Dieser Lademeister mit 1.950 Liter Kofferraumvolumen dürfte der Konkurrenz einiges Kopfzerbrechen bereiten, denn nicht nur als Limousine weiß der neue Superb zu überzeugen. Der Škoda Superb Kombi wird im September auf der IAA 2015 in Frankfurt vorgestellt und wird dann noch im selben Monat auf den Markt kommen. Er liefert noch mehr Laderaum als Mondeo, Passat und Co. und hat mit seinen fast 2.000 Litern den größten Kofferraum seiner Klasse. Was der tschechische Raumfrachter neben ordentlich Volumen noch zu bieten hat, erläutern wir hier. [Weiterlesen…]
Škoda Superb Kombi: Lademeister mit 1.950 Liter
Fiat Aegea: Stufenheck für den Bravo-Nachfolger
Der Bravo-Nachfolger Fiat Aegea wurde jetzt in Istanbul vorgestellt. Vorerst ist er auch nur für den türkischen Markt bestimmt, weil diese Karosserieform in Deutschland von den Käufern ja eher nicht so gern angenommen wird. Trotzdem soll das Modell dann 2016 als Kombi und als Schrägheck auch nach Deutschland kommen. Der neue Kompakte wird es mit jeweils zwei Benzinern und Dieselaggregaten mit einem Leistungsbereich von 95 bis 120 PS geben. Was der neue Kompakte sonst noch so kann, erklären wir euch hier. [Weiterlesen…]
Nissan Pulsar: 190 PS für den Kompakten
Mit seinen 190 PS spendieren die Japaner dem kompakten Nissan Pulsar ordentlich Power für den Ausritt in die City und für den gepflegten Ausflug auf die Autobahn. Der 1,6 DIG-T drückt mit seiner Leistung ordentlich auf die Tube. Gab es für das Kompaktklasse-Modell doch bislang nur einen 110 PS starken Diesel und einen mit 115 PS befeuerten Benziner. Mit dem neuen Aggregat wird der Kompakte aus Fernost dann wohl endgültig zum Dynamik-Feuerwerk, das die Sportlichkeit des Turbomotors mit alltagstauglicher Fahrdynamik verbinden soll – vorausgesetzt, man dreht ihn ordentlich hoch. [Weiterlesen…]
Neue Citroën DS „1955“ Sondermodelle zum Jubiläum
Vor genau 60 Jahren, also 1955, schlug Citroën mit dem DS ein neues Kapitel in Sachen avantgardistisches Design im Premiumsegment auf. Den Geist der vergangenen Tage will man nun mit den neuen Citroën DS „1955“ Sondermodellen zum Jubiläum wieder aufleben lassen, indem man technisches Know-How und allerlei Raffinesse miteinander verbindet. Ab Ende Mai gibt es dann die Geburtstagseditionen für alle drei Modelle der DS-Baureihe: DS 3, DS 3 Cabrio, DS 4 und neuer DS 5. Was die neuen Editionsmodelle kosten, erfahrt ihr in diesem Artikel. [Weiterlesen…]
Der brandneue Audi RS3 Sportback im Fahrbericht
Downsizing. Ein Trend, bei dem Fahrdynamik-Freaks Ausschlag bekommen. Und zum Glück gibt´s in der Automobilindustrie offenbar doch noch genug Entwickler, die ebenfalls einen Dermatologen aufsuchen müssen, sobald sie mit diesem – zumindest aus sportiven Gesichtspunkten – leidigen Thema konfrontiert werden. Bei Audi haben sie offensichtlich einige davon. Und das ist gut so, denn auch der neue Audi RS3 verfügt entgegen anfänglich grassierender Gerüchte wieder über den klasse 2,5-Liter-Fünfzylinder-Motor, der die erste RS3-Generation bereits auszeichnete.
Manchmal geht Tradition eben über Moderne. Potente Fünfzylinder haben bei Audi schließlich eine große Tradition, die es zu pflegen gilt: In den 80er Jahren trieben sie die Rallyeautos, Tourenwagen und Serienmodelle von Audi an die Spitze des Wettbewerbs. Insbesondere der kultige Gruppe B-Audi Sport quattro S1 wird nicht nur Rallye-Fans unvergessen bleiben.
