Keine Tempo-Limits mehr auf der Nürburgring-Nordschleife

Wenn am kommenden Samstag (2. April 2016) die VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring in ihre 40. Saison startet, gehören die nach einem Unfall mit Todesfolge im Vorjahr eingeführten Geschwindigkeits-Begrenzungen in drei Streckenabschnitten der berühmten „Grünen Hölle“ endgültig der Vergangenheit an.

Nordschleife

Die neuen Streckenlizenzen des Automobil-Weltverbandes FIA und des deutschen Motorsport-Dachverbandes DMSB sind unmittelbar vor Ostern beim Streckenbetreiber Capricorn Nürburgring GmbH (CNG) eingetroffen. Zuvor hatte am Montag, 14. März 2016, die obligatorische Streckenabnahme durch Vertreter von FIA und DMSB stattgefunden.

FIA und DMSB bestätigten bei der Streckenabnahme auch die erfolgreiche Umsetzung der sieben Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit. Neben der Errichtung zusätzlicher FIA-Schutzlinien und von Zuschauer-Rückhaltezäunen sowie einer Zuschauer-Sperrzone im Streckenabschnitt Schwedenkreuz wurde in erster Linie im Bereich Flugplatz und Quiddelbacher Höhe die Strecke auf einer Länge von rund 500 Metern komplett erneuert.

[Quelle: ampnet]

Jon Olsson schnappt sich den Lamborghini Huracán Superleggera

Ein neues Projekt für den Gumball 3000-Junkie Jon Olsson. Der Champion von 2010 bleibt der italienischen Sportwagen-Marke treu und schnappt sich jetzt den Lamborghini Huracán Superleggera, der die Nachfolge seines Audi RS 6 DTM antritt. Das neue Ziel für den Edel-Racer: die Mongol Rally 2016! [Weiterlesen…]

VW Golf GTI TCR: 330 PS für den Renn-Golf

Für die Tourenwagen-Serie TCR haben die Wolfsburger mit dem VW Golf GTI TCR eine 330 PS starke Rennmaschine geschaffen. Pünktlich zum Start der neuen Saison wurde der frische Renn-Golf nun vorgestellt. Roll-Out ist dann in ein paar Tagen im sonnigen Valencia. Allerdings hat die Sache einen Haken. [Weiterlesen…]

BMW M6 GTLM & BMW M6 GT3: Härtetest in Daytona bestanden

BMW M6 GTLM_2016_01Das legendäre 24-Stunden-Rennen in Daytona haben die beiden Neuen im BMW-Rennsport-Portfolio, der BMW M6 GTLM und der BMW M6 GT3, gemeistert. Mit dem Sieg hatten die beiden bayrischen Rennpferde zwar nichts zu tun, aber diesen ersten Härtetest haben beide Modelle bestanden. Am Ende gab es für zwei Fahrzeuge im Daytona-Jubiläumsoutfit die Plätze Fünf und Sechs zu feiern. Alles über den ersten Renneinsatz der beiden Langstreckensportler erfahrt ihr in unseren News. [Weiterlesen…]

Edina Bús: Rennfahrerin im Seat Leon Eurocup

Frauen im Motorsport sind nach wie vor eine Seltenheit. Nicht so in diesem Jahr beim Seat Leon Eurocup: Immerhin fünf Damen gingen in der „Ladies Trophy“ an den Start. Eine davon ist Edina Bús aus Ungarn.

Lucile Cypriano war in diesem Jahr die schnellste Amazone – mit Rundenzeiten, die den schnellsten männlichen Teilnehmern ebenbürtig waren. Cypriano errang als erste Frau in der Geschichte des Eurocups im Rennen auf dem spanischen Estoril-Kurs den dritten Platz. Außerdem fuhr die junge Französin auf die Pole-Position und konnte im freien Training die schnellste Runde für sich beanspruchen. Am Ende stand ein respektabler 9. Rang im Championnat zu Buche.

Edina Bús war immerhin die viertschnellste in der Ladies Trophy. Im Video erzählt die sympathische Ungarin, wie es sich anfühlt als weibliche Fahrerin beim Seat Leon Eurocup anzutreten.

