Ich darf mich wohl zurecht als zuweilen durchaus unvernünftigen Zeitgenossen bezeichnen. Das kann man sicherlich an mehreren Faktoren fest machen – auf die ich hier aber nicht komplett eingehen möchte. Unter anderem kann man es aber daran fest machen, dass ich ein kleines Sportcoupé fahre, das sich gut und gerne 10+ Liter auf 100 Kilometer wegschlürft und mit dem ich im Jahr ziemlich viele Geschäftsreisen absolviere. Insofern würden mir sachlicher geprägte Zeitgenossen vermutlich den lösungsorientierten Ratschlag mit auf den Weg geben, es doch mal mit einem Diesel-betriebenen Kombi zu versuchen. Der dürfte wohl auch etwas familientauglicher sein, als meine 2+2-Büchse. Aber das nur nebenbei bemerkt.
Edina Bús: Rennfahrerin im Seat Leon Eurocup
Frauen im Motorsport sind nach wie vor eine Seltenheit. Nicht so in diesem Jahr beim Seat Leon Eurocup: Immerhin fünf Damen gingen in der „Ladies Trophy“ an den Start. Eine davon ist Edina Bús aus Ungarn.
Lucile Cypriano war in diesem Jahr die schnellste Amazone – mit Rundenzeiten, die den schnellsten männlichen Teilnehmern ebenbürtig waren. Cypriano errang als erste Frau in der Geschichte des Eurocups im Rennen auf dem spanischen Estoril-Kurs den dritten Platz. Außerdem fuhr die junge Französin auf die Pole-Position und konnte im freien Training die schnellste Runde für sich beanspruchen. Am Ende stand ein respektabler 9. Rang im Championnat zu Buche.
Edina Bús war immerhin die viertschnellste in der Ladies Trophy. Im Video erzählt die sympathische Ungarin, wie es sich anfühlt als weibliche Fahrerin beim Seat Leon Eurocup anzutreten.
Warum gutes Licht so wichtig für die Verkehrssicherheit ist
Man muss wohl kein Automobilingenieur zu sein, um festzustellen, dass bei Dunkelheit mehr Licht auch mehr Sicherheit bedeutet. Ich sehe die Problematik aktuell bei meiner Mutter, die sich bei Dunkelheit nur noch ungern ans Steuer setzt. Vor allem dann nicht, wenn Regen die Sicht noch zusätzlich verschlechtert.
Je heller man die Straße erleuchten kann, desto mehr kann ich sehen – und desto sicherer kann ich mich bewegen. Doch es geht gar nicht nur darum, besser zu sehen, sondern auch darum, von anderen Verkehrsteilnehmern auch besser gesehen zu werden. Licht ist also ein wesentlicher Sicherheitsfaktor im Straßenverkehr.
Dabei ist die Automobilindustrie nicht untätig geblieben. Im Gegenteil: Besonders in den letzten Jahren gab es Licht-Innovationen zuhauf. Heutzutage können Autokäufer aus vielen verschiedenen Lichttechnologien auswählen, etwa Halogen-, Xenon-, LED- oder gar Laser-Licht.
Im fünften Teil unserer Serie „Sicherheit im Automobilbau“ spricht Gunter Fischer (Leiter Karosserieentwicklung Exterieur und Fahrzeugbetriebssysteme bei der Daimler AG) über LED-Scheinwerfer und – Rückleuchten – und nicht weniger als die Zukunft des Autolichts…
Sicherheit im Automobilbau: Der Crashtest
Wer schon einmal einem Crashtest beiwohnen durfte, weiß, dass da die Fetzen fliegen. Im Auftrag der Sicherheit crasht (natürlich) auch die Daimler AG regelmäßig viele ihrer schicken und nicht eben preiswerten Autos. Im vierten Teil unserer Serie „Sicherheit im Automobilbau“ widmen wir uns heute der Königsdisziplin, dem Crashtest! [Weiterlesen…]
Video: Starker Ford Mustang GT auf der SEMA in Las Vegas
Besucher der SEMA 2015 in Las Vegas bekamen den privaten Ford Mustang GT von Vossen-Wheels-Mitarbeiter Brian McCarthy zu sehen. Somit ist er einer von jenen, die Ihre Leidenschaft mit dem Beruf verbinden können. In einem kleinen Clip kann man sich von der einzigartigen Optik überzeugen. [Weiterlesen…]
Video – Fahrbericht: 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé
Die Jungs von Ausfahrt.tv haben sich den 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé im Rahmen einer Probefahrt genauer angesehen und stellen Euch den Mercedes C 63 Coupé in ihrem ausführlichen Video-Review sehr detailliert vor. Sie konnten den Mercedes C 63 Coupé im Rahmen der internationalen Fahrveranstaltung in Marbella, Spanien testen. Die Probefahrt mit dem Mercedes C-Klasse Coupé fand am 06.11.2015 statt.
