Genf 2015: Nissan Sway

Mit dem Qashqai und dem Juke hat Nissan zwei wirklich mutig designte Autos auf den Markt gebracht. Während vor allem die aktuelle Qashqai-Generation wirklich gelungen ist, sind sich Autofans beim Nissan Juke nicht einig, ob das Design nun wirklich 100%-ig gelungen ist. Wie auch immer. Mit dem „Sway“ präsentieren die Japaner auf den Genfer Autosaon 2015 ein weiteres, „radikal gezeichnetes“ Konzept. Der Nissan Sway soll einen Ausblick auf kommende Kleinwagen bieten.

Nissan Sway

Der Nissan Sway sorgt mit schwungvollen Linien, einer markanten Front, mutigen Farben und seinem Interieur einzigartige Akzente. Beim Exterieur formen vier eigenständige Elemente – der V-förmige Kühlergrill, das schwebende Dach, die Leuchten im Bumerang-Design und die spezielle Form der C-Säulen – eine neue Designsprache; Nissan hat sie bereits auf der Auto China in Peking 2014 mit der Vorstellung des Nissan Lannia Concept sowie mit dem kürzlich in den USA eingeführten neuen Murano präsentiert. Im Sway verdichtet sich diese Designsprache, die künftige Nissan Modelle verschiedener Segmente auf allen Märkten kennzeichnen wird, erstmals in den kompakten Dimensionen eines Kleinwagens. [Weiterlesen…]

Genf 2015: Ford zeigt Focus RS und neuen GT

Ford präsentierte sich in Genf ganz im Zeichen maximaler Performance: so zeigte der Hersteller mit dem neuen Supersportwagen GT und dem bezahlbaren Focus RS zwei besonders spannende Brandstifter.

Der neue Ford Focus RS

Mit der neuen „Performance“-Abteilung will sich Ford stärker sportlich ausrichten. So bringt der auf dem Automobilsalon in Genf (- 15.3.2015) zu sehende neue Focus RS nicht nur einen neuen Allradantrieb mit, sondern als Novum bei den Fahrprogrammen einen speziellen „Drift“-Modus für kontrollierbares Übersteuern sowie eine Launch Control mit, die einen Start mit Vollgas erlaubt. Der 2,3 Liter große Vierzylinder des RS leistet über 235 kW / 320 PS.

Ford Focus RS 2015

Das neue Ford-Performance-Allradsystem des Focus RS basiert auf zwei elektronisch geregelten Hinterachs-Differenzialen. Sie steuern die Kraftbalance zwischen vorne und hinten, teilen das Drehmoment aber auch zwischen den beiden hinteren Rädern auf – und nehmen über dieses Torque Vectoring positiven Einfluss auf das Handling und das Kurvenverhalten. Bis zu 70 Prozent der Antriebsleistung fließen dabei an die Hinterachse, wo sie im Extremfall vollständig an ein einzelnes Rad weitergeleitet wird.

Ford Focus RS 2015 -2

Ford GT: Supersportwagen mit 600 PS

Der Ford GT war Anfang des Jahres eine der großen Überraschungen der Autoshow in Detroit, nun bekommen auch die Europäer auf dem Genfer Salon (- 15.3.2015) den Supersportwagen zu sehen. Die neue „Performnace“-Abteilung der Marke schuf einen Zweisitzer, dessen 3,5-Liter-V6-Motor mit Doppel-Turbolader über 441 kW / 600 PS leistet. Die Kraftübertragung an die Hinterräder übernimmt ein siebengängiges Powershift-Doppelkupplungsgetriebe.

genf 2015 Ford GT

Die Fahrgastzelle besteht aus Karbon und auch die Hilfsrahmen aus Aluminium helfen bei der Gewichtseinsparung. Der Heckspoiler ist beweglich ausgeführt, das Fahrwerk höhenverstellbar. Der Ford GT wird nächstes Jahr in limitierter Stückzahl weltweit angeboten.

genf 2015 Ford GT 02

[Quelle: Auto-Medienportal.net]