Pol Rossel gewinnt den Seat Leon Eurocup 2015

Der Seat Leon Eurocup hat einen neuen Meister. Nachdem er am Samstag seinen vierten Rennsieg der Saison feiern konnte, schaffte es Pol Rosell (Baporo Mototrsport) am Sonntag erneut, die Gesamtwertung des internationalen Markenpokals für sich zu entscheiden. Sein härtester Konkurrent Stian Paulsen (Stian Paulsen Racing) musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, nachdem er in der letzten Runde ausgeschieden war. Der Sieg des letzten Rennens der Saison ging an Lucile Cypriano (JSB Competition), gefolgt von Manuel Gião (Baporo Motorsport) und dem „Rookie“ Jimmy Antunes (Monlau Competición).

Pol Rossel

Ausdauer war der Schlüssel zu Pol Rosells Erfolg in der diesjährigen Saison der Rennserie. Der spanische Fahrer fuhr bereits im zweiten Rennen des Jahres in  Estoril (Portugal) an die Spitze der Gesamtwertung. Die Führung verlor er während der gesamten Saison nur ein einziges Mal, nach dem Rennen am Nürburgring. Schon im nächsten Rennen in Monza konnte er erneut den ersten Platz der Punktwertung beanspruchen, den er bis zum Ende der Saison behalten sollte. Mit vier Rennsiegen, zwei Zweitplatzierungen und drei dritten Plätzen machte er eine gute Figur im Cockpit seines SEAT Leon Cup Racers.

Die Rennstatistik des schnellen Spaniers kann sich sehen lassen: Schon am ersten Rennwochenende war Rosell mit einem zweiten und einem dritten Platz bei beiden Rennen auf dem Podium vertreten. In Estoril konnte er seinen ersten Sieg einfahren und fuhr im zweiten Rennen auf den dritten Platz. Beim Stopp des Eurocups in Silverstone wurde er im ersten Rennen zwar Zweiter, musste im zweiten Rennen zum ersten Mal aber auch ohne Punkte nach Hause fahren. In Österreich konnte er einen fünften und einen ersten Platz verbuchen. Beim Rennen am Nürburgring blieb Rosell allerdings deutlich hinter seinen Erwartungen zurück – im ersten Rennen fuhr er auf Platz 7 und schied im zweiten Rennen aus und verlor so die Führung in der Gesamtwertung. Beim nächsten Rennwochenende in Monza holte er sich die Führung mit einem fünften Platz und seinem dritten Rennsieg aber gleich wieder zurück. Beim letzten Termin auf dem Kalender des SEAT Leon Eurocup konnte er mit einem Sieg im Samstagsrennen und einem fünften Platz am Sonntag seinen zweiten Gesamtsieg in Folge feiern.

Der Fahrer des Baporo Motorsport Teams wurde auf derselben Streck zum Sieger gekrönt, wie auch in der Saison 2014. Der Barcelona-Catalunya Kurs hat für ihn bereits so etwas wie ein Glücksbringer. Hier holte er sich den 2014 den Cup mit 68 Punkten in einem harten Wettkampf mit Manuel Gião. Am Sonntag konnte er seinen Titel hier mit 88 Punkten vor dem Norweger Stian Paulsen verteidigen, der obwohl er sein Ziel knapp verpasst hat, die ganze Saison hindurch großen Einsatz und Kampfgeist bewiesen. Das Duell zwischen Rosell und Paul war ein spannender Wettkampf für alle Motorsportfans.

Lucile Cypriano (JSB Competition) bekräftigte ihre Position an der Spitze der Ladies Trophy und war die unangefochtene Favoritin des letzten Sprintrennens der Rennserie. Cypriano beendete ihre Saison mit einem Sieg auf dem gut besuchten Kurs in Barcelona.  Die junge Französin zeigte während des gesamten Eurocups immer wieder, welches Talent in ihr schlummert. Mit einer Pole-Position in Estoril und sechs Plätzen in den Punkten war sie eindeutig die beste „Lady“ im Starterfeld. Mit dem zehnten Platz in der Gesamtplatzierung beendet der „Rookie“ vom JSP Competition Team eine äußerst erfolgreich erste Rennsaison.

„Nichts für Anfänger“ – Formel E-Rennfahrer Daniel Abt im Interview

Im Fahrerfeld der Formel E reiht sich ein bekannter Fahrer neben dem anderen. Einer davon ist Daniel Abt (24), Sohn des Rennstallbesitzers Hans-Jürgen Abt. Das deutsche Nachwuchstalent aus der GP2-Serie stand vor dem Rennen auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof Automobil-Blog.de exklusiv Rede und Antwort.

