelt: nachdem das Unternehmen von seiner zurückliegenden Zusammenarbeit mit Chrysler eingeholt wurde und in mindestens 22 US-Bundesstaaten vom US-Justizministerium angeklagt wurde, handelte und sanktionierte 60 Mitarbeiter aus dem Konzern – 45 von ihnen mussten das Unternehmen verlassen. Das Ministerium wertet die Bemühungen strafmildernd – der Konzern ist wegen Korruption von Regierungsbeamten in den USA angeklagt und strebt einen Vergleich an, um die seit Jahren anstehenden Ermittlungen zu einem Ende zu führen. Am 1. April findet ein erster Verhandlungstermin statt, in dem der zuständige Richter dem Vergleich zustimmen muss.

Mercedes erweitert die Kompaktklasse

mercedes-logo.jpgGroße Erfolge verbuchte der Stuttgarter Autobauer Mercedes in der Kompaktklasse: im März wurde das 2,5 millionste Fahrzeug ausgeliefert, daher will man ab 2011 zwei weitere Fahrzeuge neben der A-Klasse und der B-Klasse im Kompaktsegment positionieren. Die künftigen Modelle sollen laut Mercedes-Benz die heutigen Produktaspekte der beiden Kompaktfahrzeuge wie das Raumangebot mit neuen Varianten und Konzepten erweitern. Besonders beliebt sind die beiden Kompaktfahrzeuge in Europa: neben Deutschland gehören Italien und Frankreich zu den größten Märkten, und die B-Klasse erfreut sich ebenfalls in China großer Beliebheit – dort wurde sie Anfang 2009 eingeführt und bisher über 6.400mal verkauft. Neben Rastatt sollen die Kompaktfahrzeuge künftig auch in Ungarn produziert werden: in Kecskemét baut Mercedes-Benz derzeit für 800 Millionen Euro eine neue Produktionsstätte.

USA klagt Daimler wegen Korruption an

mercedes-logo.jpgNach dem Ende von jahrelangen Ermittlungen ist nun von Seiten des US-Justizministeriums Klage gegen den deutschen Autobauer Daimler erhoben worden. Der Grund hierfür: Korruption. Demnach soll der schwäbische Autobauer zwischen 1998 und 2008 in mindestens 22 Ländern gegen die Gesetzte der USA verstoßen haben. In der Anklage wirft die USA dem Autohersteller vor, über diverse Wege Schmiergelder gezahlt zu haben. Diese seien dabei als Rabatte, Kommissionen oder „nützliche Aufwendungen“ getarnt worden. Empfänger der Zahlungen waren ausländische Regierungsmitarbeiter aus beispielsweise Russland, China und Griechenland. Diversen US-Medien zufolge hat sich Daimler jedoch schon mit den Behörden auf eine Strafzahlung von rund 185 Millionen US-Dollar geeinigt.

Tuning extrem: VÄTH V58 auf SLK 55 AMG-Basis

Nichts für Weicheier ist das jüngste Fahrzeug, das die Hösbacher Tuningschmiede VÄTH verlässt: der VÄTH V58 war mal ein SLK 55 AMG, dem es gründlich an die Eingeweide gegangen ist. [Weiterlesen…]

Mercedes E500 Coupé mit Extra-Power von Väth

Einen Supersportler mit satten 435 PS hat die Hösbacher Tuningschmiede Väth geschaffen. Die Basis: ein E500-Coupé von Mercedes, mit 388 PS und einem Drehmoment von maximal 530 Nm schon als Serienfahrzeug alles andere als durchzugsschwach. Väth nahm das Fahrzeug aber unter die Lupe und fand einige Punkte, die offensichtlich einer Leistungssteigerung bedurften – und entwickelte so das Leistungspaket V50S, das neben einer Software-Optimierung und Sportluftfilter auch eine erneuerte Sportauspuffanlage mit Sportkatalysatoren umfasst. [Weiterlesen…]