Genf 2015: Aston Martin Vulcan

Aston Martin präsentierte mit dem „Vulcan“ eines der optischen Leckerbissen auf dem Genfer Autosalon 2015. Angetrieben wird der Aston Martin Vulcan, der nicht zulassungsfähig sein soll, von einem sieben Liter großen V12-Saugmotor, der hinter der Vorderachse sitzt, mehr als 590 kW/800 PS leistet. Über ein sequenzielles Sechsganggetriebe wird die Leistung auf die Hinterachse geleitet. [Weiterlesen…]

Genf 2015: Opel zeigt Assistenzsystem „OnStar“, den neuen Opel Karl und den neuen Opel Corsa OPC

Opel hatte mit dem brandneuen Opel Karl und der heißen Corsa-Variante OPC zwei heiße automobile Eisen im Feuer – in den Mittelpunkt wurde aber keine dieser beiden Neuheiten gerückt. Im Fokus stand bei Opel nämlich der Mobilitäts- und Hilfe-Assistent „OnStar“. Das System wird ab August 2015 Einzug in die Baureihen der Rüsselsheimer halten – zunächst in 13 europäischen Märkten, weitere werden folgen.

Genf 2015 Karl Thomas Neumann

Opel „OnStar“

Opels OnStar ist sowohl Mobilitäts- und Hilfe-, als auch Connectivity-Assistent. Das System bietet einen WLAN-Hotspot mit 4G/LTE-Anbindung, mit der sich bis zu sieben mobile Endgeräte gleichzeitig an das System koppeln lassen. Die 4G/LTE-Architektur ist in das Elektroniksystem des Fahrzeugs integriert. Eine spezielle Außenantenne soll für maximale Reichweite und bestmögliche Vernetzung sorgen. Somit wird kein Smartphone benötigt, um die angebotenen Serviceleistungen abzurufen. [Weiterlesen…]

Deutsche Rallye-Meisterschaft: Fabian Kreim siegt im Skoda Fabia S2000

Rallye-Talent Fabian Kreim hat beim ersten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft/ADAC Rallye Masters für einen Paukenschlag gesorgt. Der Youngster, der noch vor zwei in einem Opel Adam Cup-Auto unterwegs war und in der letzten Saison noch einen Opel Adam R2 pilotierte, konnte in seinem neuen Auto den Gesamtsieg bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye holen. Beim Werks-Comeback von Skoda übernahm er mit Beifahrer Frank Christian früh die Führung und lag nach 135,32 Bestzeit-Kilometern auf zwölf Wertungsprüfungen im Fabia S2000 des Skoda-Werksteams am Ende 2:24,8 Min. vor dem Zweitplatzierten Frank Färber. Nach längerer Meisterschaftsabstinenz bewies dieser mit Co-Pilot Peter Schaaf im Peugeot 207 S2000, dass er nichts verlernt hat. Dritter wurde der Schweizer Gaststarter Urs Hunziker (Mini John Cooper Works), der für die DRM nicht punktberechtigt ist.

ADAC Rallye Saarland Pfalz 2015 Fabian Kreim

Im stark besetzten Feld sorgte Fabian Kreim mit seinem Auftaktsieg für den bestmöglichen Einstand der Skoda-Werksmannschaft in der Meisterschaft. Der 22-jährige Förderkandidat der ADAC Stiftung Sport startet gerade erst in sein drittes Rallye-Jahr und staunte selbst: „Dass wir von Beginn an einen so hohen Speed haben würde, hätte ich nicht erwartet.“ Um so größer war die Freude bei Fahrer und Team, zumal für Kreim praktisch jedes Detail des Einsatzes neu war. Er fuhr im Vorjahr noch einen Opel Adam R2 des ADAC Opel Rallye Junior Teams und empfahl sich mit guter Performance für einen Werksvertrag von DRM-Rückkehrer Skoda im wesentlich leistungsstärkeren Fabia S2000. „MIt diesem Start hatten wir nicht gerechnet, wir sind mehr als happy“, strahlt er im Ziel. Aufsehen erregte auch sein letztjähriger Teamkollege im ADAC Opel Rallye Junior Team: Marijan Griebel (Hahnweiler) holte bei seiner Heimrallye im Opel Adam R2 einen umjubelten vierten Gesamtrang und liegt damit nun auf dem dritten Platz in der DRM. „Der Einsatz ist ein Test für unsere nächsten Aufgaben in der Junior-EM“, berichtet der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport. „Meine Konzentration gilt in dieser Saison dem internationalen Programm. DRM-Starts sind da wohl leider nur sporadisch drin.“ Ebenfalls stark war der Saisoneinstand von Philipp Knof (Wülfrath). Der ebenfalls von der ADAC Stiftung Sport geförderte Youngster holte im Citroën DS3 R3T den fünften Gesamtrang und ist damit Vierter in der DRM-Tabelle. [Weiterlesen…]

