Beim Mängelreport 2010 der Dekra konnten sich der Opel Corsa D und erneut der Audi A6 durchsetzen. Hierzu wurden über 15 Millionen Hauptuntersuchungen der letzten beiden Jahre untersucht, teilte die Prüforganisation am Montag in Stuttgart mit. Die beste Einzelwertung schaffte dabei der Opel Corsa D bei den Kleinwagen mit der niedrigsten Mängelquote. Den Titel „Bester aller Klassen“ sicherte sich wie schon im Jahr zuvor der Audi A6. Zudem konnten zwei weitere deutsche Fahrzeuge Klassensiege verbuchen: der Audi A4 in der Mittelklasse und der BMW X3 bei den Geländewagen. Wie die Dekra weiter mitteilte, konnten die restlichen drei Klassen von japanischen Autos gewonnen werden. Der Toyota Prius setzte sich in der Kompaktklasse durch, der Mazda MX-5 bei den Sportwagen und Cabrios und den Sieg beim Mängelreport 2010 bei den Vans sicherte sich der Nissan Note.
Dekra Mängelreport 2010: Audi und Opel Sieger
Opel-Sanierungsplan erst 2010
Der längst erwartete Sanierungsplan für den angeschlagenen Autobauer Opel wird General Motors erst im kommenden Jahr vorlegen. Der GM-Europachef Nick Reilly kündigte dies auf einer GM-Internetseite an. Ursprünglich sollte der Sanierungsplan noch in diesem Jahr stehen. Mit dem Sanierungskonzept will GM bei europäischen Regierungen um Staatshilfen von insgesamt 2,7 Milliarden Euro werben. Da die Sanierungspläne jedoch tausende von Mitarbeitern betreffen würden, stehe Opel eine komplexe Restrukturierung ins Haus, die Zeit benötigte, hieß es weiter. Von daher könne der Zukunftsplan im Dezember nicht mehr fertig gestellt werden. Da beim Aufstellen des Sanierungskonzeptes nichts überstürzt werden soll, könne wohl erst im Januar 2010 mit dem Sanierungsplan gerechnet werden.
Chevrolet: Volt-Produktion startet 2010
Ende des kommenden Jahres startet General Motors mit der Produktion des Elektroautos Chevrolet Volt. Die ersten Prototypen sollen in den Vereinigten Staaten sogar bereits im Frühjahr 2010 hergestellt werden. Dafür wird GM 336 Millionen US-Dollar in das Werk in Detroit-Hamtramck investieren. Dieser Produktionsstandort wurde im Jahr 1985 eröffnet und gut 1.200 Mitarbeiter stehen hier in Lohn und Brot. Insgesamt sind für die Volt-Produktion Investitionen im Wert von 700 Millionen US-Dollar geplant. In Deutschland soll das Elektroauto als Opel Ampera auf den Markt kommen. Die Planungen sehen ein Beginn der Volt-Produktion für Europa Ende des Jahres 2011 vor.
Opel mit Absatz-Zuwachs
Der in die Krise geratene deutsche Autobauer Opel wird im laufenden Jahr scheinbar einen Gewinn einfahren. Wie die Tageszeitung „Die Welt“ berichtet, konnte Opel 298.630 Fahrzeuge bis Ende Oktober 2009 in Deutschland verkaufen. Dadurch sei der Absatz der GM-Tochter im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 34,5 Prozent gestiegen. Opel liege damit sogar noch vor Volkswagen und Ford. Genauere Zahlen zum möglichen Opel-Gewinn wurden von der Zeitung jedoch nicht gemacht. Wie es in dem Bericht weiter hieß, gehe der GM-Europachef Nick Reilly dennoch von einem Verlust von Opel und Vauxhall für das Jahr 2010 aus. Den Finanzbedarf bezifferte Reilly auf 3,3 Milliarden Euro, hieß es weiter.
Opel Astra im Handel
Seit dem heutigen Tage ist der neue Opel Astra im Handel. Der Fünftürer ist ab 15.900 Euro erhältlich. Das neue Astra-Modell ist nach Angaben von Opel bereits mehr als 45.000 Mal vorbestellt worden. Der Opel Astra wird in fünf Benziner-Varianten und vier Diesel-Versionen zwischen 87 PS und 180 PS angeboten. Das sparsamste Modell ist hierbei die 95 PS-Version Opel Astra 1.3 CDTI Ecoflex mit einem Durchschnittsverbrauch von 4,2 Litern auf 100 Kilometer (CO2-Ausstoß: 109 g/km). Erfolgreich war das seit heute erhältliche Modell auch bereits bei diversen Ehrungen. So konnte sich der neue Opel Astra in seiner Klasse Top Platzierungen beim „Goldenen Lenkrad“, bei der „Auto Trophy“ und bei der Wahl zum „Auto des Jahres 2010“ sichern.
