ADAC-Pannenstatistik 2009: Mercedes ist klarer Sieger

ADAC.jpgAngesichts der aktuellen Pannenstatistik sollte ein Autokauf gründlich überlegt sein. Vor allem eine Marke sollte man sich auf Anraten des ADAC in Zukunft merken: Mercedes. In drei von acht Klassen konnte der Stuttgarter Automobilkonzern auf ganzer Linie überzeugen. Doch auch Citroën und BMW bekleiden in der diesjährigen Untersuchung den ersten Platz. Mit einer Vielzahl von Pannen rangieren etwa der Chevrolet Matiz, der Renault Kangoo, der Opel Vectra und der Ford Transit am untersten Ende der Skala.

Die Pannenstatistik begründet sich auf die Auswertung von 2,04 Millionen Pannenberichten ein- bis sechsjähriger Autos der ADAC-Clubmitglieder aus dem Jahr 2009. Wie schon im Vorjahreszeitraum wurden die Pannen zumeist in der Fahrzeugelektrik (40,8 %) und der Zündanlage (10,8%) festgestellt. Motorprobleme sind dagegen mit 7,6 Prozent eher eine Seltenheit.

Zehn Jahre OSV: Spezialfahrzeuge von Opel

Opel.jpgDie Opel Special Vehicles GmbH (OSV) feiert ihr zehnjähriges Jubiliäum. Mehr als 400.000 Ein- und Umbauten haben die rund 250 Mitarbeiter in den letzten zehn Jahren vorgenommen. Die Aufgabenbereiche des Unternehmens reichen dabei vom sportlichen OPC-Trim über Erdgas- oder Autogastechnik bis hin zu Behördenfahrzeugen, Taxen oder Fahrschul- sowie Rettungswagen.

Das Hauptaufgabenfeld des Opel-Herstellers sind individuelle, maßgeschneiderte Sonderausstattungen für Fahrschulen, Behörden und Taxiunternehmen ebenso wie für Feuerwehren, Rettungsdienste, die Bundeswehr und US-Armee. Zudem beteiligt sich die OSV an der Weiterentwicklung von Serienfahrzeugen wie den Opel Zafira 1.6 CNG und die Autogas-Modelle

Das Rüsselheimer Werk modifiziert etwa 50.000 Fahrzeuge im Jahr. Auch andere europäische Länder gehörten zu den Kunden der Opel Special Vehicles GmbH. In der Schweiz ist vor allem die Umrüstung ihrer Polizeiwagen durch die OSV gefragt, während die Fahrschulen und Taxiunternehmen Mitteleuropas besonderen Wert auf entsprechend ausgestattete Opel-Modelle legen.

Citroën Nemo kippt beim Ausweichtest

citroen_logo.jpgBei einer Testfahrt des ADAC ist der Citroën Nemo bereits bei einer Fahrtgeschwindigkeit von 80 km/h umgekippt. Grund für die Schräglage beim Ausweichmanöver sei das nicht einmal optional zum Verkauf angebotene EPS.

Der nahezu Baugleiche Fiat Qubo mit EPS meisterte den Ausweichtest hingegen mit Bravur. Auf einen weiteren Test des Peugeot Bipper, der wie der Citroën Nemo nicht mit einem EPS ausgestattet ist, wurde aus Sicherheitsgründen verzichtet, da die ADAC-Tester einen ähnliches Fahrverhalten wie beim Citroën erwarteten.

Doch der PSA-Konzern reagiert umgehend mit einer zukünftigen serienmäßigen Ausstattung der beiden „Problemkinder“ mit EPS. Als erstes wird es im kommenden September in den Dieselvarianten eingebaut, da für das ESP für die Benzinversionen zunächst neuentwickelt werden muss. Daher wird das Stabilitätsprogramm für diese Modelle erst im kommenden Jahr verfügbar sein.

Die Unfälle, die einem vorigen Schleudern folgen, haben meist die schlimmsten Folgen. Daher stuft der ADAC die EPS-Systeme als eine der wichtigsten Sicherheitsmerkmale ein und plädiert daher bereits seit geraumer Zeit für einen serienmäßigen Einbau der Stabilitätskomponente in die Grundausstattung eines jeden Fahrzeugs.

Neue Stoßstangen-Tests für mehr Sicherheit

Sto__stange.JPGEinen neuen Crashtest-Standard für Stoßstangen entwickelte das Allianz Zentrum für Technik (AZT), eine Tochter des Versicherungskonzerns Allianz. Ziel des Tests ist vorrangig, die Schäden an den Fahrzeugen bei einer Kollision zu verringern, insbesondere bei der häufigsten Sorte von Auffahrunfällen mit niedrigen Geschwindigkeiten im städtischen Bereich.
Das Kernergebnis der Forschungsarbeiten des AZT ist, dass Stoßstangen möglichst auf demselben Niveau sein müssen, um Schäden zu verringern: zu schmale oder auf falscher Höhe angebrachte Stoßfänger können Schäden sogar noch vergrößern. Der Test ist seit dem 1. Januar diesen Jahres zusätzlich zu den üblichen Typklasseneinstufungstests Pflicht und wirkt sich in der Einstufung des Fahrzeugs in der Versicherungs-Typklasse um bis zu zwei Stufen aus. Künftig soll er auch international als Standardtest mit dem Namen „RCAR Bumper Test“ (Research Council for Automobile Repairs) eingesetzt werden.

