Jetzt gibt’s was auf die Ohren: Podcasts für Auto-Fans

Lange Autofahrten, Wartezeit überbrücken oder zum einschlafen. Seit Jahren liebe ich Hörbücher und ganz besonders Podcasts. Umso mehr freue ich mich, wenn es sich dabei um mein Lieblingsthema dreht. Hier möchte ich euch einen Blick in meine Playlist geben und fünf Auto-Podcasts empfehlen.

podcast3

[Weiterlesen…]

„Nichts für Anfänger“ – Formel E-Rennfahrer Daniel Abt im Interview

Im Fahrerfeld der Formel E reiht sich ein bekannter Fahrer neben dem anderen. Einer davon ist Daniel Abt (24), Sohn des Rennstallbesitzers Hans-Jürgen Abt. Das deutsche Nachwuchstalent aus der GP2-Serie stand vor dem Rennen auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof Automobil-Blog.de exklusiv Rede und Antwort.

Abt-Daniel [Weiterlesen…]

Blitz-Interview mit Stefan Lamm, Seats neuem Leiter Exterieur-Design

Seit dem 1. Februar 2015 ist Stefan Lamm neuer Leiter Exterieur-Design bei Seat. Der gebürtige Dortmunder folgt auf Jorge Díez, der jetzt das Audi Konzept Design München verantwortet, und berichtet an Seat-Chef-Designer Alejandro Mesonero-Romanos. Lamm kommt von Ford, wo er die vergangenen zehn Jahre arbeitete. Anfangs war er dort mit der Leitung des Exterieur-Designs betraut und wurde 2009 zum Leiter Exterieur-Design von Ford Europa ernannt. Davor war Lamm im Design-Bereich der Opel AG tätig. [Weiterlesen…]

#Opel Roadtrip nach Genf: der 1.000-Kilometer-Katzensprung…

Disclaimer: Unser Roadtrip wurde von Opel finanziell durch Produktplatzierungen unterstützt.

Man muss schon einen relativ großen, bestenfalls rostigen Nagel im Kopf haben, um eine solche Idee zu haben – und tatsächlich auch umzusetzen. Es war wohl im Januar, als Jens von rad-ab.com und ich telefonierten und einen genialen Entschluss fassten: Warum muss man immer mit dem Flieger nach Genf zum Autosalon reisen? Viel sinniger, und näher am Thema wäre es doch, wenn man da mit dem Auto runter fährt. Mit adäquatem Untersatz sollten die 1.000 Kilometer doch ein Katzensprung sein.

Opel Roadtrip 2015

Montagmorgen, 2.3.2015, 2 Uhr. Ich verfluche unsere Idee.

Wie blöd muss man eigentlich sein, um die Nacht durchzumachen, nur um mit dem Auto nach Genf zu fahren?!

Ein gewohnt bestens aufgelegter, um nicht zu sagen aufgedrehter Jens Stratmann begrüßt mich mit einem langezogenen „Moggäääähn“. Gut, er hat also auch nicht geschlafen.

Mit dem Opel Zafira 1.6 Turbo reißen wir in der Nacht gut Kilometer ab, legen uns um 6 Uhr morgens, für die eigene Moral, eine Dreiviertelstunde aufs Ohr. Als es durch das einen Zentimeter geöffnete Fenster reinregnet, ist die „Nacht“ zuende. Sichtlich gezeichnet entschließen wir uns aber dennoch, unser erstes Video zu schießen.

Weil so ein 1.000-Kilometer-Roadtrip doch etwas fade sein kann – vor allem, wenn das Wetter einfach nicht mitspielen will – vertreiben wir uns die Zeit mit ein paar Challenges, Aufgaben, die wir von Opel bekommen haben.

Tja, und nach rund 16 Stunden Fahrt waren wir dann auch schon in Genf! Die kurzen Videopausen hatten sich doch zu einigen Stunden summiert. Den kleinen Umweg über Frankreich würden wir uns sicherlich das nächste Mal sparen. Auch wenn die Landstraßen zum Teil wirklich schön geschwungen und die Umgebung sehr pittoresk waren.

Am nächsten Morgen schauten wir dann bei Opel vorbei und ließen uns erklären, wie Opels neues Entertainment-/Connectivity-/Sicherheits-System „Onstar“ uns bei unserem Roadtrip hätte unterstützen können.

Mehr zu Opel Onstar erfahrt ihr hier.

Disclaimer: Unser Roadtrip wurde von Opel finanziell durch Produktplatzierungen unterstützt.

