Genf 2015: der Mercedes-Maybach Pullman

Mercedes-Maybach, die neue/alte Luxusmarke von Daimler, präsentiert auf dem Genfer Auto-Salon ihr zweites Modell: den S 600 Pullman. Der berühmte Zusatz weist schon darauf hin: Das 6,50 Meter lange Spitzenmodell ist eine Staatslimousine mit Vis-à-vis-Sitzanordnung und Trennscheibe zum Chauffeur und einem Radstand von 4,42 Metern. Der Preis startet bei rund einer halben Million Euro…

Mercedes-Maybach Pullman

Der V12-Biturbo-Motor des Mercedes-Maybach Pullman hat sechs Liter Hubraum und eine Leistung von 390 kW / 530 PS sowie ein maximales Drehmoment 830 Newtonmetern ab 1900 U/min. Besitzer und VIP-Gäste reisen in Fahrtrichtung auf zwei serienmäßigen Executive Sitzen, weitere Passagiere können bei Bedarf auf den ausklappbaren Sitzen entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen. Den Passagieren im Fond steht die größte Beinfreiheit im Segment zur Verfügung sowie über sechs Zentimeter mehr Kopffreiheit als in einer Mercedes-Maybach S‑Klasse. Für Diskretion sorgt auch die Position der Sitze: Wesentliche Teile des Körpers werden von der hinteren Dachsäule verdeckt.

Serienmäßig verfügt der Mercedes-Maybach Pullman über einen vollständig mit Leder verkleideten Innenraum. Am Dachhimmel informieren Maybach-typisch drei Analoginstrumente die Fondpassagiere über Außentemperatur, Geschwindigkeit und Uhrzeit. Vor der Trennwand lässt sich ein serienmäßiger 18,5 Zoll (47 cm) großer Monitor im Format 16:9 ausfahren. Höchste Audioansprüche erfüllt das Soundsystem von Burmester.

Die Sonderschutz-Ausführung der wohl bekanntesten Pullman-Limousine, des Mercedes-Benz 600 Pullman, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. 1965 entstand das erste Exemplar und ergänzte damit das Portfolio des 1963 vorgestellten Repräsentationsfahrzeugs 600. Die Tradition exklusiver Limousinen, die den Namen Pullman tragen, geht bei Mercedes-Benz aber noch weiter zurück. Bereits der Typ 300, im Volksmund „Adenauer-Mercedes“ genannt, wird 1960 als Sonderanfertigung in drei Exemplaren auf das Pullman-Maß gebracht. Und nach dem Typ 600 gab es in den folgenden Jahren Pullman-Versionen der S-Klasse Baureihen 109 und 126 (Sonderanfertigungen) sowie 140, 220 und 221 (serienmäßig).

[Quelle: Auto-Medienportal.net]

Genf 2015: Bentley „EXP 10 Speed 6“ zeigt, wie ein zukünftiger Sportwagen der Engländer aussehen könnte

Das wahrscheinlich schönste Auto auf dem Auto-Salon 2015 in Genf ist der Bentley „EXP 10 Speed 6“. Das Concept Car soll einen Blick in die Zukunft von Luxus und Performance bieten und könnte gar als fünfte Bentley-Baureihe in Serie gehen.

Bentley EXP 10 Speed 6

Wie Bentley im Rahmen des Genfer Auto-Salon verriet, könnte der Bentley EXP 10 Speed 6 eine neue Modellreihe begründen und „eine Spitzenstellung in einem weiteren Marktsegment einnehmen“. Der EXP 10 Speed 6 ist also in erster Linie Sportwagen und erst danach Luxus-Auto.

Ein potenter Hybridmotor soll eine Höchstgeschwindigkeit ermöglichen, die einen neuen Bestwert in der Fahrzeugklasse markiert und damit die Wettbewerber herausfordert.

Die Bezeichnung „Speed“ verweist dabei laut eigener Aussage auf die Geschwindigkeit, die von den ersten Rennsiegen in den Anfangsjahren des Unternehmens bis zum aktuellen internationalen Motorsporterfolg ein unverzichtbarer Teil der Identität von Bentley ist. Der EXP 10 Speed 6 trägt diesen Gedanken in die Zukunft, indem er markante Elemente der Bentley Designsprache mit innovativen Handwerkstechniken und progressiven Technologien verschmelzen lässt.