GTÜ rät zu regelmäßigen Batterie-Kontrollen

Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) rät Autofahren, besonders in der kalten Jahreszeit regelmäßig die Batterie zu kontrollieren. Fachwerkstätten prüfen mit einfachen Mitteln den Zustand der Batterie. Wichtig ist neben einem optimalen Säurestand und mit Säureschutzfett behandelten Polen auch Vorsorge: vor dem Start sollen Verbraucher Fahrlicht, Gebläse, Sitzheizung und Radio ausschalten. Erfolglose Startvorgänge sollen nach spätestens zehn Sekunden abgebrochen werden und nach etwa einer halben Minute erneut begonnen werden, um die Batterie nicht zu überlasten. Bei minus zehn Grad Celsius stehen noch 65 Prozent der eigentlichen Leistung zur Verfügung, bei minus 20 Grad sind es nur noch 50 Prozent.

Bremer Unternehmen OHB baut Galileo-Navigations-Satelliten

Galileo.jpgDer Technologiekonzern OHB aus Bremen hat einen prestigeträchtigen Auftrag erhalten, die europäischen Navigationssatelliten Galileo zu bauen. Der Auftrag ist nach Angaben der EU-Kommission vom Donnerstag gut 566 Millionen Euro schwer und beinhaltet die Herstellung von 14 der insgesamt 32 Satelliten. Die ersten Satelliten solle OHB bereits im Jahr 2012 liefern, hieß es weiter. Galileo ist ein EU-Projekt, mit dem der US-Dienst GPS in Europa Konkurrenz bekommen soll. Das Projekt kostet nach Angaben der EU-Kommission insgesamt 3,4 Milliarden Euro und soll 2014 an den Start gehen. OHB setzte sich bei der Ausschreibung gegen EADS-Astrium durch.

VDA: Autoindustrie mit Forschungsrekord

Die deutsche Automobilindustrie hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr so viel Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt wie noch nie. Wie der Verband der Automobilindustrie mitteilte, seien die Investitionen hierfür im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro gestiegen. Der Großteil der Forschungsgelder sei dabei in die Entwicklung kraftstoffeffizienter und CO2-reduzierender Antriebe und Technologien geflossen. Nach Angaben des VDA-Präsidenten und ehemaligen Bundesverkehrsministers Matthias Wissmann ist die Automobilindustrie damit die einzige deutsche Industriebranche, die ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gegenüber dem Vorjahr steigern konnte. Zudem sei die Automobilindustrie Innovationstreiber Nummer eins. Schon über 100 Modelle seien hierzulande erhältlich, die mit weniger als fünf Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer auskommen, hieß es weiter. Die Angaben des VDA beruhen auf die Statistik des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Presse: Daimler 2015 mit Marktreife bei Wasserstoffautos

Einem Zeitungsbericht zufolge will Daimler im Jahr 2015 ein wasserstoffbetriebenes Brennstoffzellenauto marktreif haben. Wie die „Wirtschaftswoche“ weiterhin berichtet, soll der Preis des Wagens im Bereich eines Dieselhybrids liegen. Dies sind im Augenblick für gut 5.000 Euro mehr als ein reiner Dieselantrieb erhältlich. Im Mittelpunkt der Forschungen steht dabei gegenwärtig das Senken der Gesamtkosten der Brennstoffzelle. Dabei geht es insbesondere um den Platingehalt, der heutzutage bei gut 60 Gramm liegt. Das Platin wird für die Elektroden der Brennstoffzelle gebraucht. Das Edelmetall verteuert die Herstellung einer Brennstoffzelle um gut 3.000 Euro. Kann dieser Anteil weiter reduziert werden, ist eine günstigere Produktion möglich. Dies ist momentan Kern der Entwicklung bei Daimler, hieß es weiter.

BMW und SGL Group produzieren Carbonfasern

Der Kohlenstoffspezialist SGL Group und der bayerische Autobauer BMW werden künftig sehr eng in der Produktion von Carbonfasern zusammenarbeiten. Wie die beiden Unternehmen am Donnerstag mitteilten, ist hierfür nun ein eigenes Unternehmen der beiden Firmen gegründet worden. Geplant ist unter anderem der Bau von je einem Werk in Nordamerika und in Deutschland ab dem kommenden Jahr. Im Werk in Nordamerika sollen die Carbonfasern produziert und in Deutschland nachfolgend verarbeitet werden. Für die erste Ausbaustufe sind Investitionen in Höhe von 90 Millionen Euro geplant, insgesamt werden 230 Millionen Euro investiert, wodurch die Schaffung von 180 Arbeitsplätzen geplant ist. Beginn der Produktion soll nach Angaben der beiden Unternehmen in der ersten Hälfte des kommenden Jahrzehnts sein. Zuvor müssen jedoch noch die Kartellbehörden dem Deal zustimmen. An dem neuen Gemeinschaftsunternehmen hält die SGL Groupo 51 Prozent und BMW 49 Prozent.

Golf 7: VW-Video verrät erste Details!

VW hat ein neues Promo-Video veröffentlicht, das die Produktion eines Plastilin-Modell der 1-Liter-Auto-Studie L1 zeigt. So wirklich interessant ist das Video im Prinzip nur für angehende Automobildesigner oder für Töpfer-Freunde. Ab Minute 4:40 jedoch gibt es den allerallerersten Blick auf die Karosserie des Golf7! Der kommt zwar erst in rund 3 Jahren, ein Modell der Karosserie können wir jedoch im Hintergrund erspähen. [Weiterlesen…]