Genf 2015: Mercedes CLA 45 AMG Shooting Brake

Mercedes-AMG baut sein CLA-Portfolio weiter aus. Nach den Modellen A 45 AMG, CLA 45 AMG und GLA 45 AMG treibt der 265 kW / 360 PS starke Turbo-Vierzyinder nun auch den Mercedes CLA 45 AMG Shooting Brake an. Zur Leistung, zur hohen Fahrdynamik kommt nun auch bei den 45 AMG-Modellen eine gesteigerte Alltagstauglichkeit mit mehr Innenraum und einem avantgardistischen Äußeren. In Genf feiert der Neue nun seine Premiere.

Mercedes-AMG CLA 45 Shooting BrakeWie der CLS Shooting Brake zeigt sich der CLA 45 AMG Shooting Brake als Sportwagen mit fünf Sitzplätzen und einer großen Heckklappe. Mit ihm begründet AMG das neue Segment eines extrem sportlichen, kompakten Lifestyle-Kombis. Trotz des sportlich-progressiven Auftretens mit flach nach hinten abfallender Dachkontur, niedrigem Greenhouse, langer Motorhaube und dynamischem Heck müssen bei der Alltagstauglichkeit keine Kompromisse in Kauf genommen werden: Mit seinem variablen, bis zu 1354 Liter großen Gepäckraum und der im Vergleich zum viertürigen Coupé gewachsenen Kopffreiheit ist der CLA 45 AMG Shooting Brake ein Begleiter im Alltag.

Mercedes-AMG CLA 45 Shooting Brake

Zum Technikpaket des CLA 45 AMG Shooting Brake gehört der weltweit stärkste Vierzylinder-Turbomotor aus Serienfertigung mit 133 kW / 181 PS pro Liter Hubraum bei 6000 Umdrehungen pro Minuten (U/min), einem maximalen Drehmoment von 450 Nm von 2250 – 5000 U/min. Er beschleunigt den kleineren der Shooting Brake von null auf 100 km/h in 4,7 Sekunden und verbraucht im Schnitt (nach NEFZ) 6,9 Litern je 100 Kilometer. Zum Paket gehören auch das AMG Speedshift DCT Sieben-7-Gang-Sportgetriebe, der variable Allradantrieb AMG Performance 4Matic, die leistungsstarke Bremsanlage und das vom Set Up bis hin zum speziell entwickelte Fahrwerk.

[Text: Moritz Nolte, Auto-Medienportal.net]

Genf 2015: der neue Porsche Cayman GT4

Als neues Mitglied in der GT-Familie präsentiert Porsche auf dem Genfer Auto-Salon erstmals den Cayman GT4. Mit einer Rundenzeit von 7 Minuten und 40 Sekunden auf der Nürburgring-Nordschleife platziert sich das Modell bereits als neue Referenz an der Spitze seines Marktsegments. Der 283 kW / 385 PS starke Motor ist aus dem 911 Carrera S abgeleitet und beschleunigt den sportlichsten Cayman in 4,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 295 km/h.

Porsche Cayman GT4 [Weiterlesen…]

Genf 2015: Neuer Audi R8 und R8 e-tron

Audi stellt auf dem Autosalon in Genf die zweite Generation seines Supersportwagens R8 vor. Der V10-Motor wird in den beiden Leistungsstufen 397 kW / 540 PS und 449 kW / 610 PS verfügbar sein. Vor allem in der Topversion R8 V10 plus 610 PS sind die Fahrleistungen infernalisch: von 0 auf 100 km/h geht es in 3,2 Sekunden, der Topspeed beträgt 330 km/h.