Bentley EXP 10 Speed 6

Das Exterieur des EXP 10 Speed 6 ist bestimmt von muskulösen Linien und dynamischen Flächen, deren Gestaltung von aerodynamisch optimierten Flugzeugrümpfen und Tragflächen inspiriert wurde. Die Entwicklung dieses Designs zielte auf eine Neuinterpretation der Bentley Formen voller Ästhetik und Präzision. Das daraus entstandene Coupé besticht mit klaren, modernen Formen und ist zugleich auf den ersten Blick als Bentley erkennbar.

Bentley EXP 10 Speed 6

Die stilistischen Brücken, die von traditionellen Designelementen zur modernen Formensprache geschlagen wurden, zeigen sich auf verschiedenste Weise; angefangen von der Weiterentwicklung des legendären Bentley Matrix-Grills und der vier runden Frontscheinwerfer bis hin zur Lackfarbe, für die eine kraftvollere und metallisch glänzendere Variante des British Racing Green zum Einsatz kommt. Die Nutzung fortschrittlichster Technologien und Fertigungstechniken ermöglicht die neue und ansprechende Ausgestaltung der bekannten Symbole für den Bentley Luxus.

Auch im Interieur geht es luxuriös zu: als Leitmotiv für die Innenraumgestaltung diente die durchgehende Designlinie, die das Interieur förmlich umschließt. Sie verläuft von der Mittelkonsole über die beiden symmetrischen Flügelschwingen, die im Armaturenbrett zitiert werden, und die Türen, bis sie schließlich wieder die Armlehnen zwischen den Vordersitzen erreicht. Die eleganten und im Diamantmuster abgesteppten Sportsitze befinden sich beidseits der schlanken Mittelkonsole, die mit exquisit gearbeiteten Knöpfen und Tasten sowie einem intuitiv bedienbaren 12-Zoll-Touchscreen ausgestattet ist. Hier verschmilzt zukunftsweisende Technologie mit dem neuzeitlichen Stil der Bentley Handwerkskunst.

Bentley EXP 10 Speed 6

Jedes Detail orientiert sich an der DNA des Bentley Interieurdesigns und liefert eine stimmige Neuinterpretation. Beispielsweise wurde die markante Riffelung, die auf verschiedensten Elementen im Interieur bisheriger Bentley Modelle zu finden ist, einer spannenden Weiterentwicklung unterzogen. Im Konzeptfahrzeug wird die Riffelung als Kombination von Stahl und Kupfer ausgeführt, so dass eine dreidimensionale Struktur aus zwei Metallen entsteht.

 

Genf 2015: Ferrari 488

Auch Ferrari gibt sich in Genf die Ehre – und präsentiert mit dem Ferrari 488 den Nachfolger des 458. Optisch orientiert sich der 488 stark an seinem Vorgänger. Der Mittelmotor-Sportwagen leistet im 488 GTB 670 PS und damit 100 PS mehr als im Ferrari 458 Italia. Sein 3,9-Liter-Turbomotor leistet zudem in der Spitze bärige 760 Newtonmeter Drehmoment bei 8.000 Umdrehungen pro Minute.

Ferrari 488 GTB

Geschaltet wird über ein Doppelkupplungsgetriebe, das ebenso wie das elektronische Differenzial aus der Formel 1 stammt. In drei Sekunden soll der feurige Italiener von 0 auf 100 km/h sprinten und nach 8,3 Sekunden bereits Tempo 200 erreicht haben. Von 0 auf 200 km/h soll der Ferrari 488 GTB in sagenhaften 8.3 Sekunden beschleunigen, die Rennstrecke in Fiorano in lediglich 1.23 Minuten umrunden. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Ferrari mit 335 km/h an.

Ferrari 488 GTB

Ferrari 488 GTB

Zu den Vorzügen der Kraftübertragung gehören eine variable Drehmomentsteuerung sowie eine ausgeklügelte Getriebeübersetzung. Die ausgeklügelte Systemelektronik soll sicherstellen, dass die Leistung des Motors jederzeit zur Verfügung steht und kontrolliert abgerufen werden kann.

