Für Autokäufer wird es immer wichtiger, auch im Auto online zu sein oder das Smartphone mit dem PKW zu verbinden. Entsprechend wächst auch bei Seat die Bedeutung von Konnektivitätslösungen. Aus diesem Grund launchen die Spanier nun spezielle Sondermodelle, genannt „Seat Connect“. [Weiterlesen…]
Der neue Skoda Superb im Fahrbericht
Der Skoda Superb war bereits als Superb I (2001 bis 2008) und Superb II (2008 bis 2015) ein wirklich gutes Auto. Viel Platz – und dadurch ein gewisses Oberklasse-Feeling -, gute Verarbeitung und dazu auch noch günstig. Ein tolles Konzept. Da soll die neue Superb-Generation den Vorgängern natürlich in nichts nach stehen. Vielmehr: sie soll der Superb-Historie die Krone aufsetzen.
Selbstbewusste Tschechen!
Bereits die Premierenparty in exklusivem, geradezu hippen Ambiente zeigte, wo die Reise des neuen Skoda Superb hingehen soll: die neue Mittelklasse der Tschechen soll emotionaler, lifestyliger, ja, exklusiver werden. Entsprechend vollmundig ist die Sicht von Skoda-Boss Winfried Vahland auf den neuen Superb. Ein Auszug, ohne Anspruch auf Vollständigkeit;
„Bislang halten Skoda-Modelle als rational, aber mit dem neuen Skoda Superb gehen wir einen Schritt weiter.“
„Der neue Skoda Superb zeigt die Designkompetenz und die Emotionalität der Marke.“
„Der neue Skoda Superb bietet Automobiltechnik auf allerhöchstem internationalen Niveau.“
„Der neue Skoda Superb wird Maßstäbe setzen.“
Und nicht zuletzt: „Der neue Skoda Superb wird alles, was Sie bislang von Skoda kennen, übertreffen.“
Ganz schön selbstbewusst, oder? Aber verdammt, der Mann hat Recht.
Das merkt man bereits beim Exterieur-Design. Der zunächst nur als Limousine erhältliche Skoda Superb wirkt deutlich schärfer als sein Vorgänger, bewahrt sich aber sein klassisches Understatement. Ich denke, die Bezeichung „souverän“ trifft hier 100%-ig zu. Der Neue kommt ohne spektakuläre optische Features aus, wirkt mit seinen gelungenen Proportionen trotzdem modern und dynamisch.
Riesiges Platzangebot
Auch das Interieur kann sich sehen lassen, vor allem im Spitzenmodell Superb „L&K“. Die in Anlehnung an die beiden Gründerväter des tschechischen Automobilherstellers Václav Laurin und Václav Klement „Laurin & Klement“ genannte Variante verfügt über edle Dekorleisten in Piano-Schwarz, LED-Ambientebeleuchtung und eine höherwertige Lederausstattung. Im Vergleich zu den top-ausgestatteten Modellen von Marken wie Audi oder Mercedes-Benz fehlt hier sicherlich noch die ein oder andere „Ecke“, aber insgesamt wirkt das Interieur sehr wertig und auch in abgespeckter Ausstattung durchaus angenehm und gut verarbeitet.
Allen Ausstattungsvarianten gemein ist das unfassbare Platzangebot. Dank des modularen Querbaukastens aus dem Konzernregal konnten die Entwickler einen längeren Radstand und eine breitere Spur realisieren. Die Folge ist ein noch luftigerer Innenraum. Sowohl vorne als auch hinten und im Kofferraum bietet die Superb-Limousine Platz satt. Fahrer und Beifahrer haben knappe vier Zentimeter mehr Ellenbogenbreite und mehr Kopffreiheit.