Interview mit Seat Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Bauer

Seit dem 1. Oktober 2014 hat Seat Deutschland mit Bernhard Bauer (49) einen neuen Geschäftsführer. Im Interview mit Automobil-Blog verrät der Automobilmanager, der vorher unter anderem bei BMW und Volvo arbeitete, wie sich Chefs einarbeiten und was von Seat in den nächsten Jahren zu erwarten ist.

Automobil-Blog: Sie sind nun bereits einige Monate bei Seat – wie muss man sich Ihre Einarbeitung vorstellen?

Seat Deutschland-Chef Bernhard BauerBernhard Bauer: „Gleich am ersten Arbeitstag war ich bei der Weltpremiere des Seat Leon X-Perience auf dem Automobilsalon in Paris und konnte hier mit großer Freude die sehr positiven Reaktionen und Rückmeldungen der Besucher und Journalisten entgegennehmen. Gleich danach folgte die internationale Fahrpräsentation für Medienvertreter rund um Barcelona – mit ebenso positiven Urteilen. Eine Einarbeitung im Sinne von Coaching oder Anleitung ist aber auch gar nicht nötig. Ich bin seit über zwei Jahrzehnten mit Führungsaufgaben in der Automobilbranche betraut und zeichnete vor meinem Wechsel zu Seat als Geschäftsführer für Volvo Car Germany verantwortlich.“

Haben Sie schon „Baustellen“ entdeckt, die es zu bearbeiten gilt?

„Seat ist auf dem richtigen Kurs. Es gilt, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzuführen.“

Seat war in Deutschland zuletzt sehr erfolgreich. Was sind Ihre Ziele? Wie bleibt Seat so erfolgreich wie zuletzt.

„Oberste Priorität haben der qualitative und quantitative Ausbau des Vertriebsnetzes sowie eine weitere Steigerung des Absatzvolumens. Die neue Leon Baureihe mit ihren erstmals drei Karosserievarianten bietet der Marke Seat ein riesiges Potenzial, das wir längst noch nicht ausgeschöpft haben. Hinzu kommen neue Modelle wie beispielsweise der Leon X-Perience und der Leon ST Cupra, mit denen wir erneut zusätzliche Kundengruppen für Seat ansprechen.“

Seat Leon Cupra ST

Was muss Seat besser machen als in der Vergangenheit?

„Seit Januar 2011 hat Seat in Deutschland um 58 Prozent zugelegt – bei stagnierendem Gesamtmarkt. Insbesondere der Zuwachs bei den Leon-Verkäufen macht diese eindrucksvolle Entwicklung möglich. Mit der neuen Baureihe ist Seat nicht nur erfolgreich im A-Segment angekommen – die Marke hat sich damit eine zweite starke Säule neben den erfolgreichen Ibiza Modellen geschaffen. Aber wir haben noch längst nicht all unsere ehrgeizigen Ziele erreicht. Vor allem in puncto Markenbekanntheit und –sympathie müssen wir noch besser werden – da ist Seat noch nicht auf dem Niveau, das der erstklassigen und hervorragenden Qualität unserer Fahrzeug entsprechen würde.“

Seat Leon X-Perience_2014_01

Wann werden wir das angekündigte Seat-SUV im Showroom sehen – und wie will sich Seat hier von den Wettbewerbern abgrenzen?

„Auch unser SUV wird sich als unverkennbares Seat-Modell vom Wettbewerb abheben. Sie dürfen also einen SUV erwarten, der alleine schon durch sein innovatives Design Emotionen weckt und begeistert. Darüber hinaus wird auch der Seat-SUV eine große Bandbreite an Highend-Technologien sowie eine außerordentliche Präzision und Qualität bieten. Und natürlich kommt auch hier der Seat-typische Fahrspaß nicht zu kurz. Das alles zu einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis, denn Seat macht dadurch modernste Technologien allgemein verfügbar.“

Die Marke Seat ist sehr lifestylig und emotional positioniert. Wie wichtig ist Lifestyle-Kommunikation für Seat?

