Porsche optimistisch: „Premium wird zurückkommen“

porsche_logo.jpgAuf dem Car Symposium, einer Fachtagung in Bochum, zeigte sich Porsche-Chef Michael Macht zuversichtlich. „Die deutsche Automobilindustrie steht tatsächlich vor einem grausamen Jahr“, bestätigte er die Einschätzung des Experten Ferdinand Dudenhöffer. Doch trotz Rekordverlusten im Jahr 2009, wo Porsche 26 Prozent an Absatz verloren hatte, zeigte er sich optimistisch und verwies auf eine Prognose der Unternehmensberatung AT Kearney, nach deren Einschätzung sich das Premiumsegment von einem Absatz von derzeit 6 Millionen auf 9 Millionen Fahrzeugen bis zum Jahre 2020 erhöhen wird. Porsche-Chef Macht sieht dabei vor allem im asiatischen Raum Chancen. Das Unternehmen hat bis heute seinen drittgrößten Absatzmarkt in China und will sich dort künftig noch stärker positionieren. Zum Erfolg sollen neue Modelle, insbesondere die Vollhybrid-Version des Porsche Cayenne verhelfen.

Zulassungen in Deutschland dank Abwrackprämie hoch

logo_vda.gifIm gerade abgelaufenen Jahr 2009 sind in Deutschland aufgrund der Abwrackprämie so viele Autos neu zugelassen worden, wie schon seit fast 20 Jahren nicht mehr. Insgesamt seien 3,807 Millionen Neuwagen angemeldet worden, teilte der Verband der Automobilindustrie (VDA) mit. Dies sei der höchste Stand an Neuzulassungen seit 1992. Im Vergleich zum Jahr davor sei dies ein Plus von 23 Prozent (3,09 Millionen Zulassungen). In den deutschen Autowerken wurden den Angaben zufolge insgesamt fünf Millionen Autos im Jahr 2009 hergestellt. Aufgrund des schwachen ersten Halbjahres sei die Produktion um zehn Produzent eingebrochen, hieß es weiter. Für das Jahr 2010 ruhen die Hoffnungen den Angaben zufolge vor allem auf dem Export. Im Dezember 2009 sind den VDA-Angaben zufolge 277 000 Autos von Deutschland aus in andere Länder verschifft worden. Dies sei ein Plus von 23 Prozent, wie es weiterhin hieß.

VDA: Autoindustrie mit Forschungsrekord

Die deutsche Automobilindustrie hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr so viel Geld in Forschung und Entwicklung gesteckt wie noch nie. Wie der Verband der Automobilindustrie mitteilte, seien die Investitionen hierfür im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr um 4,4 Prozent auf 20,9 Milliarden Euro gestiegen. Der Großteil der Forschungsgelder sei dabei in die Entwicklung kraftstoffeffizienter und CO2-reduzierender Antriebe und Technologien geflossen. Nach Angaben des VDA-Präsidenten und ehemaligen Bundesverkehrsministers Matthias Wissmann ist die Automobilindustrie damit die einzige deutsche Industriebranche, die ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung gegenüber dem Vorjahr steigern konnte. Zudem sei die Automobilindustrie Innovationstreiber Nummer eins. Schon über 100 Modelle seien hierzulande erhältlich, die mit weniger als fünf Litern Kraftstoff auf 100 Kilometer auskommen, hieß es weiter. Die Angaben des VDA beruhen auf die Statistik des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft.

Aufbaustudiengang Master Automotive Engineering an der FH Köln

An der Fachhochschule Köln findet am 02.12.2008 eine Informationsversanstaltung zum Master Studiengang „MSc Automotive Engineering“ mit Schwerpunkten Research & Development und Production statt.

Der Aufbaustudiengang richtet sich an Diplom- und Bachelor-Absolventen aus den Bereichen Fahrzeugtechnik, Produktionstechnik, Maschinenbau oder fachlich vergleichbaren Studiengängen. 

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