Plug-In-Hybrid BMW i8: Erste Eindrücke

BMW_i8_2013_02 In einem knappen halben Jahr wird nach dem i3 schon der nächste Stromer von BMW auf den Markt kommen. Der i8 wird aber leider noch von jeder Menge Folie verdeckt, auch wenn seine eigentliche Form schon lange bekannt ist, denn schon vor zwei Jahren wurde das Concept, dass sich nur wenig vom Serienmodell unterscheiden soll, unverhüllt auf der IAA präsentiert. Jedenfalls erwartet den Käufer beim i8 ein Plug-In-Hybrid mit Racing-Genen mit insgesamt 362 PS, die der bayrische Elektro-Racer aus einem E-Motor und aus einem turbogeladenen Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum zieht.

Bei BMW geht es in Sachen Autos mit alternativen Antrieben nun Schlag auf Schlag. Nachdem man vor kurzem den i3 präsentiert hatte, folgt nun bald der sportliche Bruder, der i8. Unter der Folie stecken natürlich auch hier Materialien aus den Leichtbau-Laboren der Münchener: Karbon- und Aluminium-Werkstoffe wurden üppig verbaut. Und auch bei den Detaillösungen hat man um jedes Gramm gekämpft. So bestehen zum Beispiel die Türverkleidungen aus Polyphenylenether (PPE), die Scheiben aus Smartphone-Glas und die Fahrwerksteile aus Druckguss-Aluminium. Einzig die Stabilisatoren und Federn sind hier aus Stahl. Inklusive aller Betriebsstoffe kommt der i8 damit auf ein Gewicht von unter 1.490 Kilogramm.

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Bis 65 km/h wird rein elektrisch gefahren. Dazu wurde der schon im i3 verpflanzte Motor eingesetzt, der aber im Sport-Racer statt 170 nur 131 PS leistet. Damit kann man dank der 250 Nm ausreichend flott anfahren und auch im Stadtverkehr locker mitschwimmen. Zudem kann das Elektro-Aggregat den turbogeladenen Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum unterstützen. Dieser leistet solo satte 231 PS und bringt es auf 320 Nm. Zusammen leisten beide Aggregate also stattliche 362 PS, womit der Wagen dann auch die begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h locker erreicht. Die 100 km/h-Grenze wird nach 4,5 Sekunden durchbrochen. Für die Kraftübertragung sorgt eine Sechsgangautomatik. Der E-Motor ist zusätzlich an ein Zweigang-Getriebe gekoppelt, um den Benziner in allen Lebenslagen unterstützen zu können. Der soll den Verbrauch dann auch bei kombinierten Betrieb auf 2,5 l pro 100 km drücken und selbst bei sehr sportlicher Fahrweise sollen nicht mehr als 10 Liter benötigt werden. Auf der IAA im nächsten Monat in Frankfurt wird dann der sportliche Bayer das erste Mal ohne Tarnung zu sehen sein. Vielleicht gibt es dann auch schon erste Preisvorstellungen. Insider schätzen, dass man um die 120.000 Euro für den i8 mitbringen muss.

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Bilder: © BMW

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