Die überarbeitete Version des Ferrari Side Slip Angle Control 2 System SSC2 besitzt nun eine präzisere und feinfühligere Abstimmung. Bei der Beschleunigung aus Kurven können so noch höhere längsdynamische Geschwindigkeiten erzielt werden als bisher. Außerdem ist SSC2 nun an das elektronische Differenzial aus der Formel 1 gekoppelt. Die Integration der beiden Systeme ermöglicht die Kontrolle der aktiven Dämpfer, wodurch selbst extreme Fahrmanöver stabil durchführbar sein sollen.

Ferrari 488 GTB

Genf 2015: Der neue Porsche 911 (991) GT3 RS

Auf dem Genfer Autosalon 2015 hat die Firma Porsche die neue Speerspitze der Elfer-Baureihe präsentiert. Umfangreich modifiziert, soll der Über-911 im Vergleich zum 911 GT3 noch einmal deutlich performanter zu Werke gehen. Mit einer Nordschleifen-Rundenzeit von sieben Minuten und 20 Sekundensoll der neue 911 GT3 RS sogar den historischen Bestwert des Supersportwagens Carrera GT von knapp sieben Minuten und 29 Sekunden unterbieten.

Porsche 911 991 GT3 RS

Der Vierliter-Sechzylinder-Motor leistet im neuen Porsche 911 GT3 RS nun 500 PS – 25 PS mehr als im 911 GT3. Der Sauger beschleunigt den Hochleistungssportwagen in 3,3 Sekunden von null auf 100 km/h und in 10,9 Sekunden auf 200 km/h.

Auch im 991 GT3 RS kommen die bekannte Hinterachslenkung und Porsche Torque Vectoring Plus mit vollvariabler Hinterachs-Quersperre zum Einsatz. Die breitere Spur an Vorder- und Hinterachse ergeben noch mehr Wankstabilität als beim 911 GT3. Zudem verfügt der 911 GT3 RS über die breiteste Serienbereifung aller 911-Modelle.

Eine 30 Zentimeter breite Vertiefung zieht sich mittig über CfK-Fronthaube und Magnesium-Dach. Sie zitiert die Einprägung im Kofferraumdeckel der klassischen 911-Modelle mit luftgekühltem Motor und kennzeichnet heute die beiden größten Leichtbauteile im 911 GT3 RS. Ein weiteres Charakteristikum: Die vorderen Radhausentlüftungen, die bis in den oberen Bereich der Kotflügel reichen und den Abtrieb an der Vorderachse erhöhen.

Porsche 911 991 GT3 RS

Das Dach besteht erstmalig aus Magnesium, Motor- und Kofferraumhaube aus Kohlefaser und weitere Leichtbauteile aus alternativen Werkstoffen. Dadurch wiegt das RS-Modell rund zehn Kilogramm weniger als der 911 GT3. Zudem senkt das leichte Dach den Schwerpunkt des Sportwagens und verbessert damit die Querdynamik. Die Karosserie stammt vom 911 Turbo und verdeutlicht mit den RS-spezifischen aero-dynamischen Anbauteilen den Status als rennsportnahe Fahrmaschine.

Porsche 911 991 GT3 RS

Neu im Cockpit sind vor allem die Vollschalensitze, die auf den Karbonschalen des 918 Spyder basieren. Zur Serienausstattung zählt weiterhin ein Clubsportpaket mit geschraubtem Überrollkäfig hinter den Vordersitzen, der Vorrüstung Batteriehauptschalter sowie beigelegtem Sechspunkt-Gurt für die Fahrerseite und Feuerlöscher mit Halterung. Zum optionalen Sport Chrono-Paket gehört neben den integrierten Stoppuhren auch die Porsche Track Precision App für das Smartphone. Mit der Track Precision App können beispielsweise Rundenzeiten automatisch über GPS gestoppt und viele Fahrdaten wie Geschwindigkeit, Querbeschleunigung, Brems- und Beschleunigungsverhalten auf dem Smartphone aufgezeichnet, verwaltet sowie mit anderen Fahrern geteilt und verglichen werden.

