BMW zählt bis 2

Das Spiel mit den Zahlen hat bei den Bayrischen Motorenwerken offenbar einen ganz besonderen Reiz. Logisch erschien jedenfalls die Ankündigung, dass man die 1er-Reihe nunmehr nicht fortführt, sondern die 2er-Reihe einläuten will, schließlich folgt auf 1 auch 2 und nicht 3. Das Debüt wird es wohl im nächsten Jahr geben. [Weiterlesen…]

Kia zeigt Sportwagen Concept Car

Der koreanische Automobilhersteller Kia wird dieses Jahr auf der IAA in Frankfurt eine neue Studie eines viertürigen Sportwagens präsentieren. Das für die eher bodenständige Marke Kia eher ungewöhnliche Concept Car will mit vier Sitzen, gegenläufig zu öffnenden Türen und Heckantrieb punkten. [Weiterlesen…]

ADAC kritisiert Bremsverhalten von Motorrädern

Bremsen_Motorr__der.jpg

Sportmotorräder, welche mit modernen Reifen und Bremsen ausgestattet sind, können schnell instabil werden, wenn sie auf trockener Fahrbahn eine Vollbremsung hinlegen. Im Extremfall können sie sich sogar überschlagen. Diese Gefahrensituation besser beherrschen hilft ein gut abgestimmtes Antiblockiersystem. Diese Ergebnisse lieferte eine Studie des ADAC, welche an neun gängigen Modellen vorgenommen wurde. Während ein Großteil der ABS-Modelle bei unterschiedlichen Vollbremsungen meist gut beherrscht werden konnte, traten bei einigen Modellen Gier- und Nickbewegungen auf, welche ein Höchstmaß an Reaktion und Konzentration vom Fahrer forderten.

Für die Empfindlichkeit der Motorräder bei diesen Bremsmanövern können eine Vielzahl an Faktoren verantwortlich gemacht werden. Der ADAC spricht sich dafür aus, die kritischen Fahrzeugreaktionen durch eine intelligente und ausgefeilte Sensorik erfassen zu lassen. Nur so kann ABS entsprechend gegensteuern und das Fahrzeug stabilisieren helfen. die Fahrzeughersteller wurden von ADAC angehalten, der Kontrolle der Motorräder in Gefahrensituationen größere Bedeutung beizumessen. Würden die Fahrzeuge entsprechend weiterentwickelt, würde ein Motorrad-ABS, welches lediglich das Blockieren der Räder beim Bremsen verhindert zu einem intelligenten Bremsassistenten werden.

Um sich ein routiniertes Bremsverhalten anzueignen, rät der ADAC, Motorradfahrern ein Fahrsicherheitstraining zu besuchen. Bislang ist das in großer Schräglage durchgeführte ABS-Bremsen nicht sicher beherrschbar. Während der Bremsung auszuweichen ist möglich, erfordert jedoch entschlossenes Handeln und eine hohe Lenkkraft. Für eine optimale Bremsarbeit sollten die Bremsamaturen richtig ergonomisch eingestellt werden. Während der Bremsung sollte der Fahrer nach vorn blicken und nicht schlagartig bremsen, sondern gleichmäßig und zügig und unter Mitbenutzung der Hinterrradbremse.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/ADAC)

Elektrofahrräder im Test

Elektrofahrrad.jpg

ADAC und Stiftung Warentest haben zwölf Elektrofahrräder unter die Lupe genommen. Während drei der getesteten Pedelecs ein knappes „gut“ erreichten, wurden zwei als „mangelhaft“ beurteilt. Die Schwächen der Räder lagen besonders beim Rahmen und den Bremsen. Fazit ist: wer auf dem Weg zur Arbeit oder an freien Tagen auf ein Elektrofahrrad zurückgreifen möchte, wird zahlreiche Unterschiede in Sachen Qualität und Sicherheit hinnehmen müssen.

Als gut eingestuft wurden Komforträder wie das Leeds HS von Raleigh, das Diamant Zouma Sport Trekkingrad oder das Vitality Elite von Kreidler. Die Räder zeigten in punkto Sicherheit, Motor, Haltbarkeit und Fahrweise keine Schwächen und konnten durch vollhydrauliche Bremsen überzeugen. Auch Schadstoffe in den Griffen konnten bei diesen Modellen nicht nachgewiesen werden.

