Übernahme gescheitert: Hummer vor dem endgültigen Aus

Hummer_H2.jpgDas Schicksal ist besiegelt: der amerikanische SUV-Hersteller Hummer wird sterben. Die letzte Hoffnung der Marke war eine Übernahme durch den chinesischen Konzern Sichuan Tengzhong Heavy Industrial Machinery – wie aber Mutterkonzern General Motors heute mitteilte, sind die Übernahmeverhandlungen gescheitert. Das bedeutet das endgültige Aus für den Hersteller von Luxus-Geländewagen, das seit Ende der 80er-Jahre dekadente Luxusfahrzeuge auf der Basis eine Geländewagens der US Army namens „Humvee“, das im Jahre 1999 von General Motors übernommen wurde. Einen schwachen Trost gibt es für Hummer-Besitzer: gemäß GM sollen Garantien und Ersatzverfügbarkeit für bisher ausgelieferte Fahrzeuge gesichert bleiben.

Genf: gemeinsame Ausstellung für Lancia und Chrysler

chrysler_logo.jpgNach der Fusion des italienischen Automobilkonzerns Fiat mit dem US-Konzern Chrysler im Sommer des vergangenen Jahres werden die Fiat-Tochter Lancia und Chrysler mit einer gemeinsamen Ausstellungsfläche auf dem diesjährigen Genfer Autosalon vertreten sein. Als neues Serienmodell aus den USA debütiert dort die neue Oberklassen-Limousine Chrysler 300C, Lancia wird das Kleinwagen-Sondermodell Ypsilon „Elle“ präsentieren, das mit zweifarbiger Karosserie und exklusivem Interieur erscheinen wird. Ebenfalls als Sondermodell tritt der Delta „Hard Black“ mit schwarz glänzendem Dach und matt lackierter Karosserie auf. Der Hard Black erhält eine 1,8 Liter Di Turbojet-Motorisierung mit 200 PS und Sporttronic-Automatikgetriebe.

Cadillac will zurück nach Europa

cadillac_logo.jpgDie General Motors-Tochter Cadillac plant, wieder in den europäischen Markt einzusteigen. Zu diesem Zweck soll eine Tochter als Cadillac Europe gegründet werden, die auf den europäischen Markt abgestimmte Modelle importieren und vertreiben soll. In Genf debütiert Cadillac zu diesem Zweck mit dem CTS Coupé, das in Nordamerika ab Frühjahr dieses Jahres und hierzulande ab dem Herbst 2010 verfügbar sein wird. Ebenfalls wird Cadillac den CTS Sports Wagon, den CTS Sport Sedan und das Topmodell CTS-V mit 564 PS präsentieren. Ab 2011 wird auch der Kombi Sport Wagon auf dem Markt erscheinen.

Opel-Betriebsrat fürchtet Abbau weiterer 2000 Stellen

Opel.jpgIm Konflikt um die geplante Rettung des in Schieflage geratenen deutschen Autobauers Opel spitzt sich das Verhältnis zwischen Betriebsrat und Führungsspitze offenbar zu. Der Betriebsrat wirft dem neuen GM-Europa-Chef Nick Reilly Wortbruch vor, weil dieser Mitarbeiter in Altersteilzeit schicken will. Diese waren in der genannten Zahl von 8.300 abgebauten Stellen bisher nicht enthalten und somit befürchtet der Betriebsrat den Abbau von zusätzlichen 2.000 Stellen. Der Betriebsrat kündigt daher an, den angestrebten Lohnverzicht der Belegschaft auf jährlich rund 265 Millionen Euro nicht zu akzeptieren. Dies würde zunächst Reillys Sanierungsplan zunichte machen. Dieser ist jedoch notwendig, um einen staatlichen Kredit zur Sanierung von den europäischen Regierungen zu erhalten.

650 Millionen Euro für Opel von GM

Opel.jpgOpel erhält von seinem US-amerikanischen Mutterkonzern General Motors 650 Millionen Euro. Nach Angaben des Opel-Betriebsrates soll das Geld in neue Modelle investiert werden. Dabei geht es den Angaben zufolge beispielsweise um den Produktionsstart des Minivans Meriva im spanischen Werk Saragossa. Zudem steht auch die Entwicklung neuer Motoren und Fahrzeuge im Vordergrund. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Demnach sei der Betrag bereits am 4. Januar an Opel überwiesen worden. Der US-Mutterkonzern will Opel damit – genauso wie der britischen Schwestermarke Vauxhall – die Zeit überbrücken, bis eine endgültige Finanzierung steht. Die 650 Millionen Euro hätten Opel den Angaben ohnehin zugestanden und seien vorgezogene Zahlungen für Entwicklungsleistungen.