Lässt sich vorne bereits königlich thronen, ist es hinten noch besser. Hier lässt sich geradezu unverschämt lässig abhängen. Selbst in halber Liegeposition haben die Knie nach vorne noch einige Zentimeter Luft. Skoda war da sehr genau und hat nachgemessen: Im Fond gibt´s demnach 157 mm Kniefreiheit – laut eigener Aussage „rund doppelt so viel wie beim nächstbesten Wettbewerber“. Und das glaube ich sofort. Einen Bestwert im Segment markiert übrigens auch das Kofferraumvolumen: mit 625 Litern Platz überbietet der neue Superb seinen Vorgänger um immerhin 30 Liter.
Die perfekte Reiselimousine?
Fahren kann der neue Skoda Superb natürlich auch. Und bereits nach den ersten Kilometern auf der Landstraße wird klar, dass das neue Topmodell der Tschechen tatsächlich eine prima Reiselimousine ist. Und dieser Eindruck verstärkt sich mit jedem gefahrenen Kilometer. Besonders sportlich ist der Superb nicht, will er vermutlich auch gar nicht sein. Aber dank des hervorragenden und auf maximalen Komfort ausgelegten Fahrwerks schluckt der Skoda Superb auch auf mäßigen Straßen etwaige Stöße weg wie nichts. Mit der adaptiven Fahrwerksregelung (Dynamic Chassis Control, DCC) inklusive Fahrprofilauswahl lässt sich das Fahrwerk zudem gemäß der eigenen Präferenzen einstellen.
Zugute kommen dem Komfort dabei zahlreiche Sicherheitsfeatures. Serienmäßig ist der neue Superb mit Electronic Stability Control inklusive Multikollisionsbremse ausgestattet. Zudem sind Systeme wie Frontradarassistent mit City-Notbremsfunktion oder elektronische Reifendruckkontrolle Serie.
Optional sind weitere Sicherheitssysteme für den neuen Superb erhältlich; Der Adaptive Abstandsassistent (Adaptive Cruise Control, ACC) hält das Fahrzeug bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit auf sicheren Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Für stabiles Spurhalten auf Autobahnen und Landstraßen sorgt der Spurhalteassistent, der in unserem Test selbst bei Regen schwach gekennzeichnete Fahrbahnmarkierungen ohne Probleme erkannte. Eigentlich schon ein Standard: Der neu entwickelte Spurwechselassistent (Blind Spot Detect) unterstützt den Fahrer beim Wechsel der Spur durch Warnung vor Fahrzeugen im Toten Winkel.
Neuer Skoda Superb ist ab 24.590 Euro erhältlich
Der Skoda Superb startet ab 24.590 Euro für den 1,4 Liter TSI mit 125 PS und 6-Gang-Schaltgetriebe in der „Active“-Ausstattung. Der günstigste Diesel ist der ebenfalls handgeschaltete 1,6 Liter TDI mit 120 PS für 26.490 Euro in „Active“-Ausstattung. Ab 36.450 Euro ist die noble L&K-Version zu haben. Dann mit 150 PS starkem TDI und 6-Gang-Handschaltung. Selten war eine dermaßen gute Reiselimousine wohl so günstig.
„Nichts für Anfänger“ – Formel E-Rennfahrer Daniel Abt im Interview
Im Fahrerfeld der Formel E reiht sich ein bekannter Fahrer neben dem anderen. Einer davon ist Daniel Abt (24), Sohn des Rennstallbesitzers Hans-Jürgen Abt. Das deutsche Nachwuchstalent aus der GP2-Serie stand vor dem Rennen auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof Automobil-Blog.de exklusiv Rede und Antwort.
Ready for departure! – Formel-E-Rennen auf dem Flughafen Berlin Tempelhof
Die Formel E – eine neue Rennserie des Automobil-Weltverbandes FIA, die sich in die Reihe der Formel 1, Tourenwagen-, Rally- und der Sportwagen-WM einreiht, will mit zukunftsfähigen Null-Emissions-Motorsport neue Wege gehen und beeindruckt dabei nicht nur beim Antrieb. So erlebten mehr als 21.000 Besucher am 23. Mai 2015 den „DHL Berlin ePrix“ – die Deutschlandpremiere der Elektro-Rennserie – bei strahlendem Sonnenschein. Neben spannender Elektro-Motorsport-Action gab es ein großes Rahmenprogramm rund um Elektromobilität.
