VW Golf VII TSI Bluemotion: Dreizylinder als Spritsparer

VW Golf VII TSI Bluemotion_2015_01Wer einen Spritsparer fahren will, muss sich mindestens einen Hybrid, besser noch ein Elektroauto ins Haus holen. So die landläufige Meinung. Das man aber auch mit einem Benziner richtig sparsam unterwegs sein kann, dass wollen die Wolfsburger immer wieder beweisen. Ihr neuester Coup: Der Dreizylinder VW Golf VII TSI Bluemotion, der nur 4,3 Liter auf 100 km verbrauchen soll. Der kleine 1,0 Liter-Motor bringt es dank Turbo und Direkteinspritzung immerhin auf 115 PS. Was man alles für mehr Effizienz getan hat, erläutern wir hier. [Weiterlesen…]

Der neue Skoda Superb im Fahrbericht

Der Skoda Superb war bereits als Superb I (2001 bis 2008) und Superb II (2008 bis 2015) ein wirklich gutes Auto. Viel Platz – und dadurch ein gewisses Oberklasse-Feeling -, gute Verarbeitung und dazu auch noch günstig. Ein tolles Konzept. Da soll die neue Superb-Generation den Vorgängern natürlich in nichts nach stehen. Vielmehr: sie soll der Superb-Historie die Krone aufsetzen.

Neuer Skoda Superb

Selbstbewusste Tschechen!

Bereits die Premierenparty in exklusivem, geradezu hippen Ambiente zeigte, wo die Reise des neuen Skoda Superb hingehen soll: die neue Mittelklasse der Tschechen soll emotionaler, lifestyliger, ja, exklusiver werden. Entsprechend vollmundig ist die Sicht von Skoda-Boss Winfried Vahland auf den neuen Superb. Ein Auszug, ohne Anspruch auf Vollständigkeit;

„Bislang halten Skoda-Modelle als rational,  aber mit dem neuen Skoda Superb gehen wir einen Schritt weiter.“

„Der neue Skoda Superb zeigt die Designkompetenz und die Emotionalität der Marke.“

„Der neue Skoda Superb bietet Automobiltechnik auf allerhöchstem internationalen Niveau.“

„Der neue Skoda Superb wird Maßstäbe setzen.“

Und nicht zuletzt: „Der neue Skoda Superb wird alles, was Sie bislang von Skoda kennen, übertreffen.“

Ganz schön selbstbewusst, oder? Aber verdammt, der Mann hat Recht.

Das merkt man bereits beim Exterieur-Design. Der zunächst nur als Limousine erhältliche Skoda Superb wirkt deutlich schärfer als sein Vorgänger, bewahrt sich aber sein klassisches Understatement. Ich denke, die Bezeichung „souverän“ trifft hier 100%-ig zu. Der Neue kommt ohne spektakuläre optische Features aus, wirkt mit seinen gelungenen Proportionen trotzdem modern und dynamisch.

Neuer Skoda Superb

Riesiges Platzangebot

Auch das Interieur kann sich sehen lassen, vor allem im Spitzenmodell Superb „L&K“. Die in Anlehnung an die beiden Gründerväter des tschechischen Automobilherstellers Václav Laurin und Václav Klement „Laurin & Klement“ genannte Variante verfügt über edle Dekorleisten in Piano-Schwarz, LED-Ambientebeleuchtung und eine höherwertige Lederausstattung. Im Vergleich zu den top-ausgestatteten Modellen von Marken wie Audi oder Mercedes-Benz fehlt hier sicherlich noch die ein oder andere „Ecke“, aber insgesamt wirkt das Interieur sehr wertig und auch in abgespeckter Ausstattung durchaus angenehm und gut verarbeitet.

Neuer Skoda Superb

Allen Ausstattungsvarianten gemein ist das unfassbare Platzangebot. Dank des modularen Querbaukastens aus dem Konzernregal konnten die Entwickler einen längeren Radstand und eine breitere Spur realisieren. Die Folge ist ein noch luftigerer Innenraum. Sowohl vorne als auch hinten und im Kofferraum bietet die Superb-Limousine Platz satt. Fahrer und Beifahrer haben knappe vier Zentimeter mehr Ellenbogenbreite und mehr Kopffreiheit.

