Nissan verkauft Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge

nissan_logo.jpgNoch im Dezember dieses Jahres wird der Verkauf des Elektrofahrzeugs Leaf von Nissan starten. Im Zuge dessen ist bereits jetzt der Verkauf der zugehörigen Schnellladestationen auf dem japanischen Markt gestartet. Zu einem Preis von etwa 1,47 Millionen Yen (etwa 13.000 Euro) vertreibt Nissan seine Stationen über Handelspartner aus der Region.

Die beheimateten 2.200 Handels- und Servicepartner des Automobilherstellers sind bereits mit 200-Volt-Standardstationen ausgestattet und weitere 200 hinzukommende Standorte schließen die letzten Lücken im Netz der Ladestationen. Rechtzeitig zum Verkaufsstart des Nissan Leaf wird in einem Umkreis von 40 km mindestens eine Ladestation vorhanden sein, die ebenso von Fahrzeugen anderer Hersteller genutzt werden können, sofern sie über das System des japanischen Elektro-Spezialisten CHAdeMO verfügen.

Um den Fahrzeugbetrieb auch in anderen Klimaregionen reibungslos gewährleisten zu können, wurden zusätzlich zum Standardmodell auf besonders warme oder kalte Klimazonen abgestimmte Modelle entwickelt.

Audi präsentiert Elektroautos auf der Klassikwelt Bodensee

audi_logo.jpgDer Automobilhersteller stellt auf der diesjährigen Klassikwelt Bodensee seine neue Konzeptstudie zum elektrisch angetriebenen Audi E-tron vor. Eine Sonderschau stellt dabei die neuesten Modelle den historischen Liebhaberstücken gegenüber. Zudem wird auch der Audi Rallye Quattro A2 aus dem Baujahr 1984 zu sehen sein.

Zusammen mit dem Audi Rallye Quattro A 2 wird der zweifache Rallye-Meister aus Deutschland, Harald Demuth, vorfahren. Zwischen den Demofahrten kann de Rallye-Wagen mit seinem turboaufgeladenen, 360 PS starken Fünfzylinder-Leichtmetall. Reihenmotor am Stand des Automobilkonzerns bewundert werden. Im Jahr 1984 wurde Stig Blomqvist in diesem Modell Rallye-Weltmeister.

Im Rahmen der Audi-Sonderschau „111 Jahre Elektro-Automobil“ wird außerdem ein Slaby-Beringer-Elektrowagen präsentiert, der im Zeitraum von 1919 bis 1924 in Berlin Spandau produziert wurde. Ebenso dabei der Ende 1955 gefertigte DKW-Elektro-Schnellaster sowie der Hybrid Audi Duo der ersten Generation von 1990.

Audi engagiert sich für regenerativen Strom

audi_logo.jpgDass es Audi mit der Investition in erneuerbare Energien ernst meint, macht der Automobilkonzern spätestens mit der Unterzeichnung eines Abkommens mit der Desertec-Industrie-Initiative deutlich. Das langfristige Ziel der Initiative ist eine klimafreundliche Energiegewinnung in den Wüsten Nordafrikas und des Nahen Ostens. „Wenn wir bei Audi von nachhaltiger Mobilität sprechen, dann betrachten wir die gesamte Energiebilanz“, so der Vorstandsvorsitzende der Audi AG Rupert Stadler. Bereits im Jahr 2010 soll eine erste kleine Serie von Elektrofahrzeugmodellen in den Handel gelangen. Dabei widmet sich der Ingolstädter Automobilkonzern nicht nur der Produktion, sondern ebenso der Sicherung eines nachhaltigen Betriebes beim Kunden. „Elektroautos von Audi werden mit nachhaltig erzeugtem Strom fahren. Für dieses Ziel fördern wir den Aufbau von Solar- und Windanlagen.“, so Stadler.

Doch auch die Energien für die Fertigung müssen bei einer universellen Betrachtung mit einbezogen werden. So stammt die Stromversorgung der Produktionsanlagen zu einem hohen Anteil aus regenerativen Energiequellen. Zusätzlich arbeitet das Unternehmen mit den neuen Photovoltaikzellen an der Einspeisung „grünen“ Stroms in das deutsche Stromnetz. Des Weiteren sollen in Zukunft 14.000 Megawattstunden pro Jahr aus Windkraft gewonnen und die Nutzung von Biogas in die Projektplanungen miteinbezogen werden.

Nissan präsentiert Webportal zu Elektrofahrzeugen

nissan_logo.jpgNissan führt ein neues Webportal zu Elektrofahrzeugen in englischer Sprache ein. Ab sofort können sich interessierte User unter www.electric-mobility.com über die Funktionsweisen elektrisch angetriebener Automobile informieren. Zudem soll mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen und ihrer innovativen Antriebsform die Ära eines neuen Bewusstseins eingeläutet werden.

Das neue Webportal soll der erste Schritt zur großangelegten Informations- und Bildungskampagne Nissans sein, mit dem der Automobilhersteller über die Vorzüge elektronisch angetriebener Autos informieren will. In Zukunft soll das Webportal Electric-Mobility.com mit allen europäischen Websites von Nissan und den zahlreichen Portalen der Zero-Emission-Partner aus Wirtschaft und Politik verlinkt werden. Mit der Unterstützung der Social Media Netzwerke Facebook, Twitter und YouTube soll durch die verlässlichen und umfangreichen Informationsquellen eine stetige Interessensteigerung an elektrischer Mobilität stattfinden.

