VW Up: 6 neue Varianten

Bereits vor rund zwei Jahren offenbarte VW das Ziel, aus dem Kleinstwagen Up eine ganze Familie zu machen. Dass die Wolfsburger jedoch so schnell Nägel mit Köpfen machen würden und bereits wenige Wochen nach der offiziellen Vorstellung der Serienversion des Up loslegen würden, damit haben wohl die Wenigsten gerechnet.

Auf der IAA in Frankfurt präsentiert VW in diesem Jahr ein wahres Feuerwerk aus mehr oder weniger seriennahen Up-Ablegern.

VW Up GT

VW Up GT

Während die Optik der Studie VW Up GT unserem Entwurf des Up GTI von letzter Woche schon sehr nahe kommt, sehen die Wolfsburger Ingenieure im kleinen GT eine maximale Leistung von 100 PS. Ob´s wirklich nur 100 Pferdchen werden – was enttäuschend wäre – oder ob wir uns der von uns gesetzten Messlatte von 140 PS nähern können, wird sich zeigen.

VW Up GT

Statt des mittig integrierten und in Wagenfarbe lackierten Querelementes prägt den GT Up ein großer, mittiger Kühllufteinlass mit einem Schutzgitter im GTI-Style. Außen gibt es zwei Kühllufteinlässe für die Bremsen; in diese Öffnungen wurden flügelförmige LED-Tagfahrlichter integriert. Seitlich fallen die lackierten Schweller, die schwarzen Außenspiegel und 17-Zoll-Leichtmetallräder mit 195er Reifen auf. Für mächtig Abtrieb an der Hinterachse sorgt indes ein Dachkantenspoiler, für mächtigen Sound eine zweiflutige Abgasanlage mit einem links und rechts sichtbaren Chrom-Endrohr.

VW Cross Up

VW Cross-Up

Eine weitere seriennahe Studie präsentiert VW mit dem Cross Up. Der kleine Crosser zeigt zum einem, wie der viertürige Up in etwa aussehen wird und wie die Line Extension der VW-Cross-Modelle nach unten gelingen könnte. Im Vergleich zum Zweitürer fallen die zusätzlichen Türen und die dadurch eigenständigen C-Säulen auf. Insgesamt wirkt der VW Cross Up sehr Van-artig.

VW Up Buggy

VW Buggy Up

Ein Spaß-Auto mit vermutlich geringen Serienchancen hat der Volkswagen-Konzern mit dem „Buggy Up“ in petto. Nicht aus GFK gefertigt, sondern aus sicheren Hightech-Leichtbaustählen, folgt die Zweisitzer-Studie den historischen Buggy Vorbildern aus Kalifornien. Mit 3.584 mm ist der Buggy Up etwas länger als der geschlossene Up der Serie (+44 mm) und mit 1.672 mm zudem etwas breiter (+31 mm).

Weitere Up-Varianten bilden die Erdgas-Variante „Eco Up“ und der Elektro-Up „E-Up“ und der, sagen wir: sehr offene Up „azzurra sailing team“.

[Fotos: VW]

Kommentare

  1. Wolfgang Wagner meint:

    Der VW-up sieht aus, als wäre er bereits jahrelang auf dem Markt. Irgendwie laaangweilig. Wahrscheinlich finden sich aber genug Dumme, die für so etwas noch Geld ausgeben. Muss jeder für sich entscheiden. Die Geschmäcker sind verschieden.
    Der Buggy sieht dagegen gut aus. Ob der in Serie geht?

  2. Cars4gils meint:

    Super Stadt Flitzer für Frauen – diesmal haben Sie an alles gedacht – das Zusatzpacket für Mütter ist der Knaller! Nur schade dass er so wenig PS hat!

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] präsentiert auf der IAA seine Up!-Studie, wozu auch der VW Up Buggy zählt. Anders als der „Standard UP“ wird es hier wohl keine […]

  2. […] September sorgte VW auf der IAA für Aufsehen, als man insgesamt sechs neue Up-Studien präsentierte. Anzeigen: Autozubehör kaufen auf Walser-Shop.com ||| Automobil-Blog Job-Börse […]

  3. […] wird. Den VW Up Buggy vielleicht mal ausgenommen. Aber der durchaus gelungene, höher gelegte Cross-Up soll 2013 nach dem Up-5-Türer auf den Markt kommen. Und auch bei Skoda scharrt man mit den Hufen: […]

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