Mit dem neuen Astra ist Opel ein großer Wurf gelungen. Die bisher verfügbaren Benziner und Diesel sind komfortabel abgestimmt. Für das Jahr 2016 plant Opel die Einführung einer sportlicheren Version. Wir durften bereits jetzt ans Steuer des 1.6 ECOTEC Direct Injection Turbo mit 200 PS!
Mehr Luxus in der Kompaktklasse: So fährt sich der neue Opel Astra
Der Speck ist weg! Opel hat sich die Kritik am Vorgänger zu Herzen genommen und dem neuen Astra eine Schlankheitskur verpasst. Nicht nur das Fahrzeuggewicht ging runter, auch das Außendesign wirkt deutlich schlanker. Dazu verspricht Opel jede Menge Highlights aus der Oberklasse. Ob der neue eine gute Figur auf der Straße abgibt und womit er die Kunden in der Kompaktklasse überzeugen möchte, zeigt unser Fahrbericht mit dem 1.4-Turbobenziner und 150 PS.
Opel Adam Rocks S: Kompakter Sportler mit SUV-Anleihen
Mit dem Adam Rocks S bringt Opel nun ein Update der Crossover-Variante seines Kleinwagens. Hier werden die technischen Attribute eines kompakten Sportlers mit optischen Anleihen eines SUV verbunden. Das Ganze konzentriert sich auf eine Länge von 3,7 Metern. [Weiterlesen…]
Video – Fahrbericht: 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6
Die Jungs von Ausfahrt.tv haben sich den 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 im Rahmen einer Probefahrt genauer angesehen und stellen Euch den Opel Astra Sport in ihrem ausführlichen Video-Review sehr detailliert vor. Sie konnten den Opel Astra Sport im Rahmen der internationalen Fahrveranstaltung in Bratislava, Slowakia testen. Die Probefahrt mit dem Opel Astra fand am 27.09.2015 statt.
Unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 auf Youtube ansehen.
2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 – Motor- und Leistungsdaten
Der Testwagen bei der Probefahrt war ein 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6. Sein 1.60 Liter Motor (4-Zylinder ECOTEC ) verfügt über 200 PS (147 KW) und hat ein maximales Drehmoment von 280 Nm, welches (Overboost: 300 Nm) zwischen 1.650 und 3.500 Umdrehungen pro Minute anliegt.
Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Opel Astra Sport bei 235 km/h, den Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert der Opel Astra innerhalb von 7.80 Sekunden. Der Testwagen verfügte über Frontantrieb, geschaltet wurde mittels manueller Schaltung (6-Gang Handschaltung).
2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 – Verbrauchsangaben
Opel gibt den NEFZ-Verbrauch des 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 mit 5.90 Litern Super Plus auf 100 Kilometern und den kombinierten CO2-Ausstoss mit 139 g/km an. Der Tank des Opel Astra Sport 1.6T fasst 48 Litern, rein rechnerisch ist somit eine Reichweite von etwa 810 Kilometern denkbar.
2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 – Preise
Zum Zeitpunkt der Probefahrt kostete die preiswerteste Einstiegsvariante des 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 17.260 Euro. Der während der Pobefahrt gefahrene Testwagen kostet in der Grundkonfiguration 24.000 Euro, der Testwagenpreis liegt schätzungsweise bei 32.000 Euro.