Unseren Video-Fahrbericht mit dem 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé auf Youtube ansehen.
2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé – Motor- und Leistungsdaten
Der Testwagen bei der Probefahrt war ein 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé. Sein 4.00 Liter Motor (V8 Biturbo) verfügt über 510 PS (375 KW) und hat ein maximales Drehmoment von 700 Nm, welches zwischen 1.750 und 4.500 Umdrehungen pro Minute anliegt.
Die Höchstgeschwindigkeit erreicht der Mercedes C 63 Coupé bei 250 km/h, von 0 auf 100 km/h beschleunigt der Mercedes C-Klasse Coupé innerhalb von 3.90 Sekunden. Der Testwagen verfügte über Heckantrieb, geschaltet wurde mittels Automatikgetriebe (AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang Sportgetriebe).
2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé – Verbrauchsangaben
Der NEFZ-Verbrauch des 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé wird von Mercedes-Benz mit 8.60 Litern Super Plus auf 100 Kilometern angegeben. Bei einem Tankinhalt von 66 Litern ist im besten Fall eine Reichweite von ca. 760 Kilometern zu erreichen. Laut Mercedes-Benz beträgt der kombinierte CO2-Ausstoss 200 g/km.
2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé – Preise
Zum Zeitpunkt der Probefahrt kostete die preiswerteste Einstiegsvariante des 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé 35.581 Euro. Der während der Pobefahrt gefahrene Testwagen kostet in der Grundkonfiguration 86.096 Euro, der Testwagenpreis liegt schätzungsweise bei 114.049 Euro.
Alles technischen Daten zum 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé im Überblick
| Testfahrzeug | 2015 Mercedes-AMG C 63 S Coupé |
|---|---|
| Hersteller | Mercedes-Benz |
| Bauform | Sportwagen / Coupé |
| Motor | V8 Biturbo |
| Hubraum | 4.0 Liter |
| Ps | 510 PS |
| Kw | 375 KW |
| Antriebsart | Heckantrieb |
| Getriebeart | Automatikgetriebe |
| Getriebe | AMG SPEEDSHIFT MCT 7-Gang Sportgetriebe |
| Maximales Drehmoment | 700 Nm |
| Beschleunigung 0 auf 100 km/h | 3.9 Sekunden |
| Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit ohne Abregelung | 290 km/h |
| Kombinierter NEFZ-Verbrauch laut Hersteller | 8.6 l/100 km |
| Kombinierter CO2-Ausstoss laut Hersteller | 200 g/km |
| Kraftstoffart | Super Plus |
| Tankinhalt | 66 Liter |
| Länge | 4.75 Meter |
| Höhe | 1.40 Meter |
| Breite | 1.88 Meter |
| Radstand | 2.84 Meter |
| Wendekreis | 11.30 Meter |
| Leergewicht | 1.725 KG |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 2.160 kg |
| Maximale Zuladung | 360 kg |
| Kofferraumvolumen | 355 Liter |
| Einstiegspreis | 35.581 Euro |
| Basispreis Testwagen | 86.096 Euro |
| Listenpreis Testwagen | ca. 114.049 Euro |
Foto-Quelle: Hersteller
Video: Massa meets 007 im Jaguar C-X75
Zu einem neuen Bond-Streifen gehört natürlich auch ein Auto. Das ist bei „Spectre“ nicht anders. Der Auserwählte in der motorisierten Hauptrolle ist der Jaguar C-X75, der schon im Jahr 2010 als Konzeptauto von Jaguar und William Advanced Engineering entwickelt wurde. Ihm sind 780 Pferdestärken zu eigen, mit denen er es auf 330 km/h bringt. Mr. Hinx (David Bautista), der Widersacher von 007 dürfte dem britischen Agenten damit stilvoll davonrasen. Im wahren Leben ist der Bolide allerdings noch nicht serienreif. [Weiterlesen…]
Der Mazda CX-3 Skyactiv-G150 im Fahrbericht
Ich für meinen Teil bin ja bekanntermaßen nicht der Über-Fan von SUV. Aber man muss zweifellos anerkennen: Es gibt einen Markt für die so genannten „Sports Utility Vehicles“. Und der Markt ist sogar so groß, dass Automobilhersteller landauf, landab sogar Kompakt- oder gar Kleinst-SUV ins Rennen um die Käufergunst schicken. Zugegeben: Optisch haben sich vor allem die Kompakt-SUV in der Tat gemacht. Zum Beispiel der neuen Mazda CX-3. Der wirkt mit seinem modernen „KODO“-Design durchaus adrett. [Weiterlesen…]
Pol Rossel gewinnt den Seat Leon Eurocup 2015
Der Seat Leon Eurocup hat einen neuen Meister. Nachdem er am Samstag seinen vierten Rennsieg der Saison feiern konnte, schaffte es Pol Rosell (Baporo Mototrsport) am Sonntag erneut, die Gesamtwertung des internationalen Markenpokals für sich zu entscheiden. Sein härtester Konkurrent Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing) musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, nachdem er in der letzten Runde ausgeschieden war. Der Sieg des letzten Rennens der Saison ging an Lucile Cypriano (JSB Competition), gefolgt von Manuel Gião (Baporo Motorsport) und dem „Rookie“ Jimmy Antunes (Monlau Competición).
