Vorstellung: Mini Roadster ab 2012

Wie erwartet, kommt nach dem Mini Coupé 2012 der Mini Roadster. Wie auch das zweisitzige Coupé, macht der Roadster auf den seit heute erhältlichen Pressefotos eine gute Figur. Bleibt zu hoffen, dass der Roadster sein angenehmes Äußeres auch in die „real world“ transportieren wird können. Das Coupé konnte, wie wir feststellen mussten, in freier Wildbahn leider nicht die Erwartungen erfüllen, die die PR-Fotos im Juni 2011 geweckt hatten.

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Der Zweisitzer verfügt über ein manuell zu betätigendes Stoffverdeck und ist etwas mehr als zwei Zentimeter niedriger als das Cabrio. Zum Öffnen lässt sich das Textilverdeck mit einer 130-Grad-Drehung des Entriegelungshebels am Scheibenrahmen in einem Zug nach hinten wegklappen, wo es hinter den Sitzen einrastet und so flach aufliegt, dass die Silhouette nicht gestört wird. Da die Außenhaut oben liegt, ist eine zusätzliche Abdeckung nicht nötig. Zum Schließen des Verdecks wird eine Taste zwischen den Überrollbügeln gedrückt, so dass das Dach mit Hilfe von Gasdruckstoßdämpfern aus der Halterung fährt. Anschließend kann das Verdeck mit dem Entriegelungshebel wieder nach vorne gezogen und am Windlauf befestigt werden.

Mini Roadster

Mini Roadster

Bekannte BMW-Motoren zum Marktstart 2012

Zur Markteinführung stehen die vier bekannten Motoren aus dem BMW-Regal zur Wahl. Basisversion ist der Cooper Roadster mit 1,6-Liter-Benzinmotor und 122 PS. Das sorgt für eine Beschleunigung von null auf 100 km/h in 9,2 Sekunden und für 199 km/h Höchstgeschwindigkeit. Den Normverbrauch gibt Mini mit 5,7 Litern auf 100 Kilometer an, was einem CO2-Ausstoß von 133 Gramm entspricht. Auf 143 PS Leistung, eine Beschleunigung in 8,1 Sekunden von null auf 100 km/h und 212 km/h Höchstgeschwindigkeit sowie 4,5 Liter und 118 Gramm bringt es der SD mit dem 2,0-Liter-Turbodiesel. Der Cooper S Roadster verfügt ebenfalls über den 1,6-Liter-Benzinmotor, leistet dank Twin-Power-Turbo aber 184 PS, beschleunigt in 7 Sekunden auf Tempo 100 und ist bis zu 227 km/h schnell. Der Normverbrauch beträgt 6 Liter (CO2-Wert: 139 g/km). Topmodell ist der aerodynamisch optimierte Jon Cooper Works Roadster, der in 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt und eine Spitzengeschwindigkeit von 237 km/h erreicht. Das 211 starke 1,6-Liter-Aggrgeat soll im Schnitt 7,3 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.

Mini Roadster mit allerlei Gimmicks: von Start-Stopp-Automatik bis zum aktiven Heckspoiler

Der Cooper Roadster und der Cooper SD Roadster sind serienmäßig mit Start-Stopp-Automatik, Schaltpunktanzeige und Bremsenergierückgewinnung ausgestattet. Optional zur 6-Gang-Handschaltung gibt es für alle Modelle eine 6-Gang-Automatik. Der beim John Cooper Works serienmäßige und für allen anderen Modelle optional erhältliche Sport-Knopf auf der Mittelkonsole verändert die Kennlinien von Lenkung und Gaspedal.

Zur Optimierung der Aerodynamik ist auch der Mini Roadster mit einem aktiven Heckspoiler ausgerüstet, der ab 80 km/h automatisch aus- und bei unter 60 km/h wieder einfährt. Unserer Meinung nach ein etwas prolliges Gimmick.

Roadster-typisch: wenig Platz im Kofferraum

Wegen des Verdecks fällt der Kofferraum mit 240 Litern etwas kleiner aus als beim Coupé (280 Liter), verfügt aber ebenfalls über eine kleine Durchreiche. Preise für den Mini Roadster sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

[Fotos: Mini]

Trackbacks/ Pingbacks

  1. […] “Auto, Motor und Sport” plant Mini eine weitere Variante des Lifestyle-Flitzers: nach Mini Roadster und Mini Coupé soll mit dem “Mini Cargo” ein kleines Nutzfahrzeug auf den Markt […]

  2. […] zufolge beginnen die Preise für den Mini Roadster, der nun auch in Deutschland auf den Markt kommen soll, bei 22.600 Euro. Wer den Betrag locker […]

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