Fahrbericht: SLS AMG Coupé Electric Drive

Mit dem SLS AMG Coupé Electric Drive ging es über eine abgesperrte Rennstrecke. Mit diesem Satz ist eigentlich alles gesagt. Wer mit dem Gedanken spielt sich ein Fahrzeug mit Elektroantrieb zu kaufen, der sollte niemals dieses Fahrzeug bewegen. Es stellt alles andere in den Schatten! [Weiterlesen…]

Schon gefahren: das neue VW Beetle Cabrio

Der Tag beginnt, wie Tage im Februar nun mal beginnen: – 5 Grad Außentemperatur, Schnneegestöber. Da ist das Reiseziel Nizza an diesem Tag natürlich ein willkommener Lichtblick. An der Côte d’Azur angekommen, erstmal lange Gesichter: 6 Grad und Regen. Nicht die allerbesten Bedingungen, um das brandneue VW Beetle Cabrio erstmals zu fahren. Doch echte Cabrio-Afficionados lassen sich von derlei Nichtigkeiten natürlich nicht abschrecken. Also Verdeck auf und innerhalb von nur 9,5 Sekunden erstrahlt der blaue graue Himmel in vollem Glanz. [Weiterlesen…]

Jeep Wrangler Unlimited Sahara 3,6 by AutoEmotionenTV

Unser erstes Mal hatten wir mit einem Jeep Wrangler. Er war nämlich unser erstes Auto welches wir testen durften. Daher haben wir eine besondere Beziehung zu dem charakterstarken Kasten aus Detroit. Das ganze liegt mittlerweile einige Wagen zurück und unter anderem waren wir mit dem Wrangler in den Weinbergen sowie in den französischen Alpen unterwegs. Unsere Testwagen waren bisher immer mit dem für Europa eher gängigen Dieselmotor ausgestattet. Es ist Zeit, um sich den bekanntem 3,6L V6 Triebwerk im Unlimited Sahara zu widmen. 6442_472230562473_1580832223_n Der Einstieg fühlt sich ein bisschen an, als würde man bei einem Strandspaziergang einen Felsen erklimmen. Die Belohnung dafür ist in unserem Fall beste Verarbeitung und klassische Instrumente. Der Wrangler ist einfach ehrlich und schmückt sich nicht mit unnötigem Firlefanz.Wrangler Die Türen zu schliessen erfordert ein wenig Feingefühl, denn Sie sind sehr leicht und einfach gehalten. Man fühlt sich auf Anhieb wohl, alles ist intuitiv zu bedienen, obwohl im Grundprinzip zum Ahnen Jeep Willys sich nicht viel verändert hat. Sanft wurde über die Jahre angepasst und modernisiert.Wrangler Der V6 Motor mit 284 PS und eine sanft schaltende 5-Stufen Automatik geben den Eindruck, dass hier zusammen kommt was zusammen gehört. Seidenweich, leise und der Größe entsprechend gleitet der Wrangler wie eine schöne, nicht einzunehmende Bastion dahin.Bastion Einzig das Fahrwerksgeräusch erinnert wohlwollend an einen klassischen Geländewagen. Irgendwie überkommt einen immer das Verlangen, den Wagen zu verlangsamen und nach geheimen Wegen abseits des Asphalts zu suchen. Wir waren auf einem frisch verschneiten Acker etwas wrangeln und an einem Strand, welcher durch das aktuelle Hochwasser optimal in Mitleidenschaft gezogen ist. Im Sommer kann man hier wunderbar den Sonnenuntergang mit einem Sundowner geniessen. In beiden Fällen hat uns der Wrangler wahrscheinlich nur im Ansatz gezeigt, was mit Ihm möglich ist. Zack, 4WD einschalten, ein bisschen Gas geben und er gräbt sich aus den tiefsten Fahrspuren. Das macht Laune, da wird er natürlich auch durstig. Den ansonsten bei sanftem Cruisen, wofür der Wrangler auch bestens geeignet ist, verbraucht er ca. 11,8L im Schnitt bei unseren Fahrten. Angemessen, bei der Masse und Luftwiderstand. Der Kofferraum mit dem Reserverad gibt einem auch das Gefühl von Freiheit und Wildnis.Wrangler Klappe auf, alles rein und los. Ein Fazit fällt uns besonders leicht. Natürlich kann man sich verschiedene Fragen stellen. Ist das noch zeitgemäß? Wie oft fährst Du ins Gelände? Muss es ein Wrangler sein? Erfrischend barock gibt er sich nur auf den ersten Blick, es wurde immer wieder entwickelt und verbessert – also ja. Geländefahrten sind es sehr wenige, aber kein Auto siehts abseits der Pisten schmutzig besser aus. Und ja, wenn Geländewagen, dann ein Jeep Wrangler. Einfach so. Weil er toll war, ist und bleibt. Ein paar mehr Bilder gibt es hier. (DM, AutoEmotionenTV)

