Umweltprämie für Elektroautos: Bislang nur 46.897 Anträge

Bei deutschen Autokäufern sind die Elektroautos, Plug-In Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge nicht gerade sehr beliebt. Bislang sind nur 46.897 Anträge bis Ende 2017 beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) eingegangen. Damit sind in den anderthalb Jahren, die es den Umweltbonus nun schon gibt, gerade einmal elf Prozent der bereitgestellten Fördergelder ausgeschöpft wurden. Welche Autohersteller die Nase in Sachen E-Mobilität in Deutschland vorne haben, erläutern wir euch in unseren News.

Die Umweltprämie für Elektroautos stößt bei den Autokäufern in Deutschland bislang nur auf wenig Gegenliebe, denn bis zum Jahresende 2017 sind nur 46.897 Anträge beim Bafa eingegangen. Auch wenn die Nachfrage nun in letzter Zeit langsam anzuziehen scheint, so wurden bislang nur rund elf Prozent der möglichen Fördergelder abgerufen. Bafa-Präsident Andreas Obersteller sagte laut welt.de: „Für diese Förderung stehen insgesamt 600 Millionen Euro zur Verfügung. Bis heute sind rund 65 Millionen Euro gebunden.“ Von der Bundesregierung wird der Kauf eines Elektroautos oder Brennstoffzellenfahrzeugs mit jeweils 2.000 Euro, der eines Hybridautos mit 1.500 Euro bezuschusst. Damit die Förderung gewährt wird, muss der Autohersteller dem Käufer ebenfalls einen Zuschuss in dieser Höhe gewährleisten. Ende vergangenen Jahres hatten viele Autokonzerne ihren Umweltbonus noch einmal verlängert.

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Die vom Bund bereitgestellten Fördermittel reichen für mehr als 300.000 Fahrzeuge, aber bislang sind eben nicht einmal 50.000 Anträge gestellt wurden. Deshalb schlägt der Bafa-Präsident nun ein Umdenken vor. Er ergänzte: „Die neue Bundesregierung könnte einen Teil des Budgets umwidmen und für die Förderung privater Ladeinfrastruktur bereitstellen. Diese Unterstützung könnte beispielsweise von Handwerkern, Hotelbetrieben oder Wohnanlagen genutzt werden.“ Damit könnte dann auch eines der bislang schwierigsten Probleme und Hinderungsgründe für den Kauf von Elektrofahrzeugen aus dem Weg geräumt werden und das bislang noch dünne Netz an Ladestationen könnte dichter gestrickt werden. Die meisten bislang zugelassenen Fahrzeuge, die mit einer Prämie gefördert wurden, stammen übrigens nahezu ausnahmslos von den deutschen Herstellern BMW, Volkswagen, smart und Audi. Nur Renault konnte sich in der Top 5 dazwischendrängen.

Bilder: © BMW Group

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