Opel-Standort Bochum soll langfristig erhalten bleiben
GM will den Opel-Standort in Bochum auch auf lange Sicht erhalten. GM-Europachef Nick Reilly sagte am Dienstag nach einem Treffen mit dem Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Jürgen Rüttgers (CDU), dass Bochum auch künftig ein wichtiger Standort bleiben werde. Konkrete Einzelheiten hierzu nannte Reilly allerdings zunächst nicht. Gleichzeitig stellte der GM-Europachef allerdings erneut klar, dass europaweit rund 9.000 Stellen gestrichen werden müssten. Denn ein Kapazitätsabbau von 20 bis 25 Prozent sei notwendig, betonte Reilly. Nur so könne eine langfristige Zukunft für Opel geschaffen werden. Am morgigen Mittwoch will GM sein Opel-Sanierungskonzept den Arbeitsnehmervertretern präsentieren.
Opel: Werksschließungen?
Das Thema Werksschließungen bei Opel scheint noch nicht endgültig vom Tisch. Zwar betonte der neue General Motors Europa-Chef Nick Reilly in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Freitag, dass kein Standort geschlossen werden müsse. Es müsse aber ein Teil der Kapazität abgebaut werden, sagte Reilly. Bereits vor der Veröffentlichung wies Opel in einer Stellungnahme allerdings daraufhin, dass die Aussagen des neuen GM-Europa-Chefs Reilly nicht fehlinterpretiert werden dürften. So sei noch nicht entschieden, alle Opel-Standorte zu erhalten. Reilly wollte nur darauf hinweisen, dass es verschiedene Wege geben würde, um die Kosten zu verringern, hieß es in der Stellungnahme von Opel weiterhin.
Hessische Polizei weiter mit Opel unterwegs
Die Polizei in Hessen bleibt Opel treu. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, sollen weitere 100 Zafira bei der hessischen Polizei eingesetzt werden. 14 dieser Wagen sind am Donnerstag in Frankfurt von Opel an das hessische Innenministerium übergeben worden. Opel hatte sich zuvor mit dem genau auf Polizei-Anforderungen angelegten Fahrzeug in einer europaweiten Ausschreibung gegen die Konkurrenz behaupten können. Die Ausstattung der Zafiras für die Polizei beinhaltet unter anderem Parkpilot, Klimaanlage und Sitzheizung. Zudem ist das Martinshorn nicht mehr auf dem Dach angebracht, sondern im Motorraum. Dadurch soll der Schallpegel im Innenraum bei Einsätzen abgesenkt werden. Bereits in den vergangenen Jahren setzte die Polizei in Hessen 350 Zafira ein.
General Motors mit 1,2 Milliarden Dollar Minus
Der angeschlagene Autobauer General Motors (GM) schreibt weiter tiefe rote Zahlen. Wie das Unternehmen aus den USA mitteilte, belief sich das Minus im abgelaufenen Quartal auf 1,2 Milliarden US Dollar. Dennoch sieht GM positiv in die Zukunft und erwartet sogar die Rückzahlung von Krediten an die US Regierung noch im Jahr 2009. Insgesamt steht der Konzern mit 6,7 Milliarden US Dollar beim Staat in der Kreide. Zu der positiven Einschätzung trage der Fakt bei, dass das Ergebnis weitaus besser sei als in den Quartalen zuvor. Im Dezember sei eine erste Zahlung von 1,2 Milliarden Dollar vorgesehen, hieß es. Die komplette Rückzahlung könne bereits bis 2011 erfolgen, obwohl dies erst bis zum Jahr 2015 erfolgen müsste.
Neuer Opel Astra: brandneue Fotos
Bisher kannten wir den kommenden neuen Opel Astra nur von außen. Nun haben die Rüsselsheimer eine ganze Schubkarre neuer Fotos – inklusive heiß ersehnter Shots aus dem Innenraum – veröffentlicht. Weil wir gerne teilen, hier die besten Fotos! [Weiterlesen…]