Lancia Thema Executive versus Delta Integrale by AutoEmotionenTV

Wie kann man eine Business-Limousine mit einem Rallyweltmeister nur vergleichen? Ist das ein Chrysler mit einem Lancia-Bagde?Thema Diese und einige Fragen mehr beschäftigen Euch mit Sicherheit bei dieser Überschrift. Uns ehrlich gesagt auch ein bisschen. Bei der Präsentation vor knapp über einem Jahr, hatten wir die Gelegenheit, den Lancia Thema mit dem Dieselmotor schon einmal anzufahren. Um die Geschichte von Lancia etwas näher zu betrachten, haben wir bei unserem ausführlichen Fahrbericht zur ersten Ausfahrt den Delta HF Integrale dazu geholt. Wer kennt Ihn nicht, den kantigen Kraftprotz mit den dicken Backen.Delta Er pfeift und zischt nur so um die Ecken. Der aufgeladene 2 Liter Vierzylinder fängt bei 3.500 U/Min an zu atmen und drückt den kantigen Delta wie wild nach vorne. Dank Allrad auch um die frostigen Ecken. Seitdem hat sich bei Lancia einiges getan. Die Modellpolitik ist oft nicht nachvollziehbar gewesen, von Fahrzeugen, die aussahen als wären Sie von Salvador Dali in die Länge gezogen bis zu langen Pausen, war alles dabei. Verkraften mussten echte Fans diese Geschichten immer wieder. Aber unverzeihlich erscheint die Bedienung aus dem Chrysler-Regal. Es wird immer wieder geschimpft. Jedoch zu bedenken ist hierbei, jeder Fahrzeughersteller bedient sich verschiedener Plattformen immer wieder. Und bei charakter- und geschichtsträchtigen Marken wie Lancia, ist es besonders schwierig, die anspruchsvollen Kunden zu erfreuen. Zurück zu unserem Wagen. Wir haben den Lancia Thema Executive mit dem 3,6L Pentastar Motor fahren dürfen. Der erste Eindruck wird von den pompösen Abmessungen aussen wie innen geprägt. Der Thema ist voller als voll ausgestattet. KeylessGo, Abstandsregelanlage, Armaturenbrett in feinstem Poltrona Frau Leder bezogen (inklusiver schöner Ziernähte) und Sitzbelüftung/heizung sind nur einige davon.Cockpit Startknopf drücken und los. Der 3,6L faucht ganz kurz und fällt sofort in einen Leerlauf, wie es nur ein 6 Zylinder kann. Die ZF 8-Gang Automatik passt hervorragend zu dem kultivierten Motor. Die 286 PS werden durch schnellen Druck auf das Gasedal mit angenehmer Kulisse abgerufen. Jedoch dafür ist der Thema nicht gemacht. Bei einer Länge von 5,06 Metern ist er auf langen Strecken zuhause. Es umgibt den Fahrer immer eine angenehme Ruhe und Gelassenheit. Abstandsregelanlage und Tempomat sind einfach zu bedienen und bei hiesiger Verkehsdichte wirklich erfreulich. Der Verbrauch pendelt sich im Schnitt bei ca. 9,5 L für 100 Kilometer ein, was für ein Fahrzeug mit einem Gewicht von knapp 2 Tonnen und diesem Platzangebot in Ordnung ist. Die Eleganz ist immer wieder präsent.Thema Sei es im Innenraum oder einfach in der Fortbewegung. Die Ladekante zu dem 462 Liter umfassenden Gepäckabteil ist schön niedrig. Und natürich gibt es gängigere Limousinen, jedoch in dem Preis-Leistungsverhältnis steht der Thema als Gesicht in der Menge.Thema Der Grundpreis liegt bei 50.900 Euro, die Liste der optionalen Austattungen mehr als kurz. Auch zu sehen ist selbstverständlich die enge Verwandschaft zu Chrysler. Das macht gar nichts, denn wir finden den 300 auch schön. Ehrlich gesagt verstehen wir nicht, warum der Thema nicht häufiger zu sehen ist. Jedenfalls ist er als Limousine eine wirklich tolle Alternative im Markt der Business-Limousinen. Die amerikanischen Gene harmonieren sehr gut mit italienischer Eleganz, besser als gedacht. We amarla. (DM, AutoEmotionenTV)

Offen gesagt: Das Citroen DS3 Cabrio macht Freude!