Neuer Skoda Superb

Lässt sich vorne bereits königlich thronen, ist es hinten noch besser. Hier lässt sich geradezu unverschämt lässig abhängen. Selbst in halber Liegeposition haben die Knie nach vorne noch einige Zentimeter Luft. Skoda war da sehr genau und hat nachgemessen: Im Fond gibt´s demnach 157 mm Kniefreiheit – laut eigener Aussage „rund doppelt so viel wie beim nächstbesten Wettbewerber“. Und das glaube ich sofort. Einen Bestwert im Segment markiert übrigens auch das Kofferraumvolumen: mit 625 Litern Platz überbietet der neue Superb seinen Vorgänger um immerhin 30 Liter.

Neuer Skoda Superb

Die perfekte Reiselimousine?

Fahren kann der neue Skoda Superb natürlich auch. Und bereits nach den ersten Kilometern auf der Landstraße wird klar, dass das neue Topmodell der Tschechen tatsächlich eine prima Reiselimousine ist. Und dieser Eindruck verstärkt sich mit jedem gefahrenen Kilometer. Besonders sportlich ist der Superb nicht, will er vermutlich auch gar nicht sein. Aber dank des hervorragenden und auf maximalen Komfort ausgelegten Fahrwerks schluckt der Skoda Superb auch auf mäßigen Straßen etwaige Stöße weg wie nichts. Mit der adaptiven Fahrwerksregelung (Dynamic Chassis Control, DCC) inklusive Fahrprofilauswahl lässt sich das Fahrwerk zudem gemäß der eigenen Präferenzen einstellen.

Neuer Skoda Superb

Zugute kommen dem Komfort dabei zahlreiche Sicherheitsfeatures. Serienmäßig ist der neue Superb mit Electronic Stability Control inklusive Multikollisionsbremse ausgestattet. Zudem sind Systeme wie Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion oder elektronische Reifendruckkontrolle Serie.

Optional sind weitere Sicherheitssysteme für den neuen Superb erhältlich; Der Adaptive Abstandsassistent (Adaptive Cruise Control, ACC) hält das Fahrzeug bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit auf sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Für stabiles Spurhalten auf Autobahnen und Landstraßen sorgt der Spurhalteassistent, der in unserem Test selbst bei Regen schwach gekennzeichnete Fahrbahnmarkierungen ohne Probleme erkannte. Eigentlich schon ein Standard: Der neu entwickelte Spurwechselassistent (Blind Spot Detect) unterstützt den Fahrer beim Wechsel der Spur durch Warnung vor Fahrzeugen im Toten Winkel.

Neuer Skoda Superb ist ab 24.590 Euro erhältlich

Der Skoda Superb startet ab 24.590 Euro für den 1,4 Liter TSI mit 125 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe in der „Active“-Ausstattung. Der günstigste Diesel ist der ebenfalls handgeschaltete 1,6 Liter TDI mit 120 PS für 26.490 Euro in „Active“-Ausstattung. Ab 36.450 Euro ist die noble L&K-Version zu haben. Dann mit 150 PS starkem TDI und 6-Gang-Handschaltung. Selten war eine dermaßen gute Reiselimousine wohl so günstig.

Hyundai i40 Kombi: Frischekur mit DSG und leicht erhöhtem Preis

Hyundai i40 Kombi_2015_01Beim Hyundai i40 Kombi war eine kleine Frischekur nötig. Für einen um 850 Euro leicht erhöhten Basispreis von nun 24.790 Euro gibt es für den kleinen Benziner jetzt erstmals DSG. Alle Motorvarianten lassen sich aber auch weiterhin über das manuelle Sechsganggetriebe schalten. Auch neue Ausstattungsoptionen wie Bi-Xenon-Scheinwerfer, ein Fernlichtassistent und eine kamerabasierte Verkehrszeichenerkennung finden sich jetzt in der Aufpreisliste wieder. Ab sofort kann der frische Raumfrachter aus Korea bestellt werden. Was alles neu ist, erklären wir euch in diesem Beitrag. [Weiterlesen…]

