Opel Astra: Verkaufszahlen bleiben hinter Erwartungen zurück

NeuerOpelAstra590.jpgEnttäuschung bei Opel: nach der Markteinführung des neuen Opel Astra am 4. Dezember letzten Jahres verlief der Verkauf schleppender als erwartet. Der Sprecher des Opel-und Chevrolet-Händlerverbands VDOH, Thomas Bieling: „Wir hatten einen Boom erwartet, eine erste große Verkaufswelle blieb aber aus.“ Die Ursache sieht er im Verkaufsstart im Dezember: „Die Einführung Anfang Dezember war unglücklich. Und beim Marketing ist bislang auch nicht viel passiert, da muss noch was kommen.“

Die Verkaufszahlen sind tatsächlich niedrig: etwa 5680 verkaufte Astras im Dezember, 4070 im Januar – doch Opel-Sprecher Ulrich Weber relativiert: „Das ist nur ein kleiner Realitätsausschnitt. Trotz weiter schwierigem wirtschaftlichem Umfeld und Wegfall der Abwrackprämie liegen schon jetzt europaweit 87.000 Bestellungen vor.“

Opel präsentiert Zukunftsstudie Flextreme GT/E

Zukunft oder Hommage an den nostalgischen GT? Ideen haben die Rüsselsheimer Autobauer zumindest in Hülle und Fülle in ihrem Concept-Car verbaut: durch seriellen Hybridantrieb ist er vor allem sparsam, denn der kleine Verbrennungsmotor im Flextreme GT/E wird nur benötigt, um den Elektromotor mit Energie zu speisen, wenn den Lithium-Ionen-Batterien die Luft ausgeht. Bis zu 60 Kilometer Fahrtstrecke bewältigen die allein – Fahren mit null Benzinverbrauch und null Schadstoffausstoß. [Weiterlesen…]

Gleich mehrere Premieren bei Opel: neuer Meriva, überarbeiteter Corsa, und mehr

Opel.jpgAuf dem Genfer Autosalon (04. bis 14. März 2010) wird das in Schieflage geratene Unternehmen Opel gleich mehrere Neuheiten präsentieren. Der komplett überarbeitete Meriva lädt das Publikum mit gegenläufig öffnenden Türen zur Besichtigung ein. Das Erfolgsmodell im Kleinwagen-Vansegment soll durch ein ausgeklügeltes Raumkonzept seine Marktführerposition weiter ausbauen und wird mit Motoren von 75 PS bis 140 PS verfügbar sein. Der Corsa, ebenfalls Spitzenreiter im Kleinwagensegment, wurde technisch gründlich überarbeitet und wird in Genf in völlig neuem Aussehen zu bestaunen sein.

Auch das Elektrofahrzeug Ampera wird dem Publikum vorgestellt: die Reichweite des Ampera wurde dank eines Verbrennungsmotors, der den Elektromotor mit Energie speist, deutlich erhöht. Ab Ende 2011 soll der Ampera den Markt erobern.

Zum Schluss kündigt Opel noch eine Studie an, mit der Opel die Zukunft der Mobilität demonstrieren will. Opel verspricht zu beweisen, dass Größe und Komfort nicht der Effizienz abträglich sein müssen – Näheres wollte das Unternehmen nicht mitteilen.

Opel Insignia 4×4 mit adaptivem Allradsystem

Opel.jpgTrotz seiner wirtschaftlichen Schieflage präsentierte der Autobauer Opel eine neue Version seines Mittelklassemodells Insignia mit Allradantrieb. Dabei wird die Kraft individuell über hydraulische Lamellenkupplungen an die Vorder- und Hinterachse und zwischen den einzelnen Rädern verteilt, wodurch eine besonders schnelle Reaktion auf Sensormeldungen gegenüber einem mechanischen Allradantrieb erfolgen soll. Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit dieser Technik sogar ein Anfahren möglich ist, wenn das Fahrzeug nur mit einem Rad griffigen Kontakt zur Straße hat. Zudem kann das System durch einen Sportmodus beeinflusst werden, der mehr Kraft auf die Hinterachse steuert. Die Allradversion ist im Insignia mit dem 2 Liter-Vierzylinderturbobenziner mit 220 PS und mit dem 2,8 Liter V6-Benziner mit 260 PS ab 35.685 Euro erhältlich.

Sanierungskonzept für Opel: Gewinnschwelle soll 2012 erreicht werden

Opel.jpgEin neues Sanierungskonzept stellte der neue Chef von Opel Europa Nick Reilly am Dienstag in Frankfurt vor. Darin sind Investitionen in einer Gesamthöhe von 11 Milliarden Euro des Mutterkonzern GM bis zum Jahre 2014 vorgesehen, um 80 Prozent der Produkte zu erneuern. 8.300 Stellen sollen an den europäischen Standorten gestrichen werden, das belgische Werk in Antwerpen soll bekanntermaßen ganz geschlossen werden. Auf die Verwaltung entfallen 1.300 der abgebauten Stellen, in der Produktion sollen 7.000 Stellen gestrichen werden. 3.261 der entfallenen Stellen sollen deutsche Standorte betreffen, davon 1.799 im Werk in Bochum. Das Sanierungskonzept wurde am Dienstag bei Bund und Ländern eingereicht, um damit staatliche Hilfen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro zu beantragen. Die Betriebsräte wehren sich gegen die geplanten Sparmaßnahmen.