Der brandneue Audi RS3 Sportback im Fahrbericht
Downsizing. Ein Trend, bei dem Fahrdynamik-Freaks Ausschlag bekommen. Und zum Glück gibt´s in der Automobilindustrie offenbar doch noch genug Entwickler, die ebenfalls einen Dermatologen aufsuchen müssen, sobald sie mit diesem – zumindest aus sportiven Gesichtspunkten – leidigen Thema konfrontiert werden. Bei Audi haben sie offensichtlich einige davon. Und das ist gut so, denn auch der neue Audi RS3 verfügt entgegen anfänglich grassierender Gerüchte wieder über den klasse 2,5-Liter-Fünfzylinder-Motor, der die erste RS3-Generation bereits auszeichnete.
Manchmal geht Tradition eben über Moderne. Potente Fünfzylinder haben bei Audi schließlich eine große Tradition, die es zu pflegen gilt: In den 80er Jahren trieben sie die Rallyeautos, Tourenwagen und Serienmodelle von Audi an die Spitze des Wettbewerbs. Insbesondere der kultige Gruppe B-Audi Sport quattro S1 wird nicht nur Rallye-Fans unvergessen bleiben.
30 Jahre später sitze ich im brandneuen Audi RS3 Sportback und kann es kaum erwarten, den 367 PS starken, turbobefeuerten Fünfzylinder zu starten – und vor allem die beiden Auspuffklappen im Fahrdynamiksystem „Audi Drive Select“ auf Durchzug zu stellen. Glücklicherweise führt uns die erste Route heute über schnurgerade Straßen, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Tunnel. Besser geht es nicht, um sich mit dem kompakten Dampfhammer anzufreunden. Der Allradler schiebt wirklich bestialisch an und der Sound, der dem Audi RS3 Sportback aus den Bereichen Motorhaube und Heck entfährt, ist einfach zu göttlich!
Das Problem: die entsprechende Reaktion der Fahrzeuginsassen ist für Verkehrsmitteilnehmer vermutlich nur sehr schwer zu deuten. Ich kann an dieser Stelle nicht mit allerletzter Überzeugung sagen, dass mein Mitfahrer und ich nicht wie entflohene Häftlinge einer geschlossenen Anstalt ausgesehen haben könnten. Zuviel Spass hatten wir in den Backen. Früher hätte man unseren Gesichtsausdruck wohl als „grenzdebil“ bezeichnet.
Das Cockpit steht dem Sound in nichts nach. Audi-traditionell wirkt das RS3-Cockpit extrem hochwertig und sehr sportlich. Im Vergleich zum gewöhnlichen A3 und S3 ist das Interieur noch etwas exklusiver: die Sportsitze tragen Bezüge aus Leder Feinnappa mit grauen Kontrastnähten, das unten abgeflachte RS-Multifunktions-Sportlenkrad ist mit Leder und Alcantara bezogen. Das Fahrerinformationssystem (FIS) bringt ein Ölthermometer und einen Laptimer mit, eine Ladedruckanzeige befindet sich in der Uhr des Drehzahlmessers.
Die zum Teil bedingt guten Straßen unserer Route fördern eine wichtige Erkenntnis zu Tage: das im Vergleich zum Audi A3 Sportback um 25 Millimeter tiefergelegte Fahrwerk im neuen RS3 arbeitet zusammen mit den 19-Zoll-Alu-Gussrädern straff. Sehr straff. Für ausgewiesene Sportfahrer wahrscheinlich genau das Richtige, um sportliche Ambitionen zu unterstreichen. Alle anderen sollten sich überlegen, beim adaptiven Fahrwerksystem „Audi Magnetic Ride“ ein Häkchen in der Ausstattungsliste zu setzen – denn hier kann aus verschiedenen Dämpferkennlinien gewählt werden.