30 Jahre später sitze ich im brandneuen Audi RS3 Sportback und kann es kaum erwarten, den 367 PS starken, turbobefeuerten Fünfzylinder zu starten – und vor allem die beiden Auspuffklappen im Fahrdynamiksystem „Audi Drive Select“ auf Durchzug zu stellen. Glücklicherweise führt uns die erste Route heute über schnurgerade Straßen, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Tunnel. Besser geht es nicht, um sich mit dem kompakten Dampfhammer anzufreunden. Der Allradler schiebt wirklich bestialisch an und der Sound, der dem Audi RS3 Sportback aus den Bereichen Motorhaube und Heck entfährt, ist einfach zu göttlich!
Das Problem: die entsprechende Reaktion der Fahrzeuginsassen ist für Verkehrsmitteilnehmer vermutlich nur sehr schwer zu deuten. Ich kann an dieser Stelle nicht mit allerletzter Überzeugung sagen, dass mein Mitfahrer und ich nicht wie entflohene Häftlinge einer geschlossenen Anstalt ausgesehen haben könnten. Zuviel Spass hatten wir in den Backen. Früher hätte man unseren Gesichtsausdruck wohl als „grenzdebil“ bezeichnet.
Das Cockpit steht dem Sound in nichts nach. Audi-traditionell wirkt das RS3-Cockpit extrem hochwertig und sehr sportlich. Im Vergleich zum gewöhnlichen A3 und S3 ist das Interieur noch etwas exklusiver: die Sportsitze tragen Bezüge aus Leder Feinnappa mit grauen Kontrastnähten, das unten abgeflachte RS-Multifunktions-Sportlenkrad ist mit Leder und Alcantara bezogen. Das Fahrerinformationssystem (FIS) bringt ein Ölthermometer und einen Laptimer mit, eine Ladedruckanzeige befindet sich in der Uhr des Drehzahlmessers.
Die zum Teil bedingt guten Straßen unserer Route fördern eine wichtige Erkenntnis zu Tage: das im Vergleich zum Audi A3 Sportback um 25 Millimeter tiefergelegte Fahrwerk im neuen RS3 arbeitet zusammen mit den 19-Zoll-Alu-Gussrädern straff. Sehr straff. Für ausgewiesene Sportfahrer wahrscheinlich genau das Richtige, um sportliche Ambitionen zu unterstreichen. Alle anderen sollten sich überlegen, beim adaptiven Fahrwerksystem „Audi Magnetic Ride“ ein Häkchen in der Ausstattungsliste zu setzen – denn hier kann aus verschiedenen Dämpferkennlinien gewählt werden.
Auf der Rennstrecke von Vallelunga, scusa: auf dem „Autodromo Vallelunga“ können wir den neuen RS3 mal im/am Grenzbereich fahren. Hier soll ihm auch sein konsequenter Leichtbau zugute kommen. Immerhin 55 Kilogramm soll die neue RS3-Generation im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt haben, ist mit 1.550 Kilogramm (leer) aber immer noch kein Fliegengewicht.
Der Allradler ist auf der Rennstrecke wirklich verdammt schnell. Als die Reifen nach ein paar Runden auf Betriebstemperatur sind und richtig arbeiten, macht der Audi RS3 richtig Spaß. Der „Hot Hatch“ lässt sich präzise in die Kurven werfen und bleibt immer neutral. Sein Grenzbereich ist extrem breit, der RS3 damit weitgehend narrensicher. Wer zu schnell unterwegs ist, kann den Sportler entweder problemlos dank der offenbar endlich ohne nennenswerte Hitze- und Fadingprobleme arbeitenden Achtkolben-Bremsanlange einfangen und/oder muss mit stärkerem Untersteuern kämpfen.
Eine mechanische Differenzialsperre könnte dieser Untersteuerneigung entgegen wirken. Diese wird es im aktuellen Audi RS3 aber nicht geben. Vielmehr vertraut Audi auf eine eine radselektive Momentenverteilung, die mit kleinen Bremseingriffen an den jeweils entlasteten kurveninneren Räder arbeitet. Die Haldexkupplung soll laut Audi-Angaben, abhängig von Fahrstil und Reibwert des Untergrundes, zwischen 50 und 100 Prozent des Antriebsmoments auf die Hinterachse schicken und somit kontrollierte Drifts ermöglichen. Drifts dürften allerdings nur auf Untergründen mit wirklich richtig niedrigem Reibwert wie etwa Schnee und Eis möglich sein. Interessierte Querfahrer sollten sich also nicht von allzu euphorischen Fahrberichten („Am liebsten fährt er quer„) täuschen lassen.
Die Auslieferung des starken Fünftürers beginnt im Sommer 2015, der Grundpreis in Deutschland liegt bei 52.700 Euro.
