Daimler steigert Gewinnerwartung für 2010 auf vier Milliarden Euro

mercedes-logo.jpgNach einem schwierigen vergangenen Geschäftsjahr 2009 schraubt der Automobilkonzern Daimler mit einer enormen Absatzsteigerung in den Kernsparten Pkw und Lkw seine Gewinnerwartungen für das laufende Jahr wieder deutlich nach oben.

Mit zunehmender Belebung der Märkte und einem konjunkturellen Aufschwung ist eine Gewinnerwartung von mehr als vier Milliarden Euro für das Jahr 2010 nicht unrealistisch, so der Stuttgarter Automobilhersteller. An der positiven Entwicklung ist vor allem die Pkw-Sparte der Mercedes Benz-Cars, deren E- und S-Klasse für eine enorme Absatzsteigerung sorgten, nicht unwesentlich beteiligt.

Konnte im Vorjahresvergleich lediglich ein Verlust von knapp 1,3 Milliarden Euro verzeichnet werden, steigerte sich der Umsatz des Konzerns bereits im ersten Quartal dieses Jahres auf 612 Millionen Euro.

„Dieses sehr gute Ergebnis im ersten Quartal zeigt, dass wir in der Krise unsere Hausaufgaben erledigt haben und jetzt mit neuem Schwung auf den Erfolgspfad zurückgekehrt sind“, erklärte der Daimler-Chef Dieter Zetsche. Das Ziel des Automobilkonzerns für das laufende Jahr ist es, ein doppelt so schnelles Wachstum zu erzielen wie der weltweite Markt.

Daimler wird „chinesischer“

mercedes-logo.jpgNach einer mehr als hundertprozentigen Steigerung des Fahrzeugabsatzes auf dem chinesischen Markt im Vorjahresvergleich, möchte der Hersteller Daimler nun noch „chinesischer“ werden.

Für die deutsche Automobilindustrie ist der chinesischen Markt von besonderem Interesse, da dieser selbst zu den Hochzeiten der Wirtschaftskrise im Vergleich zu anderen Märkten ein schnelles und stetiges Wachstum verzeichnen konnte. Man könne insofern die Bedeutung des Automobilmarktes in China gar nicht überschätzen, so der Daimler-Chef in einem öffentlichen Statement. „Mit der Konsequenz, dass schon jetzt der chinesische Markt im letzten Jahr der weltgrößte geworden ist.“

Deshalb geht der Autobauer aus Stuttgart zunächst mit seiner verlängerten E-Klasse, die ausschließlich auf die dortige Kundschaft zugeschneidert ist, in das Reich der Mitte. Speziell für diesen konzipiert wird das Modell auch künftig vor Ort gebaut werden.

Die Vor-Ort-Produktion ist nach Angaben des Daimler-Chefs von besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, das Risikopotential auf dem chinesischen Markt möglichst gering zu halten, was so viel heißt wie: „Wir müssen chinesischer werden, wir müssen hier auch produzieren, wir müssen hier auch Dinge machen, die dem Land weiterhelfen, und das ist sicher durch diese Elektropartnerschaft mit BYD gegeben.“ Der Nutzen für den Standort hierzulande sei der automatische Nebeneffekt, dass weiterhin 50 bis 60 Produzent der Zulieferungen aus den deutschen Produktionsstätten stammen werden.

Daimler stärker als erwartet

mercedes-logo.jpgDie Daimler AG hat für das erste Quartal 2010 die vorläufigen Geschäftszahlen veröffentlicht. Diese sind besser, als das Unternehmen ursprünglich angenommen hatte. Der Umsatz des Konzerns betrug demnach 21,2 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern beläuft sich damit auf 1,2 Milliarden Euro; im gleichen Zeitraum des Vorjahrs stand noch ein Verlust von 1,4 Milliarden zu Buche. Getragen wird der Gewinn offenbar von der Auto-Sparte des Unternehmens – eine Folge hoher Verkaufszahlen und relativ moderaten Preisen. So steuerte Mercedes-Benz Cars 806 Millionen Euro zum Gewinn vor Zinsen und Steuern bei.

Mercedes-Studie "Concept Shooting Brake": Ausblick auf neuen CLS 2011?

Mercedes-Benz wartet auf der chinesischen Auto-Messe „Auto-China“ mit einem Kombi-Coupé-Concept Car der Extra-, respektive Oberklasse auf. Nach dem „Concept Fascination„, das im Herbst 2008 einen Ausblick auf die Anfang Januar erstmals präsentierte neue E-Klasse bot, wagt Mercedes einen weiteren Blick auf die zukünftige Formensprache und nicht zuletzt auf den neuen CLS, der Ende 2010/Anfang 2011 vorgestellt werden soll. Nicht ausgeschlossen scheint ein Luxus-Kombi – dann vermutlich als CLS Shooting Brake.