VW Jetta Coupé Concept "New Compact Coupe"

VW Jetta Coupe ConceptDie VW-Fans in den USA sind enttäuscht: da bauen die Wolfsburger mit dem Scirocco schon ein aufregendes und Kult-verdächtiges Kompakt-Coupé und bringen es nicht auf den US-amerikanischen Markt. Skandal! Nun jedoch scheint Besserung in Sicht: denn offenbar plant VW, die Amerikaner doch noch mit einem Kompaktsportler-Coupé zu verwöhnen. Zumindest soll nächste Woche auf der Detroit Motor Show eine Studie mit dem klingenden Namen „Jetta Coupé Concept“ (kurz NCC) präsentiert werden. [Weiterlesen…]

Amerikanische Variante des Opel Insignia OPC: Buick Regal GS

gm-logo.jpgDie General Motor Tochter Buick wird auf der Detroit Motor Show (11. bis 24.1.2010) die amerikanische Variante des Opel Insignia OPC vorstellen. Der Buick Regal GS kommt nach Angaben des Unternehmens mit 255 PS daher – deutlich weniger als der Insignia. Und dies, obwohl der Buick Regal GS auch in Rüsselsheim gefertigt wird. Das maximale Drehmoment liegt bei 400 Newtonmetern. Mit an Bord sind bekannte Elemente aus dem Opel Insignia wie Flexride oder das adaptive Allradsystem. Angetrieben wird der Buick Regal GS nach Firmenangaben von einem Zweiliter-Turboaggregat. Der Wagen soll im Laufe dieses Jahres in den USA auf den Markt kommen.

Russische Sberbank verlangt Schadenersatz

gm-logo.jpgDie russische Sberbank will nach der gescheiterten Übernahme des Autobauers Opel eine Entschädigung von General Motors. Notfalls will die Bank vor Gericht ziehen. Wie der Chef der Bank, German Gref, russischen Medien unmissverständlich erläuterte, seien der Sberbank erhebliche Kosten zur Vorbereitung der Übernahme entstanden, ehe GM den Verkauf an das russische Institut und seine Partner abblockte. Genaue Zahlen zur Höhe eines möglichen Schadenersatzes nannte Gref nicht. Den Worten des Sberbank-Chefs zufolge habe das Moskauer Institut die Kosten genau aufgelistet und GM zu einer freiwilligen Erstattung der Kosten aufgefordert. Grund hierfür sei vor allem, dass General Motors nicht ausreichend erklären konnte, warum der Opel-Deal vom GM-Verwaltungsrat nicht abgesegnet wurde.

Chrysler investiert 179 Millionen Dollar für Fiat-Motoren

Fiat_500_Cabrio3.jpgDer US-amerikanische Chrysler Konzern wird 179 Millionen US Dollar zur Produktion von Fiat-Motoren investieren. Wie das Unternehmen mitteilte, sind die Investitionen für das firmeneigene Global Engine Manufacturing Alliance (GEMA) Werk in Dundee (Michigan) vorgesehen. Hier sollen moderne Fiat-Motoren produziert werden, die für den nordamerikanischen Markt bestimmt sind. Dadurch sollen insgesamt 573 neue Arbeitsplätze geschaffen werden, hieß es weiter. In dem US-amerikanischen Werk von Chrysler soll der 1,4-Liter, 16-V FIRE Motor inklusive der revolutionären Fiat MultiAir-Technologie für den Fiat 500 hergestellt werden. Dank der Technologie lässt sich nach Angaben des italienischen Autobauers mindestens 25% Treibstoff gegenüber einem herkömmlichen Motor einsparen.

Cadillac CTS-V jetzt erhältlich – Geiger Cars schon mit Leistungsupdate

Die Tuner von Geiger Cars haben den neuen Cadillac CTS-V unter ihre Fittiche genommen und ein gewaltiges Paket vorgestellt. Nun ist der neue Cadillac schon grundsätzlich nicht von schlechten Eltern, leistet sein V8-Kompressor-Motor doch schon aufregende 564 PS mit einem tollen Drehmoment von 747 Newtonmeter. Das 6,2 Liter-Aggregat kommt ja auch schon in der gewaltigen Corvette ZR1 zum Einsatz. [Weiterlesen…]