Da Pedelecs mehr wiegen und höhere Geschwindigkeiten erreichen als herkömmliche Fahrräder, sollten sie auch belastbarer sein. Als „mangelhaft“ erwiesen sich hierbei das E-Tour Bike von Pegasus, bereits nach 10 000 Testkilometern brach der Rahmen, oder das E-Bike von Ruhrwerk, welches auf Grund zu schwacher Bremsen nicht überzeugen konnte. Der Pegasus-Rahmen erwies sich beim Test als Wiederholungstäter, bereits im letzten Jahr schwächelte das Teil. Auch das Nachlaufen des Motors wurde bei einigen Rädern bemängelt. So lief der Motor bei Prophete, Ruhrwerk oder Pegasus weiter, obwohl nicht mehr getreten wurde.

Teil des Tests waren auch die Überprüfung der Akku-Reichweite, sowie die für die Aufladung benötigte Zeit. Verlierer in dieser Kategorie waren Räder der Marken Ruhrwerk und Giant. Im Schnitt erreichten sie nur 30 Kilometer, was sie für größere Touren untauglich macht. Fällt der Akku aus, lässt sich ein Elektrorad weit schwerer bewegen als ein herkömmliches Fahrrad. Positiv fielen die Akkus von KTM und Kreidler ins Gewicht. Bereits nach 2 1/4 Stunden waren diese geladen. Andere Testräder benötigten bis zu neun Stunden für einen vollständig geladenen Akku.

(Foto: Auto-Medienportal. NET/ADAC)

Kindersicherheit im Fahrzeug – ADAC warnt

ADAC_Kindersitze.jpg

Eine traurige Statistik – erstmals seit fünf Jahren kamen auf Deutschlands Straßen wieder mehr Kinder ums Leben. Von 2009 auf 2010 erhöhte sich die Anzahl der tödlich verunglückten  Kinder unter 15 Jahren um 14 auf 104. Dabei weißt der ADAC besonders darauf hin, dass 49 Kinder als Mitfahrer in Pkws zu Tode kamen. Dies sind 32% mehr als im Jahre 2009. Meist handelt es sich dabei um kleinere Kinder unter neun Jahren.

Laut ADAC würden viele Eltern die Verletzungsrisiken unterschätzen. Oftmals werden die Kindersitze falsch in die Fahrzeuge eingebaut oder sie entsprechen nicht dem Alter des Kindes. Auch werden viele Kinder auf ihren Sitzen einfach falsch angegurtet.

Auch auf Kurzstrecken sind Kinder immer vorschriftsmäßig anzuschnallen. Über die Risiken fehlender oder mangelhafter Kindersitze und das richtige Anschnallen des Nachwuchses im Fahrzeug informieren ADAC und Volkswagen in ihrem kostenlosen Verkehrssicherheitsprogramm „Sicher im Auto“. Während des bundesweit durchgeführten Programms bieten 110 Moderatoren eine individuelle  Beratung und zahlreiche Informationen. Das Programm richtet sich an Eltern und Großeltern und alle Personen, welche privat Kinder transportieren. Informationen zum Programm findet man unter: www.sicher-im-auto.com.

(Foto: Auto-Medienportal:NET/ADAC)

ADAC: Lkw-Auffahrunfall im Crashtest

AD_AC_Chrastest_.jpg

Wenn ein Lkw mit Tempo 70 auf ein Stauende auffährt, bestehen für Pkw-Insassen, laut ADAC, kaum Überlebenschancen. Der Aufprall hat verheerende Folgen. Die beiden vor dem Lkw befindlichen Pkw werden in Sekundenbruchteilen zermalmt und die Insassen meist tödlich verletzt. Hätte der auffahrende Lkw ein automatisches Notbremsassistentensystem an Bord, könnten die Unfallfolgen deutlich abgemildert werden. Für den Test wurde ein mit 5,5 Tonnen recht leichter Lkw verwendet, dennoch führte der Crashtest zur völligen Zerstörung der beiden beteiligten Mittelklasse-Pkw.

Das Lkw-Auffahrunfälle für die Pkw-Insassen häufig tödliche Folgen haben, beweist die Statistik. Im Jahre 2009 starben an den Folgen von Lkw-Auffahrunfällen 58 Menschen. 4 500 erlitten Verletzungen. Die ADAC Unfallforscher fanden heraus, dass bei mehr als 4 000 Kollisionen in mehr als der Hälfte aller Fälle Notbremsassistenten die Unfälle abgemildert oder gar verhindert hätten.