Einführung des Nissan Leaf nach hinten verschoben

Nissan LeafDas elektrisch angetriebene Nissan-Modell Leaf soll nun doch erst im Oktober 2011 in den deutschen Handel kommen. Nissan-Manager Florian Wunsch begründete die verzögerte Einführung damit, es fehlten staatliche Subventionen. Ab dem kommenden Dezember sollen binnen vier Monaten 50.000 Stück des Elektroautos vom Band laufen. Wunsch sagte jedoch nicht, wie hoch der Preis für den Wagen sein wird. In Portugal, Irland und Großbritannien sowie in Japan und den USA soll der Leaf zuerst auf den Markt kommen, bevor 2012 der Massenverkauf beginnt. Ab dann sollen eine halbe Million Fahrzeuge im Jahr produziert werden.

Daimler baut E-Werk in China mit BYD

mercedes-logo.jpgDer deutsche Autokonzern Daimler will ein Elektrofahrzeug auf dem chinesischen Markt etablieren. Dafür wird das Unternehmen Angaben vom Dienstag zufolge mit seinem chinesischen Partner „Build your Dreams“ (BYD) ein entsprechendes Fahrzeug bauen. Dazu soll in China ein Technologiezentrum errichtet werden, teilte Daimler weiterhin mit. Dort soll das Elektroauto entwickelt und getestet werden. Daimler hatte jüngst erst das Elektroauto „smart electric drive“ präsentiert und will noch in 2010 Elektrofahrzeuge der Mercedes-Benz A-Klasse auf den Markt bringen. Die Chinesen von BYD hingegen planen in diesem Jahr die Markteinführung eines Elektroautos (e6) in Nordamerika.

BMW: Elektroautos künftig auch optisch unterschiedlich

BMW-Vorstandschef Norbert Reithofer ließ gegenüber den VDI-Nachrichten verlauten, dass sich Elektroautos auch künftig nicht nur technisch, sondern auch optisch von herkömmlichen Modellen mit Verbrennungsmotor unterscheiden werden. Insbesondere das Gewicht beeinflusst die Reichweite und Leistung, wodurch verstärkt Verbundwerkstoffe aus kohlefaserverstärkten Kunststoffen zum Einsatz kämen. Einen schlichten Austausch des Antriebs hält Reithofer nicht für ausreichend.

In der BMW-Studie Project i setzt man auf Lithium-Polymer-Batterien, die eine wesentlich höhere Reichweite als die bisher eingesetzten Lithium-Ionen-Batterien aufweisen können – im Praxiseinsatz waren sie bereits in Gabelstaplern, und die Ergebnisse lassen, auf PKW übertragen, eine durchschnittliche Reichweite von 500 Kilometern mit einer Ladung erwarten.

Sparsamer Rennsport: Peugeot Eco Cup & Grand Prix für Elektroautos

Peugeot_308.jpgGleich zwei voneinander unabhängige neue Rennsportveranstaltungen sollen in Paris mit einer Sparsamkeit überzeugen. Peugeot startet am 28. Februar dieses Jahres in der Stadt der Liebe den „Eco Cup“. Vom 04. bis 06. Juni 2010 gibt es in der französischen Hauptstadt zudem den ersten Grand Prix für elektrisch angetriebene Autos. [Weiterlesen…]

Elektroauto-Hersteller Think will Fahrzeuge in den USA bauen

Der norwegische Hersteller von Elektroautos, Think, will offenbar ein neues Werk zur Herstellung von Fahrzeugen in den Vereinigten Staaten bauen. Das Unternehmen befindet sich nach eigenen Angaben derzeit in Gesprächen mit acht Staaten in den USA in entsprechenden Gesprächen. Die ursprüngliche Planung des Baus von 16.000 Autos pro Jahr soll dabei erhöht werden. Nach neuesten Planungen wollen die Norweger von Think nämlich nun 60.000 Elektrowagen im Jahr herstellen und bis zu 900 Mitarbeitern in dem Werk in den USA beschäftigen. Geplant ist dabei die Herstellung des THI! NK-City, einem kompakten elektrischen Auto, das kürzlich für den Britt Design Award in England nominiert wurde.

ADAC mit kostenlosen Strom-Ladestationen

ADAC_Ladestation_Elektroauto.jpgBesitzer von Elektroautos können bald kostenlos beim ADAC Strom tanken. Der Stromkonzern RWE, der bis Anfang 2011 insgesamt 1.000 Ladestationen im gesamten Land errichten will, wird 50 davon mit dem ADAC betreiben. Diese sollen nahe der ADAC-Geschäftsstellen errichtet werden, teilte Deutschlands größter Verkehrs-Club am Freitag mit. An diesen Säulen können Besitzer von Elektroautos bis Ende 2011 kostenlos den Strom für Ihr Fahrzeug betanken. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Autobesitzer ADAC-Mitglied seien oder nicht, hieß es weiter. Die ersten 114 RWE-Strom-Ladestationen sollen bereits im Januar 2010 in Betrieb gehen. 25 davon sind den Angaben zufolge ADAC-Ladestationen.