Škoda frischt den Yeti und den Citigo auf

Skoda_Citigo_2015_01Stärkere und sparsamere Motoren, die die Euro 6-Abgasnorm erfüllen, verbesserte Features bei der Konnektivität, ein aufgefrischtes Design und neue Sondermodelle. Škoda hat jetzt seine beiden Modelle Yeti und Citigo auf den neuesten Stand gebracht. Für den kleinen Familienvan gibt es künftig drei Turbobenziner und zwei Turbodiesel. Hier wollen die Ingenieure die Verbräuche um bis zu 20 % gesenkt haben. Im kleinen Stadtflitzer Citigo sind Bremsenergierückgewinnung und Start-Stopp-Automatik in allen Modellen mit dem automatisierten Getriebe ASG serienmäßig. Alle Infos zu den Updates gibt es hier. [Weiterlesen…]

Opel Astra K: Erste Bilder in Italien geleakt

Opel_Astra_K_2015_01Fake, kluger Schachzug oder dumme PR-Panne? Diese Frage stellt sich jetzt bei den ersten Bildern zum Opel Astra K, die jetzt in Italien geleakt wurden. Die Website carpassion.it hat jetzt bereits vor der ersten offiziellen Pressekonferenz erste Fotos der neuen Kompakt-Generation aus Rüsselsheim ins Netz gestellt. Darauf lassen sich auf dem ersten Blick Design-Upgrades an den Scheinwerfern und am Heck erkennen. Sollte der Wagen so wirklich kommen, dann spielt man damit endlich mal die emotionale Trumpfkarte aus, um zum Hauptkonkurrent, dem VW Golf, aufzuschließen. Wie, das erklären wir hier. [Weiterlesen…]

Automobilmarketing: Seat-Roadtrip zum Wörthersee-Treffen [Update + Video]

Eins muss man den Leuten bei Seat ja lassen: sie verstehen es, die Werte ihrer spanischen Marke erlebbar zu machen. So geschehen etwa beim GTI-Treffen am Wörthersee.

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Im Rahmen mehrerer Gewinnspiele konnten Seat-Fans die Teilnahme an einem exklusiven Roadtrip zum GTI-Treffen am Wörthersee gewinnen. Mit dem nagelneuen Seat Leon ST Cupra haben die Spanier passenderweise auch seit Neuestem ein überaus adäquates „Reise-Mobil“ am Start. Nach dem Motto „Mit 280 PS zum GTI-Treffen“ ging es für die Gewinner im Leon ST Cupra auf die Reise von München nach Reifnitz.

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Auf den 340 Kilometern konnten die Roadtripper, die von TV-Moderatorin und Seat-Markenbotschafterin Laura Wontorra verstärkt wurden, die Vorzüge des schnellen Kombis bereits kennenlernen. Natürlich alles im Rahmen der Straßenverkehrsordnung! Um dem heißen Leon ST genauer auf den Zahn zu fühlen, ludt Seat ins Fahrsicherheitszentrum Kärnten. Der Besuch eines Fahrsicherheitszentrums ist erfahrungsgemäß ein großer Spaß, den meine Wenigkeit mit dem Leon Cupra im FSZ Nürburgring 2014 erleben durfte.

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Unter anderem im schnellen Slalom und beim Kurventraining bei unterschiedlichen Kurvenradien und Reibwerten konnten die Gewinner den Seat Leon ST Cupra im Grenzbereich kennenlernen. Eine richtige „Schweinerei“ dürfte die gefürchtete Rüttelplatte gewesen sein. Dabei handelt es sich um eine bewässtere, hydraulisch betriebene Asphaltplatte, die dir urplötzlich den Fahrzeughintern „wegzieht“. Vielleicht liegt es an meinem biblischen Alter, aber ich war letztes Jahr mit dem Leon Cupra nicht einmal (!) in der Lage, schnell genug durch Gegenlenken zu reagieren, um den Wagen wieder auf Spur zu bringen.

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Im österreichischen Reifnitz angekommen, konnte der Roadtrip-Tross den Seat-Stand mit den sportlichsten aller Seat-Modellen, aber auch den VW-, Audi-, und Skoda-Stand besuchen und die spezielle Atmosphäre des GTI-Treffens schnuppern.