Deutsche Autobauer auf Erholungskurs

Die drei großen deutschen Autohersteller VW, BMW und Daimler machen wieder von sich reden – und zwar im positiven Sinne. Die Zeiten des Jammers sind offenbar vorbei. Zuerst meldete VW ein kräftiges Absatzplus mit über einer Million verkaufter Autos weltweit in den ersten beiden Monaten des Jahres. Das ist ein Viertel mehr als noch im gleichen Zeitraum 2009. Auch BMW ließ aufhorchen, als man vermeldete, dass der Gewinn in 2009 zwar um 36% eingebrochen sei – dies war jedoch deutlich weniger als Experten vermuteten. Denn am Ende stand immer noch ein Gewinn von 210 Millionen Euro. Und auch Daimler sieht nun Licht am Ende des Tunnels. Denn die Verkaufszahlen im PKW-Bereich stiegen im Februar 2010 um 8,9% an.

Neuer 5,5 Liter-Biturbomotor von AMG und ein S63 AMG-Showcar!

Mercedes-Benz kündigt an, die Motorenpalette der Tochter AMG um einen 5,5 Liter-Biturbomotor zu erweitern. Das Triebwerk schöpft aus 8 V-förmig angeordneten Zylindern mit 5,5 Litern Hubraum 544 PS und erreicht ein maximales Drehmoment von 800 Nm. Kombiniert mit dem AMG-Performance-Package, das vor allem eine Ladedruckerhöhung für die beiden Turbolader von 1,0 Bar auf 1,3 Bar beinhaltet, steigen die Werte auf 420 kW / 571 PS und 900 Newtonmeter. [Weiterlesen…]

Daimler baut E-Werk in China mit BYD

mercedes-logo.jpgDer deutsche Autokonzern Daimler will ein Elektrofahrzeug auf dem chinesischen Markt etablieren. Dafür wird das Unternehmen Angaben vom Dienstag zufolge mit seinem chinesischen Partner „Build your Dreams“ (BYD) ein entsprechendes Fahrzeug bauen. Dazu soll in China ein Technologiezentrum errichtet werden, teilte Daimler weiterhin mit. Dort soll das Elektroauto entwickelt und getestet werden. Daimler hatte jüngst erst das Elektroauto „smart electric drive“ präsentiert und will noch in 2010 Elektrofahrzeuge der Mercedes-Benz A-Klasse auf den Markt bringen. Die Chinesen von BYD hingegen planen in diesem Jahr die Markteinführung eines Elektroautos (e6) in Nordamerika.

Mercedes: nun auch G-Klasse mit Bluetec-Abgasreinigung

mercedes-logo.jpgDer Stuttgarter Automobilkonzern Mercedes-Benz kündigt an, künftig auch die für das Gelände gedachte G-Klasse mit der Bluetec-Abgasreinigungstechnologie auszurüsten. Der G350 Bluetec bekommt einen V6-Dieselmotor mit 210 PS, der ein maximales Drehmoment von 540 Nm entwickelt. Zur Bluetec-Abgasreinigung wird vor dem Katalysator eine wässrige Harnstofflösung auf die Abgase gespritzt, wodurch Ammoniak entsteht, der im Katalysator bis zu 80 Prozent der Stickoxide zu Stickstoff und Wasser reagieren lässt. Anders als bei Limousinen und Kombis wurde die Nachfüllöffnung für den Geländewagen in die Tankmulde integriert – eine Füllung reicht aber bereits für rund 12.000 Kilometer aus.

Mercedes SLS AMG als Safety Car in der Formel 1

Zum Auftakt der Formel 1-Saison, die am 12. März in Bahrain startet, wird auch das Safety Car ausgetauscht – als neues Fahrzeug kommt ein Mercedes SLS AMG zum Einsatz, das den Mercedes SL 63 AMG ablöst. Der ehemalige DTM-Fahrer Bernd Mayländer am Steuer des Fahrzeugs kommt dann zum Einsatz, wenn durch Unfälle, schlechtes Wetter oder andere Ereignisse der Rennbetrieb gefährdet wird.

Als Medical Car wird weiterhin ein Mercedes C 63 AMG als T-Modell das medizinische Team und Notfallequipment zum Einsatzort bringen. AMG stellt damit seit bereits 14 Jahren das Safety Car und das Medical Car in der Formel 1 zur Verfügung.

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