Geht es nach dem ADAC, dann waren die Benzinpreise im Jahr 2009 erstmals seit elf Jahren wieder günstiger als noch im Vorjahr. Ein Liter Super kostete im vergangenen Jahr im Durchschnitt 1,273 Euro pro Liter. Dies seien 11,6 Cent weniger gewesen als noch im Jahr 2008, teilte der ADAC am Montag in München mit. Noch größer war der Unterschied beim Diesel. Hier ging der Durchschnittspreis um 24,7 Cent auf 1,077 Euro zurück. Wie der Verkehrsclub weiter mitteilte, hat sich somit der traditionelle Unterschied zwischen Benzin und Diesel wieder auf ein normales Niveau begeben, nachdem Diesel in 2008 teilweise sogar teurer war als Benzin. Hauptgrund für den Preisrückgang an den Zapfsäulen waren den Angaben zufolge die gesunkenen Rohölpreise aufgrund der Wirtschaftskrise.
Benzinpreise 2009 erstmals seit elf Jahren wieder günstiger als im Vorjahr
ADAC mit Einsatzrekord
Für die „Gelben Engel“ des ADAC brachte der unerwartet starke Wintereinbruch zu Wochenbeginn enorm viel Arbeit mit sich. Wie der Automobilclub nun mitteilte, konnte dabei am vergangenen Montag (21. Dezember 2009) sogar ein neuer Einsatzrekord verzeichnet werden. An diesem Tag seien die Pannenhelfer des ADAC zu insgesamt 28.654 Einsätzen ausgerückt, teilte der ADAC mit. Rein rechnerisch bedeutet dies, dass alle drei Sekunden ein Notruf beim ADAC eingegangen ist. Der bisherige ADAC-Rekord lag den Angaben zufolge bei 25.386 Pannenhilfen an einem Tag. Dieser Rekord stammt übrigens auch aus diesem Jahr, wurde diese Einsatzzahl doch am 07. Januar 2009 erreicht. Interessant hierbei ist übrigens, dass 90 Prozent der Hilfesuchenden am Montag mit Startproblemen zu kämpfen hatten.
ADAC mit kostenlosen Strom-Ladestationen
Besitzer von Elektroautos können bald kostenlos beim ADAC Strom tanken. Der Stromkonzern RWE, der bis Anfang 2011 insgesamt 1.000 Ladestationen im gesamten Land errichten will, wird 50 davon mit dem ADAC betreiben. Diese sollen nahe der ADAC-Geschäftsstellen errichtet werden, teilte Deutschlands größter Verkehrs-Club am Freitag mit. An diesen Säulen können Besitzer von Elektroautos bis Ende 2011 kostenlos den Strom für Ihr Fahrzeug betanken. Dabei spiele es keine Rolle, ob die Autobesitzer ADAC-Mitglied seien oder nicht, hieß es weiter. Die ersten 114 RWE-Strom-Ladestationen sollen bereits im Januar 2010 in Betrieb gehen. 25 davon sind den Angaben zufolge ADAC-Ladestationen.
ADAC: Gasfahrzeuge kostengünstiger
Wie ein aktueller Kostenvergleich des ADAC aufweist, lässt sich mit Gasfahrzeugen offenbar ordentlich Geld einsparen. Bereits bei einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern jährlich lassen sich bei einer Haltedauer von vier Jahren im Durchschnitt 2,6 Cent pro Kilometer mit Autogas gegenüber Superbenzin einsparen, teilte der ADAC mit. Und dies auch trotz der höheren Anschaffungskosten. Im Vergleich mit Dieselfahrzeugen lassen sich immerhin noch 2,1 Cent einsparen, hieß es weiter. Ein noch größerer Unterschied zeige sich bei Erdgasfahrzeugen. Diese sparten im Vergleich zu Benzinern durchschnittlich 3,4 Cent und im Vergleich zu Dieselfahrzeugen 2,3 Cent. Die Kosten pro gefahrenem Kilometer wurden in der Studie des ADAC für einen Zeitraum von vier Jahren ermittelt. Hierbei wurden auch Kosten für Inspektionen und Ölwechsel sowie für Inspektionen berücksichtigt. Ebenso flossen Verschleißteile, Versicherungsprämie, Steuern, Öl und Kraftstoff in die Berechnungen mit ein.
ADAC fordert Verlängerung der Nachrüst-Forderung
Der ADAC hat im Zuge der Umweltzonen-Debatte eine Verlängerung der Nachrüst-Förderung von Partikelfiltern für Dieselfahrzeuge gefordert. Denn nur durch ein Nachrüsten der Fahrzeuge könnte wenigstens bei Tausenden von Autofahrern die eigene Mobilität erhalten bleiben. Zudem sei eine Verlängerung der Förderung auch ein Anreiz für die Partikelfilter-Hersteller.
In Deutschland gebe es nämlich noch gut sechs Millionen Dieselfahrzeuge, die nachgerüstet werden könnten. Viele Fahrzeughalter von Dieselwagen können ihr Auto nur mit einem Partikelfilter nachrüsten, um auch künftig in die Umweltzonen der Städte fahren zu können. Ab dem 01. Januar des kommenden Jahres dürfen beispielsweise in Berlin und Hannover nur noch Fahrzeuge mit grünen Plaketten in die Umweltzonen, während Fahrzeuge mit roten und gelben Plaketten außen vor bleiben. Weitere Großstädte wollen folgen.
Sebastian Vettel Motorsportler des Jahres 2009
Der Heppenheimer Formel 1 Rennfahrer Sebastian Vettel ist zum ADAC-Motorsportler des Jahres 2009 gewählt worden. Die neunköpfige Jury wählte den 22jährigen aufgrund seiner außergewöhnlichen Leistungen in der Formel 1. Vor dem finalen Saisonrennen in Abu Dhabi am kommenden Wochenende hat der Red-Bull-Pilot bereits drei Saisonrennen im Jahr 2009 gewonnen. Doch Sebastian Vettel zählt nicht nur auf, sondern auch neben der Piste zu den Sympathieträgern und Vorbildern der Formel 1. Der 22jährige Red-Bull-Pilot ist der 30. Titelträger in der Geschichte der ADAC-Motorsportler-Wahl. Er reiht sich in eine Liste mit klangvollen Namen ein, die die Auszeichnung seit 1980 gewonnen haben. So steht Sebastian Vettel nun in einer Reihe neben Walter Röhrl, Bernd Schneider, Sebastian Loeb oder aber natürlich Michael Schumacher, die alle auch schon ADAC Motorsportler des Jahres waren.
Crashtest: Fiat 500 gegen Audi Q7 – David gegen Goliath

Der ADAC zeigte mit dem Crashtest David gegen Goliath, in diesem Fall der Kleinwagen Fiat 500 und der SUV Audi Q7, die Grenzen der Physik auf. Denn bei einem Zusammenstoß ist das leichtere Fahrzeug grundsätzlich im Nachteil. Der letzte spektakuläre Vergleich dieser Art war der Unfall zwischen dem kleinsten und dem größten Fahrzeug aus dem Hause Mercedes-Benz: S-Klasse gegen Smart. Dabei wurde der Smart sogar zurückgestossen und landete auf der Seite. Welche positiven Nachrichten gibt es seit dem zu berichten? Kaum welche…











