Genf 2016: Gleich drei umweltbewusste Antriebsvarianten für den Hyundai Ioniq

Hyundai Ioniq Hybrid_2016_01Im Herbst kommt der neue Hyundai Ioniq auf den Markt, aber erst geht es im März 2016 noch nach Genf zur Premiere auf dem dortigen Autosalon. Den neuen Koreaner wird es gleich in drei umweltbewussten Antriebsvarianten geben: als Hybrid-Variante (HEV) und als Elektrofahrzeug (EV). 2017 soll dann auch noch ein Plug-in-Hybrid (PHEV) folgen. Und auch wenn die Akkus eines Elektroautos ja meist recht schwer sind, bringt der Neue nur maximal 1.410 Kilogramm auf die Waage. Wie die Ingenieure das geschafft haben, lest ihr in unseren News.

Im Fahrzeugboden des neuen Hyundai Ioniq sind ebenfalls, wie in so gut wie jedem modernen Elektroauto, Lithium-Ionen-Akkus untergebracht. Damit das Fahrzeug nicht zum behäbigen Dickschiff wird, hat man für den Rest des Fahrzeuges auf konsequenten Leichtbau gesetzt. Nur 53 Prozent der Karosse sind aus hochfestem Stahl gefertigt, zahlreiche Anbauteile bestehen hingegen sogar aus Aluminium, was dafür sorgt, dass die drei umweltbewussten Antriebsvarianten nur 1.380 bis maximal 1.410 Kilogramm auf die Waage bringen.

Hyundai Ioniq Hybrid_2016_02

Auch das windschlüpfrige Design mit einem sehr niedrigen cw-Wert von nur 0,24 soll für einen niedrigen Energieverbrauch bei der Fahrt sorgen, mit dem wohl rund 250 Kilometer rein elektrische Fahrt bei der Elektrovariante realisiert werden können. Das Elektrofahrzeug (EV) wird genauso wie die Hybrid-Variante (HEV) im Herbst 2016 auf den Markt kommen. 2017 folgt dann noch der Plug-in-Hybrid (PHEV). Der Hybrid HEV kombiniert den 1.6 GDI Benziner mit 105 PS mit einem 43,5 PS starken Elektromotor, so dass am Ende eine Systemleistung von 141 PS und ein maximales Drehmoment von 265 Nm im Datenblatt stehen werden.

Hyundai Ioniq Hybrid_2016_03

Auch im Innenraum setzt man auf umweltfreundliche und leichte Materialien. Die Türverkleidungen sind aus recyceltem Kunststoff, pulverisiertem Holz und Vulkangestein gefertigt, während der Himmel und Teppich aus Zuckerrohr bestehen. Die Geschwindigkeit und den Stromverbrauch kann der Fahrer auf einem volldigitalen Kombiinstrument mit sieben Zoll großem Bildschirm ablesen. Die anderen Funktionen werden über einen acht Zoll großen Touchscreen gesteuert. Das Infotainment-System kann mittels Apple Car-Play und Android Auto gesteuert werden. Nach dem Qi-Standard können im Innenraum Smartphones sogar induktiv aufgeladen werden.

Hyundai Ioniq Hybrid_2016_01

Bilder: © Hyundai

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