2013 wird ein Cabrio-Jahr, zahlreiche Hersteller bringen offene Versionen auf den Markt und auch Citroen enttäuscht die Sonnenanbeter nicht. Einem Erfolgsmodell das Dach aufzuschneiden und durch ein Faltdach zu ersetzen ist eine verdammt clevere Lösung, denn damit schlägt man gleich zwei Fliegen mit einer Klappe. Man muss keine aufwendige Konstruktion vornehmen um die Steifigkeit zu behalten und man liefert der potenziellen Zielgruppe gleich noch eine Option mehr zum auswählen. [Weiterlesen…]

Vorsicht: Bissig! Nissan verschärft den Nissan Juke dank Nismo!

Vorsicht: Bissig! Der Nissan Juke Nismo kommt in der „verschärften“ Version und ich darf jetzt schon einmal das Fazit vorwegnehmen: Der Juke Nismo hat mich überrascht. Der normale Nissan Juke ist bekannt? Kein Wunder! Das Fahrzeug polarisiert auch, ist nicht ganz umstritten, aber immerhin das am zweitbesten verkaufte Fahrzeug des Importeurs in Deutschland. [Weiterlesen…]

Der neue Skoda Octavia 3 im Fahrbericht

Skoda Octavia 3 2013 FahrberichtSkoda Octavia 3 2013 Fahrbericht Präsentation der neuen Skoda Octavia-Generation in Portugal: hatte der referierende tschechische Skoda-Ingenieur gerade wirklich gesagt, der neue Octavia sei so ausladend, dass in den Kofferraum tatsächlich ein Surfbrett passe? Vermutlich hatte ich nur nicht richtig zugehört. Ich hätte es ihm aber ohne weiteres geglaubt. Und das mit dem Surfbrett passte ganz gut, denn ich hatte später noch was vor. [Weiterlesen…]