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C-Klasse durch Start/Stopp-Automatik und Direkteinspritzung noch sparsamer

mercedes-logo.jpgEine weitere Verbrauchssenkung erhalten die Blue Efficiency-Modelle der Mercedes C-Klasse künftig durch Direkteinspritzung und serienmäßige Start/Stopp-Automatik, wenn sie mit Sechsgang-Schaltgetriebe ausgerüstet sind. Dadurch sinken Verbrauch und CO2-Emisionen der Fahrzeuge nochmals um bis zu 10 Prozent. Der neue C 200 CGI Blue Efficiency kommt mit 184 PS auf einen Normverbrauch von 6,8 Litern Super auf 100 Kilometer und einen Schadstoffausstoß von 158 Gramm CO2 pro Kilometer. Er beschleunigt bei einem Drehmoment von 270 Nm binnen 8,2 Sekunden auf 100 Km/h. Der neue C 220 CDI Blue Efficiency leistet 170 PS und verbraucht bei einem Drehmoment von 400 Newtonmetern nur 4,4 Liter Diesel pro 100 Kilometer – einen niedrigeren Verbrauch gab es in der C-Klasse bisher nicht. Der Einstiegspreis für den C 180 CGI Blue Efficiency liegt bei 32.219,50 Euro, für den C 200 CGI Blue Efficiency bei 34.242.25 Euro. Die beiden Diesel werden im Herbst 2010 ab 36.384,25 Euro folgen.

Mercedes G-Klasse von Väth mit 680 PS

Väth G55 AMG

Der Mercedes G 55 AMG ist ohnehin schon ein leistungsstarker Wagen. Was jedoch das Tuning aus dem Hause Väth bewirkt, kann sich mehr als nur sehen lassen, denn damit bringt der ursprünglich als Offroader konzipierte Benz 680 PS, kombiniert mit einem Drehmoment von 840 Newtonmetern, auf die Straße. Väth kitzelt damit 173 zusätzliche Pferdchen aus der G-Klasse. Auch das optische Tuning motzt den Wagen mächtig auf, denn der Väth V58K – so der Name der Tuningvariante – begeistert mit klaren Linien und einem dominanten Erscheinen. Dazu bringt er es nach der Auffrischung auf 265 km/h, während die Ausgabe, die bei Mercedes vom Band rollt, bei 210 Stundenkilometern elektronisch stagniert. Neben dem V58K-Motor verbaut Väth neue Kühlanlagen, eine spezielle Kraftstoffkühlung sowie eine komplett neue Abgasanlage. [Weiterlesen…]

Mercedes offenbar mit Absatzplus im ersten Quartal 2010

mercedes-logo.jpgStarke Geschäfte außerhalb Deutschlands haben dem Autokonzern Daimler offenbar ein Absatzplus im ersten Quartal des Jahres 2010 beschert. Nach Angaben des Mercedes-Vertriebschefs Joachim Schmidt könnte das Plus im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr bei über zehn Prozent liegen. Dies betrifft alle Daimler-Verkäufe weltweit. Ende Februar lag das Plus bei Mercedes-Benz, Smart, Maybach und AMG bei 12,5 Prozent im Vergleich zu den beiden Jahresauftaktmonaten 2009. Insgesamt wurden bis dahin weltweit 151.200 Exemplare verkauft. Die Zahlen für das erste Quartal werden in den nächsten Tagen vorliegen. Das Plus kommt dabei vor allem durch die starken Nachfragen der S- und der E-Klasse in China und den USA zustande.

Brabus Mercedes E-Klasse Cabrio

Zeitgleich mit dem Verkaufsstart des Mercedes E-Klasse Cabrios präsentiert der Bottroper Mercedes-Spezialist Brabus sein Tuning-Programm für das E-Klasse Cabrio. Dazu gehört Motortuning bis hin zum 462 PS starken Brabus 6.1-Liter Motor, genauso wie ein schnittiges, nicht übertrieben aggressiv wirkendes Aerodynamikprogramm, maßgeschneiderte Räder von 17 bis 20 Zoll Durchmesser, darauf abgestimmte Sportfahrwerke und attraktive Optionen für den Innenraum. [Weiterlesen…]

Neuer Mercedes-Benz Vito E-Cell wird getestet

mercedes-logo.jpgDer neue Mercedes-Benz Vito E-Cell wird in Stuttgart auf Herz und Nieren geprüft. Die Tests sollen Mitte 2010 stattfinden. Testschwerpunkte sollen dabei die Erforschung der Fahr- und Nutzungseigenschaften der Fahrzeuge sein. Warum nun gerade die Region um Stuttgart zum Testgelände erklärt wurde, lässt sich damit begründen, dass sich die topografische Lage mit seinen vielen Gefällen und seiner großen Verkehrsdichte ideal zum Test des Transporters eignet. Weiterer Schwerpunkt beim Test: Verhalten und Bedürfnisse des Verbrauchers der Elektrotransporter. Um den Test zu finanzieren, hat sich das Bundesverkehrsministerium dazu durchgerungen, das Projekt mit 115 Millionen Euro zu unterstützen. Das Ministerium wiederum finanziert diese Unterstützung mit den Mitteln aus dem Konjunkturpaket II und fördert somit die Marktvorbereitung der Elektromobilität.

SLS für die Piste: AMG SLS GT3

Rennsport extrem: das ist die einzige Möglichkeit, den neuen SLS aus der Mercedes-eigenen Tuningschmiede AMG zu beurteilen. Bereits die Optik beeindruckt: beim Anblick der konsequent aus Kohlefaser-Laminat angefertigten Karosserieteile schlägt das Herz jeden Rennsport-Freundes automatisch höher. Eine aufgerissene Front, die von großen Lufteinlässen zerfurcht ist und mittels einer großen Frontspoilerlippe für Abtrieb sorgt, ist nur der Beginn einer konsequenten Umbaumaßnahme: die Kotflügel wurden um beeindruckende 50 Millimeter nach außen erweitert, um für echten Rennsport-Räder Platz zu schaffen, der Unterboden wurde unterdessen vollverkleidet, um allen aerodynamische Gesetzeswidrigkeiten aus dem Weg zu gehen. [Weiterlesen…]