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Aston Martin Works‘ 60th: Die Briten beschenken sich selbst

Aston Martin Works_2015_01Zum Geburtstag schnürt man anderen ein schönes Geschenkpaket, aber die Briten beschenken sich lieber selbst mit der Aston Martin Works 60th Anniversary Limited Edition Vanquish. Auch wenn das 60. Jubiläum der Works-Division erst 2015 über die Bühne gehen wird, hat man auf der Insel schon mal vorgesorgt und eines von insgesamt sechs Sondermodellen, wovon jedes für eine spezielle Dekade in der Entwicklung des Unternehmens stehen soll, vorgestellt. Und was da kommt hat es in sich: Topspeed rund 321 km/h. [Weiterlesen…]

Aston Martin DB10: Der neue Dienstwagen von 007

Aston Martin DB10_2015_01Immer im Dienste seiner Majestät unterwegs – 007 braucht mal wieder einen neuen Dienstwagen. Da lässt sich Aston Martin nicht lumpen und hat extra für den am 06. November 2015 neu anlaufenden James Bond-Streifen „Spectre“ den Aston Martin DB10 entwickelt. Zehn ist auch gleich das passende Stichwort, denn nicht mehr und nicht weniger als 10 Fahrzeuge dieses Typs sollen die Werkshallen in Gaydon verlassen. Somit dürften wohl nicht viele Leute außer 007 in den Genuss dieses ganz besonderen Sportwagens kommen. Warum sich trotzdem ein Blick darauf lohnt, erfahrt ihr hier. [Weiterlesen…]

Kommt so das Bentley Grand Coupé?

Bentley Grand Coupe_Preview_2015_01Gerade erst hat die VW-Tochter auf der Los Angeles Auto Show 2014 das Konzept zum Bentley Grand Convertible vorgestellt. Da stellt sich uns doch die Frage: Kommt so das Bentley Grand Coupé? So wird es wohl, zumindest wenn es nach dem Photoshop-Guru Theophilus Chin geht, aussehen. Er hat sich schon mal überlegt, wie der Ableger des Edel-Cabrios wohl so auf die Welt kommen könnte. Wir haben uns auch mal so unsere Gedanken gemacht, die wir euch in diesem Artikel natürlich nicht vorenthalten wollen. [Weiterlesen…]

Ferrari FXX K 2015: 1.050 PS, keine Kompromisse und kein Turbo

FERRARI FXX K 2015_01Der Ferrari FXX K soll keine Rennen gewinnen, auch wenn er kompromisslos auf Leistung getrimmt und ohne Rücksicht auf „Homologationsauflagen oder Rennreglements“ entwickelt wurde. Ein Biest, das die Italiener ausschließlich für die Rennstrecke entwickelt haben. Maximal 1.050 PS sollen anliegen und maximal 900 Nm auf die Kurbelwelle pressen. Auch wenn das Geschoss keinen Turbo oder keine Kompressoren hat, bringt es mit 137 PS pro Liter Hubraum mehr Leistung auf als die meisten Turbomotoren. In der kommenden Woche starten die Testfahrten mit ausgewählten Fahrern in Abu Dhabi. [Weiterlesen…]

Chevrolet Corvette C7 Stingray: Die Europa-Modelle sind da

corvette-c7_01Die neue Chevrolet Corvette C7 Stingray wird man natürlich auch in Europa kaufen können. Der Haken an der Sache: Die Europa-Modelle sind wesentlich teurer als die Fahrzeuge im Chevy-Mutterland USA. Und das nicht zu knapp: Rund 20.000 Euro mehr müssen europäische V8-Liebhaber hinblättern. Dafür gibt es aber das Z51 Package, das an sich schon mit 5.000 US-Dollar in der Optionsliste auftaucht, gratis mit dazu. Was sonst noch so besonders ist an den Europa-Varianten vom Stachelrochen erfahrt ihr hier in unserem Artikel. [Weiterlesen…]

Fahrbericht: Audis sportlicher Diesel im Audi RS5 TDI Concept

Der Dieselmotor muss sportlicher werden! Diese Losung hatte sich offenbar Audi auf die Fahnen geschrieben und ein Team an fähigen Ingenieuren ins Rennen um die Dynamisierung der TDI-Technologie geschickt. Bereits 2012 meldeten die Entwickler erstmals Vollzug und stellten ihr neues Konzept vor. Im Audi RS5 TDI Concept ist das weiter optimierte neue System jetzt erfahrbar. [Weiterlesen…]