Espresso doppio und Alfa Romeo MiTo – ein Vergleich von AutoEmotionenTV

Auf den ersten Blick ist dies natürlich ein etwas anderer Vergleich, denn was diese beiden Spezialitäten gemeinsam haben, ist nicht nur das Herkunftsland. Nein, sie sind auch auch noch aus der gleichen Stadt namens Milano. Womit wir bei der Namensgebung unseres Testwagens angelangt sind. MiTo – Milano und Torino. Die Marke Alfa Romeo steht seit 103 Jahren für sportliche, besondere Modelle aus Mailand. Seit 1986 und immer wieder turbulenten Zeiten ist Alfa im Fiat Konzern eingegliedert mit Sitz in Turin. Leider gibt es aktuell nur zwei Modelle, die Giulietta und den MiTo. Aber es gibt Hoffnung – 4C und weitere Fahrzeuge stehen auf dem Plan. Früher, ja das waren noch Zeiten. So viele Modelle und Varianten, Filmproduktionen griffen immer wieder auf die charakterstarken Fahrzeuge mit dem berühmten Scudetto (der Kühlergrill) zurück. Beispielsweise Dustin Hoffmann fuhr mit Vollgas in eine prima Bar mit seiner Begleitung in einem roten Alfa Spider. Toll. Aber nun zurück zu unserem Testwagen. Wir durften den MiTo 1.6 JTDM 16V in der Turismo Variante fahren.
Kleines Auto, grosser Diesel. Kleine Tasse, schön kräftig. Das macht uns besonders gute Laune. Der Innenraum ist ganz auf den Fahrer zugeschnitten, die Begleitung sollte nicht sehen, wie unmerklich schnell der kleine MiTo-lino wieder ist. Nach einer etwas längeren Gedenksekunde legt der 120 PS Motor ordentlich los. Gemacht, um eine grüne Welle in grösseren Städten zu gewährleisten. Verschärft werden kann das ganze mit der DNA-Taste auf Dynamic.
Dadurch wird auch die Gedenksekunde etwas kürzer. Es gibt zwei weitere Fahrstufen, Normal und All Weather. Letztere konnten wir auch probieren, es gab geschlossene Schneedecken unterwegs. Auch auf längerer Fahrt macht der MiTo ein gute Figur. Die etwas hohe Ladekante und Raum ist für das verlängerte Wochenende und das Gepäck dazu. Der Verbrauch liegt bei Nutzung des Tempomats und normaler, flotter Fahrweise bei um die 5 Liter Dieselkraftstoff. Das gefällt. Auch die Oberfläche des Armaturenbretts sieht sehr sportlich nach Carbongewebe aus.
Durch die Schriftart der Ziffern und Anordnung der Bedienelemente weht ein ganz laues Lüftchen Ferrari durch den Innenraum. Was nicht so sportlich wie das knackige Fahrwerk ist, sind die Sitze. Hier wäre etwas mehr Seitenhalt optimal, um das Kurvenwedeln mit dem MiTo weiter zu verbessern. Aber auf der Autobahn empfiehlt sich der Normal-Modus, sonst ist das Fahrwerk echt etwas für wahre Sportsfreunde.
Nun zum Fazit. Wir machen es ganz einfach. Wer lieber Kakao oder Instantkaffee trinkt, für den ist der MiTo nichts. Ein toller Kleinwagen mit grossem Charakter und beachtlichen Qualitäten. Aber auch hier gilt – wie bei einem Espresso sind die Geschmäcker glücklicherweise verschieden und es kommt auf die Zubereitung sowie den Gaumen an. In unserem Fall trauern wir aus der Redaktion unserem MiTo-lino sehr hinterher. Denn unsere Erwartungen hat er in seinem Segment übertroffen. Zusätzlich ist 2013 die Neuwagengarantie auf 4 Jahre ohne Kilometerbegrenzung bei allen Modellen erweitert. Die gesamte Fotostrecke gibt es hier-> A presto, Alfa Romeo. (DM, AutoEmotionenTV)

Der neue Land Rover Freelander 2013 im Fahrbericht

Allzu gemeine Offroad-Hardliner unterstellen dem Land Rover Freelander ja, gar kein echter Geländewagen zu sein. Schlimmer noch: sie ordnen ihn der Fahrzeuggattung „Softroader“ zu. Für Freelander-Fahrer ein Affront. Wir sind diesen feisten Unterstellungen auf den Grund gegangen. Testwagen: der Land Rover Freelander des Modelljahrgangs 2013. [Weiterlesen…]

Neues 2013! Video: Lamborghini Aventador vs. Countach by AutoEmotionenTV

Am 04.07.1990 verließ der letzte Lamborghini Countach 25th Anniversario die heiligen Hallen in Sant´Agata Bolognese. Ein langer Produktzyklus (74-90), wenn man heutzutage an die ständigen Facelifts denkt. Er wurde 1988 aufgelegt, um das 25-jährige Bestehen von Lamborghini gebührend zu feiern. Nächstes Jahr wird Automobili Lamborghini fünfzig Jahre jung. Darauf freuen wir uns schon heute ganz besonders. Ein hauseigenes Geburtstagsmotto ist 100 Jahre Innovationen in der Hälfte der Zeit. Um diesem Statement besser auf den Grund gehen zu können, sind wir nach Italien gefahren und haben uns dort zwei V12 Titanen geschnappt. Einer davon ist der Aventador LP700-4. Darüber hinaus haben wir uns im Museum umgesehen und die Fertigung besucht, dazu aber erst später mehr. Die Menschen lieben einfach was Sie machen. Wir haben oft bei unseren Drehs Probleme den Sound einzufangen, dieses Mal ist alles anders. Der Countach übersteuert und brüllt wütend, er freut sich über den Auslauf aus dem Museum. Einer der liebenden ist Moreno Conti, langjähriger Testfahrer bei Lamborghini, hat uns begleitet und mit mir im Wechseltakt den Countach versucht zu zähmen. Bewegte Zeiten hat das Unternehmen hinter sich mit einigen interessanten Besitzerwechseln. Wobei wir beim Thema wären. Bewegte….Bilder. Film ab – für den kompletten Fahrbericht. (DM, AutoEmotionenTV)