Opel-Betriebsrat fürchtet Abbau weiterer 2000 Stellen

Opel.jpgIm Konflikt um die geplante Rettung des in Schieflage geratenen deutschen Autobauers Opel spitzt sich das Verhältnis zwischen Betriebsrat und Führungsspitze offenbar zu. Der Betriebsrat wirft dem neuen GM-Europa-Chef Nick Reilly Wortbruch vor, weil dieser Mitarbeiter in Altersteilzeit schicken will. Diese waren in der genannten Zahl von 8.300 abgebauten Stellen bisher nicht enthalten und somit befürchtet der Betriebsrat den Abbau von zusätzlichen 2.000 Stellen. Der Betriebsrat kündigt daher an, den angestrebten Lohnverzicht der Belegschaft auf jährlich rund 265 Millionen Euro nicht zu akzeptieren. Dies würde zunächst Reillys Sanierungsplan zunichte machen. Dieser ist jedoch notwendig, um einen staatlichen Kredit zur Sanierung von den europäischen Regierungen zu erhalten.

Opel Agila auch in Erdgasvariante

Opel.jpgOpel erweitert seine ecoFLEX-Modelle um zwei Varianten des Agila. Der Stadtflitzer ist ab sofort auch mit zwei Motoren erhältlich, der für den Autogas-Betrieb optimiert wurde. Dabei gibt es den Agila 1.0 LPG ecoFLEX Edition (65 PS) ab 15.460 Euro. Der 1.2 LPG ecoFLEX Edition mit seinen 84 PS ist ab 16.360 Euro zu haben. Zuvor gab es bereits zwei Corsa-Varianten, den Zafira, den Astra Caravan und den Meriva als LPG-Modelle. Im Autogasbetrieb wird der CO2-Ausstoß bei der Ein-Liter-Version auf 108 g je Kilometer reduziert. Beim 1,2-Liter-Motor sind es 119 g je Kilometer.

Vorschau: "Sports Tourer" – neuer Opel Astra Kombi 2010

Update 16.06.2010: Opel präsentiert den neuen Astra Sports Tourer!

Im Mai letzten Jahres präsentierte Opel den lange erwarteten neuen Astra. Der neue Astra J sichert Opel bislang nicht nur einen steten Geldfluss, sondern polierte mit seinem stimmigen Design das Image der Rüsselsheimer erheblich auf. Einen weiteren Pfeil hat Opel mit dem kommenden Astra Kombi „Sports Tourer“, oder kurz: ST, im Köcher. Im Herbst soll der Sports Tourer an den Start rollen – und dann ein gutes Drittel aller Astra-Verkäufe auf sich vereinigen. [Weiterlesen…]

Opel macht Standort Antwerpen dicht

Opel.jpgNun scheint es ernst zu werden bei Opel. Nach Angaben des Mutterkonzerns General Motors wird der Standort Antwerpen als erstes Opel-Werk in Europa seit der GM-Krise geschlossen. An dem belgischen Standort arbeiten 2500 Mitarbeiter. Die Produktion soll demnach in den kommenden Monaten auslaufen. Nach Angaben eines Gewerkschaftssprechers vom Donnerstag ist wohl eine Schließung Ende Juni dieses Jahres beabsichtigt. Der Gewerkschaftssprecher ging dabei von einer „kollektiven Entlassung“ aus. In Antwerpen wurde der Opel Astra hergestellt. Der Opel-Sanierungsplan soll nach Angaben aus 2009 den Abbau von 8.300 der insgesamt 48.000 Stellen in Europa vorsehen – vor allem in Deutschland und Belgien.

650 Millionen Euro für Opel von GM

Opel.jpgOpel erhält von seinem US-amerikanischen Mutterkonzern General Motors 650 Millionen Euro. Nach Angaben des Opel-Betriebsrates soll das Geld in neue Modelle investiert werden. Dabei geht es den Angaben zufolge beispielsweise um den Produktionsstart des Minivans Meriva im spanischen Werk Saragossa. Zudem steht auch die Entwicklung neuer Motoren und Fahrzeuge im Vordergrund. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Demnach sei der Betrag bereits am 4. Januar an Opel überwiesen worden. Der US-Mutterkonzern will Opel damit – genauso wie der britischen Schwestermarke Vauxhall – die Zeit überbrücken, bis eine endgültige Finanzierung steht. Die 650 Millionen Euro hätten Opel den Angaben ohnehin zugestanden und seien vorgezogene Zahlungen für Entwicklungsleistungen.