Das Gesetz sieht ab dem Jahre 2013 für alle neu entwickelten Lkw über 3,5 Tonnen die Ausstattung mit Notbremsassistenten vor. Ab 2015 soll das Gesetz für alle neu zugelassenen Lkw gelten. Laut ADAC sind die geplanten gesetzlichen Anforderungen ungenügend. Derzeit wird von den Notbremsassistenen verlangt, die Geschwindigkeit um mindestens zehn Stundenkilometer zu senken vor dem Zusammenstoß mit einem stehenden Fahrzeug. Der ADAC fordert Systeme, welche bei Stauende oder bei stehenden Fahrzeugen die Geschwindigkeit um 40 km/h reduzieren. Den Verkehr sicherer macht auch die Warnfunktion des Notbremsassistenten. Wenn der Fahrer durch eine Teilbremsung oder einen Bremsruck frühzeitig gewarnt wird, hilft ihm das rechtzeitig auszuweichen oder im Bestfall, zum Stehen zu kommen.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/ADAC)

ADAC Tipps Mietwagen

Mietwagen_ADAC.jpg

Mietwagen sorgen am Urlaubsort für Mobilität. Der ADAC gibt nun Urlaubern Tipps mit auf den Weg, was sie beachten sollten, um stressfrei mit dem Mietwagen in die Ferien zu starten.

Wer sich bereits in Deutschland um einen Mietwagen im jeweiligen Urlaubsland kümmert, kann die einzelnen Anbieter in Ruhe vergleichen und die Vor- und Nachteile abwägen. Bekommt man am Ferienziel Probleme, kann ein Ansprechpartner in Deutschland um Rat gefragt werden.

Besonders wichtig ist es, darauf zu achten, dass der Mietpreis und die Rückgabebedingungen klar ausgewiesen sind. Man sollte keinen Vertrag blind unterschreiben und alles schriftlich festhalten. Um auch zu verstehen, was man liest, sollte der Vertag nicht nur in der Landessprache, sondern zumindest auch in englischer Sprache abgefasst sein. Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen der Haftpflichtversicherungen varieren in machen Ländern zum Teil erheblich. Bei der Haftpflicht sollte ein Mindestbetrag von einer Million Euro nicht unterschritten werden. Auch sollte man nicht ohne Vollkasko in die Ferien starten. Am besten eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung abschließen  und auf die einzelnen Leistungen genau achten. Manchmal werden Schäden an Unterboden, Felgen oder Reifen und Steinschlag ausgeklammert. Sofern nicht in der Vollkasko bereits enthalten, lohnt der Abschluss einer Diebstahlversicherung.

Laut ADAC verlangen die Autovermietungen im Ausland oftmals zu hohe Tankpauschalen. Entweder wird für den ersten Tankinhalt eine zu hohe Summe verlangt, oder die Tankgebühren sind überhöht. Vorsicht vor Anbietern, welche vorab keine Auskunft über ihre einzelnen Mietbedingungen geben. Vor der Fahrt sollte man abklären, ob der Wagen mit vollem Tank zurückgegeben werden soll. Wird das Auto an einer anderen als der vereinbarten Station zurück gegeben, kann es teuer werden.

Vor Übernahme sollte man das Fahrzeug genau auf Mängel hin überprüfen und sich diese schriftlich bestätigen lassen. Erscheint der Vermieter nicht vertrauenswürdig und hat das Fahrzeug offensichtliche Mängel, sollte man dies nicht akzeptieren und besser auf einen anderen Anbieter vertrauen.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/ADAC)

Oldtimer erobern Deutschlands Straßen

Logo_VDA.jpg

Erstmals sind in Deutschland mehr als 200 000 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen angemeldet. Die Zahl der Zulassungen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um gut 10%, von 188 360 auf 208 319. Insgesamt sind auf Deutschlands Straßen 232 877 Oldtimer mit H-Kennzeichen unterwegs. Neben den Pkws zählen auch Zugmaschinen, Krafträder, Nutzfahrzeuge und sonstige Fahrzeuge dazu.

Die H-Kennzeichen erhalten mindestens 30 Jahre alte Oldtimer. Das Kraftfahrt-Bundesamt wird in regelmäßigen Abständen vom Verband der Automobilindustrie (VDA) beauftragt, eine detaillierte Auswertung der mit H-Kennzeichen ausgestatteten Fahrzeuge zu erstellen.

Auf Platz 1 der Modelle, welche ein H-Kennzeichen tragen, liegt mit 25 505 Fahrzeugen der VW-Käfer. Die Zahl der VW-Käfer mit H-Kennzeichen stieg um 9% gegenüber dem Vorjahr. Auf den nachfolgenden Plätzen finden sich drei Modellreihen von Mercedes-Benz. Platz 2 geht an die „Strich-Acht“ mit 6 725 Zulassungen. Danach folgt der „SL“ der Baureihe 107 mit 6 006 Fahrzeugen. Platz 4 nimmt die „Heckflosse“ von Mercedes-Benz mit 4 850 Stück ein. Auf Platz 5 finden sich der Porsche 911/912 mit 4 629 Fahrzeugen. Am schnellsten in die Top Ten der H-Kennzeichen schaffte es der Mercedes-Benz W123. Der Bestand konnte sich auf 4 111 verdoppeln. Da das Fahrzeug zwischen 1975 und 1986 gebaut wurde, erreichen zahlreiche Fahrzeuge derzeit die Bemessungsgrenze von mindestens 30 Jahren.

