Zehn Jahre OSV: Spezialfahrzeuge von Opel

Opel.jpgDie Opel Special Vehicles GmbH (OSV) feiert ihr zehnjähriges Jubiliäum. Mehr als 400.000 Ein- und Umbauten haben die rund 250 Mitarbeiter in den letzten zehn Jahren vorgenommen. Die Aufgabenbereiche des Unternehmens reichen dabei vom sportlichen OPC-Trim über Erdgas- oder Autogastechnik bis hin zu Behördenfahrzeugen, Taxen oder Fahrschul- sowie Rettungswagen.

Das Hauptaufgabenfeld des Opel-Herstellers sind individuelle, maßgeschneiderte Sonderausstattungen für Fahrschulen, Behörden und Taxiunternehmen ebenso wie für Feuerwehren, Rettungsdienste, die Bundeswehr und US-Armee. Zudem beteiligt sich die OSV an der Weiterentwicklung von Serienfahrzeugen wie den Opel Zafira 1.6 CNG und die Autogas-Modelle

Das Rüsselheimer Werk modifiziert etwa 50.000 Fahrzeuge im Jahr. Auch andere europäische Länder gehörten zu den Kunden der Opel Special Vehicles GmbH. In der Schweiz ist vor allem die Umrüstung ihrer Polizeiwagen durch die OSV gefragt, während die Fahrschulen und Taxiunternehmen Mitteleuropas besonderen Wert auf entsprechend ausgestattete Opel-Modelle legen.

Opel: Suche nach einem Investor für Werk in Antwerpen

Opel.jpgFür sein Werk in Antwerpen sucht der Automobilhersteller Opel dringend einen Investor. Sollte sich dieser bis zum Ende des Septembers dieses Jahres nicht finden, wird die Fabrik noch Ende 2010 geschlossen. Dem Entwurf eines Sozialplans haben die Mitarbeiter des Betriebes bereits gestern zugestimmt. Es wird damit gerechnet, dass eine Vielzahl der Beschäftigten das Angebot annehmen und bis Ende Juni das Unternehmen verlassen wird.

Zur Vereinbarung zwischen dem Opel-Management und den Arbeitnehmervertretern gehört die beiderseitige Bereitschaft, mit der von der Regierung Flandern geleiteten Arbeitsgruppe bis Ende September einen Investor zu finden. „Das Werk liegt an einem exzellenten Standort, direkt im Hafengebiet von Antwerpen, und sollte für eine Vielzahl potenzieller Geschäftsmodelle interessant sein“, hofft zumindest Opel-Chef Nick Reilly.

Sollte rechtzeitig ein Investor gefunden werden, hängt es vom investierenden Unternehmen ab, wie viele Mitarbeiter übernommen werden können. Bei einer erfolglosen Suche gilt der Sozialplan auch für die verbliebenen Mitarbeiter, die einer Schließung des Werkes zum Jahresende nur noch tatenlos entgegenblicken können.

Opel muss Sonderschichten einlegen

Opel.jpgOpel investierte jetzt 11 Millionen Euro in eine neue Modelloffensive. Bis 2014 will der Autohersteller 80 Prozent seiner Modellpalette erneuern. Um dieses Ziel zu erreichen werden bis zu 250 neue Ingenieure in Rüsselsheim einen neuen Arbeitsplatz finden. Zudem ist das Unternehmen gezwungen Sonderschichten einzulegen. Denn die heiße Nachfrage nach den Modellen Astra und Insignia scheint noch lange nicht erloschen.

Insgesamt fünf Sonderschichten sind für Mai und Juni geplant. Aktuell lief der 200.000 Insignia vom Laufband und konnte die Welt der Straßen erblicken. 120.000 Bestellungen liegen bereits für den Opel Astra, welcher seit Dezember 2009 erhältlich ist, vor. Aus diesem Grund muss das polnische Werk in Gleiwitz 17 Sonderschichten bis zum Juni einlegen. Die Markteinführung des Meriva ist für Juni geplant. Die Kombiversion Sports Tourer ist danach geplant.

Politischer Druck für Opel-Rettung

Opel.jpgNoch immer schwebt das Verfahren, in dem entschieden werden soll, ob dem in Schieflage geratenen Autohersteller Opel staatliche Zuwendungen zuteil werden. Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers schaltete sich inzwischen ein und forderte von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle eine schnelle Entscheidung: „ Jeder Tag, der Entscheidungen bringt, ist gut für die Opel-Mitarbeiter und gut für die Verkaufszahlen von Opel. Auch ein Ordnungspolitiker wie der Wirtschaftsminister hat nichts gegen Bürgschaften“, ließ Rüttgers im Handelsblatt verlauten. Der Mutterkonzern General Motors hatte zur Rettung des Unternehmens Zahlungen in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vom Staat beantragt, weitere 1,9 Milliarden Euro will GM selbst beisteuern.