Alles technischen Daten zum 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 im Überblick
| Testfahrzeug | 2015 Opel Astra K Sport 1.6T MT-6 |
|---|---|
| Hersteller | Opel |
| Bauform | Kompaktklasse |
| Motor | 4-Zylinder ECOTEC |
| Hubraum | 1.60 Liter |
| Ps | 200 PS |
| Kw | 147 KW |
| Antriebsart | Frontantrieb |
| Getriebeart | manueller Schaltung |
| Getriebe | 6-Gang Handschaltung |
| Maximales Drehmoment | 280 Nm |
| Beschleunigung 0 auf 100 km/h | 7.80 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 235 km/h |
| Kombinierter NEFZ-Verbrauch laut Hersteller | 5.90 l/100 km |
| Kombinierter CO2-Ausstoss laut Hersteller | 139 g/km |
| Kraftstoffart | Super Plus |
| Tankinhalt | 48 Liter |
| Länge | 4.37 Meter |
| Höhe | 1.49 Meter |
| Breite | 1.81 Meter |
| Breite mit Außenspiegel | 2.04 Meter |
| Radstand | 2.66 Meter |
| Wendekreis | 11.05 Meter |
| Leergewicht | 1.278 KG |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 1.820 kg |
| Maximale Zuladung | 542 kg |
| Kofferraumvolumen | 370 Liter |
| Kofferraumvolumen bei umgeklappter Rücksitzbank | 1.210 Liter |
| Dachlast | 75 kg |
| Maximale Anhängelast (Gebremster Anhänger) | 1450 kg |
| Maximale Anhängelast (Ungebremster Anhänger) | 620 kg |
| Einstiegspreis | 17.260 Euro |
| Basispreis Testwagen | 24.000 Euro |
| Listenpreis Testwagen | ca. 32.000 Euro |
Foto-Quelle: Hersteller
Video – Fahrbericht: 2015 Opel Corsa E OPC
Die Jungs von Ausfahrt.tv haben sich den 2015 Opel Corsa E OPC im Rahmen einer Probefahrt genauer angesehen und stellen Euch den Opel Corsa OPC in ihrem ausführlichen Video-Review sehr detailliert vor. Sie hatten den Opel Corsa OPC für ein paar Tage in Bielefeld als Testfahrzeug. Die Probefahrt mit dem Corsa wurde am 20.08.2015 gefilmt.
Unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Opel Corsa E OPC auf Youtube ansehen.
2015 Opel Corsa E OPC – Motor- und Leistungsdaten
Der Testwagen bei der Probefahrt war ein 2015 Opel Corsa E OPC. Sein 1.6 Liter Motor (Turbo ECOTEC) verfügt über 207 PS (152 KW) und hat ein maximales Drehmoment von 245 Nm, welches zwischen 1.900 und 5.800 (Overboost-Funktion 280 Nm) Umdrehungen pro Minute anliegt.
Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Opel Corsa OPC bei 230 km/h, von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Corsa innerhalb von 6.80 Sekunden. Der Testwagen verfügte über Frontantrieb, geschaltet wurde mittels manueller Schaltung (6-Gang Handschaltung).
2015 Opel Corsa E OPC – Verbrauchsangaben
Der NEFZ-Verbrauch des 2015 Opel Corsa E OPC wird von Opel mit 7.50 Litern Super auf 100 Kilometern angegeben. Bei einem Tankinhalt von 45 Litern ist im besten Fall eine Reichweite von ca. 600 Kilometern zu erreichen. Laut Opel beträgt der kombinierte CO2-Ausstoss 174 g/km.
2015 Opel Corsa E OPC – Preise
Die preiswerteste Einstiegsvariante (kleinster Motor, niedrigste Ausstattungsvariante, ohne Zusatzausstattung) des Corsa liegt bei 11.980 Euro. Der Testwagen Corsa kostete in der Grundkonfiguration bei Probefahrt 24.650 Euro, der Testwagenpreis lag bei circa 25.695 Euro.
