Audi TT Launch-Event „Audi TT 360°“ in Frankfurt am Main

Wenn Audi ein neues Fahrzeug präsentiert, dann natürlich mit viel Tam-Tam. Insbesondere, wenn es sich um einen echten „Brandshaper“ wie den neuen Audi TT handelt. Mitte Oktober setzten die Ingolstädter die neue Sportwagen-Generation im Rahmen eines exklusiven Launch-Events standesgemäß in der Metropole Frankfurt am Main in Szene.

 
Mehr als 5.000 Gäste konnte Audi bei der Show namens „Der neue Audi TT – Audi 360°“ an fünf Tagen in Frankfurt am Main begrüßen. Als absolutes Highlight dürfte der Show dürfte eine eigens montierte Steilkurve gelten: Auf der 58° steilen Kurve drehte die neue Audi TT-Generation Runde um Runde und wurde spektakulär und kunstvoll in Szene gesetzt. [Weiterlesen…]

Donerkvoort D8 GTO Touring: Erster Holland-Racer geht zum Kunden

Donkervoort D8 GTO Touring_2014_01Viele Jahre hat man beim Familienunternehmen in unserem Nachbarland am Donkervoort D8 GTO Touring getüftelt und nun endlich geht der erste Holland-Racer zum Kunden. Das erste Exemplar geht an einen Käufer in Andorra. Dank viel Karbon und nur so viel Stahl wie nötig darf sich der neue Besitzer auf ein sattes Leistungsgewicht von 1,8 Kilogramm pro PS freuen, denn der fliegende Holländer wiegt nur 730 kg. In Verbindung mit dem 340 PS starken 2,5-Liter-Fünfzylinder von Audi wird der Roadster so zu einem der stärksten straßenzugelassenen Autos der Welt. [Weiterlesen…]

Der neue Audi TTS begeistert mit 310 PS, quattro-Antrieb und seinem „virtual cockpit“

Mit der neuen Audi TT-Generation ist der Audi AG optisch und technisch ein großer Wurf gelungen. Der neue Audi TT ist zweifellos die dynamischste aller TT-Generationen. Dafür sorgt zum einen sein scharfes Design und seine gestreckte Linie. Und unter dem Blechkleid gibt´s einige weitere Features, die den Sportwagen auszeichnen.

[Weiterlesen…]

Audi RS 7 concept fährt fahrerlos am Limit: Das Video vom Hockenheimring

Audi RS 7 concept Piloted Driving4Der martialisch lackierte Audi RS 7 rast über den Hockenheimring. Schnell, auf letzter Rille unterwegs, zirkelt der Fahrer seinen Sportwagen durch die Kurven der legendären Rennstrecke, eine nach der anderen wird zentimetergenau filetiert. Als der schnelle Audi ins Motodrom einfährt, die Überraschung: da sitzt ja gar keiner hinterm Steuer!

[Weiterlesen…]

Trion Nemesis kommt 2016 mit 2.000 PS!

Trion Nemesis_2015_01Mit 2.000 PS und einem Topspeed von bis zu 450 km/h kommt der Trion Nemesis 2016 und will damit gleich aus dem Stand der schnellste Seriensportwagen der Welt werden. Mit einem Basispreis von 785.000 Euro wird er aber auf jeden Fall auch einer der Teuersten. Mit diesem Auto, das komplett in den USA hergestellt werde soll, will das kleine Start-Up die Dominanz der europäischen Hersteller bei den Supersportwagen brechen. Ob der Angriff auf Bugatti, McLaren und Koenigsegg wirklich gelingen könnte, erfahrt ihr hier in unserem Artikel. [Weiterlesen…]

Video: wie der Reifen für den Super-Sportwagen Mercedes SLS AMG Black Series entwickelt wurde

Mercedes SLS AMG Black SeriesDer Mercedes SLS AMG Black Series ist sicherlich einer der faszinierendsten Sportwagen der Automobilgeschichte: ein absolut kultiges Flügeltürer-Design, das jetzt schon das Zeug zum Klassiker hat und ein überaus potenter AMG 6,3-Liter-V8-Motor mit 631 PS gehöen zum Feinsten, das man für Geld aktuell erwerben kann.

Eine neue spannende Doku von Michelin nimmt uns jetzt mit hinter die Kulissen der Reifenentwicklung. AMG und Michelin entwickelten zusammen den perfekten Reifen für den Supersportwagen. Der Michelin Pilot Sport Cup 2-Reifen für den SLS AMG Black Series sollte bei voller Straßentauglichkeit natürlich vor allem höchste Fahrleistungen auf der Rennstrecke ermöglichen.

