Porsche Panamera als 491 PS starkes Elektroauto

Ein Porsche Panamera als Spritsparwunder? Das muss doch gehen, dachten sich die drei Brüder vom österreichischen Batterie-Spezialisten Kreisler Electric und senkten den Spritverbrauch durch den Umbau des Sportwagens in einen waschechten Elektro-Racer von 9,1 Litern auf 0,0 Liter je 100 Kilometer. Herausgekommen ist ein 491 PS starkes Elektroauto, dass sogar den Ausgangs-Panamera mit Verbrennungsmotor sowie den Tesla Model S verbläst.

Normal lieben Porsche-Fans ihren Wagen für einen kernigen Sound und für den kräftigen Anzug. Zumindest mit Ersteren ist es seit dem Porsche Panamera von Kreisel Electric aus Österreich nun vorbei. Dennoch zieht das 491 PS starke Elektroauto immer noch kräftig an den Seilen. In nur vier Monaten haben die drei Brüder, die den Familienbetrieb im österreichischen Freistadt leiten, einen alternativen Antrieb für den Schwaben-Flitzer konstruiert und Realität werden lassen.

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Herausgekommen ist ein Stromer, der sogar 70 PS mehr hat als die normale Variante mit Verbrennungsmotor. Der umgebaute Elektro-Racer überträgt seine Kraft über das serienmäßige Siebengang-Getriebe. Die verbauten Elektromotoren bringen satte 770 Nm auf den Antriebsstrang. Bei einem mit 300 km/h angegebenen Top-Speed kann sogar ein Tesla Model S nicht mithalten und wird verblasen. Dennoch liegt die Reichweite trotz dem Leistungsplus bei Tesla-ähnlichen 450 Kilometern.

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Möglich macht das natürlich eine Gewichtseinsparung und so ist das Akku-Pack mit einer Nennkapazität von 85 kWh durch den T-förmigen Aufbau und die ohnehin kompakte Bauweise etwas leichter als der Lithium-Ionen-Akku im Tesla-Pendant. Der nur 510 Kilogramm schwere Batteriespeicher findet nun dort Platz, wo beim klassischen Modell der Benzintank sitzt. Mit einem Schnellladegerät ist der Akku nach 4,5 Stunden schon wieder voll. Es besteht aber auch die Möglichkeit einer DC-Schnellladung. Dann ist die Akkukapazität nach nur einer Stunde wieder bei 80 %. Nur leider wird der Elektro-Porsche ein Einzelstück bleiben, wenn sich nicht noch ein Großserienhersteller dafür interessiert, denn das kleine Unternehmen kann eine Serienfertigung dieses Modells aufgrund der durch viel Handarbeit hervorgerufenen hohen Kosten alleine nicht stemmen.

Bilder: © Kreisel Electric

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