Alles technischen Daten zum 2015 Opel Corsa E OPC im Überblick
| Testfahrzeug | 2015 Opel Corsa E OPC |
|---|---|
| Hersteller | Opel |
| Bauform | Kleinwagen |
| Motor | 1.6 Turbo ECOTEC |
| Hubraum | 1.6 Liter |
| Ps | 207 PS |
| Kw | 152 KW |
| Antriebsart | Frontantrieb |
| Getriebeart | manueller Schaltung |
| Getriebe | 6-Gang Handschaltung |
| Maximales Drehmoment | 245 Nm |
| Beschleunigung 0 auf 100 km/h | 6.8 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 230 km/h |
| Kombinierter NEFZ-Verbrauch laut Hersteller | 7.5 l/100 km |
| Kombinierter CO2-Ausstoss laut Hersteller | 174 g/km |
| Kraftstoffart | Super |
| Tankinhalt | 45 Liter |
| Länge | 4.02 Meter |
| Höhe | 1.48 Meter |
| Breite | 1.78 Meter |
| Breite mit Außenspiegel | 1.94 Meter |
| Radstand | 2.51 Meter |
| Wendekreis | 11.00 Meter |
| Leergewicht | 1.293 KG |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 1.670 kg |
| Maximale Zuladung | 377 kg |
| Kofferraumvolumen | 280 Liter |
| Kofferraumvolumen bei umgeklappter Rücksitzbank | 1.090 Liter |
| Dachlast | 75 kg |
| Maximale Anhängelast (Gebremster Anhänger) | 1200 kg |
| Maximale Anhängelast (Ungebremster Anhänger) | 580 kg |
| Einstiegspreis | 11.980 Euro |
| Basispreis Testwagen | 24.650 Euro |
| Listenpreis Testwagen | ca. 25.695 Euro |
| Versicherungsklassen HP / VK / TK | 15 / 25 / 23 |
Foto-Quelle: Hersteller
IAA 2015: Opel zeigt seinen neuen Astra-Kombi – pardon: Astra Sports Tourer!
Auf der IAA in Frankfurt zeigt Opel erstmals die Kombi-Variante des nagelneuen Opel Astra. Erster Eindruck: Wirklich gut gelungen, der neue Opel Astra Sports Tourer!
Mir persönlich gefällt vor allem die Optik. Es lohnt ein Blick das Heck in der Seitenansicht. Ab der C-Säule verläuft die Fensterlinie geradezu coupéartig aus. Das kommt gut und ist kaum mit dem Vorgänger zu vergleichen. Und auch sonst stimmen bei der neuen Astra Sports Tourer-Generation die Proportionen in der Seitenlinie. Der Vorgänger wirkte immer etwas uninspiriert und wenig dynamisch.
Mit einer Länge von 4.702 Millimetern, einer Breite von 1.871 Millimetern und einer Höhe von 1.499 Millimetern, hat die neue Sports Tourer Generation identische Abmessungen wie ihr Vorgänger, bietet aber spürbar mehr Platz für Passagiere und Gepäck. Der neue Opel Astra Sports Tourer bietet ein maximales Kofferraumvolumen von 1630 Litern. Die Rückbank ist optional dreifach geteilt.
Erstmals lässt sich bei Opel der Kofferraum ohne Berührung oder Fernbedienung öffnen. So kann man das Gepäck auch dann verstauen wenn man alle Hände voll hat. In Kombination mit dem Schließ- und Startsystem „Keyless Open“ reicht beim neuen Astra ein Fußkick unter dem hinteren Stoßfänger und schon schwingt die Kofferraumklappe von selbst auf. Gleiches gilt beim Schließen: Ein kurzer Kick und die Klappe senkt sich sanft wieder herab.
Der Astra Sports Tourer basiert auf einer komplett neuen Leichtbau-Fahrzeugarchitektur, die ihn bis zu 200 Kilogramm leichter machen soll als bisher. In Verbindung mit den Motoren der neuen Generation soll der Kombi antrittsstärker und spritziger geworden sein. So arbeitet unter der Haube eine komplett neue Motorengeneration, deren Leistungsspanne von 70 kW / 95 PS bis 147 kW/ 200 PS reicht.
Erfreulich: Die Schalter- und Knöpfe-Flut im Cockpit wurde beim neuen Astra stark reduziert und fast alle der Infotainment-Funktionen in den Touchscreen integriert.