Abt-Daniel [Weiterlesen…]

Ready for departure! – Formel-E-Rennen auf dem Flughafen Berlin Tempelhof

Die Formel E – eine neue Rennserie des Automobil-Weltverbandes FIA, die sich in die Reihe der Formel 1, Tourenwagen-, Rally- und der Sportwagen-WM einreiht, will mit zukunftsfähigen Null-Emissions-Motorsport neue Wege gehen und beeindruckt dabei nicht nur beim Antrieb. So erlebten mehr als 21.000 Besucher am 23. Mai 2015 den „DHL Berlin ePrix“ – die Deutschlandpremiere der Elektro-Rennserie – bei strahlendem Sonnenschein. Neben spannender Elektro-Motorsport-Action gab es ein großes Rahmenprogramm rund um Elektromobilität.

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Deutsche Rallye-Meisterschaft: Fabian Kreim siegt im Skoda Fabia S2000

Rallye-Talent Fabian Kreim hat beim ersten Lauf zur Deutschen Rallye Meisterschaft/ADAC Rallye Masters für einen Paukenschlag gesorgt. Der Youngster, der noch vor zwei in einem Opel Adam Cup-Auto unterwegs war und in der letzten Saison noch einen Opel Adam R2 pilotierte, konnte in seinem neuen Auto den Gesamtsieg bei der ADAC Saarland-Pfalz-Rallye holen. Beim Werks-Comeback von Skoda übernahm er mit Beifahrer Frank Christian früh die Führung und lag nach 135,32 Bestzeit-Kilometern auf zwölf Wertungsprüfungen im Fabia S2000 des Skoda-Werksteams am Ende 2:24,8 Min. vor dem Zweitplatzierten Frank Färber. Nach längerer Meisterschaftsabstinenz bewies dieser mit Co-Pilot Peter Schaaf im Peugeot 207 S2000, dass er nichts verlernt hat. Dritter wurde der Schweizer Gaststarter Urs Hunziker (Mini John Cooper Works), der für die DRM nicht punktberechtigt ist.

ADAC Rallye Saarland Pfalz 2015 Fabian Kreim

Im stark besetzten Feld sorgte Fabian Kreim mit seinem Auftaktsieg für den bestmöglichen Einstand der Skoda-Werksmannschaft in der Meisterschaft. Der 22-jährige Förderkandidat der ADAC Stiftung Sport startet gerade erst in sein drittes Rallye-Jahr und staunte selbst: „Dass wir von Beginn an einen so hohen Speed haben würde, hätte ich nicht erwartet.“ Um so größer war die Freude bei Fahrer und Team, zumal für Kreim praktisch jedes Detail des Einsatzes neu war. Er fuhr im Vorjahr noch einen Opel Adam R2 des ADAC Opel Rallye Junior Teams und empfahl sich mit guter Performance für einen Werksvertrag von DRM-Rückkehrer Skoda im wesentlich leistungsstärkeren Fabia S2000. „MIt diesem Start hatten wir nicht gerechnet, wir sind mehr als happy“, strahlt er im Ziel. Aufsehen erregte auch sein letztjähriger Teamkollege im ADAC Opel Rallye Junior Team: Marijan Griebel (Hahnweiler) holte bei seiner Heimrallye im Opel Adam R2 einen umjubelten vierten Gesamtrang und liegt damit nun auf dem dritten Platz in der DRM. „Der Einsatz ist ein Test für unsere nächsten Aufgaben in der Junior-EM“, berichtet der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport. „Meine Konzentration gilt in dieser Saison dem internationalen Programm. DRM-Starts sind da wohl leider nur sporadisch drin.“ Ebenfalls stark war der Saisoneinstand von Philipp Knof (Wülfrath). Der ebenfalls von der ADAC Stiftung Sport geförderte Youngster holte im Citroën DS3 R3T den fünften Gesamtrang und ist damit Vierter in der DRM-Tabelle. [Weiterlesen…]

BMW legt M4 als DTM-Sondermodell auf

BMW M4 DTM_2014_01Nachdem BMW-Pilot Marco Wittmann sich den Titel in der DTM gesichert hat, haben sich die Bosse in München entschlossen, den M4 als Sondermodell aufzulegen und so sich und ihren Fahrer ein fahrendes Denkmal zu setzen. Weil der neue DTM-Champion mit der Startnummer 23 in die Saison startete, wird auch das Sondermodell diese Nummer tragen und deshalb wird es auch nur 23 Stück dieser Sonderedition geben. Was diesen Wagen so besonders macht, das erklären wir hier in diesem Artikel. [Weiterlesen…]