„Design und Styling ist für unsere Kunden sehr wichtig, aber bei Weitem nicht der einzige Kaufgrund. Auch die Fahrdynamik und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zählen zu den wesentlichen Kaufgründen der Seat-Kunden. Deshalb setzen wir in unserer Kommunikation auf Differenzierung und unverwechselbare Eigenständigkeit. Der kommunikative Auftritt ist jung, frech und innovativ. Damit trifft Seat den Lebensnerv seiner Zielgruppen: Es sind junge Menschen – Menschen, die unabhängig vom Lebensalter jung und frech denken – manchmal unkonventionell, aber immer frisch und neugierig.“

Bernhard Bauer arbeitete vor seinem Wechsel zu Seat seit 2003 in verschiedenen Führungspositionen für die schwedische Marke Volvo, zuletzt rund vier Jahre als Geschäftsführer bei Volvo Deutschland. Von 2007 bis 2010 leitete er als Präsident die Volvo Vertriebsregion East Central Europe mit Sitz in Wien, zuvor gehörte er vier Jahre in der Position des Direktors Vertrieb der Geschäftsleitung der deutschen Vertriebsgesellschaft an. Vor seinem Eintritt in die Volvo Organisation hatte Bauer Führungsaufgaben in Handelsbetrieben bzw. Importeurs-Unternehmen der Marken BMW, Rover und Saab inne.

Interview mit Skoda-Vorstand Jürgen Stackmann – "Haben eine guten Schritt nach vorn gemacht"

Skoda InterviewSkoda ist gut unterwegs. Die Zulassungszahlen weisen seit Längerem im Monatsrhythmus deutlich zweistellige Zuwachsraten aus, obwohl die Produktoffensive der tschechischen VW-Tochter erst noch bevorsteht. Freude bereiten dem Skoda-Vertriebs- und Marketingvorstand Jürgen Stackmann aber nicht allein die Verkaufszahlen. Es ist auch Leidenschaft, die dem Auto nach wie vor, speziell auch der Marke Skoda entgegengebracht wird, wie das VW GTI-Treffen am Wörthersee abermals eindrucksvoll bewies. Wir sprachen mit ihm vor Ort im österreichischen Reifnitz, im Mekka der VW-Konzern-Fans.

?: Herr Stackmann, Skoda ist das zweite Mal beim GTI-Treffen am Wörthersee mit dabei. Was fasziniert Sie als Marketingchef der Marke an diesem Treffen besonders?

Stackmann: Insgesamt ist es einfach wunderbar zu erleben, dass sich hundertprozentige Autofans über so lange Zeit, immerhin ist es bereits das 30. Treffen dieser Art, hier in und um Reifnitz, so intensiv für Autos begeistern. Faszinierend ist die Leidenschaft der Fans. Es heißt gelegentlich, dass das Auto immer unemotionaler werden und an Anziehungskraft verlieren würde. Das Wörthersee-Treffen ist ein lebendiger Beweis dafür, wie stark die Emotionen rund ums Auto tatsächlich noch sind. Wir freuen uns, dabei zu sein und uns als Marke unseren Fans auch präsentieren zu können.

?: Skoda strebt als Mitglied der Volkswagengruppe mit auf das große Ziel 2018 zu. Wie will Ihre Marke dazu beitragen?

Stackmann: Für das Ziel der Volkswagen-Gruppe, bis 2018 weltweit größter Autohersteller zu sein, muss jede Konzernmarke ihren Beitrag leisten. Jeder wird sich mit seinem Markenportfolio und seiner Ausrichtung daran orientieren müssen, und wenn die ganze Gruppe den Job so gut macht, wie es zurzeit aussieht, werden wir alle das Ziel auch erreichen.

?: Was hat sich Skoda konkret vorgenommen?

Stackmann: Das ist ganz einfach: Wir wollen weltweit als die Marke bekannt sein, die auf brillante Raumökonomie, beste Flexibilität und Praktikabilität sowie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis setzt. Und wir sind auf einem sehr guten Weg dorthin. Große Schritte haben wir jetzt Richtung Asien gemacht. Hier entwickeln wir uns sehr erfolgreich. In China, wo wir erst seit vier Jahren präsent sind, konnten wir im ersten Quartal um mehr als 20 Prozent zulegen. Von der Vertriebsseite freut es mich besonders, dass wir uns im Reich der Mitte so positiv entwickeln, unsere Marktposition in Zentraleuropa und Osteuropa weiter ausbauen und in Westeuropa von Jahr zu Jahr immer stärker werden.

?: Welche Stückzahlen streben Sie an?

Stackmann: Die Marke Skoda will bis 2018 die 1,5-Millionen-Grenze überschreiten. Mehr als 50 Prozent unserer Verkäufe wollen wir künftig außerhalb Europas realisieren. Und unsere aktuellen Wachstumsraten lassen uns dieses Vorhaben optimistisch angehen. Im vergangenen Jahr legten wir beim Verkauf zum wiederholten Mal zweistellig zu.

?: Wie ist der aktuelle Stand?