IAA 2015: Opel Astra Sports Tourer
Im Rahmen der IAA in Frankfurt wird Opel die nächste Astra-Generation mit Fließheck vorstellen. Damit er sich dort nicht so alleine fühlt, stellt man ihm den Astra Sports Tourer zur Seite. Letzterer soll durch eine komplett neue Leichtbau-Architektur bis zu 200 Kilogramm leichter werden und die neuen Motoren sollen den Kompaktkombi stärker aber auch sparsamer machen. [Weiterlesen…]
Vorstellung: Neuer Opel Astra K (2015)
2016 will Opel-Chef Karl-Thomas Neumann wieder schwarze Zahlen schreiben. Damit das gelingt, ist Opels neue Astra-Generation zum Erfolg verdammt: Opels Brot- und Butter-Auto soll, nein, muss in Rüsselsheim die Kassen klingeln lassen. Die Zutaten erscheinen viel versprechend.
So haben die Astra-Entwickler drei Entwicklungsprioritäten für ihren neuen Kompaktklassevertreter definiert. Das Design des Astra K sollte athletisch und emotional werden. Gleichzeitig lag ein Entwicklungsschwerpunkt auf der Effizienz. Und nicht zuletzt war Konnektivität einer der drei wichtigsten Punkte im Lastenheft.
Obwohl die neue Astra-Generation kürzer geworden ist und an Höhe verloren hat, soll der Innenraum des kompakten Opel mehr Raum bieten. Die geschrumpften Proportionen und weitere Leichtbaumaßnahmen hatten zur Folge, dass die Rohkarosserie um 77 Kilogramm leichter wurde. Das soll dem Kraftstoffverbrauch zugute kommen und sich auch in einer gestiegenen Agilität bemerkbar machen.
Optisch wirkt der neue Opel Astra K athletischer und durchtrainierter als sein Vorgänger. Verantwortlich dafür zeichnen zahlreichen Kanten und Sicken, die dem Kompakten laut Opels Vice President Design, Mark Adams, geradezu „skulptural“ wirken lassen sollen: „Unser Ziel war es, die Designphilosophie ‚Skulpturale Formgebung trifft deutsche Präzision‘ mit dem neuen Astra auf die nächste Stufe zu heben. Er ist stark vom Monza Concept beeinflusst: Die skulpturhafte athletisch-schlanke Karosserie steht für Dynamik und Leichtigkeit.“
Die Opel-Designer haben den neuen Astra in der Front nach eigener Aussage optisch so breit wie möglich gestaltet. Somit duckt er sich gefühlt tief auf der Straße. Der Blitz in der Mitte der Chromgrillspange und die charakteristisch nach hinten hochgezogenen Sicheln in den Seiten kennzeichnen auch den Neuen klar als Mitglied der Opel-Familie. Auffälligstes Merkmal des Astra-Designs ist die zum Heck hin durchbrochene C-Säule, die allerdings unruhig und nicht sehr harmonisch wirkt.
Das Cockpit im neuen Astra wirkt moderner und dynamischer als das des Astra J. In der Standard-Ausstattung „Selection“ (ab 17.260 Euro) wirkt das Cockpit sehr reduziert, geradezu karg. Im Vergleich zu den gehobeneren Ausstattungslinien, die mit Klavierlackoptik auftrumpfen, dominiert hier schmuckloses Plastik. Geradezu spektakulär ist übrigens der 8-Zoll-Touchscreen des aufpreispflichtigen Navi900, der wie ein nachgerüstetes iPad und mit seiner Chromumrandung sehr edel wirkt.
Darüber hinaus feiert die nächste Generation des IntelliLink-Infotainment-Systems im neuen Astra Premiere, die Smartphones mit Android Auto und Apple CarPlay nun noch schneller und umfassender ins Fahrzeug integrieren soll. Ein weiteres Highlight und neu im Segment ist auch „IntelliLux LED“, ein mehr oder weniger intelligentes Voll-LED-Matrix-Licht, das ein permanent aktiviertes Fernlicht möglich macht, andere Verkehrsteilnehmer automatisch erkennt und diese dank einer Abschaltung von Teilsegmenten nicht blendet.