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Und weil Seat nicht nur eine sportliche Automarke sein will und sich auch emotional und lifestylig positioniert, gab es zum Abschluss ein besonderes Highlight: Auf dem Seat-Partyboot wurde bei bestem Wetter ordentlich geschwoft und Party gemacht.

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Alles in allem sicherlich ein tolles Beispiel, wie Autohersteller die eigenen Markenwerte erlebbar machen und ihre Fans noch mehr an die Marke binden können. Update 30.05.2015: Ein neues Youtube-Video zeigt, wie das Konzept funktionierte – und die Begeisterung der Seat-Markenbotschafter.

Update 09.06.2015:

Seat hat das Event am Wörthersee maximal ausgenutzt. Moderatorin Laura Wontorra hat Tuning-Fans den neuen Seat Leon ST Cupra gezeigt. Herausgekommen ist ein neues Video, das den schnellen Seat-Kombi (natürlich!) in höchsten Tönen anpreist.

Škoda Rapid: Frische Motoren, neue Assistenzsysteme und drei Sondermodelle

Skoda-Rapid_2015_01Der kompakte Škoda Rapid bekommt ab sofort frische Motoren, neue Assistenzsysteme und gleich drei Sondermodelle. Die neuen Aggregate erfüllen jetzt allesamt die Euro 6-Norm und sollen bis zu 19 Prozent weniger Sprit verbrauchen als die alten Antriebe. Gegen Aufpreis gibt es jetzt auch die Müdigkeitserkennung, den Frontradarassistent inklusive City-Notbremsfunktion, Parksensoren vorne und die Klimaanlage Climatronic inklusive Feuchtigkeitssensor und automatischer Innenspiegelabblendung. Die drei Sondereditionen Emotion Plus, Edition und Cool Edition bieten zusätzlich bis zu 3.645 Euro Preisvorteil. [Weiterlesen…]

Renault Kadjar: Qashqai-Kopie kommt für 19.990 Euro

Renault Kadjar_2015_01Der Renault Kadjar ist eine französische Nissan Qashqai-Kopie, die es ab Mitte Juni 2015 für mindestens 19.990 Euro bei den Händlern geben wird. Damit kostet er dann, welch Überraschung, genauso viel wie der Plattform-Verwandte aus Fernost. Den um sieben Zentimeter größeren Bruder vom Renault Capture gibt es mit dem 1,2-Liter-Basisbenziner, der es dank Turboaufladung auf 130 PS bringt. Welche Motoren noch angeboten werden und welche Triebwerke noch zu erwarten sind, erfahrt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Kia Picanto: Neue Nase für den Kleinen

Kia Picanto_2015_01Klein, wendig und mit einer langen Herstellergarantie versehen. So hat der kleine Kia Picanto bislang das Herz von über 100.000 Kunden erobert. Damit das auch so bleibt, gibt es jetzt neben einer neuen Nase für den Kleinen auch noch ein Navigationssystem, das den Weg durch die Großstadtgassen weist und eben die schon bekannte Siebenjahresgarantie. Ebenfalls für sieben Jahre gibt es kostenlose Kartenupdates. Was sich sonst noch beim kleinen Koreaner geändert hat und was geblieben ist, erläutern wir in diesem Artikel. [Weiterlesen…]

Mehr PS für den VW Tiguan

VW Tiguan_2015_01Die aktuelle Generation vom VW Tiguan bekommt mehr PS. Mit neuen Motoren und einem überarbeiteten Infotainmentsystem wollen die Wolfsburger ihrem SUV noch einmal richtig Glanz verleihen, bevor dann im September 2015 auf der IAA die neue Modellgeneration erstmals vorgestellt wird. Die neuen Diesel-Aggregate sollen mehr Power haben und gleichzeitig noch umweltfreundlicher sein, so dass der kleine Alleskönner seinen CO2-Ausstoß um bis zu 17 Gramm je Kilometer senken konnte. Alles zu den neuen Ausstattungsmerkmalen des Kompakt-SUV gibt es hier. [Weiterlesen…]