Elektroauto Cupra e-Racer: Testfahrten in Spanien mit Jordi Gené

Nachdem vor kurzem in Kroatien die Batterien vom Elektroauto Cupra e-Racer getestet wurden, ging es jetzt bei den Testfahrten in Spanien mit Jordi Gené so richtig ans Eingemachte. Der Cupra-Pilot, der auf mehrere Erfolge in der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) und Erfahrungen als Formel-1-Testfahrer zurückblicken kann, kommt immer dann zum Einsatz, wenn richtig schnelle Einsätze unter Rennbedingungen gefragt sind und so ging es jetzt auf der Rennstrecke Castellolí nahe Barcelona um die Vorbereitungen für die Teilnahme an der E-TCR-Meisterschaft 2020.

Die Testfahrten in Spanien mit Jordi Gené im Elektroauto Cupra e-Racer waren dynamische Tests, die dazu dienen sollten, die Höchstleistung der Motoren, das Energiemanagement im Hinblick auf die Temperatur aller Komponenten, insbesondere der Batterien, und das Fahrverhalten auf Herz und Nieren zu prüfen. Der 47 Jahre alte Spanier mit reichlich Erfahrung in WTCC und als Testfahrer in der Formel 1 bewegte den Elektro-Racer über den Track im Parcmotor Castellolí rund eine Stunde nordwestlich von Barcelona. Dabei ist Gené nicht nur Testfahrer, sondern die Ingenieure vertrauen auch auf seine Expertise, auch wenn der Umstieg auf einen vollelektrischen Rennwagen auch für ihn Neuland ist. Aber bis zum Start der neuen E-TCR Meisterschaft im Jahr 2020 ist ja auch noch etwas Zeit, sich an das neue Fahrgefühl im Akku-Sportler zu gewöhnen.

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Nach den ersten Runden sagte der Cupra-Pilot: „Der Cupra e-Racer bietet eine beeindruckende Beschleunigung und die exzellente Gewichtsverteilung der Batterien verleiht ihm einen niedrigen Schwerpunkt und ein Fahrgefühl, das alle Erwartungen übertrifft. Der einzige Bereich, den wir verbessern müssen, ist die Bremse, da das Fahrzeug natürlich mehr Gewicht auf die Waage bringt und somit auch präzises Bremsen schwieriger ist.“

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Während man sich bei den bisherigen Tests immer noch vor allem auf die Haltbarkeit der Komponenten konzentriert, so soll es bei den kommenden Testfahrten im September dann noch stärker um richtig schnelle Rundenzeiten gehen. Das Ziel der Spanier: Einen Elektro-Rennwagen zu entwickeln, der die Konkurrenz in der E-TCR-Serie gleich vom ersten Rennen an dominiert.

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Der Cupra-Renndirektor Jaime Puig betonte deshalb: „Mit dem Cupra e-Racer möchten wir beweisen, dass die Zukunft des Rennsports elektrisch ist und dass ein E-TCR mindestens genauso wettbewerbsfähig ist wie ein mit Benzin betriebener Tourenwagen. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit den Ergebnissen unserer Streckentests andere Marken ermutigen können, und hoffen, dass die E-TCR-Kategorie 2020 Realität werden wird.“

Bilder: © Seat

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