Angetrieben wird der neue Astra ausschließlich von Motoren der neuesten Generation. Der neue Astra mit 1,4-Liter-Benziner und 74 kW/100 PS startet bei 17.260 Euro. Für einen Aufpreis von 700 Euro gibt’s den 77 kW/105 PS starken Dreizylinder 1.0 ECOTEC Direct Injection Turbo. Ab 20.260 Euro startet der günstigste Diesel mit 95 PS.
Der neue Opel Astra K startet in vier Ausstattungslinien – Selection, Edition, Dynamic und Innovation.
Der brandneue Opel Karl im Fahrbericht
Bei Opel ist man dabei, sich endlich wieder ein neues, besseres Image zu erarbeiten. Die Kampagne „Umparken im Kopf“ steht stellvertretend für diese neue Strategie. Um sich ein neues Profil zu verschaffen, müssen die Dinge anders angegangen werden. So zumindest die Forderung von Opel-Boss Karl-Thomas Neumann. Insofern verwundert es nicht, dass die Rüsselsheimer bei ihrem neuen Einstiegs-Opel sozusagen antizyklisch handeln: so startet der neue Opel Karl bereits ab 9.500 Euro. Sein Vorgänger, der Opel Agila, war erst ab 9.990 Euro zu haben. Und größer ist der Einstieg in die Opel-Welt entgegen des nach wie vor aktuellen Trends, wonach Autos immer größer werden müssen, auch nicht geworden. Im Gegenteil: der neue Opel Karl ist mit einer Gesamtlänge von 3,675 Metern immerhin sechseinhalb Zentimeter kürzer geworden. Was der neue Opel Karl kann, soll unser Fahrbericht klären.
Zumindest in der Ausstattungslinie „Exklusiv“ haben die Rüsselsheimer Designer und Ingenieure wieder den Spagat zwischen eleganter und hochwertiger Anmutung und den Forderungen der Controller nach günstigen Lösungen geschafft. Die höchste Ausstattungsvariante kostet aber auch üppige 3.400 Euro mehr als die Light-Version „Selection“. Soviel sei erwähnt. Dann darf sich aber über ein schickes und sportliches Lederlenkrad sowie Ledersitze gefreut werden. Gelungen, da schön und schwungvoll gezeichnet, sind der Tachobereich und die Mittelkonsole, ansonsten dominiert auch in der höchsten Ausstattungsvariante viel Kunststoff.
Grundsätzlich dominiert die Klasse der Kleinwagen bis 10.000 Euro optischer Einheitsbrei: Schon allein die kompakten Abmessungen erlauben in dem Segment wenig Spielraum für ihre Designer. Erfreulich, dass es Opel trotzdem geschafft hat, dem Karl ein hinreichend uniques, recht charismatisches Gesicht zu verpassen. Vor allem die Front gefällt mit einer schönen Optik aus einem Guss.
Fahren kann der Opel Karl natürlich auch, vor allem in der Stadt. Als City-Flitzer konzipiert, lässt sich der Kleine prima um enge Kurven zirkeln. Wenn man dann noch den City-Modus aktiviert, lässt sich der Karl noch einfacher fahren: die geschwindigkeitsabhängige Servolenkung macht das Rangieren im dichten Stadtverkehr wirklich spielend einfach. Anfangs empfand ich die sehr leichtgängige Lenkung doch als etwas zuviel des Guten, weil der kleine Opel auf jedes Grad Lenkeingriff sehr direkt reagiert. Aber mit der Zeit gewöhnte ich mich an diese bewusste Eigenart und könnte mir vorstellen, dass vor allem Frauen den City Modus lieben werden.