Auf der Rennstrecke von Vallelunga, scusa: auf dem „Autodromo Vallelunga“ können wir den neuen RS3 mal im/am Grenzbereich fahren. Hier soll ihm auch sein konsequenter Leichtbau zugute kommen. Immerhin 55 Kilogramm soll die neue RS3-Generation im Vergleich zum Vorgänger abgespeckt haben, ist mit 1.550 Kilogramm (leer) aber immer noch kein Fliegengewicht.
Der Allradler ist auf der Rennstrecke wirklich verdammt schnell. Als die Reifen nach ein paar Runden auf Betriebstemperatur sind und richtig arbeiten, macht der Audi RS3 richtig Spaß. Der „Hot Hatch“ lässt sich präzise in die Kurven werfen und bleibt immer neutral. Sein Grenzbereich ist extrem breit, der RS3 damit weitgehend narrensicher. Wer zu schnell unterwegs ist, kann den Sportler entweder problemlos dank der offenbar endlich ohne nennenswerte Hitze- und Fadingprobleme arbeitenden Achtkolben-Bremsanlange einfangen und/oder muss mit stärkerem Untersteuern kämpfen.
Eine mechanische Differenzialsperre könnte dieser Untersteuerneigung entgegen wirken. Diese wird es im aktuellen Audi RS3 aber nicht geben. Vielmehr vertraut Audi auf eine eine radselektive Momentenverteilung, die mit kleinen Bremseingriffen an den jeweils entlasteten kurveninneren Räder arbeitet. Die Haldexkupplung soll laut Audi-Angaben, abhängig von Fahrstil und Reibwert des Untergrundes, zwischen 50 und 100 Prozent des Antriebsmoments auf die Hinterachse schicken und somit kontrollierte Drifts ermöglichen. Drifts dürften allerdings nur auf Untergründen mit wirklich richtig niedrigem Reibwert wie etwa Schnee und Eis möglich sein. Interessierte Querfahrer sollten sich also nicht von allzu euphorischen Fahrberichten („Am liebsten fährt er quer„) täuschen lassen.
Die Auslieferung des starken Fünftürers beginnt im Sommer 2015, der Grundpreis in Deutschland liegt bei 52.700 Euro.
Seat auf dem Wörthersee-Treffen 2015
Wie sportlich die Marke Seat mittlerweile positioniert ist, konnten die Besucher des berühmt-berüchtigten GTI-Treffens am Wörthersee am letzten Wochenende erfahren. Die Spanier fuhren alles auf, was vier Räder und mindestens 280 PS unter der Haube hat.
Im Fokus stand dabei die Premiere des brandneuen Seat Leon ST Cupra, der kurz zuvor mit 7:58 Minuten eine neue Rekordrunde für Kombis auf der Nürburgring-Nordschleife gefahren sein soll. Auch am Start: ein mit dem Performance-Pack „Black“ ausgestatteter Leon ST Cupra. Damit passte der in „Dynamic Grey“ lackierte Kombi mit seinen 19-Zoll- Leichtmetallrädern, seiner Brembo 4-Kolben-High-Performance-Bremsanlage und den in Wagenfarbe lackierten Seitenschwellern natürlich bestens zum Kult-Treffen.
Insgesamt zeigte Seat fünf Varianten des aktuellen Leon im österreichischen Reifnitz. Unter anderem die extremste Version des Leon. Der österreichische Rennfahrer Mario Dablander, der als Tourenwagen-Rennfahrer beim Seat Leon Eurocup 2015 antritt, zeigte seinen Seat Leon Cup Racer nach dem Rennen in Portugal.
In den Lackierungen Dynamic Grey und Nevada präsentiert Seat in diesem Jahr zwei besonders individuelle Fahrzeuge. Für ein optisches Highlight sorgte der mit dem Color Pack „Performance Orange“ ausgestattete Seat Leon SC Cupra. Der Dreitürer setzt mit dem orange lackierten Frontgrill, den farblich angepassten Spiegeln und den orange bearbeiteten Felgen sportliche Akzente auf der grauen Unilackierung. Darüber hinaus sorgt die Hochleistungsbremsanlage zusammen mit den 19-Zoll-Michelin Cup Reifen für fahrdynamische Akzente.