Stackmann: 2011 sieht bislang sehr gut aus. Wir haben einen guten Schritt nach vorn gemacht, liegen zurzeit rund 20 Prozent über dem Vorjahr und sind sehr zuversichtlich, ein weiteres Mal das Ergebnis vom Vorjahr toppen zu können. Dabei muss betont werden, dass wir zurzeit die Zuwächse erzielen, ohne mit Neumodellen am Markt zu sein.

?: Die stehen demnächst an?

Stackmann: Unsere Produktoffensive beginnt zum Jahresende mit dem Citycar, das im nächsten Jahr breit im Markt eingeführt wird. Unser Programm sieht vor, circa alle sechs Monate mit einem neuen oder einem stark überarbeiteten Modell im Markt aufzutauchen. Also, die Munition im Köcher ist gelegt, die Ziele sind aggressiv, und wir haben alle Chancen, unser Ziel auch zu erreichen.

(Das Gespräch führte Hans.-U. Wiersch/Auto-Reporter.NET)

Interview mit Nick Reilly: über Profit und die DTM

Nick Reilly InterviewVon Peter Schwerdtmann
Zwei Millionen Opel und Vauxhall will Nick Reilly, Chef der beiden Marken und von General Motors Europe bis 2015 verkaufen. Damit beantwortet er die Frage, ob Opel, bisher immer noch Verlustbringer, auf dem Weg ist, eine „auskömmliche“ Größe zu erreichen. Er lässt nur eine Einschränkung zu: „Es hängt natürlich davon ab, wie der Markt läuft“. [Weiterlesen…]

Interview mit den Porsche-Piloten Timo Bernhard & Romain Dumas

Dumas Bernhard

Beim Saisonfinale der American Le Mans Series machten Timo Bernhard (Dittweiler) und Romain Dumas (Frankreich) alles klar: Nachdem sie ihren Fahrertitel schon im vorletzten Rennen in Road Atlanta erfolgreich verteidigt hatten, sicherten sie Porsche mit dem RS Spyder in Laguna Seca auch den Gewinn der Herstellerwertung.

Wie wichtig ist es für Sie als Fahrer, dass Porsche im letzten Rennen auch noch den Herstellertitel gewonnen hat?

Timo Bernhard: „Für mich ist das sehr wichtig. Ich fahre seit neun Jahren für Porsche, habe im Junior-Team angefangen und in dieser ganzen Zeit sehr viel Unterstützung und Loyalität erfahren. Ich bin glücklich, etwas zurückgeben zu können. Deshalb war es für mich selbstverständlich, mich im letzten Rennen noch einmal richtig reinzuhängen, um für Porsche auch diesen Titel zu holen.“

Romain Dumas: „Wir sind ein Team. Das bedeutet, für das gemeinsame Ziel zu arbeiten und eigene Interessen zurückzustecken, wenn es um den Erfolg für Porsche geht.“ [Weiterlesen…]

Shai Agassi und Renault-Nissan: von Wechselbatterien, Handyverträgen und "Drivetones"

Agassi Olmert GhosnDen Israeli Shai Agassi darf man getrost als Elektroauto-Pionier bezeichnen. Zusammen mit Renault-Nissan will er mit seiner Firma „Project Better Place“ in den Testmärkten Israel und Dänemark das Elektroauto zum Massenfortbewegungsmittel machen (wir berichteten). Nun veröffentlichte „Auto, Motor und Sport“ (17/2008) ein faszinierendes Interview mit dem „Elektroauto-Visionär“, das interessante Fakten, Pläne und Hintergründe zum „Project Better Place“ beleuchtet; [Weiterlesen…]

Linktipp: Interview mit Uwe Knaus vom Daimler-Blog

Bereits vor einem Jahr mutmaßten wir, dass Daimler ein eigenes Blog plant. Mitte Oktober ging das Daimler-Blog online. Nun lässt Moderator und „Chief Blogging Officer“ Uwe Knaus im Interview auf dem Interview-Blog die ersten Monate Revue passieren.

„Überraschend waren für mich die vielen positiven Reaktionen direkt nach dem Start – vor allem von den bedeutenden Medien wie FAZ, Handelsblatt, Süddeutsche oder Horizont. Erstaunlich war, dass bereits drei Stunden nach dem ersten Post eine Interviewanfrage vom Standard aus Österreich beim Autor auf dem Tisch lag, obwohl wir keine begleitende Kommunikation vor und zum Start hatten. Ein sehr anschauliches Beispiel für die Funktionsweise und die Geschwindigkeit der Verbreitung durch „Word of Mouth“.

Hier geht´s zum Interview: Klick.