Teure Fahrzeughaltung durch steigende Spritpreise

Der ADAC bemängelt, dass das Fahren in Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten um durchschnittlich 5,8 Prozent teurer geworden ist. Hauptgrund für die Verteuerung sind die kräftig ansteigenden Preise für Kraftstoff, die sich binen des Jahres um 19,4 Prozent erhöht haben. Der ADAC teilt dies im Rahmen der Anpassung des vierteljährlich aktualisierten Autokosten-Indexes mit, der in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt erstellt und gepflegt wird.

Die Anschaffungspreise für Neuwagen sanken im März um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, was die Verteuerung etwas gedämpft hat. Dafür sind die Kosten für Ersatzteile und Zubehör um durchschnittlich 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr und die für Wartung und Reparaturen um durchschnittlich 0,6 Prozent gestiegen, während die Fahrschulpreise und Kosten für Führerscheingebühren mit einem Anstieg von 0,1 Prozent nahezu unverändert geblieben sind.

ADAC warnt: Gefahr von Wildunfällen steigt morgens

Auch der ADAC warnt vor möglichen Folgen der Zeitumstellung am kommenden Wochenende: weil die Autofahrer morgens eine Stunde früher und somit häufig noch in der Dämmerung unterwegs sind, häuft sich die Gefahr von Wildunfällen. Der Club rät daher zu besonderer Vorsicht in den kommenden Wochen, denn es müsse ständig mit Wildwechsel gerechnet werden – auch wenn kein Verkehrsschild explizit vor Gefahren durch Wild warnt. Im Schnitt erhöht sich die Zahl von Wildunfällen nach der Zeitumstellung laut ADAC in den ersten Wochen um rund 20 Prozent. Bei einem Unfall mit Wild ist die Unfallstelle zu sichern und die Polizei zu verständigen – angefahrene Tiere sollten jedoch nicht berührt werden.

ADAC GT Masters live auf Kabel Eins

ADAC.jpgHeute wurde in München bei dem dort ansässigen privaten TV-Sender Kabel Eins eine Vereinbarung getroffen, wonach der Sender alle 14 Rennen der ADAC GT Masters live übertragen wird. Diese Live- Übertragungen erfolgen jeweils samstags und sonntags und werden aller Voraussicht nach von 11.45 Uhr bis 13.15 Uhr über den Sender gehen. Dazu gibt es noch Hintergrundberichte, Porträts, sowie einige Interviews, die unter anderem vom bekannten Moderator Jan Stecker geführt werden. Die erste Livesendung wird am 10. April sein. An diesem Tag startet die Masters-Serie in ihre neue Saison in der Motorsport Arena in Oschersleben.

ADAC beklagt überhöhte Benzinpreise

ADAC.jpgIm Hinblick auf den monatlichen Kraftstoffpreisvergleich moniert der ADAC, dass die Kraftstoffpreise trotz erheblich sinkender Rohölpreise weiter ansteigen und die Mineralölkonzerne sich an den Autofahrern über Gebühr bereichern. Während der Rohölpreis auf 77 Dollar für ein Barrel fiel, stiegen die Preise für Superbenzin mancherorts auf 1,469 Euro je Liter, der Liter Diesel kletterte stellenweise auf einen Preis von 1,239 Euro. Am günstigsten kommen Autofahrer derzeit in Stuttgart davon: dort liegen die Preise bei 1,407 Euro je Liter Super und 1,179 Euro für den Liter Diesel, am tiefsten müssten Autofahrer in Saarbrücken in die Tasche greifen: hier schlagen der Liter Superbenzin mit 1,469 Euro und der Liter Diesel mit 1,239 Euro zu Buche. Der ADAC rät, die Konzerne durch preisbewusstes Tankverhalten zu erziehen und grundsätzlich die günstigste Zapfsäule anzusteuern.

Teure Wochenenden: Benzin freitags am teuersten

In einer aktuellen Untersuchung hat der ADAC festgestellt, dass im Jahr 2009 die Benzinpreise an Freitagen im Schnitt 3,5 Cent höher als an Montagen lagen – da mussten Tankstellenkunden durchschnittlich 1,250 Euro für den Liter Super bezahlen, freitags lag der Durchschnitt bei 1,285 Euro je Liter. Dieselbe Differenz stellte der Verein auch für Dieselpreise fest. In den Vorjahren stieg die Differenz kontinuierlich an: 2006 und 2007 lag die Differenz während der Woche bei rund 2 Cent pro Liter, 2008 stieg sie bereits auf 3,2 Cent pro Liter Super und 3,1 Cent pro Liter Diesel an. Im Wesentlichen sieht der ADAC die Ursache für die Preisdifferenzen in der Nachfrage: zum Wochenende hin versuchen die Konzerne, mittels höherer Preise wegen der aufgrund des Wochenendverkehrs steigenden Nachfrage ihre Gewinne zu erhöhen.