[Fotos: Seat, Rolf Klatt]
Skoda auf dem GTI-Treffen am Wörthersee
Wie es sich für die Volumenmarken des Volkswagenkonzerns gehört, war auch Skoda beim GTI-Treffen am Wörthersee am Start. Und die Tschechen zeigten ein paar wirklich außergewöhnlich sportliche Autos.
Drei Wochen nach seinem ersten Rallye-Einsatz zeigte sich der neue Skoda Fabia R5 am Wörthersee. Kurz zuvor feierte das brandneue Rallyegerät einen Sieg zum Auftakt der diesjährigen tschechischen Rallye-Meisterschaft. In dem kompakten Kraftpaket steckt viel Hightech: 1,6-Liter-Turbomotor, Allradantrieb, sequenzielles Fünfganggetriebe und McPherson-Federbeine.
Als Showcar Skoda Fabia R5 Combi zeigt sich der neue Hightech-Bolide am Wörthersee auch in überraschender Kombi-Form. Für die Studie haben die Designer dem Fabia R5 das Karosseriekleid eines Kombi übergestreift und neu interpretiert.
Der neue Skoda Octavia Combi RS 230 komplettiert den großen Auftritt der Tschechen am Wörthersee. Der dank 230 PS schnellste Octavia Combi aller Zeiten erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 247 km/h und beschleunigt in nur 6,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Als erster Skoda erhält das Fahrzeug serienmäßig eine elektronisch geregelte Vorderachs-Quersperre für besonders dynamische Kurvenfahrten.
Fotos: © Skoda Deutschland / Enes Kucevic (enes-kucevic.com) via Rad-Ab.com
Wörthersee 2015: Audi zeigt Studie „TT clubsport quattro“ mit 600 PS
Auch Audi gab sich beim GTI-Treffen am Wörthersee die Ehre und präsentierte neben den aktuellen Rennboliden, Performance-Cars und Serienmodellen ein ganz besonderes Highlight: den TT clubsport turbo.
Der Audi TT clubsport turbo kombiniert einen kraftvollen TFSI-Motor mit einem elektrischen Biturbo. Optisch fallen vor allem die dicken Backen auf: breite Anbauteile, mächtiger Heckflügel und eine Leistung von 600 PS. Die Inspiration zu dem Showcar stammt vom kultigen Audi 90 IMSA GTO der späten 1980er Jahre.
Der leistungsgesteigerte 2.5 TFSI-Motor mobilisiert 650 Nm maximales Drehmoment. Von 3.000 bis 7.000 1/min stehen mehr als 600 Nm zur Verfügung. Pro Liter Hubraum erzielt er 176 kW (240 PS) und 260 Nm. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Sechsganggetriebe.
Dabei soll die Studie lediglich 1.396 Kilogramm wiegen. Den Standardsprint von 0 auf 100 km/h erledigt der TT clubsport quattro in 3,6 Sekunden, erst bei 310 km/h endet der Vortrieb. Für den schnellen Standardsprint mit verantwortlich: ein elektrisch angetriebener Verdichter. Der große Vorteil dieses Bauteils: der Wegfall des Turbolochs. Denn der Verdichter dreht spontan und ansatzlos auf Maximaldrehzahl und erhöht immer dann den Ladedruck, wenn für den konventionellen Abgasturbolader zu wenig Antriebsenergie im Abgas zur Verfügung steht. Durch dieses Prinzip kann der herkömmliche Lader stärker auf hohe Ladedrücke und damit hohe Motorleistung ausgelegt werden – der e-Turbo stellt das spontane Ansprechverhalten und kraftvolle Sprints aus niedrigen Drehzahlen jederzeit sicher.