Audi R8 V10 plus

Der R8 ist bis zu 50 Kilogramm leichter als das vorherige Modell. Auf Wunsch liefert Audi einen Laserspot, der die Reichweite des Fernlichts auf 600 Meter verdoppelt, und das dynamische Blinklicht vorn, das am Heck Serie ist.
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Genf 2015: der Mercedes-Maybach Pullman

Mercedes-Maybach, die neue/alte Luxusmarke von Daimler, präsentiert auf dem Genfer Auto-Salon ihr zweites Modell: den S 600 Pullman. Der berühmte Zusatz weist schon darauf hin: Das 6,50 Meter lange Spitzenmodell ist eine Staatslimousine mit Vis-à-vis-Sitzanordnung und Trennscheibe zum Chauffeur und einem Radstand von 4,42 Metern. Der Preis startet bei rund einer halben Million Euro…

Mercedes-Maybach Pullman

Der V12-Biturbo-Motor des Mercedes-Maybach Pullman hat sechs Liter Hubraum und eine Leistung von 390 kW / 530 PS sowie ein maximales Drehmoment 830 Newtonmetern ab 1900 U/min. Besitzer und VIP-Gäste reisen in Fahrtrichtung auf zwei serienmäßigen Executive Sitzen, weitere Passagiere können bei Bedarf auf den ausklappbaren Sitzen entgegen der Fahrtrichtung Platz nehmen. Den Passagieren im Fond steht die größte Beinfreiheit im Segment zur Verfügung sowie über sechs Zentimeter mehr Kopffreiheit als in einer Mercedes-Maybach S‑Klasse. Für Diskretion sorgt auch die Position der Sitze: Wesentliche Teile des Körpers werden von der hinteren Dachsäule verdeckt.

Serienmäßig verfügt der Mercedes-Maybach Pullman über einen vollständig mit Leder verkleideten Innenraum. Am Dachhimmel informieren Maybach-typisch drei Analoginstrumente die Fondpassagiere über Außentemperatur, Geschwindigkeit und Uhrzeit. Vor der Trennwand lässt sich ein serienmäßiger 18,5 Zoll (47 cm) großer Monitor im Format 16:9 ausfahren. Höchste Audioansprüche erfüllt das Soundsystem von Burmester.

Die Sonderschutz-Ausführung der wohl bekanntesten Pullman-Limousine, des Mercedes-Benz 600 Pullman, feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. 1965 entstand das erste Exemplar und ergänzte damit das Portfolio des 1963 vorgestellten Repräsentationsfahrzeugs 600. Die Tradition exklusiver Limousinen, die den Namen Pullman tragen, geht bei Mercedes-Benz aber noch weiter zurück. Bereits der Typ 300, im Volksmund „Adenauer-Mercedes“ genannt, wird 1960 als Sonderanfertigung in drei Exemplaren auf das Pullman-Maß gebracht. Und nach dem Typ 600 gab es in den folgenden Jahren Pullman-Versionen der S-Klasse Baureihen 109 und 126 (Sonderanfertigungen) sowie 140, 220 und 221 (serienmäßig).

[Quelle: Auto-Medienportal.net]

Genf 2015: der Audi Prologue Avant

Nach dem Konzeptfahrzeug Prologue im November vergangenen Jahres auf der Los Angeles Motorshow präsentiert Audi auf dem Genfer Auto-Salon 2015 den 5,11 Meter langen Prologue Avant. Der viersitzige Sport-Kombi ist extrem flach gezeichnet und wirkt deshalb extrem sportlich.

Audi Prologue Avant

Der Audi Prologue Avant ist mit dem Plug‑in‑Hybridantrieb des Audi Q7 E‑Tron Quattro ausgerüstet, der im Showcar mit 335 kW / 455 PS noch noch mehr Leistung erzielt. In 5,1 Sekunden beschleunigt der Audi Prologue Avant auf Tempo 100. [Weiterlesen…]