Volvo-Kollisionswarnsystem ACC Testsieger bei ADAC

volvo_logo.jpgSechs verschiedene Modelle mit Tempo- und Abstandsregelsystemen hatte der ADAC in einem Vergleichstest untersucht, und den Volvo XC 60 zum Sieger ernannt. Der ADAC begründet den Sieg für das System des schwedischen Autobauers damit, dass das System konsequent vor Kollisionen schützt – droht beim Spurwechsel eine Kollision, warnt eine auf die Windschutzscheibe projizierte rote Lampe. Bei Geschwindigkeiten unter 35 km/h leitet das System eine Notbremsung ein, wenn der Fahrer nicht auf drohende Gefahren durch Fußgänger reagiert. Das Volvo-System ACC ist auch für den V70, XC70, S80 und den in Genf präsentierten S60 erhältlich.

ADAC: Kraftstoffpreise im Januar 2010 deutlich gestiegen

Der ADAC ermittelte bereits im Januar einen deutlich gestiegenen Kraftstoffpreis gegenüber dem vergangenen Jahr. Aufgrund der bundesweiten Beobachtung von Markenstationen und Freien Tankstellen errechnete der ADAC einen Durchschnittspreis, der am 14. Januar auf einen Wert von 1,388 Euro pro Liter Superbenzin kletterte. Somit übertraf dieser das Jahresmaximum von 2009 bereits um 0,5 Euro-Cent. Diesel stieg am 8. Januar auf einen Durchschnittspreis von 1,190 Euro pro Liter und übertraf damit den letztjährigen Höchstwert von 1,153 Euro pro Liter.

Am günstigsten war der Liter Superbenzin am 3. Januar mit einem Preis von 1,311 Euro, Diesel war am 25. Januar mit einem Preis von 1,110 Euro am billigsten. Der Durchschnittspreis für Super lag im Januar bei 1,356 Euro pro Liter, im Jahr 2009 betrug er 8,3 Cent weniger. Diesel wurde im Januar um 7,4 Cent teurer und kostete im Mittel 1,151 Euro pro Liter.

ADAC: Benzin und Diesel zu teuer

Der ADAC hat die hohen Preise für Benzin und Diesel bemängelt. Einer aktuellen Studie zufolge sind die Preise für Diesel und Benzin nämlich hierzulande gegenwärtig zu hoch. Während der Rohöl-Preis der Nordseesorte Brent gesunken ist (auf nun gut 76 Dollar je Barrel), sind die Preise für Autofahrer zeitgleich an den Tankstellen gestiegen, wie der Automobilclub in München mitteilte. Im aktuellen Monatsvergleich des ADAC bei Markentankstellen in 20 deutschen Städten kommt der Liter Superbenzin gegenwärtig in 19 der 20 Städte im Schnitt auf 1,379 Euro. Nur in Karlsruhe war der Liter Super mit 1,382 Euro je Liter noch teurer. Nach Angaben des ADAC sind die Benzinpreise somit um rund sechs Cent im Vergleich zu Mitte Dezember 2009 gestiegen. Bei Diesel herrschte der Studie zufolge praktisch eine Preisgleichheit. Auffallend auch hier lediglich, dass auch hier Karlsruhe mit 1,167 Euro je Liter am teuersten ist.

Kleinwagen mit geringstem Wertverlust

ADAC.jpgNach Angaben des ADAC haben Kleinwagen den geringsten Wertverlust. Einer aktuellen Studie des Automobilclubs zufolge verlieren Wagen der Marken Mini, LandRover und Toyota am wenigsten an Wert – so wie auch Porsche-Karossen. Die entsprechende Studie veröffentlichte der ADAC am Montag in München. Um die Ergebnisse zu erhalten, ermittelte der ADAC den Wertverlust nach vier Jahren bei einer gesamten Laufleistung von 60.000 Kilometern. [Weiterlesen…]

ADAC mit erfolgreichstem Jahr seit der Wiedervereinigung

adac_logo.gifDer ADAC verzeichnete im Jahr 2009 sein erfolgreichstes Jahr seit der Wiedervereinigung. Im vorigen Jahr seien mehr als eine Millionen Menschen neu in den Club eingetreten, teilte der ADAC am Donnerstag in München mit. Dies habe zu einem Bestandswachstum von 382.665 Mitgliedern geführt. Somit seien nunmehr 16.783.636 Menschen Mitglied des größten europäischen Automobilclubs. Für das Jahr 2010 rechnet der ADAC den Angaben zufolge mit einem ähnlichen Wachstum, um dann die 17-Millionen-Grenze zu überschreiten. Ein überdurchschnittliches Wachstum sei insbesondere bei der Zahl der jungen Verkehrsteilnehmer erzielt worden, hieß es weiter. Die Zahl der 15 bis 22 Jahre alten Mitglieder sei um rund 271. 000 auf knapp 1,1 Millionen angewachsen, wobei jedoch lediglich die über 18 Jahre alten Mitglieder in der Bestandsstatistik auftauchen.