Über den permanenten Allradantrieb quattro, dessen Lamellenkupplung wegen der besseren Gewichtsverteilung an der Hinterachse sitzt, gelangt die Power des Audi TT clubsport turbo auf die Straße. Ein Gewindefahrwerk erlaubt es, die Trimmlage der Karosserie sowie die Zug- und Druckstufe der Dämpfer hochpräzise einzustellen. Eine elektrische Liftfunktion schützt die Technik vor Beschädigungen durch Bordsteinkanten. Die Elektronische Stabilisierungskontrolle ESC und die radselektive Momentensteuerung runden die dynamischen Qualitäten des Fahrwerks ab.
Die Räder des Showcars haben das Format 9,5 J x 20. Ihr Sechs-Doppelspeichen-Design ist in Bicolor-Optik – glanzgedreht und Schwarz matt – gehalten, die Bereifung stammt aus der Serie 275/30. Hinter allen vier Rädern sitzen Bremsscheiben aus Kohlefaser-Keramik, die besonders leicht und abriebfest sind. Die vorderen Scheiben weisen 370 Millimeter Durchmesser auf.
7:58 Minuten: Seat Leon ST Cupra „schnellster Kombi auf der Nordschleife“
Vor etwas mehr als einem Jahr machte Seat mit seinem Leon Cupra Schlagzeilen, als Rennfahrer Jordi Gené mit dem schnellen Dreitürer einen neuen Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings aufstellen konnte. Die damalige Rekord-Rundenzeit für serienmäßige Fronttriebler wurde relativ schnell erneut unterboten. Jetzt kontern die Spanier.
Und zwar mit einem neuen Rekord: wie Seat mitteilt, konnte der brandneue Seat Leon ST Cupra die Nordschleife in 7:58 Minuten umrunden. Laut Seat ist der Leon ST Cupra damit der schnellste Kombi auf der Nürburgring-Nordschleife. Unterwegs war der 280 PS-Kombi auf Michelin Sport Cup-Reifen. Hilfreich waren sicherlich auch die elektronisch gesteuerte mechanische Vorderachsquersperre und das 6-Gang-Schaltgetriebe.
„Es war ein unbeschreibliches Gefühl, das Beste aus diesem Fahrzeug herauszuholen und Derjenige zu sein, der diesen Rekord fährt“, sagte Jordi Gené, der sich offenbar auch in schnellen, frontgetriebenen Kombis zuhause fühlt.
Autoblogger bei Instagram
Vorhang auf für eine neue gemeinsame Aktion deutscher Auto-Blogger. In diesem Rahmen stellen wir ein paar coole Instagram-Accounts vor und zeigen zudem jeweils besonders eindrucksvolle oder typische Fotos.
Jan hat als ambitionierter Youtuber und Fotograf sicherlich einen gewissen Anspruch an seine Bilder bei Instagram. Insofern hoffe ich nicht, dass er verschnupft ob meiner Auswahl reagiert. Schließlich handelt es sich weniger um ein besonders künstlerisch Bild. Aber sein Foto vom Navi des neuen Audi TTS Roadster ist einfach spitze, verspricht es doch eine Menge Spaß angesichts dieser unfassbaren Serpentinen-Straße, oder?
Jens von Rad-Ab.com hat eine schöne Mischung aus Auto-Neuheiten und etwas „anderen“ Motiven. Dieses hier finde ich besonders gelungen. Ist wohl eher nicht das klassische Auto-Motiv, transportiert aber prima die pure Dekadenz des Maybach-Mercedes S600…
Matthias von Motoreport.de dokumentiert auf seinem Instagram-Account vor allem seine Ausflüge mit Testwagen. Einen guten Foodblogger würde er auch abgeben! 😉 Was immer geht, sind Autos und Passstraßen!
An Lisas Instagram-Account gefällt mir, dass sie oft skurille, seltene oder besonders schöne Autos zeigt – und ihre Fotos ohne übertriebene Filter auskommen. Ein typisches Carspotting Motiv ist dieser wunderbare Opel C-Kadett City von der Bodensee Oldtimer Rallye.
