Noch im Dezember dieses Jahres wird der Verkauf des Elektrofahrzeugs Leaf von Nissan starten. Im Zuge dessen ist bereits jetzt der Verkauf der zugehörigen Schnellladestationen auf dem japanischen Markt gestartet. Zu einem Preis von etwa 1,47 Millionen Yen (etwa 13.000 Euro) vertreibt Nissan seine Stationen über Handelspartner aus der Region.
Die beheimateten 2.200 Handels- und Servicepartner des Automobilherstellers sind bereits mit 200-Volt-Standardstationen ausgestattet und weitere 200 hinzukommende Standorte schließen die letzten Lücken im Netz der Ladestationen. Rechtzeitig zum Verkaufsstart des Nissan Leaf wird in einem Umkreis von 40 km mindestens eine Ladestation vorhanden sein, die ebenso von Fahrzeugen anderer Hersteller genutzt werden können, sofern sie über das System des japanischen Elektro-Spezialisten CHAdeMO verfügen.
Um den Fahrzeugbetrieb auch in anderen Klimaregionen reibungslos gewährleisten zu können, wurden zusätzlich zum Standardmodell auf besonders warme oder kalte Klimazonen abgestimmte Modelle entwickelt.
Der Automobilhersteller stellt auf der diesjährigen Klassikwelt Bodensee seine neue Konzeptstudie zum elektrisch angetriebenen Audi E-tron vor. Eine Sonderschau stellt dabei die neuesten Modelle den historischen Liebhaberstücken gegenüber. Zudem wird auch der Audi Rallye Quattro A2 aus dem Baujahr 1984 zu sehen sein.
Das elektrisch angetriebene Nissan-Modell Leaf soll nun doch erst im Oktober 2011 in den deutschen Handel kommen. Nissan-Manager Florian Wunsch begründete die verzögerte Einführung damit, es fehlten staatliche Subventionen. Ab dem kommenden Dezember sollen binnen vier Monaten 50.000 Stück des Elektroautos vom Band laufen. Wunsch sagte jedoch nicht, wie hoch der Preis für den Wagen sein wird. In Portugal, Irland und Großbritannien sowie in Japan und den USA soll der Leaf zuerst auf den Markt kommen, bevor 2012 der Massenverkauf beginnt. Ab dann sollen eine halbe Million Fahrzeuge im Jahr produziert werden.