Ausdauer war der Schlüssel zu Pol Rosells Erfolg in der diesjährigen Saison der Rennserie. Der spanische Fahrer fuhr bereits im zweiten Rennen des Jahres in Estoril (Portugal) an die Spitze der Gesamtwertung. Die Führung verlor er während der gesamten Saison nur ein einziges Mal, nach dem Rennen am Nürburgring. Schon im nächsten Rennen in Monza konnte er erneut den ersten Platz der Punktwertung beanspruchen, den er bis zum Ende der Saison behalten sollte. Mit vier Rennsiegen, zwei Zweitplatzierungen und drei dritten Plätzen machte er eine gute Figur im Cockpit seines SEAT Leon Cup Racers.
Die Rennstatistik des schnellen Spaniers kann sich sehen lassen: Schon am ersten Rennwochenende war Rosell mit einem zweiten und einem dritten Platz bei beiden Rennen auf dem Podium vertreten. In Estoril konnte er seinen ersten Sieg einfahren und fuhr im zweiten Rennen auf den dritten Platz. Beim Stopp des Eurocups in Silverstone wurde er im ersten Rennen zwar Zweiter, musste im zweiten Rennen zum ersten Mal aber auch ohne Punkte nach Hause fahren. In Österreich konnte er einen fünften und einen ersten Platz verbuchen. Beim Rennen am Nürburgring blieb Rosell allerdings deutlich hinter seinen Erwartungen zurück – im ersten Rennen fuhr er auf Platz 7 und schied im zweiten Rennen aus und verlor so die Führung in der Gesamtwertung. Beim nächsten Rennwochenende in Monza holte er sich die Führung mit einem fünften Platz und seinem dritten Rennsieg aber gleich wieder zurück. Beim letzten Termin auf dem Kalender des SEAT Leon Eurocup konnte er mit einem Sieg im Samstagsrennen und einem fünften Platz am Sonntag seinen zweiten Gesamtsieg in Folge feiern.
Der Fahrer des Baporo Motorsport Teams wurde auf derselben Streck zum Sieger gekrönt, wie auch in der Saison 2014. Der Barcelona-Catalunya Kurs hat für ihn bereits so etwas wie ein Glücksbringer. Hier holte er sich den 2014 den Cup mit 68 Punkten in einem harten Wettkampf mit Manuel Gião. Am Sonntag konnte er seinen Titel hier mit 88 Punkten vor dem Norweger Stian Paulsen verteidigen, der obwohl er sein Ziel knapp verpasst hat, die ganze Saison hindurch großen Einsatz und Kampfgeist bewiesen. Das Duell zwischen Rosell und Paul war ein spannender Wettkampf für alle Motorsportfans.
Lucile Cypriano (JSB Competition) bekräftigte ihre Position an der Spitze der Ladies Trophy und war die unangefochtene Favoritin des letzten Sprintrennens der Rennserie. Cypriano beendete ihre Saison mit einem Sieg auf dem gut besuchten Kurs in Barcelona. Die junge Französin zeigte während des gesamten Eurocups immer wieder, welches Talent in ihr schlummert. Mit einer Pole-Position in Estoril und sechs Plätzen in den Punkten war sie eindeutig die beste „Lady“ im Starterfeld. Mit dem zehnten Platz in der Gesamtplatzierung beendet der „Rookie“ vom JSP Competition Team eine äußerst erfolgreich erste Rennsaison.