VW Passat BlueMotion: Ab sofort für 29.425 Euro bestellbar
Das Spritsparwunder in der oberen Mittelklasse ist ab sofort für mindestens 29.425 Euro bestellbar. Der VW Passat BlueMotion soll sich mit lediglich 3,7 Litern Diesel begnügen. Bislang stand auch bei den Spritsparmodellen vom Passat immer noch eine Vier vor dem Komma, aber nun konnte man mit einigen kleinen Veränderungen einen ziemlichen Sprung hin zu noch mehr Spriteinsparung machen. Wie das den Ingenieuren in Wolfsburg gelungen ist, erläutern wir hier in diesem Artikel. [Weiterlesen…]
Seat auf dem Wörthersee-Treffen 2015
Wie sportlich die Marke Seat mittlerweile positioniert ist, konnten die Besucher des berühmt-berüchtigten GTI-Treffens am Wörthersee am letzten Wochenende erfahren. Die Spanier fuhren alles auf, was vier Räder und mindestens 280 PS unter der Haube hat.
Im Fokus stand dabei die Premiere des brandneuen Seat Leon ST Cupra, der kurz zuvor mit 7:58 Minuten eine neue Rekordrunde für Kombis auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren sein soll. Auch am Start: ein mit dem Performance-Pack „Black“ ausgestatteter Leon ST Cupra. Damit passte der in „Dynamic Grey“ lackierte Kombi mit seinen 19-Zoll- Leichtmetallrädern, seiner Brembo 4-Kolben-High-Performance-Bremsanlage und den in Wagenfarbe lackierten Seitenschwellern natürlich bestens zum Kult-Treffen.
Insgesamt zeigte Seat fünf Varianten des aktuellen Leon im österreichischen Reifnitz. Unter anderem die extremste Version des Leon. Der österreichische Rennfahrer Mario Dablander, der als Tourenwagen-Rennfahrer beim Seat Leon Eurocup 2015 antritt, zeigte seinen Seat Leon Cup Racer nach dem Rennen in Portugal.
In den Lackierungen Dynamic Grey und Nevada präsentiert Seat in diesem Jahr zwei besonders individuelle Fahrzeuge. Für ein optisches Highlight sorgte der mit dem Color Pack „Performance Orange“ ausgestattete Seat Leon SC Cupra. Der Dreitürer setzt mit dem orange lackierten Frontgrill, den farblich angepassten Spiegeln und den orange bearbeiteten Felgen sportliche Akzente auf der grauen Unilackierung. Darüber hinaus sorgt die Hochleistungsbremsanlage zusammen mit den 19-Zoll-Michelin Cup Reifen für fahrdynamische Akzente.
[Fotos: Seat, Rolf Klatt]
Die beliebtesten Youngtimer-Marken
Mitte April waren Jens und ich ja auf der Techno Classica und hatten in Kooperation mit „ichwillmeinautoloswerden.de“ ein bißchen „Auto-Quartett in echt“ gespielt. Wir hatten unseren Spaß – und mit uns 190.000 weitere Besucher auch. Und egal mit wem man sprach: jeder bestätigt, dass Youngtimer im Allgemeinen und die Techno Classica im Speziellen weiterhin immer beliebter werden. Eine aktuelle Statistik der Online-Vertriebsplattform „ichwillmeinautoloswerden.de“ hat jetzt die beliebtesten Youngtimer-Marken identifiziert.
Von Januar 2014 bis März 2015 waren 25,2% der auf dem Portal gelisteten Automobile bereits 16 bis 30 Jahre alt. Immerhin 10% dieser älteren Modelle wurden als Schrott- und Exportautos oder als Youngtimer und Liebhaberfahrzeuge verkauft. Die Mehrheit der Verkäufe machten hier die Autos aus, die verschrottet oder exportiert werden. Aber immerhin rund ein Drittel dieser Automobile wurde als Youngtimer oder Liebhaberfahrzeug verkauft.
Je nach Zustand bekamen die privaten Verkäufer für ihren Youngtimer Angebote von einigen hundert Euro und sogar fünfstellige Summen. Den besten Preis erzielte ein Mercedes-Benz 300 Baujahr 1987 mit 25.500 Euro.
Die meistverkauften Youngtimer-Marken sind Mercedes-Benz (26%), Volkswagen (22%) und Audi (9%).
Skoda auf dem GTI-Treffen am Wörthersee
Wie es sich für die Volumenmarken des Volkswagenkonzerns gehört, war auch Skoda beim GTI-Treffen am Wörthersee am Start. Und die Tschechen zeigten ein paar wirklich außergewöhnlich sportliche Autos.
