Bugatti Chiron: Nachfolger des Veyron wird noch schneller

Ein erstes Bild des Bugatti Veyron-Nachfolgers wurde nun erstmals geleaked! Chiron soll der Nachfolger heißen, der vermutlich in Pebble Beach, Kalifornien, einem erlesenen Kreis vorgestellt wird. Und genau dort gelang dem Twitter User @CarWaffle ein Schnappschuss, der natürlich gleich im Web die Runde machte.Dies ist ein Grund mehr, sich etwas zum Bugatti Chiron zu belesen und die Gerüchte einmal zusammenzufassen…

bugatti-chiron-leak

Der Supersportler könnte etwa auf 1500 PS kommen und zeigt sich -ersten Renderings und Bildern zufolge- sportlich aggressiv. Bugatti hat nach dem Zwischenstop in Los Angeles auch direkt einen kurzen Clip veröffentlicht, der wohl auch offiziell die Werbekampagne für den Chiron einleitet. Darin wird nicht viel verraten, allerdings dürfte der W16-Motor zu hören sein. Nach Pebble Beach könnte es dann auch weitere offizielle Informationen geben, so zum Beispiel auf wesentlich größeren Messen wie Mitte September bei der IAA in Frankfurt.

Trotz aller Heimlichtuerei gab es bereits einige Aussagen zum Bugatti Chiron, so beispielsweise vom VW-Chef Martin Winterkorn, der eine Version mit Hybrid-Antrieb in Aussicht stellte. Auch eine Version mit reinem Verbrennungsmotor soll es geben. Die Indizien sprechen für einen Achtliter-W16 mit Direkteinspritzung. Mindestens zwei der vier Turbolader könnten elektrisch betrieben werden, wie es schon vom Audi-Konzeptmodell TT Clubsport Turbo bekannt ist. Sein Name geht zurück auf Louis Chiron, der in den 1920er und 30er Jahren der Marke Bugatti die meisten Siege einbrachte. Zudem schrieb er mit 56 Jahren als ältester Formel1-Fahrer Geschichte.

Erste Sichtungen von Erlkönige lassen deutliche Ähnlichkeiten zum Veyron erkennen. Am Heck gibt es aber einen umlaufenden Abriss, was in Sachen Aerodynamik günstiger sein dürfte. Im Vergleich zum Vorgänger sind die seitlichen Lufteinlässe größer und neu positioniert. Sie reichen bis hinter die Seitenscheibe.

Bei 1500 PS soll ein Drehmoment von 1498 Newtonmeter entstehen. Eine Beschleunigung von 0 auf 100 ist in nur zwei Sekunden denkbar. Auch die Endgeschwindigkeit von 463 km/h erreicht Formel-1-Qualitäten. Als schnellstes, für die Straße zugelassenes Fahrzeug, würde man damit sogar den Veyron (431 km/h) abhängen. Wenn der Bugatti Chiron als Studie noch in diesem Jahr seinen Weg in die Öffentlichkeit findet, so könnte man im nächsten Jahr durchaus mit der Präsentation des Serienmodells rechnen.

Bild: © CarWaffle/Twitter

Kommentare

  1. Lieber Redakteur,ein Formel 1 Fahrzeug ist bei weitem davon entfernt die oben angegebene Höchstgeschwindigkeit von 463km/h zu erreichen.F1 Fahrzeuge schafften in Monza der schnellsten F1 Strecke überhaupt ca.360km/h.Das Bild zeigt auch eher einen Prototypen wenn nicht sogar nur Modulträger zum Veyronnachfolger.Die 1.500PS sind auch ein Kinderspiel da man schon alleine durch die Umstellung auf eine Benzindirekteinspritzung auf 1.600PS kommt,beim Veyronmotor.Testläufe dazu haben vor Jahren schon stattgefunden…….

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