Regierung fährt weiterhin Opel

Opel.jpgDie deutsche Regierung kauft auch in diesem Jahr ihre Dienstwagen in Rüsselsheim. Nach einem Bericht der „Rheinlandpfalz“ sollen insgesamt weit über 1.000 Autos zu einem Wert von ca. 20,5 Millionen Euro beim in die Krise geratenen deutschen Autobauer bestellt bzw. gekauft worden sein. Um ein Almosen der Regierung handele es sich aber nicht, so ein Opel-Sprecher. Beim Dienstwagenkauf der Regierung handele es sich um eine europaweite Ausschreibung. Opel erhalte damit lediglich „…einen angemessenen Anteil an der Fahrzeugflotte der Bundesregierung“, sagte der Sprecher. Der Löwenanteil der Fahrzeuge geht übrigens in den Bestand des Verteidigungsministeriums. Danach kommt das Finanzministerium mit rund 100 Fahrzeugen.

Zufriedene Händler bei Opel

Opel.jpgIn einer aktuellen Studie zur Händlerzufriedenheit (Dealer Satisfaction Index) der Bamberger Forschungsstelle für Automobilwirtschaft (FAW) stellten sich erneut wie schon im Vorjahr die Opel-Händler als die zufriedensten Autohändler heraus. Ingesamt wurden 525 Fragebögen ausgewertet, die an Händler von 19 Fahrzeugmarken verteilt worden waren. Michael Klaus von Opel bekräftigte, man arbeite daran, „die enge Partnerschaft zwischen Handel und Hersteller kontinuierlich zu verbessern. Eine zufriedene, motivierte Händlerschaft ist neben einer innovativen und modernen Fahrzeugpalette ein wichtiger Grundstein für den Erfolg unserer Marke“.

GM: 1,9 Milliarden Euro für Zukunft von Opel

Opel.jpgGeneral Motors (GM) wird der kriselnden Tochter Opel ein Finanzierungspaket in Höhe von 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Damit soll der Zukunftsplan in Europa umgesetzt werden. Dieser GM-Beitrag zur Sanierung von Opel wird nach Angaben von Opel-Chef Nick Reilly vom Dienstag in Form von Krediten als auch über GM-Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Ursprüngliche Planungen sahen Unterstützungen in Höhe von 600 Millionen Euro vor. Mit der Zusage von General Motors über die 1,9 Milliarden Euro sind sämtliche eventuelle Liquiditätsrisiken während der Neuorientierung von Opel im Jahr 2010 ausgeräumt.

Umweltfreundlich nach Genf: Opel Ampera rollt bald los

Opel.jpgOpel will den Beweis antreten, dass Elektroautos keine Zukunftsmusik mehr sind: zur Präsentation auf dem Genfer Autosalon wird deshalb das neue Elektrofahrzeug Ampera nicht etwa gut beschützt auf dem Autotransporter rollen. Gherardo Corsini, Direkt der Abteilung Electric Vehicle Implementation, wird selbst am Steuer Platz nehmen und die 600 Kilometer lange Strecke fahren. Der Opel Ampera bewältigt eine Strecke bis zu 60 Kilometern rein batteriebetrieben, danach springt der kleine Verbrennungsmotor an, um die Batterien nachzuladen und den Elektromotor mit Strom zu versorgen. Eine Strecke von bis zu 500 Kilometern ist mit dem Opel Ampera ohne Nachtanken oder Aufladung möglich – geladen wird das Fahrzeug an haushaltsüblichen 230 Volt-Steckdosen.

Opel präsentiert Zukunftsstudie Flextreme GT/E

Zukunft oder Hommage an den nostalgischen GT? Ideen haben die Rüsselsheimer Autobauer zumindest in Hülle und Fülle in ihrem Concept-Car verbaut: durch seriellen Hybridantrieb ist er vor allem sparsam, denn der kleine Verbrennungsmotor im Flextreme GT/E wird nur benötigt, um den Elektromotor mit Energie zu speisen, wenn den Lithium-Ionen-Batterien die Luft ausgeht. Bis zu 60 Kilometer Fahrtstrecke bewältigen die allein – Fahren mit null Benzinverbrauch und null Schadstoffausstoß. [Weiterlesen…]

Gleich mehrere Premieren bei Opel: neuer Meriva, überarbeiteter Corsa, und mehr

Opel.jpgAuf dem Genfer Autosalon (04. bis 14. März 2010) wird das in Schieflage geratene Unternehmen Opel gleich mehrere Neuheiten präsentieren. Der komplett überarbeitete Meriva lädt das Publikum mit gegenläufig öffnenden Türen zur Besichtigung ein. Das Erfolgsmodell im Kleinwagen-Vansegment soll durch ein ausgeklügeltes Raumkonzept seine Marktführerposition weiter ausbauen und wird mit Motoren von 75 PS bis 140 PS verfügbar sein. Der Corsa, ebenfalls Spitzenreiter im Kleinwagensegment, wurde technisch gründlich überarbeitet und wird in Genf in völlig neuem Aussehen zu bestaunen sein.