Unter der Motorhaube wäre etwas mehr Dampf schön. Aktuell ist der Opel Karl lediglich mit einem 1.0 Liter 3-Zylinder und 75 PS zu haben, der mit einem Drehmoment von maximal 95 Nm nun wahrlich kein Sportler ist. Muss er in dieser Klasse sicherlich auch nicht sein. Zuweilen müht sich der Knirps aber schon ab – was zum Teil sicherlich auch an Temperaturen von über 30 Grad während unseres Tests lag. Wer flotter unterwegs sein will, muss halt mehr schalten. Dürfte dann aber auch nicht den von Opel kommunizierten Verbrauchswert (nach NEFZ) von im Durchschnitt 4,5 Litern Benzin auf 100 km schaffen. Realistisch dürfte dieser Wert eh nicht sein. Während unseres Tests pendelte der Verbrauch zwischen 5,5 und 6,5 Litern. Na gut, zwischendurch waren es auch schon mal rund 8,5 Liter – da haben wir es wohl etwas übertrieben.
Das Raumangebot im schicken Karl ist übrigens gar nicht mal so schlecht. Passagiere im Fond müssen ihre Beine nicht über Gebühr einziehen – zumindest dann nicht, wenn sie nicht unbedingt über 1,80 Meter groß sind. Bei mir als 1,77 Meter-„Riese“ hatte ich genügend Kniefreiheit hinten. Im Kofferraum bietet der Opel Karl lediglich ein Volumen von gerade einmal 206 Litern. Immerhin lässt sich der Laderaum im Karl (serienmäßig bei Ausstattung „Exklusiv“, Option bei „Edition“) mit der im Verhältnis 1/3 zu 2/3 geteilt umlegbaren Rücksitzlehne bis auf 1.013 Liter erweitern. Ein Ikea-Regal passt dann zwar nicht mehr rein, aber immerhin genug Bier für eine zünftige Sommerparty.
Darüber hinaus fährt der Karl mit zahlreichen Sicherheits- und Komfortfeatures vor, die Kunden bis vor wenigen Jahren in diesem Preissegment nicht erwartet hätten. Neben den serienmäßigen Bestandteilen ABS, Traktionskontrolle TC-Plus , Elektronisches Stabilitätsprogramm ESP-Plus und Berg-Anfahr-Assistent, der das Auto beim Start am Hang am sofortigen Zurück- oder Vorrollen hindert, gibt´s im kleinen Opel Karl auch einen Spurassistenten. Mittels Sensoren der Frontkamera, die den Fahrweg scannen, warnt er vor dem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur. Ein akustisches Signal ertönt und in der Instrumentenanzeige leuchtet ein gelbes Warnsymbol auf. Das in die Nebelscheinwerfer integrierte Abbiegelicht erhöht die Sicherheit bei Richtungswechseln für den Fahrer und die anderen Verkehrsteilnehmer weiter. Außerdem sind serienmäßig sechs Airbags und die den Fuß- und Kniebereich schützenden auskuppelnden Sicherheitspedale PRS (Pedal Release System) an Bord.
Noch in diesem Herbst werden für den Kleinstwagen das neue IntelliLink-Infotainment-System sowie der persönliche Online- und Service-Assistent Opel OnStar bestellbar sein. Damit soll der Opel Karl „als das bestvernetzte und nutzerfreundlichste Fahrzeug in dieser Klasse Maßstäbe setzen“…
Neue Spardiesel für den Opel Insignia
Für den Opel Insignia sind jetzt zwei neue Spardiesel im Angebot. Die sollen kräftiger im Durchzug sein, sich mit weniger Sprit zufriedengeben und weniger CO2 in die Luft blasen. Der 1,6-Liter-CDTI-Flüsterdiesel wird in zwei Leistungsstufen mit 120 und 136 PS angeboten und soll die bisherigen Zweiliter-Pendants ersetzen. Was die neuen Aggregate konkret verbrauchen, wie viel CO2 sie ausstoßen und wie viel sie kosten werden, erläutern wir in diesem Artikel. [Weiterlesen…]

