Bei zwei Dritteln der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen handelt es sich um deutsche Modelle. Als Spitzenreiter gilt der Mercedes-Benz. Der Bestand stieg um 10% gegenüber dem Vorjahr auf 48 286 Einheiten. Die weiteren Plätze belegen VW mit 39 769 Fahrzeugen, Opel mit 12 167 Einheiten und Ford mit 11 207 Zulassungen. auf Platz zwei liegen englische Fahrzeuge mit 28 321 H-Kennzeichen. Platz 3 geht an italienische Modelle mit 13 201 Einheiten. US-amerikansiche Oldtimer wurden mit 12 899 Fahrzeugen auf Platz 4 verdrängt.

Im Jahre 1997 wurde das H-Kennzeichen eingeführt. Neben dem Mindestalter von 30 Jahren sind auch ein entsprechender Erhaltungs- und Pflegezustand wichtige Kriterien für die Erteilung des H-Kennzeichens. Besitzer des Kennzeichens zahlen für ihren Oldtimer einen einheitlichen Steuersatz von 191,73 Euro. Die Wagen haben in den Umweltzonen freie Zufahrt. Nicht alle Fahrzeuge, welche älter als 30 Jahre sind, tragen ein H-Kennzeichen, der Anteil beläuft sich auf etwa 58%.

Autofahren 2011 teurer

Auto_fahren_teurer.jpg

Autofahren war im Juni 2011 um 4% teurer als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten stiegen jedoch weitaus geringer an. Gegenüber dem Vorjahr stiegen sie nur um 2,3%. Das Ergebnis basiert auf dem aktuellen Autokosten-Index, welchen der ADAC und das Statistische Bundesamt quartalsweise veröffentlichen. aktuell liegt der Autokosten-Index bei 116,7 Punkten, der Lebenshaltungs-Index erreicht 110,6 Punkte.

Laut ADAC treiben vorrangig die Kraftstoffpreise den Index nach oben. Benzin und Diesel  verteuerte sich gegenüber dem Vorjahr um 9,9%. Mehr bezahlen müssen Kraftfahrer auch für die Versicherung ihres Fahrzeuges. Hier stiegen die Preise um 4,3%. Um den gleichen Prozentsatz erhöhten sich auch die Kosten für Zubehör und Ersatzteile.

In den Autokosten-Index fließen alle Kosten rund um das Auto ein. Letztmals wurden Autokosten- und Lebenshaltungs-Index für das Jahr 2005 auf einen Basiswert von 100 gesetzt. Weitere Kosten, welche im Index erfasst werden, sind die um 0,5% höheren Anschaffungskosten, die 2,4% teueren Reparaturkosten oder Ausgaben für Fahrschulen und Führerscheingebühren, welche 1,5% stiegen. Um 2,3% gesunken sind dagegen die Kosten für die Kfz-Steuer.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/ADAC)

Vor Reiseantritt Temporegeln beachten

Temporegeln_Ausland.jpg

Mit Beginn der Hauptreisezeit hat der ADAC die aktuellen Geschwindigkeitsbeschränkungen im europäischen Ausland in einer Übersicht zusammengestellt. Autofahrer sollten sich vor Reiseantritt über die speziellen Gegebenheiten im Urlaubsland schlau machen.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h innerorts haben die meisten Länder Europas mit Deutschland gemein. Bereits bei 48 km/h sollte man in Großbritannien den Fuß vom Gaspedal nehmen. Zwischen 40 und 60 km/h variiert die Höchstgeschwindigkeit innerorts in Mazedonien. In Polen dürfen zwischen 23 und 5 Uhr 60 km/h gefahren werden.

Außerhalb geschlossener Ortschaften variieren die erlaubten Höchstgeschwindigkeiten in Europa zwischen 80 und 90 km/h. In Österreich und Finnland sind 100 km/h erlaubt. Für vierspurige Schnellstraßen, welche extra ausgewiesen sind, gelten Sonderregelungen. Hier dürfen zwischen 110 und 120 km/h gefahren werden.

Auf europäischen Autobahnen sind meist 130 km/h erlaubt. In Norwegen sind es dagegen nur 100 km/h. In Schweden sind je nach Beschilderung zwischen 110 und 120 km/h gestattet. Am schnellsten voran kommt man mit 140 km/h in Polen.

(Foto: Auto-Medienportal.NET/ADAC)