Auch das Elektrofahrzeug Ampera wird dem Publikum vorgestellt: die Reichweite des Ampera wurde dank eines Verbrennungsmotors, der den Elektromotor mit Energie speist, deutlich erhöht. Ab Ende 2011 soll der Ampera den Markt erobern.

Zum Schluss kündigt Opel noch eine Studie an, mit der Opel die Zukunft der Mobilität demonstrieren will. Opel verspricht zu beweisen, dass Größe und Komfort nicht der Effizienz abträglich sein müssen – Näheres wollte das Unternehmen nicht mitteilen.

Opel Insignia 4×4 mit adaptivem Allradsystem

Opel.jpgTrotz seiner wirtschaftlichen Schieflage präsentierte der Autobauer Opel eine neue Version seines Mittelklassemodells Insignia mit Allradantrieb. Dabei wird die Kraft individuell über hydraulische Lamellenkupplungen an die Vorder- und Hinterachse und zwischen den einzelnen Rädern verteilt, wodurch eine besonders schnelle Reaktion auf Sensormeldungen gegenüber einem mechanischen Allradantrieb erfolgen soll. Vorteile bestehen insbesondere darin, dass mit dieser Technik sogar ein Anfahren möglich ist, wenn das Fahrzeug nur mit einem Rad griffigen Kontakt zur Straße hat. Zudem kann das System durch einen Sportmodus beeinflusst werden, der mehr Kraft auf die Hinterachse steuert. Die Allradversion ist im Insignia mit dem 2 Liter-Vierzylinderturbobenziner mit 220 PS und mit dem 2,8 Liter V6-Benziner mit 260 PS ab 35.685 Euro erhältlich.

Sanierungskonzept für Opel: Gewinnschwelle soll 2012 erreicht werden

Opel.jpgEin neues Sanierungskonzept stellte der neue Chef von Opel Europa Nick Reilly am Dienstag in Frankfurt vor. Darin sind Investitionen in einer Gesamthöhe von 11 Milliarden Euro des Mutterkonzern GM bis zum Jahre 2014 vorgesehen, um 80 Prozent der Produkte zu erneuern. 8.300 Stellen sollen an den europäischen Standorten gestrichen werden, das belgische Werk in Antwerpen soll bekanntermaßen ganz geschlossen werden. Auf die Verwaltung entfallen 1.300 der abgebauten Stellen, in der Produktion sollen 7.000 Stellen gestrichen werden. 3.261 der entfallenen Stellen sollen deutsche Standorte betreffen, davon 1.799 im Werk in Bochum. Das Sanierungskonzept wurde am Dienstag bei Bund und Ländern eingereicht, um damit staatliche Hilfen in Höhe von 2,7 Milliarden Euro zu beantragen. Die Betriebsräte wehren sich gegen die geplanten Sparmaßnahmen.

Opel-Betriebsrat fürchtet Abbau weiterer 2000 Stellen

Opel.jpgIm Konflikt um die geplante Rettung des in Schieflage geratenen deutschen Autobauers Opel spitzt sich das Verhältnis zwischen Betriebsrat und Führungsspitze offenbar zu. Der Betriebsrat wirft dem neuen GM-Europa-Chef Nick Reilly Wortbruch vor, weil dieser Mitarbeiter in Altersteilzeit schicken will. Diese waren in der genannten Zahl von 8.300 abgebauten Stellen bisher nicht enthalten und somit befürchtet der Betriebsrat den Abbau von zusätzlichen 2.000 Stellen. Der Betriebsrat kündigt daher an, den angestrebten Lohnverzicht der Belegschaft auf jährlich rund 265 Millionen Euro nicht zu akzeptieren. Dies würde zunächst Reillys Sanierungsplan zunichte machen. Dieser ist jedoch notwendig, um einen staatlichen Kredit zur Sanierung von den europäischen Regierungen zu erhalten.

Dieter Althaus künftig bei Magna

Magna.jpgDer ehemalige Ministerpräsident Thüringens, Dieter Althaus (CDU), wechselt aus der Politik zum österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna. Der Politiker wird damit sein Landtagsmandat niederlegen. Althaus unterlag bei der Landtagswahl 2009 in Thüringen der Konkurrenz, nachdem er aufgrund eines Skiunfalls in Österreich vor einem Jahr lange Zeit politisch inaktiv war. Bereits ab dem 1. Februar wird Althaus für Magna für den Großkunden Volkswagen sowie für „Kontakte zu öffentlichen Stellen in Deutschland“ zuständig sein, teilte der kanadische-österreichische Zulieferbetrieb am Freitag mit. Magna und Althaus knüpften während der Krisenphase bei Opel Kontakt zueinander, als bis zuletzt auch Magna als Kaufinteressent beteiligt war. Wie viel Althaus künftig bei dem Unternehmen verdienen wird, wurde nicht bekannt.