Opel sucht den sparsamsten Autofahrer in Europa

Opel.jpgOpel sucht in ganz Europa den sparsamsten Autofahrer unter dem Motto „Green Drivers wanted!“. Ab 1. April können Autofahrer in Opel-Fahrzeugen der Ecoflex-Serie unter Beweis stellen, wie umweltfreundlich sie unterwegs sind. Der Seiger darf sich auf einen der ersten Opel Ampera freuen, der als Hauptgewinn bei dem Wettbewerb ausgeschrieben ist. Zum Auftakt des Wettbewerbs müssen die Teilnehmer ein themenbezogenes Online-Quiz meistern. Anschließend folgt eine Fahrt mit dem Internet-Simulator. Für die umweltfreundlichsten Fahrer aus jedem der 20 Wettbewerbsländer steht dann im Sommer ein mehrtägiges Event in Schweden an. Hier kommt es dann zum Praxis-Test unter professioneller Leitung.

Opel Meriva von Irmscher

Opel Meriva Irmscher

Noch ist der neue Opel Meriva gar nicht auf dem Markt, da hat sich auch schon Irmscher des Vans mit den gegenläufig öffnenden Türen angenommen. Bis zum Verkaufsstart soll ein umfassendes Programm zur Fahrzeug-Veredelung fertig sein. Irmscher konzentriert sich vor allem auf dynamische Designelemente in Verbindung mit luxuriöser Innenausstattung. Von vorn betrachtet, fallen der Kühlergrilleinsatz mit einer silbernen oder schwarzen Designleiste und die Spurweite der Breitreifen ins Auge. Die Heckansicht wird durch den markanten Dachspoiler und eine Edelstahlnachschalldämpferblende mit elliptischem Doppel-Endrohr geprägt. [Weiterlesen…]

Regierung fährt weiterhin Opel

Opel.jpgDie deutsche Regierung kauft auch in diesem Jahr ihre Dienstwagen in Rüsselsheim. Nach einem Bericht der „Rheinlandpfalz“ sollen insgesamt weit über 1.000 Autos zu einem Wert von ca. 20,5 Millionen Euro beim in die Krise geratenen deutschen Autobauer bestellt bzw. gekauft worden sein. Um ein Almosen der Regierung handele es sich aber nicht, so ein Opel-Sprecher. Beim Dienstwagenkauf der Regierung handele es sich um eine europaweite Ausschreibung. Opel erhalte damit lediglich „…einen angemessenen Anteil an der Fahrzeugflotte der Bundesregierung“, sagte der Sprecher. Der Löwenanteil der Fahrzeuge geht übrigens in den Bestand des Verteidigungsministeriums. Danach kommt das Finanzministerium mit rund 100 Fahrzeugen.

Zufriedene Händler bei Opel

Opel.jpgIn einer aktuellen Studie zur Händlerzufriedenheit (Dealer Satisfaction Index) der Bamberger Forschungsstelle für Automobilwirtschaft (FAW) stellten sich erneut wie schon im Vorjahr die Opel-Händler als die zufriedensten Autohändler heraus. Ingesamt wurden 525 Fragebögen ausgewertet, die an Händler von 19 Fahrzeugmarken verteilt worden waren. Michael Klaus von Opel bekräftigte, man arbeite daran, „die enge Partnerschaft zwischen Handel und Hersteller kontinuierlich zu verbessern. Eine zufriedene, motivierte Händlerschaft ist neben einer innovativen und modernen Fahrzeugpalette ein wichtiger Grundstein für den Erfolg unserer Marke“.

GM: 1,9 Milliarden Euro für Zukunft von Opel

Opel.jpgGeneral Motors (GM) wird der kriselnden Tochter Opel ein Finanzierungspaket in Höhe von 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Damit soll der Zukunftsplan in Europa umgesetzt werden. Dieser GM-Beitrag zur Sanierung von Opel wird nach Angaben von Opel-Chef Nick Reilly vom Dienstag in Form von Krediten als auch über GM-Eigenkapital zur Verfügung gestellt. Ursprüngliche Planungen sahen Unterstützungen in Höhe von 600 Millionen Euro vor. Mit der Zusage von General Motors über die 1,9 Milliarden Euro sind sämtliche eventuelle Liquiditätsrisiken während der Neuorientierung von Opel im Jahr 2010 ausgeräumt.

Umweltfreundlich nach Genf: Opel Ampera rollt bald los

Opel.jpgOpel will den Beweis antreten, dass Elektroautos keine Zukunftsmusik mehr sind: zur Präsentation auf dem Genfer Autosalon wird deshalb das neue Elektrofahrzeug Ampera nicht etwa gut beschützt auf dem Autotransporter rollen. Gherardo Corsini, Direkt der Abteilung Electric Vehicle Implementation, wird selbst am Steuer Platz nehmen und die 600 Kilometer lange Strecke fahren. Der Opel Ampera bewältigt eine Strecke bis zu 60 Kilometern rein batteriebetrieben, danach springt der kleine Verbrennungsmotor an, um die Batterien nachzuladen und den Elektromotor mit Strom zu versorgen. Eine Strecke von bis zu 500 Kilometern ist mit dem Opel Ampera ohne Nachtanken oder Aufladung möglich – geladen wird das Fahrzeug an haushaltsüblichen 230 Volt-Steckdosen.