Als großer Freund bajuwarischer Hecktriebler weiß ich, dass ich auf dem Instagram-Account von „Bimmertoday-Benny“ immer gute Bilder finde. Dieses hier vom kultigen BMW 635 CSi etwa ist gut gelungen!
Sebastian von Passiondriving.de ist ein ausgewiesener Fahrdynamik-Aficionado. Bei ihm gibt´s also eine Fülle sportlicher Autos. Und wie ich gerade sagte: Autos und Passstraßen funktionieren immer. Vor allem dann, wenn der fahrbare Untersatz auf den Namen „Elise“ hört!
Auch Thomas Gigold hat einen gewissen Schwerpunkt auf Autos aus München. Dieses Bild hier sieht nach einer Menge Spaß aus: ein BMW M4 in unmittelbarer Nähe zur Nordschleife, warm, trocken und eine stimmungsvoll untergehende Sonne. Passt!
Auf dem Instagram-Account von „Auto-Diva“ Nicole habe ich diesen wunderschönen, top-restaurierten BMW M3 E30 gefunden. Eine ungewöhnliche Perspektive aus der man aber perfekt die dicken Backen des kultigen Coupés erkennen kann!
Mit Mikhail von Newcarz und ein paar anderen Autobloggern war ich bei der Michelin Winter Experience in Finnland. Das Programm, das Michelin zusammen mit den Rallye-Profis Armin Schwarz und Mark Wallenwein zusammengestellt hatte, bot eine Menge Spaß. Ein Highlight war sicherlich die Fahrt mit diversen Spike-bereiften Subaru Impreza WRX STi. Die Rallye-Teile sehen wir hier in seinem Instagram-Account, unmittelbar bevor sie den Fotografen in einer Eiswolke einhüllen…
Haha, und wieder Autos und Berge! Dazu noch bestes Wetter, Schnee und Eis sowie ein paar 4×4-Nissans. Ein sicherlich netter Zeitvertreib, den uns Stefan hier zeigt!
„Der-Auto-Blogger“ Oli Walther ist offenbar ein Meister des investigativen Foto-Journalismus. Wusste ich vorher gar nicht. Scheint aber so zu sein, wenn man sich durch seinen Instagram-Account klickt. Hier hat der Fan eines Bundesligaclubs in der Nähe von Lüdenscheid-Nord aufgedeckt, wie „Kölsch“ an seinen Geschmack kommt.
Daniel ist der Energie- und Alternative Antriebe-Spezialist unter den Autobloggern. Und mag offenkundig Bier. Gut so! Auf diesem Bild hat er die beinahe perfekte Netzabdeckung an Ladesäulen in Hessen dokumentiert…
Mario ist eher Spezialist für neuere Autos. Hält aber auch bei älteren Schätzken drauf. Ein tolles Foto ist dieses hier AMG-V12-Motorblock, den er in der „Manufaktur“ in Affalterbach ablichten konnte.
Lifestyle- und Auto-Blogger Milos ist viel in der Welt unterwegs und neigt dazu, alles abzulichten, was im vor die Smartphone-Linse kommt. Entsprechend gefüllt ist sein Instagram-Account. Hin und wieder laufen/fahren einem bei Milos auch automobile Schönheiten über den Weg – wie diese MB-Heckflosse!
Bei Tom Schwede von 1300ccm.de kann man sicher sein, auf seinem Instagram-Account neue Autos und schöne Rennstrecken-Klassiker zu finden – wie diese grüne und wunderschöne Alfa Romeo Giulia GT Am!
Hier gibt´s die Favorites der anderen teilnehmenden Blogger:
Jan Gleitsmann
Jens Stratmann
Matthias Luft
Lisa Lisa
Benny
Sebastian Bauer
Thomas Gigold
Nicole auf Auto-Diva
Mikhail Bievetskiy
Stefan Maaß
Oli Walther
Daniel Bönninghausen
Mario von Berg
Milos Willing
Tom Schwede






































