Was dafür nötig ist und wie die gemeinsame Reifenentwicklung und -abstimmung verlief, verraten Raphael Winter, „Head Of Chassis Development/Vehicle Dynamics“ bei Mercedes-AMG, Pierre-Antoine Grégoire, Michelin-Testfahrer und Cédrick Polycarpe, Entwicklungsingenieur bei Michelin.

Neue Audi TT-Generation kommt mit schärferem Design und ausgefeilter Fahrdynamik

Audi_TT_2014_01Mit der neuen TT-Generation ist der Audi AG ein wirklich großer Wurf gelungen: die Optik wurde deutlich verschärft, das Fahrwerk auf bestmögliche Performance ausgelegt. Zusammen mit dem neuen Motorenportfolio und bis zu 50 Kilogramm weniger Gewicht dürfte der neue Audi TT fahrdynamisch ordentlich aufgeigen. Ein neuer TV-Spot unterstreicht diesen Anspruch.

[Weiterlesen…]

Mercedes AMG C 63: Power-Benz mit bis zu 510 PS

Mercedes-C-63-AMG_2014_01Die C-Klasse bekommt Extra-Power. Auf dem Pariser Autosalon haben die Schwaben jetzt den neuen Mercedes AMG C 63 vorgestellt. Der Besteller der Sportabteilung bekommt 476 PS spendiert. In der Sportvariante gibt es den Power-Benz mit bis zu 510 PS. Und trotzdem soll der 4,0-Liter-V8-Biturbomotor mit nur 8,2 Litern auf 100 km das sparsamste Acht-Zylinder-Auto im High-Performance-Segment sein. Ab 76.100,50 Euro ist der Fahrspaß zu haben. Was das neue Kompaktflaggschiff der Stuttgarter sonst noch alles kann, erfahrt ihr in diesem Artikel. [Weiterlesen…]

Autosalon Paris 2014: Lamborghinis Plug-In-Hybrid-Studie „Asterion“

Lamborghini feiert auf dem Pariser Automobilsalon die Weltpremiere seines ersten Konzeptfahrzeugs mit Plug-in Hybridtechnologie, dem Lamborghini Asterion LPI 910-4. Eindeutig ein Lamborghini, ist der Asterion ein Technologieträger mit einem Plug-in-Hybridantrieb, der die Werte und Ansprüche der Marke mit dem Stier klar erfüllt: Der Asterion zeigt einen Weg, mit Hilfe innovativer Technologie die CO2-Emissionen deutlich zu reduzieren. [Weiterlesen…]

Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen von Alcantara

Besuch bei Alcantra-021Alcantara ist ein auf Kunststoffen basierender Hightech-Stoff, der oftmals bei sportlichen und luxuriösen Automobilen als Oberflächenmaterial zum Einsatz kommt. Der Stoff wird in Lizenz seit 1974 ausschließlich in einem italienischen Werk der Alcantara S. p. A. produziert. Alcantara ist vielen Auto-Fans zwar ein Begriff, wie der Stoff allerdings produziert wird, wissen die wenigsten. Wir haben Alcantara einen Besuch abgestattet und uns ein wenig umgesehen.

Andrea Boragno ist eine eindrucksvolle Gestalt: groß gewachsen, kräftig, Bart. Der charismatische CEO von Alcantara S.p.A. hat das italienische Unternehmen in den letzten fünf Jahren wesentlich geprägt und den Umsatz in diesem Zeitraum verdreifacht. Wir treffen uns am Abend und genießen einen wunderbaren Blick auf das umbrische Städtchen San Gemini. Beim Essen plaudern wir über die Bedeutung des Automotive-Geschäfts, die für Alcantara immer wichtiger werdende Modebranche und allgemein über die starke Marke, die das gerade einmal 430 Mitarbeiter zählende Unternehmen in den letzten drei Jahrzehnten aufgebaut hat. Andrea Boragno verrät im Laufe des Gesprächs: „Es geht darum, klassisches Handwerk und Massenproduktion zu vereinen. Und genau das haben wir mit Alcantara geschafft. Wir sind führend was Funktionalität und Qualität angeht. Aber das ist nicht alles. Beinahe noch wichtiger sind die Schönheit und die Emotion unserer Produkte!“