Drei Wochen nach seinem ersten Rallye-Einsatz zeigte sich der neue Skoda Fabia R5 am Wörthersee. Kurz zuvor feierte das brandneue Rallyegerät einen Sieg zum Auftakt der diesjährigen tschechischen Rallye-Meisterschaft. In dem kompakten Kraftpaket steckt viel Hightech: 1,6-Liter-Turbomotor, Allradantrieb, sequenzielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine.
Als Showcar Skoda Fabia R5 Combi zeigt sich der neue Hightech-Bolide am Wörthersee auch in überraschender Kombi-Form. Für die Studie haben die Designer dem Fabia R5 das Karosseriekleid eines Kombi übergestreift und neu interpretiert.
Der neue Skoda Octavia Combi RS 230 komplettiert den großen Auftritt der Tschechen am Wörthersee. Der dank 230 PS schnellste Octavia Combi aller Zeiten erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 247 km/h und beschleunigt in nur 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Als erster Skoda erhält das Fahrzeug serienmäßig eine elektronisch geregelte Vorderachs-Quersperre für besonders dynamische Kurvenfahrten.
Fotos: © Skoda Deutschland / Enes Kucevic (enes-kucevic.com) via Rad-Ab.com
Wörthersee 2015: Audi zeigt Studie „TT clubsport quattro“ mit 600 PS
Auch Audi gab sich beim GTI-Treffen am Wörthersee die Ehre und präsentierte neben den aktuellen Rennboliden, Performance-Cars und Serienmodellen ein ganz besonderes Highlight: den TT clubsport turbo.
Der Audi TT clubsport turbo kombiniert einen kraftvollen TFSI-Motor mit einem elektrischen Biturbo. Optisch fallen vor allem die dicken Backen auf: breite Anbauteile, mächtiger Heckflügel und eine Leistung von 600 PS. Die Inspiration zu dem Showcar stammt vom kultigen Audi 90 IMSA GTO der späten 1980er Jahre.
Der leistungsgesteigerte 2.5 TFSI-Motor mobilisiert 650 Nm maximales Drehmoment. Von 3.000 bis 7.000 1/min stehen mehr als 600 Nm zur Verfügung. Pro Liter Hubraum erzielt er 176 kW (240 PS) und 260 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsganggetriebe.
Dabei soll die Studie lediglich 1.396 Kilogramm wiegen. Den Standardsprint von 0 auf 100 km/h erledigt der TT clubsport quattro in 3,6 Sekunden, erst bei 310 km/h endet der Vortrieb. Für den schnellen Standardsprint mit verantwortlich: ein elektrisch angetriebener Verdichter. Der große Vorteil dieses Bauteils: der Wegfall des Turbolochs. Denn der Verdichter dreht spontan und ansatzlos auf Maximaldrehzahl und erhöht immer dann den Ladedruck, wenn für den konventionellen Abgasturbolader zu wenig Antriebsenergie im Abgas zur Verfügung steht. Durch dieses Prinzip kann der herkömmliche Lader stärker auf hohe Ladedrücke und damit hohe Motorleistung ausgelegt werden – der e-Turbo stellt das spontane Ansprechverhalten und kraftvolle Sprints aus niedrigen Drehzahlen jederzeit sicher.
Über den permanenten Allradantrieb quattro, dessen Lamellenkupplung wegen der besseren Gewichtsverteilung an der Hinterachse sitzt, gelangt die Power des Audi TT clubsport turbo auf die Straße. Ein Gewindefahrwerk erlaubt es, die Trimmlage der Karosserie sowie die Zug- und Druckstufe der Dämpfer hochpräzise einzustellen. Eine elektrische Liftfunktion schützt die Technik vor Beschädigungen durch Bordsteinkanten. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle ESC und die radselektive Momentensteuerung runden die dynamischen Qualitäten des Fahrwerks ab.
Die Räder des Showcars haben das Format 9,5 J x 20. Ihr Sechs-Doppelspeichen-Design ist in Bicolor-Optik – glanzgedreht und Schwarz matt – gehalten, die Bereifung stammt aus der Serie 275/30. Hinter allen vier Rädern sitzen Bremsscheiben aus Kohlefaser-Keramik, die besonders leicht und abriebfest sind. Die vorderen Scheiben weisen 370 Millimeter Durchmesser auf.















