AL2

Am nächsten Morgen kann ich mir dazu ein eigenes Bild machen – es geht ins Allerheiligste von Alcantara: in die Produktion. 85 Kilometer nördlich von Rom in der Nähe der umbrischen Stadt Terni befindet sich das Alcantara-Werk – etwas versteckt am Ende einer schmucklosen und wenig einladenden Straße. Ich rolle auf das zwar hermetisch abgeriegelte, aber unscheinbare Firmengelände. Wo ist die Manufaktur, wo die stolzen, tapferen italienischen Schneiderlein? Die Antwort ist zunächst ernüchternd: die gibt es nicht. Gab es auch nie. Warum dem so ist, dürfte bereits ein Blick auf die Ausgangsstoffe klären. Denn Alcantara ist ein Hightech-Material aus Polyester und Polyurethan und wird in einem wirklich extrem aufwändigen und zeitintensiven, hochindustriellen Prozess hergestellt. Die Produktion erschlägt dich regelrecht: in einem Dreischicht-Betrieb werden die beiden Stoffe zunächst durch Strangpressen unter hohem Druck und bei hoher Hitze miteinander vermischt und zu einem dünnen Faden geformt. In weiteren, rund 30 verschiedene Maschinen beinhaltenden Verfahren werden die Fasern mal aufgekratzt, mal gepresst, zwischendurch wieder mit Häkchen aufgerissen, mit Klebstoff verbunden und abschließend von vier (!) Maschinen gebürstet. Das Ergebnis ist ein edler Stoff, der kaum günstiger als Leder ist, allerdings leichter, atmungsaktiver und pflegeleichter sein soll.

Besuch bei Alcantra-005-2

Einen Espresso später stehe ich im Research & Development-Center von Alcantara S.p.A. Abteilungsleiter Roberto Puoti ist ein angenehmer und kompetenter Zeitgenosse. Roberto lässt es sich nicht nehmen, mir Forschung und Anwendungsentwicklung von Alcantara vorzustellen. Besonders stolz sind seine Techniker auf ihren 200.000 Euro teuren Industrieroboter von Kuka. Der arbeitet quasi Tag und Nacht und unterzieht mit Alcantara bezogene Autositze anstrengende Dauertests. Wenige Meter weiter arbeiten noch mehr Apparate, die Alcantara-Stoffproben an den Kragen wollen. Die Stoffe müssen eine stundenlange Prozedur über sich ergehen lassen, bei der ihre Oberflächen von verschiedenen Werkstoffen unter hohem Druck gerieben werden. Die Alcantara-Entwickler sind offenbar recht kreativ, wenn es darum geht, ihren edlen Stoff zu strapazieren und zu quälen – natürlich alles im Dienste der Forschung. Denn nur wenn man weiß, wie sich Stoffe unter höchsten Belastungen verhalten, kann man sie optimieren, weiß Roberto zu berichten. Einleuchtend.

Besuch bei Alcantra-014

Um die Ecke arbeitet eine in einen steril-weißen Kittel gekleidete Technikerin vor mehreren Hochleistungsmikroskopen. Roberto erzählt, dass hier sowohl die eigenen Stoffe als auch die der Wettbewerber durchleuchtet werden. Eine Aussage Robertos dokumentiert, wie dieses italienische Unternehmen tickt: “Wenn wir registrieren, dass Wettbewerber ein Material um einen bestimmten Grad verbessert haben, ist es unser Anspruch, den ursprünglichen Qualitätsvorsprung in einem bestimmten Zeitfenster wieder herzustellen oder auszubauen”. Der hohe eigene Anspruch und der hohe Aufwand, den Alcantara investiert, um Benchmark zu bleiben, ist überall greifbar.

Die Früchte dieser Arbeit erlebe ich dann im Showroom. Hier zeigt Alcantara nicht nur die verschiedenen Produkte und Referenzen, die die Italiener mit verschiedenen Größen der Fashion-, Design- und Consumer Electronics-Branche realisiert haben. Hier lassen sich auch verschiedenste Arbeitsproben aus dem Automotive-Bereich sehen und ertasten. Die Range reicht von Stoffproben, die in verschiedenen Lancia- und Alfa Romeo-Modellen eingesetzt wurden über Proben aus der Ducati Monster bis hin zu Elementen aus Sportwagen wie dem Lamborghini Gallardo LP 570-4 Superleggera oder dem BMW Z4.

Besuch bei Alcantra-013

Wie war das noch mit dem Geschäftsgeheimnis, das mir Signore Boragno am Vorabend verraten hatte? Der ehrgeizige Anspruch, klassisches Handwerk und Massenproduktion zu vereinen und gleichzeitig Schönheit und Emotion zu vermitteln – hier in der Nähe von Terni wird er tatsächlich greifbar.

[Die Reportage erschien ursprünglich auf Autobash.de, Bilder: Moritz Nolte, Alcantara, BMW, Lamborghini]